Ganz klares "nein" - jede Software-Firewall, die als Programm im Hintergrund läuft, ist meiner Meinung nach verschwendete Rechenleistung. Wieso? Nun, Sicherheitslücken entstehen durch Schwachstellen in einer Software. Die Installation von Software birgt demnach immer ein gewisses Sicherheitsrisiko. Daher ist es kontraproduktiv, seinen Rechner schützen zu wollen, indem man noch mehr Software installiert!
Weitaus sicherer sind da Hardwarelösungen wie Router oder externe Firewalls. Klar, auch Hardwarelösungen sind eigentlich eine Softwarelösung - aber dafür auf einem darauf ausgerichteten System. Die beste Lösung hierbei sind Rechner, die nur für diesen Zweck konfiguriert sind. Eine sicherere Lösung gibt es derzeit wohl nicht - außer, du schneidest das LAN-Kabel durch *g*
Natürlich ist das 1) frickelig und 2) frisst so ein Rechner (ein alter Pentium würde schon reichen) auch Strom.
Daher: wenn du schon einen Router hast, solltest du dir unbedingt anschauen, wie er konfiguriert ist - prima eignen sich zu diesem Zweck Portscanner, die du von außen über dein Netzwerk laufen lässt.
Gute deutsche Seite: http://www.port-scan.de/
Bessere (englische) Seite: https://www.grc.com/x/ne.dll?bh0bkyd2
Danach kannst du in der Auswertung sehen, welche Ports offen sind.
Für den Schutz nach außen wäre somit gesorgt. Aber was ist mit den Daten, die vom LAN ins Internet wollen? Wenn du dir nicht sicher bist, lass die Vista-Firewall dann lieber aktiviert, so dass du bei den meisten Verbindungsversuchen von Programmen gefragt wirst. Wenn du dir zutraust, das selber im Auge zu haben, mach die Firewall ruhig aus.
MfG Jimini