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Rekord-Urteil: US-Student muss 675.000 Dollar für 30 illegal verbreitete Songs zahlen

Krank ...
Bekloppte Musikindustrie
Wird eh weiter runtergeladen ...
Der Student wird nun seines Lebens net mehr froh -.-
 
Tja, die Frage ist da immer, wie nah das ganze am WIRKLICHEN Schaden ist, der den Firmen entstanden ist... dein 1x Download heißt ja nicht automatisch 1x entgangene Einnahme. Aber die 22500$ pro Song weisen eher darauf hin, dass jeder der Songs eben nicht nur von "Freunden" runtergeladen wurden, sondern zigfach auch von allen möglichen anderen Leuten, oder dass er sogar Geld dafür verlangt hat.... oder es ist halt typisch USA: "Voricht Stufe"-Schild vergessen und 10 Mio Schadensersatz... :ugly:
 
Als Student sollte man doch zumindest so gebildet sein, dass man weiß, dass man um öffentliche P2P-Tauschbörsen einen großen Bogen machen muss, wenn man keinen Bock auf Ärger hat. Es gibt genug andere deutlich sichere Möglichkeiten. In diesem Fall hier wurde daher wohl eher seine Dummheit, als sein angerichteter Schaden bestraft. :-D
 
Als Student sollte man doch zumindest so gebildet sein, dass man weiß, dass man um öffentliche P2P-Tauschbörsen einen großen Bogen machen muss, wenn man keinen Bock auf Ärger hat. Es gibt genug andere deutlich sichere Möglichkeiten. In diesem Fall hier wurde daher wohl eher seine Dummheit, als sein angerichteter Schaden bestraft. :-D

naja, er war zum "Tatzeitpunkt" erst 16...
 
naja, er war zum "Tatzeitpunkt" erst 16...
Ja ist mir gerade auch beim nochmaligen lesen der News aufgefallen. Aber auch 16 Jähriger halbwegs informierter Mensch weiß, was für ein Risiko er bei Tauschbörsen eingeht, sie sind seit bald 10 Jahren ein Minenfeld.
 
Oh, ich habe mittlerweile schon einen ganzen Haufen Azubis ertragen müssen.
Die Konsequenzen ihres Handels sind so ziemlich das Allerletzte, woran junge Menschen so denken. ;-)

Er ist halt das Pech, dass gerade an ihm ein Exempel statuiert wird.
Naja, Teenager vor den Kadi gebracht, 675K herausgeholt.
Ein glorreicher und entscheidender Sieg der Musikindustrie im Kampf gegen die Piraterie, würde ich sagen. :-P
 
Das hieße ja das jeder Song von Anderen 22.500 mal heruntergeladen wurde von ihm, das zweifle ich doch stark an. Bei 4,5 Millionen hätten die jeder Song ja ca. 150.000 mal heruntergeladen werden müssen, totaler Nonsens.
Das Geld wird er eh nicht bezahlen, er wird einfach Privatinsolvenz anmelden und fertig.
 
wär ich amerikaner, würd ich in den supermarkt gehn und dann bei der musik bude vorbei schaun die soviel von mir verlangt hehe.
 
Wenn er 2 CDs im Laden geklaut hätte und danach an seine Freunde verschenkt/verliehen hätte, hätte er Ladenverbot und 20 Sozialstunden oder sowas bekommmen oder das Verfahren wäre gleich wegen Nichtigkeit eingestellt worden.

Armes Rechtssystem...
 
Wenn er 2 CDs im Laden geklaut hätte und danach an seine Freunde verschenkt/verliehen hätte, hätte er Ladenverbot und 20 Sozialstunden oder sowas bekommmen oder das Verfahren wäre gleich wegen Nichtigkeit eingestellt worden.

Armes Rechtssystem...

Das US-Rechtssystem ist sowieso ziemlich seltsam, da entscheiden halt die Geschworenen, was SIE für richtig halten. Aber er wird die 30 Songs sicher nicht nur an 2 Freunde weitergeben haben, wie er es mit 2 geklauten CDs getan hätte - trotzdem würde selbst eine Weitergabe an 1000 Leute keine solche Strafe rechtfertigen... aber: es ist ja eine absolute Rekordstrafe, obwohl es sicher schon zig Fälle gab, bei denen Leute gleich hunderte Songs weitergegeben haben - d.h. dieses Urteil ist selbst für die USA eine absolute Ausnahme - wer weiß, vlt ist der Vater ja Millionär und nur deswegen dann diese scheinbar hohe Strafe?
 
Was das Alter angeht, haben wir uns an der dpa orientiert - in der Regel eine äußerst zuverlässige Quelle.
 
Wenn jemand gegen ein Gesetz verstößt bzw. eine Straftat begeht, dann sollte so eine Person natürlich "bestraft" werden. Allerdings doch nicht so, das ist völlig absurd und steht in keinem Verhältnis zu seiner "Tat".
Sowas soll natürlich wehtun, aber so eine Strafe versaut ja das ganze Leben eines Menschen, denn wie sollte ein "Normalo" so viel Geld auftreiben?
 
wen juckts? keinen... nie hat die "Gesellschaft" aus solchen Examples der Content-Mafia "Gelernt" (siehe Kinox.to). Wenn die sich nicht bald aktzeptable Vermarktungsstrategien, Preise und faires Verhalten gegenüber Kunden aneigenen, wird dieses Geschäftsfeld nicht mehr lange von denen beherscht. Auf diesen Tag freue ich mich sehr! (Musik wird nicht von EMG, Warner und Universal gemacht, sondern von zumeist ausgebeuteten Künstlern!)
 
Ja ist mir gerade auch beim nochmaligen lesen der News aufgefallen. Aber auch 16 Jähriger halbwegs informierter Mensch weiß, was für ein Risiko er bei Tauschbörsen eingeht, sie sind seit bald 10 Jahren ein Minenfeld.

Ich behaupte:

90% aller 16 Jährigen in Deutschland nutzen illegale Tauschsysteme.
 
Da fehlen eindeutig Infos. So eine große Strafe kann doch wohl nur dann zusammenkommen, wenn man dieselben Files für sehr lange Zeit verbreiten tut, also praktisch jahrelang geshared werden. Vielleicht ist er schon unter Beobachtung gestanden. Dennoch ist das Urteil absurd...
Da wird eine Existenz vernichtet, anstatt eine Strafe zu bemessen, die ihn dazu bewegt nie mehr solche Aktionen zu tätigen. Aber vielleicht macht die RIAA das auch nur deshalb, damit der Fall an die Öffentlichkeit kommt und damit die Leute Angst kriegen runterzuladen.

Interessant ist aber, einer meint hier, dass sich die Summe hochgeschaukelt hat und ursprünglich nur 3500$ zu zahlen waren, wo er sich aber geweigert hat http://futurezone.at/netzpolitik/9858-durchs-filesharing-droht-mir-der-bankrott.php (also unten bei den Kommentaren hat das einer geschrieben)
 
Zuletzt bearbeitet:
hach ja ,schönes rechtssystem,,dem jungen für seine paar lieder das komplette leben versaut und dann wundern die sich wenn alle paar tage einer durchdreht und vendetta macht:-$
 
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