AW:
El_Cativo am 02.03.2009 19:07 schrieb:
draiselbaer am 02.03.2009 18:58 schrieb:
Ich verstehe aber viel eher nicht, warum es nicht endlich mal eine Trennung unter den Rollenspielen gibt. Wieso kommt Drakensang und Two Worlds mit Fallout 3 in eine Tüte? So unterschiedlich die beiden ersten Titel schon sein mögen: Fallout 3 ist noch mal was ganz anderes, weil es kein Fantasy ist. Könntet Ihr das mal ein bisschen differentieren?
Dazu hat der-jan schon was geschreiebn was die Sache ganz gut trifft:
der-jan schrieb:
man will doch nur nen überblick geben für leute, die eben nicht so "den überblick" haben bei rollenspielen , da wären zig unterteilungen, verschachtelungen nur verwirrend
um nun unterschiede zwischen fallout 3 und drakensang auszudiskutieren, das wird von leuten gemacht, die sich a bissle mit rpg´s auskennen, die brauchen aber diese übersicht nun weiß gott nicht
Darüberhinaus halte ich es für wenig sinnvoll, die spiele auch noch nach Setting aufzusplitten (Fantasy, Sci-Fi usw). Nach der Regelung erhält man dann gefühlte 100 Kategorien in die man aufteilen könnte. Bei z.B. RTS gibt es ja auch dutzendweise verschiedene Settings, von fantasy (WarCraft, Paraworld) zu realem Setting (C&C Generals, World in Conflict)) historischen Sachen (Total War Reihe) bis zu abgedrehten Sci-Fi Sachen (Warhammer 40k, StarCraft...)
Richtig: Die Problematik von Sub-Genres gibt es überall: Runde, Echtzeit, Taktik, Strategie. 1st Person, 3rd Person, Rätseln, Schleichen. Hack'n'Slay, party- und regelwerkbenutzendes Halbwegskomplexkampfsystem, offen, instanziert. Simulationslastig, action-orientiert. Problem: Der "alte" Einkaufsführer (bis PC Games 06/07) besaß ja genau diese Unterteilung in insgesamt 20 Sub-Genres zu je fünf Titeln. Wer sich diese Listen anschaut, stellt fest: Während in einigen Genres (vorrangig Ego-Shooter und Echtzeitstrategie damals) ständig durchmischt wird, lümmeln sich in anderen Genres Spiele, bei denen eine Forderung nach EMS-Speicher nicht verwundern würde. Um das abzuschaffen, kann man
- grundsätzliche Altersbeschränkungen einführen UND die Sub-Genres beibehalten. Problem: Exakt wieviele halbwegs gute klassische Rollenspiele gab es in den letzten drei Jahren jenseits von NWN2 und Drakensang? Hm, okay, machen wir mal die Grenze größer: Fünf Jahre. Ist zwar immer noch schwierig für Baldur's Gate, Wizardry 8 und und - löst aber bei den Ego-Shootern schon wieder fiese Debatten der Marke "ALT!" aus. Die einzig logische Schlussfolgerung wäre dann, je nach Genre mal 5, mal 10 Kandidaten zu nennen. Dem Universalitätsprinzip eines Einkaufsführers eher abträglich.
- Sub-Genres kicken (was die bekannten Vergleichsdiskussionen aufkommen lässt) und Altersbeschränkungen einführen (status quo) oder nicht (kombiniert die verschiedenen Probleme miteinander).
- Sub-Genres beibehalten und abwerten, um den "ALT!"-Sagern etwas entgegenzusetzen. Geht prinzipiell, aber weil pauschale Abwertungen wenig Sinn ergeben und im Einkausführer die Wertung eines degradierten Wertes ja nicht weniger zuverlässig sein soll als die Erstwertung, eigentlich nicht mit vertretbarem Aufwand machbar.
Das sind die Lösungen, die mir so einfallen - alle haben eben ihre Tücken
