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Soundkarte vs. Onboard im Spielebetrieb: Deutlich hörbare Unterschiede

Ich besitze seit Jahren eine X-Fi Soundkarte und hatte immer hochwertige Headsets wie Sennheiser PC 350 und aktuell Sennheier PC 360 + Logitech 2.1 z623 "Anlage"

Ich kann jedem wärmstens empfehlen ordentlich in die Soundqualität zu investieren weil das fast die gesamte Atmosphäre ausmacht.
Der Sound hat viel mehr Volumen und deutlich mehr Brillanz als ein Onboardsound Chip.
Man hört unglaublich viele neue Details heraus die man vorher nie so intensiv wahrgenommen hat wie z.b. bei Patronenhülsen, Wasserplätschern, Partikeleffekten, Explosionen und Echo(Hall) Effekten.

Nur mit erhöhter Lautstärke, etwas mehr Bass & Co. kann man eine Hardwarelösung nicht simulieren da kann man
sich auf den Kopf stellen ;-)

Wären die heutigen Spiele noch mehr auf Hardware Sound zugeschnitten, wie damals zu XP Zeiten, dann wäre
der Unterschied noch extremer als es in diesem Video gezeigt wird :top:

Als gute Headsets kann ich noch Creative Fatal1ty Gamer empfehlen für knappe 30€.
Mikrofon gehört zum besten auf dem Markt und der Bass gehört zum besten was jemals in einem Headset verbaut wurde und in
Kombination mit einer X-Fi etc. wird man deutlich mehr Spaß mit seinem Rechner haben. Garantiert! ;-)
 
Also ich höre bei geschätzten 99% meiner 320er MP3s keinen Unterschied zur CD. Zudem ist ja auch noch die Frage, ob man denn nun die Musik gerade exklusiv hört, oder eh durch Unterhaltungen, Essen, iNet Surfen etc gar nicht so genau auf die 1-2% Unterschied achtet, die man theoretisch hören könnte ...

=> Siehe auch diesen Thread in einem Musiker Forum

Das stimmt natürlich.
Kommt aber auch darauf an was man hört und wie gut auch die spezielle Musik Anlage ist.
Wer "nur" Pop und Rap Zeugs hört, ok, da muss man nicht unbedingt diverse Feinheiten raushören.
 
Den kann man abgesehen vom Hören auch in der extrahierten Tonspur des Videos sehen:
obere Hälfte onboard; untere Hälfte: SB
Die visualisierten Tonspuren sind in einer zu niedrigen Auflösung, aber wenn ich in dein Bild per Browser zoome, dann sehe ich zumindest, dass sich die die 2 Kanäle der SB-Tonspur an einer Stelle deutlich voneinander unterscheiden, wohingegen ich bei den Onboard-Tonspuren, in dem gleichen Abschnitt, keinen wirklichen Unterschied erkennen kann.

Und auch die Proportionen sehen nur auf dem ersten Blick identisch aus, ich habe momentan kein Grafikprogramm installiert, sonst würde ich die Stellen markieren, aber vielleicht siehst du es auch so.
Logisch, daß sich dann die beiden Soundkarten unterschiedlich anhören, wenn die eine doppelt so laut am Verstärker ankommt.
Ich hab dann mal die Tonspuren gleich laut gemacht und keinen Unterschied rausgehört, den man mit einer Equalizer Einstellung nicht hätte nachstellen können.
Wie ich bereits geschrieben hatte, glaube ich nicht, dass dies möglich ist. Beim sozusagen "internen" Equalizer von Windows habe ich bereits max. Tiefe und fast max. Höhe eingestellt, der Unterschied ist zu groß, selbst wenn ich die Lautstärke deutlich erhöhe, so dass es lauter ist als bei dem Ton der Soundblaster.

Onboard klingt es zumindest hier einfach dumpfer als bei der SB, da kann man die Einstellungen ändern bis man schwarz wird.

Bemerkenswert: daß ich diesen Unterschied mit meiner onboard Soundkarte hören kann ...
Es wird ja glaube ich in dem Video gesagt, dass man zwar auch mit Onboard die Unterschiede hört, aber eben nur die Verbesserungen des Sounds, also nicht die z. B. besseren Digital zu Analog Wandler, sondern ich nehme an dass bezieht sich ausschließlich auf den virtuell emulierten Surroundsound.

Was jetzt interessant wäre: Welche technischen Unterschiede (außer der Größe der Bauteile :B) gibt es denn zwischen onboard und extra Soundkarten bezüglich der Computerspiele?
Das hängt in erster Linie vom Spiel ab, die größten Unterschiede bemerkt man vermutlich, wenn solche Schnittstellen wie OpenAL verwendet werden.
OpenAL (Open Audio Library) ist eine plattformunabhängige Programmierschnittstelle zur Erzeugung von dreidimensionalen Soundeffekten und Raumklang, die hauptsächlich für die Computerspielentwicklung geschaffen wurde, aber auch in verschiedensten Audioanwendungen Verwendung findet. Mit OpenAL lassen sich Soundeffekte wie Raumklang und Dopplereffekt erstellen und einbinden, auch Hardwarebeschleunigung wird unterstützt.
Selbst "nur" mit DirectX über DirectSound wären schon solche erzeugten Effekte möglich, wobei ich jetzt nicht sagen kann inwieweit dies jetzt bei Battlefield 4 genutzt wird, denn da geht es vermutlich wie gesagt ausschließlich um den unterschiedlich emulierten Surroundsound zwischen Soundblaster und Onboard.
Besides providing the essential service of passing audio data to the sound card, DirectSound provides other essential capabilities such as recording and mixing sound, adding effects to sound (e.g., reverb, echo, or flange), using hardware accelerated buffers, and positioning sounds in 3D space.

Die Quellen für die beiden Zitate sind aus Wiki. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob man eine Soundkarte wirklich braucht, hängt ganz extrem von der angeschlossenen Hardware ab.
So und nicht anders könnte das Fazit lauten.

z.B. Ist es garnicht möglich hochwertige Kopfhörer an einem Mainboardanschluss richtig zu betreiben, weil für diese Hochohmigen Kopfhörer schon die Ausgangsleistung fehlt.

Ein Onboardchip schluckt jetzt auch noch viel Dynamik und Feinheiten dermaßen weg, dass man das Musik hören am PC direkt vergessen kann.

Betreibe ich jedoch einen DAC über einen digitalen Ausgang des PCs, wird die Soundkarte unnötig. Hierbei übernimmt der Kopfhörerverstärker, AV reciever etc. die Arbeit und man hört keinen Unterschied zwischen Onboardchip und Soundkarte.

Im übrigen brauche ich mit Plastikboxen oder nem Klimper Gaming Headset von unter 80 € eh keine Soundkarte. Die wirklichen Feinheiten kommen da zwar vllt an, aber geschluckt und verfälscht werden sie trotzdem.

Jetzt bleibt noch zu sagen, dass hier auch die Regel aus dem normalen Hi-Fi Bereich gilt. Um so teurer der Kopfhörer, Stereoverstärker und Boxen werden, desto besser muss die Soundkarte sein.

USB Headsets brauchen übrigens auch keine Soundkarte, aber das sollte eigl. jedem klar sein.
 
Das stimmt natürlich.
Kommt aber auch darauf an was man hört und wie gut auch die spezielle Musik Anlage ist.
Wer "nur" Pop und Rap Zeugs hört, ok, da muss man nicht unbedingt diverse Feinheiten raushören.

Hooray! Und schon gibt es neben der audiophilen auch eine Diskussion über Geschmack...
Tatsächlich ist die Qualität der Musik sogar vom Performer ("Künstler" im Bezug auf Musik wäre ein Hohn) selbst abhängig. Pop-Größen wie z.B. Rihanna, Chemical Brothers, Jay-Z etc. lassen ihre Produktionen nämlich oft auf €30-Krawallboxen der Kiddies abmischen.

@Topic: Ich glaub dass der hörbare Unterschied vor allem im Zusammenhang mit den verwendeten Audiotreibern (bzw. den dahinterstehenden Equalizern) steht und weniger mit einer teureren Hardware, denn bei letzterem hat es schlicht und einfach keine großen Weiterentwicklungen gegeben. Wer WIRKLICH die Hardware der Soundkarten vergleichen will sollte den ganzen Test auf nem Linux-Sys mit ALSA-Treibern wiederholen... da hat man eher eine Chance den Sound unverfälscht zu vergleichen. Im Prinzip ist aber auch bei der Behauptung "teurere Soundkarte -> bessere Treiber -> besserer Sound" auch nix verkehrt... nur es hat halt imho weniger mit der tatsächlichen Hardware zu tun!

@Philipp Reuther: Nimmst du da im Video eine PLASTIK-ABDECKUNG von der Soundkarte und behauptest dass das eine Abschirmung gegen EM-Einkopplung ist!? o_O
Und die Herleitung "Großer Chip -> besserer Sound" ist für mich auch eher dubios. Viel eher erreicht man durch die größere Anzahl an Kondis eine bessere Signalrekonstruktion.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die visualisierten Tonspuren sind in einer zu niedrigen Auflösung, aber wenn ich in dein Bild per Browser zoome, dann sehe ich zumindest, dass sich die die 2 Kanäle der SB-Tonspur an einer Stelle deutlich voneinander unterscheiden, wohingegen ich bei den Onboard-Tonspuren, in dem gleichen Abschnitt, keinen wirklichen Unterschied erkennen kann.
Wenn du das meinst, was ich denke, dann ist das nur ein atmosphärisches Geräusch, welches in der onboardspur unter anderem wegen der Equalizer Einstellung untergeht.

Das Ergebnis klingt für mich allerdings zu laut. Dieses Geräusch sollte konzeptionell weiter im Hintergrund sein. Mir drängt sich gerade der Verdacht auf, daß Soundkartenhersteller in ihren Treibern diese Effekte durch zusätzliche Lautstärke erhöhen könnten, um so sagen zu können: "Diese Effekte klingen auf unseren Soundkarten besser", während die in Wirklichkeit einfach nur lauter abgespielt werden als der Rest ...

Wie ich bereits geschrieben hatte, glaube ich nicht, dass dies möglich ist. Beim sozusagen "internen" Equalizer von Windows habe ich bereits max. Tiefe und fast max. Höhe eingestellt, der Unterschied ist zu groß, selbst wenn ich die Lautstärke deutlich erhöhe, so dass es lauter ist als bei dem Ton der Soundblaster.
Du vergißt, daß der Verstärker bei der Spielaufnahme schon den Sound verfälscht haben könnte. Bei leisen Aufnahmen muß der Verstärker entsprechend selbst die Inhalte zur gewünschten Lautstärke aufblähen, während laute Aufnahmen von sich aus genug Informationen bieten, daß sie verlustlos durchgeschleift werden können.
Zudem haben leise Aufnahmen aufgrund der geringeren Anzahl an möglichen Werten zum Zeitpunkt X schon ein Qualitätsproblem.

Ach ja, und es gibt auch an Boxen/angeschlossenen Verstärkern etc Equalizer & Co.

z. B. besseren Digital zu Analog Wandler,
Jetzt wird's interessant: Was macht denn einen DA Wandler "besser"?

die größten Unterschiede bemerkt man vermutlich, wenn solche Schnittstellen wie OpenAL verwendet werden.
Selbst "nur" mit DirectX über DirectSound wären schon solche erzeugten Effekte möglich, ...
Wieso sollte es da Unterschiede geben? Haben onboard Soundkarten denn keine OpenAL/Direct X Unterstützung?

Ich bezweifele ja nicht, daß extra Soundkarten besser klingen, aber bei einem Video wie diesem erwarte ich mindestens einen konkreten, ausführlich dargelegten Punkt, warum die denn besser klingen.
 
Hooray! Und schon gibt es neben der audiophilen auch eine Diskussion über Geschmack...
Tatsächlich ist die Qualität der Musik sogar vom Performer ("Künstler" im Bezug auf Musik wäre ein Hohn) selbst abhängig. Pop-Größen wie z.B. Rihanna, Chemical Brothers, Jay-Z etc. lassen ihre Produktionen nämlich oft auf €30-Krawallboxen der Kiddies abmischen.
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Du meinst sicher FÜR die Boxen abmischen, denn AUF diesen Boxen abmischen wäre völliger Unfug, das ist sogar unmöglich, nen Song da auch nur halbwegs so abzumischen, dass der sich im Radio, TV und im Club nicht total beschissen anhört. Da geht es auch gar nicht um Feinheiten, sondern um die grundsätzliche Abmischung, das Verhältnis zwischen zu viel / zu wenig Bass/Mitten/Höhen und Dingen wie dass man die einzelnen Instrumente und die Stimme gut einzeln hören kann, ohne das eines der Dinge alles "überlagert"´


und @Topic: die Sache ist halt die, dass man natürlich beim Betrachten des Videos gar keine qualitativen Unterschiede hören KANN, außer das Aufnahme-Mic, die Audiokompression im Video UND die Audio-Ausstattung des Betrachters sind dafür gut genug. Ist nur einer der drei Punkte nicht gut, kann man den Unterschied gar nicht hören. Das wäre so, als würde man Ultra-HD mit FullHD vergleichen wollen, indem man ein Full HD und ein Ultra-HD-Display mit ner Handy-Cam bei maximal FullHD filmt und/oder das Video mit maximal FullHD hochlädt und/oder es an einem FullHD-Monitor vergleichen will :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du das meinst, was ich denke, dann ist das nur ein atmosphärisches Geräusch, welches in der onboardspur unter anderem wegen der Equalizer Einstellung untergeht.
Hm, du hattest doch geschrieben, dass nachdem du die Lautstärke der Tonspur angeglichen hattest, keinen Unterschied mehr gehört hast? Also müsstest du dann ja doch einen Unterschied hören, wenn diese Differenz bereits bei der Aufnahme durch die Einstellung des Equalizer verschluckt wurde. :confused:
EDIT: Mein Fehler, du hattest die Sache mit dem Equalizer geschrieben. Aber der Ton ist trotzdem viel zu Dumpf, glaube nicht dass das überhaupt ohne Absicht möglich wäre, so einzustellen.
Das Ergebnis klingt für mich allerdings zu laut. Dieses Geräusch sollte konzeptionell weiter im Hintergrund sein. Mir drängt sich gerade der Verdacht auf, daß Soundkartenhersteller in ihren Treibern diese Effekte durch zusätzliche Lautstärke erhöhen könnten, um so sagen zu können: "Diese Effekte klingen auf unseren Soundkarten besser", während die in Wirklichkeit einfach nur lauter abgespielt werden als der Rest
Glaube ich nicht, die Spiele bestimmen die Lautstärke und die Positionierung der Samples sowie deren Effekte, selbst bei meiner uralten Soundkarte könnte ich dieses zum Teil über meine Treibersoftware einstellen.

Nebenbei, bei Battlefield 4 gibt es selbst bei der Ausgabe über 5.1 Beschwerden, dass dieses nicht wirklich funktioniert.
Battlefield 4 no proper 5.1 sound - Answer HQ

Du vergißt, daß der Verstärker bei der Spielaufnahme schon den Sound verfälscht haben könnte. Bei leisen Aufnahmen muß der Verstärker entsprechend selbst die Inhalte zur gewünschten Lautstärke aufblähen, während laute Aufnahmen von sich aus genug Informationen bieten, daß sie verlustlos durchgeschleift werden können.
Zudem haben leise Aufnahmen aufgrund der geringeren Anzahl an möglichen Werten zum Zeitpunkt X schon ein Qualitätsproblem.
Also ich vertraue schon darauf, dass der Redakteur der PCGH darauf geachtet hat, dass es da keinen signifikanten Unterschied zwischen der Aufnahme und der Wiedergabe gibt.

Ach ja, und es gibt auch an Boxen/angeschlossenen Verstärkern etc Equalizer & Co.
Das weiß ich und ich bestreite auch nicht dass man den Sound dadurch ein klein wenig verbessern kann, aber wenn die Ausgangsqualität so schlecht wie in diesem Fall vom Onboard ist, dann kommt es auch mit den besten Verstärkern und Equalizer niemals an die der Soundblasterkarte heran.

Jetzt wird's interessant: Was macht denn einen DA Wandler "besser"?
Ganz genau kann ich dir das leider auch nicht sagen, ich stelle die Dinger nicht her. :-D
Aber das Netz hilft zumindest bei den Grundlagen.
Die wichtigsten Eigenschaften eines DA-Wandlers sind Auflösung und Genauigkeit und die Geschwindigkeit. Je höher die Auflösung, desto genauer kann ein DA-Wandler eine Spannung ausgeben. Die Auflösung wird in Bit angegeben und sagt aus, wie viele Abstufungen der DA-Wandler schafft.
DA-Wandler - Mikrocontroller.net


Wieso sollte es da Unterschiede geben? Haben onboard Soundkarten denn keine OpenAL/Direct X Unterstützung?
Weil die Effekte wie z. B. Hall in Echtzeit berechnet werden müssen und genau dafür ist der DSP optimiert.

Ansonsten wären die Soundkartenhersteller schön blöd einen größeren DSP als bei Onboard zu verbauen, wenn dies keinen Unterschied ausmachen würde.

Ich bezweifele ja nicht, daß extra Soundkarten besser klingen, aber bei einem Video wie diesem erwarte ich mindestens einen konkreten, ausführlich dargelegten Punkt, warum die denn besser klingen.
Naja, dieses Video will ja nicht den Unterschied erklären sondern nur "zeigen". ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
die Sache ist halt die, dass man natürlich beim Betrachten des Videos gar keine qualitativen Unterschiede hören KANN, außer das Aufnahme-Mic, die Audiokompression im Video UND die Audio-Ausstattung des Betrachters sind dafür gut genug.
Du glaubst der Sound wurde mit einem Mikrofon aufgenommen? Dann hat entweder PCGH das beste Mikrofon der Welt oder ich hab was an den Ohren. :-B
 
Hm, du hattest doch geschrieben, dass nachdem du die Lautstärke der Tonspur angeglichen hattest, keinen Unterschied mehr gehört hast?
Fast:
"... keinen Unterschied rausgehört, den man mit einer Equalizer Einstellung nicht hätte nachstellen können."

Also ich vertraue schon darauf, dass der Redakteur der PCGH darauf geachtet hat, dass es da keinen signifikanten Unterschied zwischen der Aufnahme und der Wiedergabe gibt.
Alleine die unterschiedliche Lautstärke im Video beweist, daß da eben nicht sorgfältig genug gearbeitet wurde.

Ganz genau kann ich dir das leider auch nicht sagen, ich stelle die Dinger nicht her. :-D
Aber das Netz hilft zumindest bei den Grundlagen.

DA-Wandler - Mikrocontroller.net
Als Grundlage ganz interessant - da stellen sich dann die nächsten Fragen:
- In welcher Qualität ist eigentlich das Ausgangsmaterial codiert?
- Wieviel Bit hat der DA Wandler einer onboard Soundkarte im Vergleich zu einer extra Soundkarte?

Naja, dieses Video will ja nicht den Unterschied erklären sondern nur "zeigen". ;-)
Und das halte ich für einen Fehler. Wenn man so einen Vergleich anstellt, sollte man technisch wenigstens mit Eckdaten oder nachvollziehbaren Erklärungen die Vorteile einer zusätzlichen Soundkarte nennen, wie zB

- onboard Soundkarten können nicht so laut verstärken wie zusätzliche Soundkarten, daher ist das Grundrauschen beim Ausgang einer onboard Soundkarte lauter
- eine externe Soundkarte hat einen 16bit DA Wandler, eine onboard nur 8bit (+ Skizze, wie sich das auf eine Sinuskurve auswirkt)

... und nicht nur mit "ist größer, muß also besser sein" - nach der Argumentation wären ja die stockwerkfüllenden Computer aus der Rechnersteinzeit alle besser als heutige Winzlinge. :B
 
Du glaubst der Sound wurde mit einem Mikrofon aufgenommen? Dann hat entweder PCGH das beste Mikrofon der Welt oder ich hab was an den Ohren. :-B

Das war eher allgemein gemeint, um es zu verdeutlichen. Es ist ja klar, dass grad bei professionellen Aufnahmen statt Mic auch ein anderes Aufnahmegerät zum Einsatz kommt, das man direkt an die Soundkarte anschließt. Aber es gibt halt auch Massen an YoutubeVideos, bei denen Spacken per Handy (!) ein Video aufnehmen, um den Klang ihrer Lautsprecher zu präsentieren... :-S und manche (noch größere Spacken) schauen das Video dann ebenfalls per Handy an und sind dann auch noch unglaublicherweise beeindruckt... :-B
 
Hooray! Und schon gibt es neben der audiophilen auch eine Diskussion über Geschmack...
Tatsächlich ist die Qualität der Musik sogar vom Performer ("Künstler" im Bezug auf Musik wäre ein Hohn) selbst abhängig. Pop-Größen wie z.B. Rihanna, Chemical Brothers, Jay-Z etc. lassen ihre Produktionen nämlich oft auf €30-Krawallboxen der Kiddies abmischen.

.

Voll zustimm. Das ist ja auch keine Musik, sondern auch eher Krawall. :-D

Na ok, wie immer Geschmackssache. :-)
 
Aber es gibt halt auch Massen an YoutubeVideos, bei denen Spacken per Handy (!) ein Video aufnehmen, um den Klang ihrer Lautsprecher zu präsentieren... :-S und manche (noch größere Spacken) schauen das Video dann ebenfalls per Handy an und sind dann auch noch unglaublicherweise beeindruckt... :-B
Na, wenn das Video so wackelt, muss der Lautsprecher ja gut sein. :B
 
Fast:
"... keinen Unterschied rausgehört, den man mit einer Equalizer Einstellung nicht hätte nachstellen können."
Ja, war mein Fehler, hatte ich wenn auch spät editiert.
Aber der Ton ist trotzdem viel zu Dumpf, glaube nicht dass das überhaupt ohne Absicht möglich wäre, es so einzustellen.
Alleine die unterschiedliche Lautstärke im Video beweist, daß da eben nicht sorgfältig genug gearbeitet wurde.
Das kann man so generell nicht sagen, falls es wie ich denke erst über den Ausgang aufgenommen wurde, dann ist einfach nur der Verstärker vom Onboard schlechter.

- In welcher Qualität ist eigentlich das Ausgangsmaterial codiert?
Ich schätze nicht mehr als 48KHz 16 bit native
- Wieviel Bit hat der DA Wandler einer onboard Soundkarte im Vergleich zu einer extra Soundkarte?
Ehrlich gesagt keine Ahnung, meine alte Soundkarte hat glaube ich max. 24 bit, aber dies sind mit der Anzahl der bit des DAC nicht identisch.

Übrigens, weil hier auch mehrmals der digitale Ausgang erwähnt wird, 32 bit DA Wandler sind so wie ich das verstanden habe bei SPDIF überdimensioniert, denn es kommen wohl die Daten trotzdem überhaupt nur mit 16 bit an.
Typical S/PDIF equipments only use 16 or 20 bit resolutions. While many equipments use more than 16 bits in internal processing, it's not unusual for the output to be limited to 16 bits.
S/PDIF - HwB

Wenn dies denn stimmt, dann ist es solange dies der Fall wäre auch keine mögliche Alternative zur Soundkarte für mich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du meinst sicher FÜR die Boxen abmischen, denn AUF diesen Boxen abmischen wäre völliger Unfug, das ist sogar unmöglich, nen Song da auch nur halbwegs so abzumischen, dass der sich im Radio, TV und im Club nicht total beschissen anhört. Da geht es auch gar nicht um Feinheiten, sondern um die grundsätzliche Abmischung, das Verhältnis zwischen zu viel / zu wenig Bass/Mitten/Höhen und Dingen wie dass man die einzelnen Instrumente und die Stimme gut einzeln hören kann, ohne das eines der Dinge alles "überlagert"

Ja eigentlich wollte ich "optimiert auf" schreiben... auf jeden Fall war ich mal ziemlich entsetzt wie auf einer Referenz-HiFi mir so ein Zeug mal angehört habe.

@Topic: Also wenn ich mir z.B. die SoundBlaster ZX ansehe, würde ich sagen dass sowas zum Großteil Geldverschwendung ist: 116 dB SNR?... super! Jede kommerzielle Audio CD wird afaik mit 16 Bit quantisiert, d.h. das Rohmaterial hat schon 96 dB Quantisierungsrauschen -> 116-96=30 dB = 1000 fache Verstärkung von Rauschen! :top: :-B

192 kHz D/A Wandler? Hab ich vor mit Ultraschall Nachbar's Hund zu ärgern? Denn wiederum werden Audio-CDs nur mit 44.1kHz gesampelten Material bespielt... und die Interpolation von 44.1kHz auf 192kHz kann man verlustfrei (!) mit Software genauso machen.

Conclusio: Man muss sich imho bewusst sein, dass man z.T. teurere Hardware kauft deren Nutzen mehr als fragwürdig ist. Die einzig sinnvolle Hardware auf diesen Soundkarten sind imho die DSPs für Dolby bzw. DTS. Wenn sowas einem >100€ wert ist...
 
Übrigens, weil hier auch mehrmals der digitale Ausgang erwähnt wird, 32 bit DA Wandler sind so wie ich das verstanden habe bei SPDIF überdimensioniert, denn es kommen wohl die Daten trotzdem überhaupt nur mit 16 bit an.
Kann gut sein das diese Information auf die ich mich bezog doch schon veraltet ist, denn seit diesem Jahr gibt es mit HDMI 2.0, 32 Kanal-Audio mit einer 1536 kHz Abtastrate.

Übrigens bin ich jetzt durch die Diskussion hier auf bessere Treiber für meine alte Soundblasterkarte gestoßen. :-]
Official kX Project Site -- News

Dadurch weiß ich auch das meine uralte Soundkarte bereits einen SPDIF Output mit 24 bit besitzt. :-D
SPDIF Inputs: [R-Rate Locked; S-Stream Locked; V-Valid Audio]
spdif A: unused
spdif B: unused
spdif C: unused or same as B
SPDIF Outputs:
(0): 2109204 (1): 2109204 (2): 2109204 (24 bits / 48000 Hz)

Es gibt sogar einen Editor mit dem man einen Microcode für den DSP selbst schreiben könnte. :-B
 
Zuletzt bearbeitet:
@Topic: Also wenn ich mir z.B. die SoundBlaster ZX ansehe, würde ich sagen dass sowas zum Großteil Geldverschwendung ist: 116 dB SNR?... super! Jede kommerzielle Audio CD wird afaik mit 16 Bit quantisiert, d.h. das Rohmaterial hat schon 96 dB Quantisierungsrauschen -> 116-96=30 dB = 1000 fache Verstärkung von Rauschen! :top: :-B
Bahnhof.

a)
CDs haben 16bit als "vertikale Auflösung" - ok
wieso ist dann das "Quantisierungsrauschen" 96dB laut, was ja immerhin der zulässigen Obergrenze für kleine Rasenmäher entspricht?

b)
wir haben 116 dB Noise Reduction und 96 dB Noise.
das sind 20 dB Unterschied.
Diese werden aber zusätzlich gefiltert, dh von dem Quantifizierungsrauschen bleibt nichts mehr über, weshalb es auch nicht verstärkt wird.
 
Also ich komme noch mal auf das Thema externe Lösung ohne Soundkarte zurück, da ich mich jetzt ein wenig mit DSP beschäftigt habe, wenn auch nur relativ oberflächlich.

Wer Wert auf eine möglichst gute Synchronität auch in Spielen zwischen Sound und Grafik legt, für den kommt nur eine Soundkarte in Frage.

Mit den bereits erwähnten kX Treiberprogramm konnte ich sogar den Buffer für meine Soundkarte von ca. 8 ms auf 2 ms verringern, ohne dass es zu Störgeräuschen oder Aussetzern kommt.

Hängt von der Leistung des Computers ab und genau dies ist der Punkt, denn so etwas wird eine externe Lösung, zumindest im durchschnittlichen Preisbereich einer Soundkarte für Spieler, sicher nicht bieten können.

Jedenfalls werde ich mich weiter daran machen meinen Microcode für den DSP zu "entschlacken", die ganzen Signaleingänge meiner Soundkarte werden bereits nicht mehr von meinem DSP berücksichtigt. :-]
 
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