Sind Soundkarten sinnvoll? Wissen, Tipps und Marktübersicht

AntonioFunes

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Batze

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Oder daran, dass ich früher meinen Joystick oder mein Gamepad an die Soundkarten anstecken musste... :B

Zu der Zeit gab es auch noch keine Mainboards mit integrierten Sound Chips.
Damals war eben alles noch ein wenig anders.
Kann mich noch an meinen ersten Drucker erinnern, dieses fette Druckerkabel, angeschlossen, alles leuchtete Grün aber er hat keine Daten bekommen, und was war es, nach Tagelangen suchen, der Stecker am Mainboard war um 1-2 Zeilen verrückt (falsch angeschlossen) angeklemmt. Ich damals noch voll der Obernoob in Sachen Hardware und schon Angst gehabt überhaupt das Gehäuse aufzuschrauben. Ja das waren noch verrückte Zeiten, aber durch so etwas lernt man eben.;)
Von Zig Start DOS Disketten mit Auswahl der jeweiligen Treiber (gerade auch die Sound Treiber) um diese in den (begrenzten)Speicher(glaube 640 kb waren es) zu laden wollen wir ja gar nicht erst anfangen zu reden, hehe. Fast jedes Spiel brauchte ja damals was anderes. Jow, das waren noch Zeiten. :-D
 

Herbboy

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Schon komisch in ne Wertung so präsent den Grund anzuführen das man eine weitere Fehlerquelle im System haben würde. Der Autor kann Soundkarten sicher nicht sehr gut leiden.
Denk ich eher nicht, sondern es ist pure Logik. Ein weiterer Treiber KANN halt für Probleme sorgen, auch wenn es nur in vlt 2% der Fälle passiert. KEIN weiterer Treiber hat aber eine Chance von 0%, dass es Probleme gibt ;)

Ich hab die Erfahrung selbst gemacht: da ich auch Musik mache, hab ich ein "Audiointerface". Seit ein paar Monaten kam es immer wieder vor, dass es beim Musikmachen kurze Aussetzer und Knackser gab, obwohl der PC nicht ausgelastet war (ansonsten wäre DAS die Erklärung gewesen), und so alle 3-4 Stunden war der Ton sogar komplett weg, so dass ich den PC sogar neu starten musste. Vermutlich kam das nach einem Windowsupdate. 1x die Woche stürzte der PC sogar ab mit einem richtigen fetten Bluescreen, der bei Win10 ja nur ganz ganz selten vorkommt. Selbst eine Windows-Neuinstallation brachte nichts. Und als ich mal 2 Wochen ohne das Interface arbeitete und den Onboardsound nutzte, gab es keine Probleme.

Seit ich ein neues Board mit Ryzen-CPU habe, funktioniert alles - und zwar ohne dass ich Windows neu installiert hab, das mutmaßlich schuldige Update ist also drauf. Da muss sich also wohl der Treiber des Audiointerfaces mit den Mainboardtreibern bzw. dem, was Windows WEGEN des Mainboards geupdatet hatte, nicht vertragen haben. An der CPU kann es nicht liegen, da das Interface rel weit verbreitet ist und etliche Leute Intel-CPUs haben.

Ich verstehe den Hinweis im Artikel auch nicht so, dass man nur wegen der möglichen Probleme von einem Kauf absehen sollte, sondern nur als Hinweis, dass es passieren KANN und man sich dann nicht wundern soll.
 

Batze

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Dein Sound System lag also daran das du vorher kein Ryzen System hattest? Sound hat hat rein gar nichts mit der CPU zu tun. Solltest du doch wissen.
Sorry , aber was redest du da? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Und wegen deinem Bluescreen, ist 99,9% ein Hardware Fehler, solltest du auch wissen, und kein Treiber Fehler und schon gar nicht ein reiner Windows Fehler. Da wird also irgend etwas an deiner ehemaliger Hardware defekt gewesen zu sein schein oder nicht ganz richtig funktioniert haben.
Nebenbei, GZ zu deinem neuem Ryzen System.:]
 

asdwin248

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Sind auf hochwertigen Mainboards (Asus, MSI ab 200 euro aufwärts) bessere onboard Soundchips verbaut als auf billig Mainboards oder ist onboard Sound immer gleich ?
 

LarryMcFly

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Denk ich eher nicht, sondern es ist pure Logik. Ein weiterer Treiber KANN halt für Probleme sorgen, auch wenn es nur in vlt 2% der Fälle passiert. KEIN weiterer Treiber hat aber eine Chance von 0%, dass es Probleme gibt ;)

Wieso "ein weiterer Treiber"?
Wenn du irgendeine Form von Sound haben willst, brauchst du einen Treiber - entweder den Treiber für den Chip auf dem Motherboard oder den Treiber für die Soundkarte, egal ob intern oder extern.
Die Treiber für einen Onboardchip können genauso Probleme machen wie die einer Soundkarte, das macht keinen Unterschied (manchmal sind die mitgelieferten Treiber des Motherboardherstellers sogar die schlechtere Lösung).
 

LarryMcFly

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Sind auf hochwertigen Mainboards (Asus, MSI ab 200 euro aufwärts) bessere onboard Soundchips verbaut als auf billig Mainboards oder ist onboard Sound immer gleich ?

Sorry für die späte Antwort.
Also es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Preisklassen und sogar auch noch innerhalb jeder Preisklasse - Hersteller abhängig.
Ich habe da meine persönliche Liste (ich benutze einen Onboardchip (Film) zusätzlich zu meiner Soundkarte (Spiele &Schnitt) - zuviel Kabel/Anschlüsse), aber ich erspar sie dir mal lieber und verlinke dir die "Profis" hier von der PC Games Hardware: https://www.pcgameshardware.de/Sound-Hardware-217390/Specials/Wie-gut-ist-Mainboard-Sound-1261771/
Falls du die Kohle für den Artikel nicht ausgeben willst, schau dir mal die im Inhaltsverzeichnis aufgeführten Soundchips/karten an.
Grob gesagt mußt du dich aber an die Empfehlung von der PC Games Hardware halten - ein und der selbe Chip bringt nicht ein und die selbe Leistung - da gibts erhebliche Unterschiede.
 

Herbboy

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Wieso "ein weiterer Treiber"?
Weil der Treiber vom Onboardsound ja so oder so schon da ist, und sei es in Form eines Standardtreibers von Windows, der bei der Windows-Installation installiert wird. Die Zeiten, als man den Treiber erst installieren musste, damit der Onboardsound nicht einfach nur als "unbekanntes Gerät" im Gerätemanager steht, sind doch lange vorbei (mal ggf. von evtl. Fällen, in denen ein Board einen "exotischen" Chip hat, abgesehen). Und der ist auch im Hintergrund "bereit", was du daran merkst, dass er idR sich "meldet", wenn du zB Kopfhörer an eine der Buchsen anschließt (viele Onboardsounds erkennen es, wenn du etwas ansteckst).

Aber häng doch nicht so an dem "ein weiterer" auf - selbst wenn man auf die gleiche Zahl an Treibern kommt, ist bei einer Zusatzkarte bzw. einem Zusatzprodukt (zb für USB), wenn sie/es eigene Treiber braucht, nun mal wahrscheinlicher, dass der Boardhersteller dieses Produkt nicht auf volle Kompatibilität zu seinen Treibern geprüft hat bzw. der Zusatzprodukt-Hersteller seine Treiber nicht auf alle gängigen Chipsätze oder USB-Controller hin abgestimmt hat. Ich verstehe nicht, was daran falsch sein soll. Das ist einfache und simple Logik.



Die Treiber für einen Onboardchip können genauso Probleme machen wie die einer Soundkarte, das macht keinen Unterschied (manchmal sind die mitgelieferten Treiber des Motherboardherstellers sogar die schlechtere Lösung).
Der Boardhersteller hat seine Treiber doch auf den Onboardsound hin abgestimmt bzw geprüft - da ist es rein logisch auf keinen Fall genau so wahrscheinlich wie bei einem "Fremdprodukt", dass es Probleme geben kann. Dass der Treiber vom Boardhersteller nicht immer besser als der vom Chiphersteller ist, ist wieder ein anderes Thema.

Das alles heißt doch aber nicht, dass es ausgeschlossen ist, dass es in Einzelfällen doch Probleme mit dem Onboardsound gibt. Aber es ist nun mal rein logisch betrachtet unwahrscheinlicher als mit einer Zusatzkarte, egal um welche Art von Karte es nun geht. Sehr gängige Dinge wie zB eine Grafikkarte von AMD/Nvidia wird der Baordhersteller bereits bei der Entwicklung beachten, AMD/Nvidia werden wiederum ihre neuen Treiber auch mit gängigen Mainboards testen. Und bei Problemen mit irgendwelchen weit verbreiteten Produkten wird es durch Kundenfeedback auffallen - sei es auf Seiten vom Boardhersteller oder auf Seiten von zB AMD oder Nvidia, wenn nach einem Grafikkarten-Treiberupdate plötzlich viele Leute von Soundproblemen berichten. Aber bei Produkten, die nicht so weit verbreitet sind, kann es nun mal viel eher passieren, dass ein Konflikt dem Boardhersteller nicht bekannt ist und er daher nicht behoben wird, ggf. sogar aus reinen Kostenüberlegungen a la "für die 0,5% unserer Kunden, die ne ESI-Soundkarte nutzen, werden wir kein Entwicklerteam zur Prüfung abbestellen - das soll ESI mal schön selber machen..."


Und nur nebenbei: In meinen etlichen Jahren an Erfahrung habe ich es nun mal oft genug erlebt, dass jemand ein Problem mit dem Sound hatte - und sehr oft war es eine extra Soundkarte schuld, bei der dann nichts half, weder verschiedene Treiber noch anderer Steckplatz. Handelte es sich um Onboardsound, dann halfen aber fast immer neue oder andere Treiber. Aber BEIDES, also sowohl Probleme wegen OnBoardsound als auch Soundkarte, ist so oder so eine Seltenheit, wie ich eh schon betont hab. Ich weißt gar nicht, warum das Thema so hoch aufgehangen wird...
 

svd

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Jo, der gutgemeinte Hinweis auf mögliche Komplikationen entspricht ja circa den Hinweisen auf dem Beipackzettel eines Medikamentes. "1 von 10.000" klingt jetzt mal nicht so arg. Bis es genau *dich* erwischt. :-D

Bei mir war der Fall gewesen, dass ich nach dem Grafikkartenwechsel plötzlich keinen sauberen Sound mehr gehabt hatte. Rauschen, Kratzen, Brummen, Fiepen... einfach grausam.
Grund muss wohl EMI gewesen sein. Mit analogem Output war es mir nicht gelungen, dem Herr zu werden. Geholfen hat dann nur eine andere Soundkarte mit digitalem optischen Ausgang, seither ist Ruhe.

Persönlich würde mich auf zB einem µATX-Board auch stören, wenn die Soundkarte unmittelbar über oder unter der Grafikkarte steckte. Auch wenn es keine Interferenzen gäbe, würde ich mir immer einbilden,
die Kühlung der Grafikkarte könnte negativ beeinflusst werden. Muss nicht der Fall sein, aber ich hab da lieber mehr freien Platz um die Grafikkarte. :)

Falls Soundkarte und/oder Surround-Anlage den Geist aufgäben, würde ich in Zukunft aber wohl zurück auf Stereo gehen. Ein kleiner DAC mit USB und TOSLINK, für PC und Konsole, 6.35mm-Klinkenbuchse für meine
Mittelklasse-Kopfhörer, fetter Drehregler für die Lautstärke und rückwärtige Anschlüsse für ein Paar Regallautsprecher, würde mir total reichen.
 

Spassbremse

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Ich hatte früher (TM) eigentlich immer Soundkarten. Keine Billig-Modelle. Und regelmäßig Ärger, Treiberprobleme, aber auch Störgeräusche, Knacken.

Irgendwann hatte ich genug davon und bin auf "MoBo-Sound" umgestiegen. Die angeblich so schwerwiegenden klanglichen Einbußen konnte ich nicht feststellen; aber gut, jedes Gehör ist anders.

Ich habe jetzt mittlerweile das vierte Mainboard mit (sehr gutem!) integriertem Audiochip,generell null Probleme und bin mit der Klangqualität absolut zufrieden.

Deshalb meine persönliche Empfehlung:

Boards mit gutem Soundchip kaufen und keine Gedanken an eine dedizierte Soundkarte verschwenden. :)
 

Spiritogre

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Ich hatte früher (TM) eigentlich immer Soundkarten. Keine Billig-Modelle. Und regelmäßig Ärger, Treiberprobleme, aber auch Störgeräusche, Knacken.

Irgendwann hatte ich genug davon und bin auf "MoBo-Sound" umgestiegen. Die angeblich so schwerwiegenden klanglichen Einbußen konnte ich nicht feststellen; aber gut, jedes Gehör ist anders.

Ich habe jetzt mittlerweile das vierte Mainboard mit (sehr gutem!) integriertem Audiochip,generell null Probleme und bin mit der Klangqualität absolut zufrieden.

Deshalb meine persönliche Empfehlung:

Boards mit gutem Soundchip kaufen und keine Gedanken an eine dedizierte Soundkarte verschwenden. :)

Kann ich nicht nachvollziehen. Wie im Artikel genannt kommt es vor allem auf die Lautsprecher / Kopfhörer an. Da ich ziemlich gute habe merke ich den Unterschied zwischen Soundkarte und Onboard-Sound IMMER. Und der ist teils gravierend, eben je besser das Ausgabeequipment.

Ich hatte nach dem letzten Windows Update übrigens einen lustigen Fehler, ich habe im Kopfhörerausgang fest einen Adapterstecker mit Lautstärkeregler drin. Nach dem Win Update hatte ich dann plötzlich keinen Ton mehr über die Lautsprecher. Aus irgend einem Grund wurde "bei angeschlossenem Kopfhörer die Lautsprecher automatisch stumm schalten" aktiviert.
 

Spassbremse

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Kann ich nicht nachvollziehen. Wie im Artikel genannt kommt es vor allem auf die Lautsprecher / Kopfhörer an. Da ich ziemlich gute habe merke ich den Unterschied zwischen Soundkarte und Onboard-Sound IMMER. Und der ist teils gravierend, eben je besser das Ausgabeequipment.

Gut möglich; da ich am PC (nahezu) keine Musik höre, und abgesehen von gelegentlich Youtube & Twitch auch keine Videos sehe, stecke ich nicht viel Geld ins Audio-Equipment; ich habe aktuell ein HyperX-Headset (130€ Preisklasse) und ein Logitech 2.1-System (~200€). Reicht mir.

Schon klar, dass man da bspw. mit beyerdynamic & Teufel deutlich bessere Qualität haben kann und man dann auch von (besseren) Soundkarten profitiert. :)
 

MrFob

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Ich nutze eigentlich auch seit ein paar Jahren den on board sound. Hab sogar noch ne Karte irgendwo rumliegen, aber keinen Stekcplatz mehr dafuer. :)

Ich muss aber zugeben, mit meinen recht guten Kopfhoerern (Sennheiser, bzw. seit einem halben Jahre Bose Quiet Comfort 35 (die uebrigens extrem geil sind :top:) hatte ich mit meiner alten Grafikkarte schon ein paar Stoergeraeusche drin. Seit ich aber vor ein paar Monaten die GraKa aufgeruestet habe sind die weg. Kommt also echt immer drauf an, welche Kombination an Komponenten man verwendet.
 
TE
AntonioFunes

AntonioFunes

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Jo, der gutgemeinte Hinweis auf mögliche Komplikationen entspricht ja circa den Hinweisen auf dem Beipackzettel eines Medikamentes. "1 von 10.000" klingt jetzt mal nicht so arg. Bis es genau *dich* erwischt. :-D
Man kann es halt offenbar nie allen recht machen. Weise ich NICHT darauf hin, kommen Meckerfritzen an "warum verschweigt ihr mögliche Probleme? Die hatte ich nämlich schon oft - der Autor ist wohl Soundkartenfan!" - weise ich darauf hin, heißt es, ich würde Soundkarten wohl nicht leiden - obwohl ich ein mehrseitiges Special mit allen für Normalanwender IMHO relevanten Dingen schreibe.. So ist das Leben wohl... ;)

Der Hinweis war einfach nur am Rande. Ich gehe davon aus, dass die meisten Leser des Artikels einen PC haben, der problemlos läuft, und den Text lesen, da sie überlegen, ob sich eine Sounkdarte lohnt. Für die gilt dann: eine neue Komponente bzw. die damit verbundene Software, an sich sogar jede Änderung ÜBERHAUPT an einem PC ist dann eben ein möglicher neuer Störfaktor - das kommt bei Soundkarten selten vor, aber ich will es nicht verschweigen. Das ist für Hardwarehasen zwar eine Binsenweisheit, aber nicht jeder PC Games-Leser ist hardwarerfahren und weiß das.

Das gilt also eigentlich auch für zB Grafikkarten - nur sind DIE so weit verbreitet, dass ein möglicher Fehler schnell bekannt und behoben wird. Wenn aber eine bestimmte Soundkarte oder ein bestimmtes Lenkrad oder so was, bzw.. deren (Treiber)Software mit einem nur selten verwendeten USB-Zusatzcontroller nicht zurecht kommt, wenn dieser gleichzeitig auf einem Mainboard mit B450-Chipdsatz verbaut ist, dann betrifft das vlt nur 3% aller verkaufen Sockel AM4-Mainboards UND da dann auch die DIE Nutzer, die diese Soundkarte kaufen. Wenn dann nicht die betroffenen Nutzer sich melden und es auffällig oft passiert, wird das ggf. komplett durch die Qualitätskontrolle rutschen. Erst recht da viele der Nutzer vermutlich die Soundkarte eh einfach wieder zurücksenden und eine andere nehmen, oder - falls das Board das "Neue" im PC ist - ein anderes Board nehmen.

Ich hatte btw. sogar schon einen Fall, in dem es Grafik(!)fehler gab, und nur ein Wechsel der Soundkarte half. ^^ Und dass dieser Hinweis kein "ich rate vom Kauf ab" ist, müsste an sich jedem klar sein, der auch den Text davor liest, in dem ich ja schildere, wann eine Soundkarte Sinn macht inkl. dem Fall, dass der Onboardsound zickt.
 
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Herbboy

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Gut möglich; da ich am PC (nahezu) keine Musik höre, und abgesehen von gelegentlich Youtube & Twitch auch keine Videos sehe, stecke ich nicht viel Geld ins Audio-Equipment; ich habe aktuell ein HyperX-Headset (130€ Preisklasse) und ein Logitech 2.1-System (~200€). Reicht mir.

Schon klar, dass man da bspw. mit beyerdynamic & Teufel deutlich bessere Qualität haben kann und man dann auch von (besseren) Soundkarten profitiert. :)
Mit Deinen Kopfhörern/Lautsprechern müsstest du auch einen klaren Vorteil haben - die Frage ist nur, ob Dir das dann den Aufpreis wert ist, da es je nach dem, welchen Onboardsound Du hast, erst ab 70€ nen Unterschied zu hören gibt - und wenn du eh nur "nebenbei" hörst, macht es wohl eh keinen Sinn.
 

Spassbremse

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Mit Deinen Kopfhörern/Lautsprechern müsstest du auch einen klaren Vorteil haben - die Frage ist nur, ob Dir das dann den Aufpreis wert ist, da es je nach dem, welchen Onboardsound Du hast, erst ab 70€ nen Unterschied zu hören gibt - und wenn du eh nur "nebenbei" hörst, macht es wohl eh keinen Sinn.

Wie gesagt, ich achte beim Mainboardkauf üblicherweise darauf, dass das Ding über den bestmöglichen Audiocodec (ALC 1220 z. B.) verfügt und ansonsten das Mainboard generell recht hochwertig ist (~200€-Preisklasse). Das Ergebnis finde ich vollkommen ausreichend
Ich habe es vor ein paar Jahren nochmal mit einer ASUS Xonar probiert (nicht das billigste Modell, war so um die (80€); habe keine Verbesserung in der Klangqualität feststellen können und das Ding wieder ausgebaut und retourniert.
Was ich übrigens so gut wie nie mache, aber in dem Fall fühlte sich die Karte wirklich wie vollkommen rausgeschmissenes Geld an.
 

SuBUrbaN

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Ich bin mit meiner OnBoard-Karte zufrieden, den Rest macht Software (Fx Sound Enhancer + Bongiovi DPS - laufen auch super parallel). :-D
 

Herbboy

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Wie gesagt, ich achte beim Mainboardkauf üblicherweise darauf, dass das Ding über den bestmöglichen Audiocodec (ALC 1220 z. B.) verfügt und ansonsten das Mainboard generell recht hochwertig ist (~200€-Preisklasse). Das Ergebnis finde ich vollkommen ausreichend
Ich habe es vor ein paar Jahren nochmal mit einer ASUS Xonar probiert (nicht das billigste Modell, war so um die (80€); habe keine Verbesserung in der Klangqualität feststellen können und das Ding wieder ausgebaut und retourniert.
Was ich übrigens so gut wie nie mache, aber in dem Fall fühlte sich die Karte wirklich wie vollkommen rausgeschmissenes Geld an.
Klar, wenn du extra "teure" Boards auch WEGEN des Sound kaufst, muss es schon ne ganz besondere Soundkarte sein, damit man erneut einen Vorteil merkt. Allerdings: mit ner guten Soundkarte "müsstest" du vlt keine 200€-Boards mehr kaufen ;) 1x 80€ für die Karte plus ein Board für nur 120-140€, dann hat es sich schon beim nächsten Board für erneut 120-130€ rentiert - falls denn der Aufpreis "nur" für den Sound dient.

Ich höre übrigens auch keinen Unterschied zwischen Onboardsound und meinem Audio-Interface, wenn ich nur "nebenbei" was Musik höre, obwohl meine Boxen pro Stück 200€ kosteten. Ich hatte ja eine Weile wegen der Probleme nur Onboardsound benutzt. Aber wenn ich mich "zurücklehne und Musik höre" oder beim Musikmachen, da merke ich das dann schon.
 

knarfe1000

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Zu der Zeit gab es auch noch keine Mainboards mit integrierten Sound Chips.
Damals war eben alles noch ein wenig anders.
Kann mich noch an meinen ersten Drucker erinnern, dieses fette Druckerkabel, angeschlossen, alles leuchtete Grün aber er hat keine Daten bekommen, und was war es, nach Tagelangen suchen, der Stecker am Mainboard war um 1-2 Zeilen verrückt (falsch angeschlossen) angeklemmt. Ich damals noch voll der Obernoob in Sachen Hardware und schon Angst gehabt überhaupt das Gehäuse aufzuschrauben. Ja das waren noch verrückte Zeiten, aber durch so etwas lernt man eben.;)
Von Zig Start DOS Disketten mit Auswahl der jeweiligen Treiber (gerade auch die Sound Treiber) um diese in den (begrenzten)Speicher(glaube 640 kb waren es) zu laden wollen wir ja gar nicht erst anfangen zu reden, hehe. Fast jedes Spiel brauchte ja damals was anderes. Jow, das waren noch Zeiten. :-D

Der gute alte Himem-Befehl.
 

LarryMcFly

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Weil der Treiber vom Onboardsound ja so oder so schon da ist, und sei es in Form eines Standardtreibers von Windows, der bei der Windows-Installation installiert wird. Die Zeiten, als man den Treiber erst installieren musste, damit der Onboardsound nicht einfach nur als "unbekanntes Gerät" im Gerätemanager steht, sind doch lange vorbei (mal ggf. von evtl. Fällen, in denen ein Board einen "exotischen" Chip hat, abgesehen). Und der ist auch im Hintergrund "bereit", was du daran merkst, dass er idR sich "meldet", wenn du zB Kopfhörer an eine der Buchsen anschließt (viele Onboardsounds erkennen es, wenn du etwas ansteckst).

Sorry, aber das ist kein Argument, denn seit Windows 10, trifft das mit den Standardtreibern auch auf die Soundkarte zu, in dem Fall sind also auch diese Treiber ja schon da.
Noch schlimmer ist es, wenn man schon eine aktive Internetverbindung hat, dann bügelt Windows bei der Windows Neuinstallation einfach mal ungefragt irgendeine "neue" Treiberversion noch einmal drüber.
Damit das in beiden Fällen nicht passiert, muß man entweder wirklich äußerst exotische Hardware sein eigen nennen oder man macht eine saubere Installation im abgesicherten Modus mit Windows Minimaltreibern (braucht eine Registryänderung) und anschließend auch ja das Netz für den Rest abtrennen.
Anschließend kann man dann in aller Ruhe die neuesten Herstellertreiber installieren.
Seit dem ich das mache, habe ich grob die letzten drei Jahre mit meinen Systemen Friedhofsruhe was Treiberprobleme angeht.

Aber häng doch nicht so an dem "ein weiterer" auf - selbst wenn man auf die gleiche Zahl an Treibern kommt, ist bei einer Zusatzkarte bzw. einem Zusatzprodukt (zb für USB), wenn sie/es eigene Treiber braucht, nun mal wahrscheinlicher, dass der Boardhersteller dieses Produkt nicht auf volle Kompatibilität zu seinen Treibern geprüft hat bzw. der Zusatzprodukt-Hersteller seine Treiber nicht auf alle gängigen Chipsätze oder USB-Controller hin abgestimmt hat. Ich verstehe nicht, was daran falsch sein soll. Das ist einfache und simple Logik.

Also auch wenn du mehrfach alles als logisch erklärst, wirst du deswegen nicht automatisch zum Vulkanier oder deine Argumentation richtiger - erklär mir mal wie das Motherboard die Hardware Abstraction Layer des Betriebssystems umgeht.
Denn Treiber setzen da immer auf, wie das Board da direkt (Treiber seitig ohne HAL) mit der Soundkarte kommuniziert leuchtet da nicht ein.
Sonst könnte ja nach dieser "Logik" neue Hardware z.B, die lange nach dem Board hergestellt wurde gar nicht durch das Motherboard erkannt werden, da es auf diese nicht abgestimmt wurde, obwohl passend.
Genau deswegen gibt es genormte Schnittstellen.
Die meisten Treiberprobleme gibt es meiner Ansicht nach nicht wegen echter Inkompatibilität, sondern weil der Hersteller schlicht und einfach gepfuscht hat - künstlich erworbene Inkompatibilität.
 

fud1974

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Ach herrje.. wie schnell mal wieder sowas entgleist hier..

Zum Thema: Meine Ohren sind eh so kaputt, ich hör da nix mehr an Unterschieden.

Ferner: Kann es sein dass die Bedeutung der Extra-Soundkarten auch stark abgenommen hat seitdem viele Headsets eh eigene de-facto "USB-Soundkarten" sind?

Für die paar male die manche, die aufgrund des persönlichen Umfeldes (Lautstärkebelästigung anderer) eher nur Headsets nehmen, dann noch die externe Karte nehmen fällt das Geld-Ausgeben wohl deutlich schwerer.. für die paar male reicht wohl vielen auch der Onboard Sound.. nur so eine Vermutung?
 

Spiritogre

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Ach herrje.. wie schnell mal wieder sowas entgleist hier..

Zum Thema: Meine Ohren sind eh so kaputt, ich hör da nix mehr an Unterschieden.

Ferner: Kann es sein dass die Bedeutung der Extra-Soundkarten auch stark abgenommen hat seitdem viele Headsets eh eigene de-facto "USB-Soundkarten" sind?

Für die paar male die manche, die aufgrund des persönlichen Umfeldes (Lautstärkebelästigung anderer) eher nur Headsets nehmen, dann noch die externe Karte nehmen fällt das Geld-Ausgeben wohl deutlich schwerer.. für die paar male reicht wohl vielen auch der Onboard Sound.. nur so eine Vermutung?

Gut, wer ein Headset benutzt, benutzt auch Onboard-Sound ...
Wer Qualität will nimmt eigentlich automatisch immer richtige Kopfhörer.
 

fud1974

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Gut, wer ein Headset benutzt, benutzt auch Onboard-Sound ...
Wer Qualität will nimmt eigentlich automatisch immer richtige Kopfhörer.

Wie gesagt, ich hör da keinen Unterschied mehr.. war früher auch mal anders. Kann aber nur gut sein, ich fahr da günstiger mit..
 

Herbboy

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Sorry, aber das ist kein Argument, denn seit Windows 10, trifft das mit den Standardtreibern auch auf die Soundkarte zu, in dem Fall sind also auch diese Treiber ja schon da.
Nö, Windows hat doch nicht alle denkbaren Treiber der Welt schon dabei ^^ Und selbst online ist nicht alles vorhanden. Mein Audiointerface war ohne eine manuelle Installation "unbekannt". Und damit, dass die Onboardsound-Treiber schon "da sind", meine ich nur, dass Windows sie schon bei der Neuinstallation installiert, d.h. selbst wenn du eine Soundkarte einbaust, installiert Windows auch die Treiber für den OnBoardsound.

Es geht ja zudem nicht ausschließlich um die eigentliche Treibersoftware, sondern auch von der Zusatzsoftware, die man landläufig auch "Treibermenü" oder ähnlich nennt, wie du ja sicher weißt, da sie idr im Paket mit dabei ist. Das hätte ich vlt genauer erklären sollen, warum es mir geht.

Ich hatte nämlich auch schon immer wieder mal Leute mit die Problemen am PC, und am Ende war es oftmals auch gelöst, als man die Zusatzsoftware, die bei den Treiberdownloads dabei war, deaktivierte oder deinstallierte. Was dann genau die Ursache war, kann man dann nicht sagen. War es die Zusatzsoftware schuld? Oder der Virenscanner? Oder hat zB die neueste Version der Radeon-Einstellungssoftware einen Bug, der das Control Center von Asus zum Absturz bringt? Waren es Fehler im Treiber? Wenn ja: in welchem? Das weiß man im Nachhinein nie so genau, außer man installiert Windows 10x neu und installiert die ganze Software jedesmal in einer anderen Reihenfolge, bis man den Schuldigen eindeutig hat ;)

Nur ist es eben in vielen Problemfällen so, dass [neben (Treiber)Updates] ein Verzicht auf die Software oder gar ein Wechsel der Komponente hilft - das hat doch jeder schon mal erlebt, der ein Problem hatte oder Leuten half, die eines hatten. Kamen die Probleme erst zusammen mit einer neuen Komponente, dann war im Umkehrschluss also der Einbau der neuen Komponente Schuld - also die Entscheidung für den Einbau, nicht unbedingt die Komponente selbst auf "technischer" Seite gesehen. Welches Teil oder welche Software technisch gesehen schuld war, kann man oft nicht sagen.

Also auch wenn du mehrfach alles als logisch erklärst, wirst du deswegen nicht automatisch zum Vulkanier oder deine Argumentation richtiger - erklär mir mal wie das Motherboard die Hardware Abstraction Layer des Betriebssystems umgeht.
Denn Treiber setzen da immer auf, wie das Board da direkt (Treiber seitig ohne HAL) mit der Soundkarte kommuniziert leuchtet da nicht ein.
Ich meinte wie gesagt nicht zwingend ausschließlich die eigentliche Treibersoftware. Es mag sein, dass nur das Vorhandensein der Treiber alleine keinen Bug bringen kann - da weißt du vielleicht mehr als ich. Aber das ist ja an sich auch egal, denn mein Kernpunkt war ja an sich, dass eine zusätzliche Karte / Komponente in einem problemlos laufenden PC nun mal immer ein Risiko für mögliche Probleme mit sich bringt im Vergleich dazu, dass man einfach gar nix ändert.

Sonst könnte ja nach dieser "Logik" neue Hardware z.B, die lange nach dem Board hergestellt wurde gar nicht durch das Motherboard erkannt werden, da es auf diese nicht abgestimmt wurde, obwohl passend.
Bei der Logik geht es einzig und allein um die Aussage: Der PC läuft problemlos => du baust eine weitere Komponente ein => es besteht nun mal ein Risiko X, dass softwareseitig vlt etwas nicht miteinander zurechtkommt. Das ist alles. Neues Bauteil = gewisses Risiko. Das wirst Du ja wohl nicht ernsthaft abstreiten können, oder?

Das Risiko ist zwar klein, aber es ist da. Genau wie es bei jedem Update auch da ist. Aber je mehr Komponenten Du hast, desto häufiger hast du natürlich auch Updates. Und mehr Updates = höheres Bugrisiko. Wenn das Risiko auf einen Bug durch ein Update bei 2% liegt, hast du rein rechnerisch nach 50 Updates einen Bug - je mehr Komponenten du hast, desto schneller erreichst du diese 50 Updates.

Für den Nutzer ist es dann auch egal, ob der Bug DURCH das Update kommt oder sei es, weil einer der Hersteller der vorhandenen Komponenten zu lange nichts mehr an seinen Treibern/ seiner Software angepasst hat und DAS der Schuldige ist.

Genau deswegen gibt es genormte Schnittstellen.
Die meisten Treiberprobleme gibt es meiner Ansicht nach nicht wegen echter Inkompatibilität, sondern weil der Hersteller schlicht und einfach gepfuscht hat - künstlich erworbene Inkompatibilität.
Selbstverständlich hat da einer der Hersteller gepfuscht. Ich habe doch nie etwas anderes behauptet ^^

Aus Sicht des Nutzers ist das dann aber nun mal effektiv eine Inkompatibilität. Wie soll man das denn sonst nennen, wenn die Soundkarte auf einem Asus H97M mit einer AMD R9 290 und einem Xeon E3-1230 unter dem neuesten Win 10 partout nicht fehlerfrei laufen will, mit einem anderen Board bei der gleichen Windows-Version aber schon? Mag sein, dass ein weiteres Update dies dann gelöst hätte - dann wäre alles wieder kompatibel gewesen. Nur: wenn man wochenlang keine Lösung findet, dann ist das Ding eben für DIESES PC-Setting bis auf weiteres inkompatibel. Ob dann Asus, AMD, Intel, Microsoft oder Tascam es verbockt haben, ist scheißegal, das hilft keinem weiter außer den Entwicklern bei den Firmen.

Zusammenfassend: ich sage ja nur, dass eine neue Komponente nun mal immer ein Risiko X hat, dass es ein Problem gibt. Und wenn du den PC lässt, wie er ist, gibt es eben kein Risiko. Das ist alles. Da wirst Du ja wohl hoffentlich nicht widersprechen können ^^
 
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LarryMcFly

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Ach herrje.. wie schnell mal wieder sowas entgleist hier..

Zum Thema: Meine Ohren sind eh so kaputt, ich hör da nix mehr an Unterschieden.

Ferner: Kann es sein dass die Bedeutung der Extra-Soundkarten auch stark abgenommen hat seitdem viele Headsets eh eigene de-facto "USB-Soundkarten" sind?

Für die paar male die manche, die aufgrund des persönlichen Umfeldes (Lautstärkebelästigung anderer) eher nur Headsets nehmen, dann noch die externe Karte nehmen fällt das Geld-Ausgeben wohl deutlich schwerer.. für die paar male reicht wohl vielen auch der Onboard Sound.. nur so eine Vermutung?

Ach da entgleist nix, man kann sich aber ruhig zünftig austauschen.
Du hast deine eigene Frage im gleichen Satz beantwortet - viele Headsets gehen als USB Version über die Theke - einstöpseln, fertig.
Nichts geht einfacher als das, Plug & Play in echter Reinform.
Und nach dem alten Sprichwort "was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht" - warum sollte jemand auf eine Soundkarte umsteigen, selbst wenn sie deutliche Unterschiede zum sonst Gehörten erzielen würde?
Hört man ja nicht, außer man hat einen Vergleich, wie zum Beispiel Kollegen mit entsprechendem Setup.
Beispiel:
Ich wäre nie und nimmer auf die Idee gekommen, frühzeitig von 1080p auf 1440p und von 60hz auf 120/144hz Monitore umzusteigen, wenn ich es nicht entsprechend live erlebt hätte und für mich einen erheblichen Unterschied ausmacht.
Das hätte dann weitaus länger gedauert, wahrscheinlich bis die technischen Standards sich einfach soweit verändert hätten.
Soundkarten waren halt vor langer Zeit Pflicht wenn man Sound haben wollte - ich behaupte die Hauptkäufer von Soundkarten sind die Spieler Ü30, gäbe es die nicht würde die Soundkarte jetzt nicht aussterben, wäre aber eine reine Profilösung.
 

LarryMcFly

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Nö, Windows hat doch nicht alle denkbaren Treiber der Welt schon dabei ^^ Und selbst online ist nicht alles vorhanden. Mein Audiointerface war ohne eine manuelle Installation "unbekannt". Und damit, dass die Onboardsound-Treiber schon "da sind", meine ich nur, dass Windows sie schon bei der Neuinstallation installiert, d.h. selbst wenn du eine Soundkarte einbaust, installiert Windows auch die Treiber für den OnBoardsound.

Nein natürlich hat Windows(10) nicht alle Treiber dabei, das hatte ich ja auch nicht behauptet, sondern die Treiber für die meisten Standardlösungen und da auch nicht nur die Universaltreiber.
In deinem Falle ist das Audiointerface einfach durch die Stückzahlen der entsprechenden Hardware natürlich "exotisch" und normalerweise nicht in der Datenbank vorhanden.
Aber für Hauptmodule wie zum Beispiel eine Soundblaster Z oder eine Asus Strix sehr wohl.

Ich rede ja nicht ausschließlich von der eigentlichen Treibersoftware, sondern auch von der Zusatzsoftware, die man landläufig auch "Treibermenü" oder ähnlich nennt, da sie idr im Paket mit dabei ist. Das hätte ich vlt genauer erklären sollen, Du nimmst ja alles enorm genau (Jurist?).
Ich hatte ich auch schon immer wieder mal Leute mit die Problemen am PC, und am Ende war das Problem oftmals auch gelöst, als man die Zusatzsoftware, die bei den Treiberdownloads dabei war, deaktivierte oder deinstallierte. Was dann genau die Ursache war, kann man dann nicht sagen. War es die Zusatzsoftware schuld? Oder der Virenscanner? Oder hat zB die neueste Version der Radeon-Einstellungssoftware einen Bug, der das Control Center von Asus zum Absturz bringt? Waren es Fehler im Treiber? Wenn ja: in welchem? Das weiß man im Nachhinein nie so genau. Nur ist es eben in vielen Problemfällen so, dass ein Verzicht auf die Software oder gar ein Wechsel der Komponente hilft. Im Umkehrschluss war dann also der Einbau der neuen Komponente Schuld, also die Entscheidung für den Einbau. Welches Teil technisch gesehen schuld war, kann man oft nicht sagen.
Ich meinte wie gesagt nicht zwingend ausschließlich die eigentliche Treibersoftware. Es mag sein, dass nur das Vorhandensein der Treiber alleine keinen Bug bringen kann - da weißt du vielleicht mehr als ich. Aber das ist ja an sich auch egal, denn mein Kernpunkt war ja an sich, dass eine zusätzliche Karte / Komponente in einem problemlos laufenden PC nun mal immer ein Risiko für mögliche Probleme mit sich bringt im Vergleich dazu, dass man einfach gar nix ändert.
Bei der Logik geht es einzig und allein um die Aussage: Der PC läuft problemlos => du baust eine weitere Komponente ein => es besteht nun mal ein Risiko X, dass softwareseitig vlt etwas nicht miteinander zurechtkommt. Das ist alles. Neues Bauteil = gewisses Risiko. Das wirst Du ja wohl nicht ernsthaft abstreiten können, oder?

Ok, da war ich wohl etwas...kleinlich und ja ist eine ex-Berufskrankheit. :B
Oh Gott nein, ich würde mich niemals gegen den Begriff "never change a running system" stellen, dazu ist das erlittene "Leid" über die Jahrzehnte zu hoch.:rolleyes:

Das Risiko ist zwar klein, aber es ist da. Genau wie es bei jedem Update auch da ist. Aber je mehr Komponenten Du hast, desto häufiger hast du natürlich auch Updates. Und mehr Updates = höheres Bugrisiko. Wenn das Risiko auf einen Bug durch ein Update bei 2% liegt, hast du rein rechnerisch nach 50 Updates einen Bug - je mehr Komponenten du hast, desto schneller erreichst du diese 50 Updates.

Oh ja, insbesondere Updates des Betriebssystems können da auch zusätzlich noch schleichende Fehler einbauen, durch den Nutzer oder durch das System selber verursacht.
Ich checke Treiber immer im Anschluß auf Kompatibilität mit dem Treiberüberprüfungs-Manager von Windows (sollte man vorher ne Sicherung haben bzw. wissen wie man die Kiste im abgesicherten Modus wieder starten kann), der schafft es dann einen fehlerhaften/inkompatiblen Treiber frühzeitig aufzudecken.
Hilft aber alles natürlich nichts, wenn zum Beispiel ein fehlerhaftes Windows Update den Komponentenspeicher zerschossen hat, dann muß man den erst mal wieder herstellen, dann ist der Treiber nämlich gar nicht automatisch Schuld an einem guten alten Bluescreen.
 

Herbboy

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Nein natürlich hat Windows(10) nicht alle Treiber dabei, das hatte ich ja auch nicht behauptet, sondern die Treiber für die meisten Standardlösungen und da auch nicht nur die Universaltreiber.
In deinem Falle ist das Audiointerface einfach durch die Stückzahlen der entsprechenden Hardware natürlich "exotisch" und normalerweise nicht in der Datenbank vorhanden.
Aber für Hauptmodule wie zum Beispiel eine Soundblaster Z oder eine Asus Strix sehr wohl.
Das stimmt natürlich. Aber in diesen Fällen besteht eben ein Risiko, dass der ganze Software-Schmu sich mit irgendwas anderem nicht versteht. Das muss ja nicht an einer Hardware oder an unmittelbar an anderen Treibern liegen, sondern auch Software, die man am PC hat - wie viele Nutzer haben "nebenbei" noch anderen Kram laufen, teilweise sogar unbewusst, weil das irgendwann mal in den Autostart wanderte?

Wie gesagt: neue Komponente (oder Software) bringt ein sehr kleines Risiko für Risiken - aber eben nicht Null. Änderst Du aber nix am PC, dann isses definitiv bei Null. ;)


Oh ja, insbesondere Updates des Betriebssystems können da auch zusätzlich noch schleichende Fehler einbauen, durch den Nutzer oder durch das System selber verursacht.
Ich checke Treiber immer im Anschluß auf Kompatibilität mit dem Treiberüberprüfungs-Manager von Windows (sollte man vorher ne Sicherung haben bzw. wissen wie man die Kiste im abgesicherten Modus wieder starten kann), der schafft es dann einen fehlerhaften/inkompatiblen Treiber frühzeitig aufzudecken.
Hilft aber alles natürlich nichts, wenn zum Beispiel ein fehlerhaftes Windows Update den Komponentenspeicher zerschossen hat, dann muß man den erst mal wieder herstellen, dann ist der Treiber nämlich gar nicht automatisch Schuld an einem guten alten Bluescreen.
Ja - ich meinte ja mit "Treibern" alles drum und dran, was mit dem neuen Teil noch so daherkommen kann- Ok, ich glaube jetzt verstehen wir uns ;) Du bist echt manchmal etwas SEHR genau ;)

Es ging ja von Anfang eigentlich nur darum, dass die Sache mit den möglichen Problemen auch im Text als Hinweis stand. Das heißt ja, das wurde ja nun auch schon vom Autor gepostet, nicht, dass man deswegen den Kauf scheuen soll. Und auch ICH sage ja nicht, dass man sich keine SK kaufen soll - ich wollte nur zustimmen, dass es eben ein Risiko X mit X > 0% gibt im Vergleich zu "den PC so lassen, wie er ist".
 
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