Ich hab die Ur Version von RE1 nicht gespielt aber bei dem Gamecube Remake haben sie soweit ich weiß diverse Räume anders verteilt und z.B. die crimson Zombies eingeführt. Vielleicht machen sie beim 2. teil was ähnliches.
ds gmecube-remke wurde komplett neu entwickelt und bot eine villa mit neuen räumen, einer besseren ufteilung, wiederufstehende zombies, neue gegner, neue außengebiete, eine neue nebenhandlung, verbesserte steuerung etc. die hd-variante ist ein remaster dieser version. re zero hd ist ebenfalls ein remaster, kein richtiges remake.
Seit Resident Evil: Nemesis is die gesamte Geschichte um das Franchise in den Keller erzählt worden. Und das stört mich am meisten.
da gab's aber noch code: veronica, das zu 100% ein old-school resident evil war.
Das Problem ist einfach, dass ein fleischzerfetzter Untoter einfach mehr "Angst" macht als ein willenloser Irrer, der mit ner Axt rumläuft. Beides kann ein Gruselfaktor haben, aber sicherlich nicht in einer Welt, in der ein Virus in der Luft liegt.
für mich lag eher das "problem" in der abwendung vom horror und der zuwendung zum action-sektor, das fing zwar bei re4 schon an, breitete sich aber gerade bei teil 5 in's schier unerträgliche aus. das spieldesign wurde von frei begehbaren großabschnitten in strikte level umgewandelt, die rätsel wurden komplett durch ballereinlagen eretzt, es gab aufgrund der möglichkeit des wiederspielens alter level keine zwanghafte munitionsknappheit und das spielgefühl wurde aufgrund der meinung von capcom, die serie so gewinnbringend wie möglich machen zu wollen einfach komplett über den haufen geworfen. dass das ganze auch in guter weise funktioniert, zeigen die jill-parts in revelations 1 und auch revelations 2 aber gut. re6 habe ich nach der katastrophe von demo gar nicht erst gezockt, obwohl da auch wieder zombies waren.
Was ich sagen will ist, dass RE einen ganz bestimmten Horror hatte, die im Spiel durch a) die feste Kameraperspektive, b) den T-Virus,G-Virus und c) durch das eben NICHT auf Action basiertes Gameplay, hervorgerufen wurde.
ich würde es nicht mal an der festen kameraperspektive festmachen (no pun intended). sppiele wie silent hill s.m., project zero 2 wii, project zero 5 und wie gesagt die revelations-teile (hier v.a. teil1), aber v.a. the evil within zeigen, dass es auch in der "neuen" ansicht möglich ist, horror zu bieten.
Ab Teil 4 wurde die Geschichte kompletter Unfug und konnte einfach nicht mehr mit der Finesse der alten Teile mithalten.
naja, nach resident evil: code veeronica galt umbrella auch als vernichtet, somit musste sich herr mikami was neues einfallen lassen. ich fand das mit dem neuen virus eigentlich ganz nett, da die alternative entweder eine sofortige rückkehr der umbrella inc. oder das serienaus bedeutet hätte.
Den gleichen Quatsch sieht man in den Filmadaptionen.
boah, da sehe ich aber massig zwischenraum. der einzige grund, sich die filme anzutun, ist mmn milla jowovich
Daher bin ich froh, dass es diese Remakes gibt, da es einfach wieder so nen Nostalgiefeeling hervorbringt und gleichzeitig daran erinnert, dass die alten Teile einfach immer noch besser sind als die ganzen Fortsetzungen und Fail-Spin-Offs.
wie schon vorher erwähnt: die revelations-reihe hat durchaus ihre qualitäten und teil 1 wäre ohne die kurzen, actionlastigen sequenzen der anderen protagonisten durchaus ein hießer kandidat auf den titel: bestes re seit code:veronica gewesen. was die hauptserie anbelangt, muss ich dir aber rechtgeben. ich hoffe ja, dass sich die verantwortlichen beesinnen und teil 7 vielleicht doch wieder zu guten alten umbrella-zeiten stattfinden lassen. was machte eigentlich billy coen nach teil zero? rebecca chambers wäre auch mit sicherheit ein charakter, den man weiter beleuchten könnte, war sie doch die einzige überlebende des bravo-teams... eine rückkehr zum horror fände ich richtig gut.