• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Ridley Scott kritisiert Kollegen, die 250 Millionen Dollar für einen Film benötigen

Darkmoon76

Autor
Registriert
09.08.2016
Beiträge
385
Reaktionspunkte
85
Jetzt ist Deine Meinung zu Ridley Scott kritisiert Kollegen, die 250 Millionen Dollar für einen Film benötigen gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


lastpost-right.png
Zum Artikel: Ridley Scott kritisiert Kollegen, die 250 Millionen Dollar für einen Film benötigen
 
Wo er recht hat hat er recht.
Viele Effekte machen keinen guten Film.
 
Grundsätzlich hat er Recht. Für Prometheus hatte er ein Budget von 130Mio.
Und der Film sieht kein bisschen schlechter oder weniger Aufwendig aus als z.B. John Carter, The Lone Ranger, Battleship oder The Amazing Spiderman, die jeweils um die 200-250Mio gekostet haben.
Da darf man sich schon fragen wo das ganze Geld geblieben ist, zumal es keine Fortsetzungen wie die Marvelfilme sind wo vermutlich ein großer Teil für die Dauerverträge der Schauspieler draufgeht.

Andererseits gehört die Auszeichnung "teuerster Film aller Zeiten" für James Cameron zum guten Ton. Der ist allerdings auch regelmäßig Vorreiter für neue Techniken bei Spezialeffekten und bei seinen Film landet das Geld augenscheinlich tatsächlich auf der Leinwand. Cameron raises the bar ;-)
Eben mit der Ausnahme vom König der Welt hat Ridley Scott in meinen Augen aber absolut Recht.

Allerdings frage ich mich, warum bei seinen Filmen oftmals so viel Material im Schneideraum verloren geht, wenn er sie doch von vornherein so genau plant. Bei Gladiator und Königreich der Himmel sind spätere Director Cuts merklich länger (und besser) als die Kinoversionen. Bei Exodus soll auch sehr viel gekürzt worden sein, was man dem Film auch durchaus anmerkt. Und von Alien und Blade Runner gibt es auch mehr als eine Versionen. Da hat er anscheinend auch noch Verbesserungspotenzial ;-)
 
Öhmm... Wie hoch lag nochmal das Budget seines "Robin Hood"? 200 Mio. ?

:-B

Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
 
Grundsätzlich hat er Recht. Für Prometheus hatte er ein Budget von 130Mio.

Allerdings frage ich mich, warum bei seinen Filmen oftmals so viel Material im Schneideraum verloren geht, wenn er sie doch von vornherein so genau plant. Bei Gladiator und Königreich der Himmel sind spätere Director Cuts merklich länger (und besser) als die Kinoversionen. Bei Exodus soll auch sehr viel gekürzt worden sein, was man dem Film auch durchaus anmerkt. Und von Alien und Blade Runner gibt es auch mehr als eine Versionen. Da hat er anscheinend auch noch Verbesserungspotenzial ;-)

Kino-Versionen von Filmen werden ja oftmals gekuerzt, weil man dem normalo Kinogaenger keine zu lange Filmdauer zumuten will. Ich aknn mir schon vorstellen, dass jemand wie Scott seine Filme zwar genau plant, aber nicht unbedingt nach Kino_Massstab. Dann wird die Kino-Version halt noch ein bisschen gekuerzt und spaeter kommt der Director's Cut (also die urspruenglich so vom Director gedachte Version).
Sieht man z.B. bei Herr der Ringe sehr schoen. Jackson wollte eigentlich wirklich die Extended Cuts machen aber sie haben ihm gesagt, die seien wirklich zu lang fuers Kino und er musste sie weiter schneiden. Er hat dann immerhin durchgesetzt, dass sie die Extended Version innerhalb eines Jahres rausbringen, so dass Leute, die den 2ten Teil im Kino sehen die Chance haben, vorher noch den EC des ersten Teils anzuschauen.

Gut, bei Jackson artet die Filmlaenge auch gerne mal sehr extrem aus aber ich aknn mir schon vorstellen, dass es bei Scott und vielen anderen aehnlich ist.
 
Den Film fand ich übrigens richtig beschissen.
Aber sowas von. Und ich frag mich bis heute was darin auch nur ansatzweise diese Kosten rechtfertigt. Ich könnte nix nennen.
Überhaupt, Ridley hat den Zenit seiner früheren Brillanz längst überschritten. Ab und an mal ein kleiner Achtungserfolg, ganz selten ein Megahit wie dieser Mars-Streifen, aber ansonsten... Beginnend mit "Alien", waren die 1980er bis frühen 1990er seine beste Zeit, danach folgte der lange, leise Qualitätsabfall.

Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
 
Aber sowas von. Und ich frag mich bis heute was darin auch nur ansatzweise diese Kosten rechtfertigt. Ich könnte nix nennen.
Überhaupt, Ridley hat den Zenit seiner früheren Brillanz längst überschritten. Ab und an mal ein kleiner Achtungserfolg, ganz selten ein Megahit wie dieser Mars-Streifen, aber ansonsten... Beginnend mit "Alien", waren die 1980er bis frühen 1990er seine beste Zeit, danach folgte der lange, leise Qualitätsabfall.

Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk


Ich hatte jetzt nichts spezielles gegen den Robin Hood Film (der Sherrif war eigentlich ganz lustig), stimme dir aber zu, die Kosten sieht man dem Film nicht na (vielleicht hat ja Sean Connery 100 Mil fuer seinen Auftritt bekommen :) ).

Aber bei dem Verfall der Quaitaet der Scott Filme stimme ich dir zu, mMn kam da schon eine Weile nichts gescheites mehr und gerade Prometheus fand ich war eine Katastrophe. Bin selten so enttaeuscht aus einem Kino gegangen.
 
Ich hatte jetzt nichts spezielles gegen den Robin Hood Film (der Sherrif war eigentlich ganz lustig), stimme dir aber zu, die Kosten sieht man dem Film nicht na (vielleicht hat ja Sean Connery 100 Mil fuer seinen Auftritt bekommen :)
Sorry wenn ich das sagen muss, aber du verwechselst gerade den Kevin Costner-"Hood" mit dem Russel Crowe-"Strumpfhosenträger". Gemeint war das Zweite. :finger:


Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
 
Sorry wenn ich das sagen muss, aber du verwechselst gerade den Kevin Costner-"Hood" mit dem Russel Crowe-"Strumpfhosenträger". Gemeint war das Zweite. :finger:


Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk

Ohhhh, haha, hab mich schon gewundert, dass ich noch nie gehoert habe, dass der Costner Hood mit Scott zu tun hatte. :D Peinlich peinlich.

Naja, den Crow Hood habe ich nicht gesehen, aber meine Aussge zu Scott's neuren Werken behalte ich trotzdem bei.
 
Und ich bekomme gerade mit, dass es noch einen weiteren Robin Hood nach dem von Kostner gegeben hat. :-B
 
Das lange Laufzeiten für den Kinovetrieb als Problem gesehen wird, habe ich noch nie verstanden. Wem hilft es, wenn der Film kurz aber schlecht, anstatt lang und gut ist?
Avatar, Titanic, Herr der Ringe, Star Wars etc. sind eindrucksvolle Beispiele, dass lange Laufzeiten von der Masse angenommen werden.
Als ich damals Königreich der Himmel im Kino gesehen habe, sind mehr teils sehr konfuse Schnitte negativ aufgefallen und einige Szenen, gar das Verhalten wichtiger Charaktere machten teilweise keinen Sinn. Da war schon bei der ersten Sichtung klar, dass einem da Stückwerk vorgesetzt wurde. Wie wollten die mit so einem "Film" viele Zuschauer ins Kino locken? Da hätte der Director´s Cut in der Kinoauswertung mit Sicherheit besser abgeschnitten.
 
Es geht darum dass die Kinos ab einer gewissen Länge weniger Vorstellungen pro Tag spielen können (drei mal 3+ Stunden Film oder doch lieber vier mal 2,5 Stunden Film?) womit natürlich Einnahmen "verloren gehen". Diese Schnittwerke sind oft ein Produkt der Studioregulierungen um mehr Geld aus der ganzen Angelegenheit zu pressen; ganz egal, ob die originale Vision dabei erhalten bleibt (siehe auch so einige Snyder-Filme).
 
Zurück