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Resident Evil auf Netflix: Vernichtende Zuschauerwertungen - "das ist nicht Resident Evil"

Quinzel

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Nevrion

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Seltsamerweise sind die Animationsfilme der Resident Evil Reihe meistens recht brauchbar, aber sobald man mit realen Schauspielern arbeitet vergisst man scheinbar alles was nötig wäre um das Spiel im Filmformat zu adaptieren.
Auch der erste Resident Evil Film überhaupt, mit Milla Jovovich, wird überwiegend positiv wahr genommen, obwohl er die eigentliche Erzählung nur ankratzt. (während jeder Folge-Film immer schlechter wurde bis es irgendwann nur noch Trash war)

Man muss mit Blick auf Life is Strange und The Last Of Us wirklich Angst haben, was manch ein Produzent da auf das Publikum los lassen wird.
 

Lycaos

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Wenn man denn alle Abweichungen zum Original-Erzählstrang wenigstens plausibel machen würde, dann könnte man sehr wahrscheinlich auf mehr Wohlwollen aufseiten der Fans hoffen. Aber so... Ich persönlich denke mir, dass es keine brauchbare Real-Umsetzung geben wird, solange niemand den 'Mut' aufbringt, die Charaktere so einzubeziehen, wie sie halt eben sind. Entweder man hält sich detailgenau an die Vorlage, oder man kreiert etwas Eigenes, was dann aber, wie erwähnt, plausibel erklärt und dargestellt werden sollte. Alles andere ist eine halbgare Mischung, die niemandem wirklich schmeckt...
 
C

Calewin

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Ich kann die Urteile gut verstehen und schließe mich an.
Keine Ahnung, wie man so ein unterirdisches Drehbuch bei Netflix durchwinken konnte. Was zum Kuckuck haben sich die Macher dabei bloß gedacht?
Vor Jahren hat mal ein Streik der Drehbuchautoren für Wirbel gesorgt und Serien wie Lost oder Galactica hat man das deutlich angemerkt, aber das war ja alles noch harmlos im Vergleich zu diesem Murks, der gerade abgeliefert wird.
Ich habe schon (Grund)-SchulTheater-Aufführungen gesehen, die deutlich besser waren, als die dümmlichen Dialoge in dieser Serie…zum fremdschämen.
 

Neawoulf

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Ich halte mich von solchen Serien und Filmen in Zukunft fern. Egal ob jetzt Resident Evil oder Tomb Raider, Life is Strange, The Last of Us etc.

Es hat schon seine Gründe, warum die Macher ihre Geschichten in Spielen erzählen und keine Filme oder Serien daraus gemacht haben. Die Interaktion, die Identizifierung mit Spielfiguren, das Leveldesign, Gameplay, Pacing usw. sind eben auch wichtige Teile des Gesamtwerkes und diese Punkte fallen bei Filmen/Serien eben komplett weg oder müssen ganz anders umgesetzt oder durch andere Elemente ersetzt werden.

Der allererste Resident Evil Film hat mir an sich zwar gefallen, aber das vermutlich auch nur, weil ich die Spiele vorher nicht kannte.
 

sauerlandboy79

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Die letzte - in MEINEN Augen - gelungene Verfilmung war Sonic. Weil es ein sehr schlichtes Genre (= Jump'n Run) ist haben die Macher den Vorteil sich voll und ganz auf die Figuren konzentrieren zu können und sonst völlig freie Hand haben. Bei "komplexeren" Spielen mit mehr Background steigt widerum die Gefahr dass großer Mist oder nichts Angemessenes entsteht, was leider oftmals zutrifft. Der letzte Tomb Raider z. B. war leider auch nicht gut
 
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LarryMcFly

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Netflix hat sich selbst mal wieder im Negativen übertroffen.
Inzwischen ist man ja fast schon gewohnt, daß sie im Dauermodus versuchen ihre Wokeness einem den Hals runterzustopfen, wie einer armen Gans deren Leber gemästet werden soll.
Der Darsteller des Weskers Lance Reddick ist so weit ab vom Schuss bezüglich Wesker, das es schon anfängt ins Komische abzudriften, wenn er dann in voller Montur aussieht wie eine verhungernde version von Wesley Snipes Blade - nur leider sieht jeder Cosplayer und insbesondere seine Montur besser aus, einfach nur billigst gemacht.
medium_2022-07-16-78430b244d.jpg
Der Darsteller aus the Boys wäre perfekt als Wesker:
anGdk0r9_700w_0.jpg

Aber wenn man dann auch noch die Handlung, die grundsätzlichen Charaktere und ihre Beweggründe, sowie den gesamten Hintergrund der Geschichte so dermaßen verhunzt, kann man echt komplett einpacken.
 
S

Spiritogre

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Ich habe mir schon in den 80ern abgewöhnt Filme, die auf Spielen basieren, nach deren Nähe oder nicht Nähe zum Quellmaterial zu beurteilen. Grundsätzliches Setting und vielleicht ein paar Charaktere sind genug. Spiele in den 80ern hatten selten Storys, die größer als der sprichwörtliche Bierdeckel waren.

Und ich bin damit gut gefahren, viele "verhasste" Spielumsetzungen mag ich dennoch gerne, eben als für sich alleine stehender Film im Bereich Popcornkino.

Dies gesagt, ich mag die Resident Evil Filme bis auf glaube ich den drittletzten, der einfach sehr langweilig war, alle sehr gerne und hatte viel Spaß sie zu schauen. Gleiches gilt für die CGI Filme, wobei ich solche Filme als Fan von CGI Filmen ohnehin gerne sehe, einfach um die Grafik zu genießen, wenn der Film dann noch eine halbwegs gute Story hat, umso besser.

Von der Resi Serie habe ich bisher nur einige Trailer gesehen und die sahen, wie soll ich sagen, leider sehr kitschig aus. Zielgruppe scheinen hier eindeutig Teenager zu sein. Ob die jetzt aber Fans der ganzen Vorlagen sind? Selbst die Filmserie hat inzwischen ja etliche Jahre auf dem Buckel.

Ich bin da momentan so oder so ein wenig enttäuscht, insbesondere bei Netflix. Ich habe da immer mal wieder einige Fantasy Serien (im weitesten Sinne) probiert, darunter einige hochgelobte, und habe dann oft nach der ersten oder zweiten Folge aus purer Langeweile nicht weitergesehen. Vielleicht wäre es da teilweise besser gewesen, einfach einen Spielfilm draus zu machen und nicht als "ein Buchteil gleich eine Serien-Season", selbst wenn das nur sechs bis zwölf Stunden sind. Romanverfilmungen funktionieren als Film am besten mit einer Länge zwischen zwei und vier Stunden.
 
S

Spiritogre

Gast
Die letzte - in MEINEN Augen - gelungene Verfilmung war Sonic. Weil es ein sehr schlichtes Genre (= Jump'n Run) ist haben die Macher den Vorteil sich voll und ganz auf die Figuren zu konzentrieren und sonst völlig freie Hand haben. Bei "komplexeren" Spielen mit mehr Background steigt widerum die Gefahr dass großer Mist oder nichts Angemessenes entsteht, was leider oftmals zutrifft. Der letzte Tomb Raider z. B. war leider auch nicht gut
Als ich den Tomb Raider Film damals gesehen habe fand ich ihn eigentlich ganz gut. Als ich dann Uncharted gesehen habe fiel es mir wir Schuppen von den Augen, wie geil der Tomb Raider Film hätte werden können und er ist in meiner Gunst gewaltig gesunken. (Und ich gebe zu, ich liebe den allerersten Tomb Raider Streifen, trotz des Alters kann ich den heute noch sehen, der neue macht gegen den keinen Stich. Auch wenn das heute nicht gerne gehört wird).

Ob ich den Uncharted Film in 20 Jahren noch gut finden werde ist eine andere Sache, wahrscheinlich ist er allerdings einfach zu CGI lastig und sieht entsprechend zu altmodisch und schlecht gemacht aus. So ähnlich wie es den Tobi-Spider-Mans heute ergeht.

Den Sonic Film fand ich auch klasse, Teil 2 habe ich aber noch nicht gesehen. Den quasi gleichzeitigen Pokémon fand ich wiederum ziemliche Grütze, so ziemlich die schlechteste Spieleumsetzung der letzten zehn, 15 Jahre.
 
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Gast1661893802

Gast
Nachdem ich jetzt auch damit fertig geworden bin ...
Grundsätzlich fand ich das jetzt auch nicht schlechter als den Spieleplot, aber ...

- das Jade Entscheidungen in Scheißereihe trifft, jede dümmer als die vorherige
- Heli aus dem Nichts (Motoren, Licht, Wind!)
- in Our Face Wokeness
- die Umbrella Grunts toppen in Punkto Negativintelligenz den dümmsten Stormtrooper
- der "Godzilla" - ohne Worte

Die Weskergeschichte mit den Klonen fand ich durchaus plausibel um die Lavageschichte zu erklären, aber dann den "Darth Vader" zu machen war wieder too much.
Die offensichtliche Blade Anspielung fand ich nur witzig. 😁

Die Sonics fand ich beide deutlich besser als erwartet, der Uncharted war unterhaltsam aber die Heliaktion war unrealistischer als die Bundeslade bei Indy. 😉
 

ego1899

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Hab die Serie komplett runterladen und noch vor dem Start der 1. Folge direkt wieder gelöscht, als ich gesehen habe, wer Wesker verkörpern soll.

Dieses ganze Blackwashing und BAME-Gehabe ist einfach nur noch albern mittlerweile. Klar, fiktive Figuren usw., aber es gibt halt ein Vorbild und das sind nunmal die Spiele.

Aufgrund dieses Aspekts und der Tatsache, dass Spieleverfilmungen ja meist Schrott sind und auch die RE-Filmreihe wirklich unterirdisch war, sowie das Reboot kürzlich auch sehr bescheiden ausgefallen ist, habe ich schon befürchtet, dass auch das hier keine Offenbarung werden wird.
Und das scheint sich ja offenbar auch zu bestätigen, wenn man die Kritiken betrachtet.
 

Garfield1980

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Hab die Serie komplett runterladen und noch vor dem Start der 1. Folge direkt wieder gelöscht, als ich gesehen habe, wer Wesker verkörpern soll.

Dieses ganze Blackwashing und BAME-Gehabe ist einfach nur noch albern mittlerweile. Klar, fiktive Figuren usw., aber es gibt halt ein Vorbild und das sind nunmal die Spiele.

Aufgrund dieses Aspekts und der Tatsache, dass Spieleverfilmungen ja meist Schrott sind und auch die RE-Filmreihe wirklich unterirdisch war, sowie das Reboot kürzlich auch sehr bescheiden ausgefallen ist, habe ich schon befürchtet, dass auch das hier keine Offenbarung werden wird.
Und das scheint sich ja offenbar auch zu bestätigen, wenn man die Kritiken betrachtet.
Der Wesker den man aus den Filmen/Spielen kennt ist bereits tot. Die Serie spielt danach. Sprich, der Wesker in der Serie ist ein anderer.
 
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Gast1661893802

Gast
Es gibt 2 Wesker in der Serie. Der Wesker den man aus den Filmen/Spielen kennt ist bereits tot. Die Serie spielt danach. Ich weiß noch nicht inwiefern der zweite Wesker aus der Serie mit dem ersten Story mäßig verbunden ist.
Reichlich, zudem hast du mindestens 2 Fehler in Deinem Post. 😁
(Inhaltlich natürlich 🙄)
 
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Calewin

Gast
Ich wollte nicht damit anfangen, aber da es schon mehrfach genannt wurde…
Wokeness und Blackwashing haben in der Serie meiner Ansicht nach einen Tiefpunkt erreicht. Und nein, ich habe überhaupt nichts gegen dunkelhäutige Schauspieler, aber ich habe ein Problem, wenn jemand offensichtlich ein Problem mit hellhäutigen Darstellern zu haben scheint, denn so ein „in your Face“ habe ich noch nie erlebt.
Dann noch die ganzen technischen Mängel, aber klar. Das kommt davon, wenn man sich mehr darauf konzentriert, als auf eine gute Story und ihre Umsetzung.
 
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