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Red Dead Redemption 2: Ehemaliger Last of Us-Entwickler übt Kritik

Ich bin der letzte, der Zelda (allgemein N-Titel) als das non plus ultra ansieht. Auch da finde ich, dass es schlicht einen N-Bonus gibt.

Das mit dem Bonus ist (leider) wirklich so. Viele Spiele haben in Wertungen - Punkte für Dinge, die bei anderen nicht erwähnt werden und ähnliches.
So zB:
- nachspawnende Gegner - in manchen Spielen ein dicker Kritikpunkt, bei RDR2 war es mir quasi unbekannt (hab das Spiel nur ein paar mal bei Freunden gespielt) und ich habe Tests (inkl. Videos) sehr wohl gesehen/gelesen
- Sammel"quests" (Mal ist es "toll, man hat was zu tun" mal ist es "boah voll langweilig XXX Sammelgegenstände aufheben")
- Nebenquests, mal zu mmoig, mal zu wenig etc etc. Mir ist kein Spiel bekannt, dass eine große Open World bietet und nicht mindestens 70% casual töte/sammel/bring X zu Y Quests hat
- Charaktere (Finde ich allgemein ein sehr schwamminger Punkt, der Geschmack der Leute ist verschieden, manche lieben bestimmte NPCs die andere hassen, in 99% der Fälle gibts in jedem Spiel solche und solche)

Auch schüttel ich gerade bei PCGames Tests den Kopf wenn ich zB lesen, dass man in einem AC: Odyssey eine Grindphase hätte. Da Frage ich mich dann, welches Openworld (A)RPG mit vielen Nebenquests man einfach so durchspielen kann, ohne eines jener Nebenquests zu Spielen? Dafür gibts dann aber im Test Abzüge...
 
Ich bin der letzte, der Zelda (allgemein N-Titel) als das non plus ultra ansieht. Auch da finde ich, dass es schlicht einen N-Bonus gibt.
Nintendo ist ja nicht der einziger Entwickler, der diesen Bonus bekommt, wenn auch der prominenteste. Ich erinner mich noch gut an die Diskussion rund um Elex, in der manche User forderten, das Spiel etwas gnädiger zu bewerten, weil der Entwickler ja Piranha Bytes ist. Quasi der "PB-Bonus". Und das, obwohl Elex selbst sicher kein kompletter Totalausfall ist, wohl aber ein gerademal mittelmäßiges Spiel, das in so ziemlich allen Belangen gegen die Konkurrenz abstinkt.

Nintendo weiß, wie man gute Spiele entwickelt und Zelda war stets ein rundum sehr gutes Spielerlebnis. Ich hab nicht alle Zelda-Games gespielt, aber die, die ich gespielt habe, haben mir alle durch die Bank weg sehr gut gefallen. Aber ich würde z.B. Ocarina of Time oder Breath of the Wild keinesfalls eine Wertung im hohen 80er oder 90er-Bereich geben.

Oha, sage das nicht zu laut, da würden dich einige für Teeren und Federn, wie mit Jim Sterling geschehen, der es wagte BotW nur eine 7/10 zu geben.
Ich denke genauso, es gibt einen Nintendo-Bonus, einen extremen teilweise. Und das sage ich als jemand, der Zelda auf SNES, Gameboy und dann N64 geliebt hat, bevor dann langsam die Luft raus war aus der Serie. Twilight Princess gefiel mir noch aber selbst das habe ich dann nicht mehr zu Ende gespielt.
Da ich vom Spieltyp her scheinbar anders bin als viele andere Zocker stösst mich BotW geradezu ab. Ich habe es ein paar Stunden angespielt und es war genauso öde wie befürchtet. Leere Open World, Crafting, kaputtgehende Waffen, alles das hat mich sowas von abgetörnt. Ich möchte Sprachausgabe und vernünftige, große Story und Dungeons voller Rätsel in einem Action Adventure wie Zelda. (Für mich bleibt irgendwie weiterhin Alundra die Referenz bei Titeln dieser Art, vielleicht hat mich das, zusammen mit Tomb Raider, damals auch ein wenig für Zelda versaut).
Twilight Princess war in meinen Augen das beste Zelda überhaupt. BotW war sehr gut, aber der Sandbox-Charakter des Spiels hat dem Spiel nicht gut getan. Zu viel Potential bei der Story verschenkt (obwohl die ja durchaus gut war) und die einzelnen kleinen Dungeons waren zwar echt genial und sehr abwechslungsreich...aber mir fehlten da einfach die großen Dungeons, die einen ein paar Stunden beschäftigten. Dass die Waffen dauernd so schnell kaputt gingen, hat mir auch bisweilen massiv den Spielspaß verdorben.
 
Und wieder geht es um den ominösen Nintendo-Bonus, bei nem R*-Spiel, das trotz einigen Schwächen im Spieldesign und den üblichen R*-Gameplayschwächen wie der schwammigen Steuerung nen Metascore von 97 hat.
 
Das mit dem Bonus ist (leider) wirklich so. Viele Spiele haben in Wertungen - Punkte für Dinge, die bei anderen nicht erwähnt werden und ähnliches.
So zB:
- nachspawnende Gegner - in manchen Spielen ein dicker Kritikpunkt, bei RDR2 war es mir quasi unbekannt (hab das Spiel nur ein paar mal bei Freunden gespielt) und ich habe Tests (inkl. Videos) sehr wohl gesehen/gelesen
- Sammel"quests" (Mal ist es "toll, man hat was zu tun" mal ist es "boah voll langweilig XXX Sammelgegenstände aufheben")
- Nebenquests, mal zu mmoig, mal zu wenig etc etc. Mir ist kein Spiel bekannt, dass eine große Open World bietet und nicht mindestens 70% casual töte/sammel/bring X zu Y Quests hat
- Charaktere (Finde ich allgemein ein sehr schwamminger Punkt, der Geschmack der Leute ist verschieden, manche lieben bestimmte NPCs die andere hassen, in 99% der Fälle gibts in jedem Spiel solche und solche)

Auch schüttel ich gerade bei PCGames Tests den Kopf wenn ich zB lesen, dass man in einem AC: Odyssey eine Grindphase hätte. Da Frage ich mich dann, welches Openworld (A)RPG mit vielen Nebenquests man einfach so durchspielen kann, ohne eines jener Nebenquests zu Spielen? Dafür gibts dann aber im Test Abzüge...
Sorry, aber in AC gibt es Grindphasen und das nicht zu knapp. Auch auf See sind diese zu Spüren. Das Sammeln von Rohstoffen ist ebenfalls ein Graus. Das Spiel hat tolle Elemente (die Story gehört aber absolut nicht dazu), ruiniert aber Spielern, die nicht gewillt sind, Ubisoft zusätzlich Geld in den Rachen zu schieben, den Spielspaß beträchtlich. Die 78% von pdlc games decken sich zu 100% mit meiner Erfahrung.
Im Grunde ein sehr gutes Spiel, mit Macken in der Geschichte und repetiven, teils peinlichen Missionen (Stichwort: Haie in jeder verdammten unterwassermission und goo-wery), sowie unverschämten Designentscheidungen.
Dass man alle Charaktere mit griechischem Akzent vertont hat, lass ich mal als persönliches Missfallen dahingrstellt. Ich hoffe nur, dass man kein Spiel der Reihe macht, das in China oder Indien spielt
 
Hatte bei Odyssee nie Mangel an Ressourcen. Wofür braucht man die eigentlich? Ok, man kann Waffen und Rüstung aufleveln. Aber der normale Drop reicht doch eh, oder nicht?
 
Sorry, aber in AC gibt es Grindphasen und das nicht zu knapp. Auch auf See sind diese zu Spüren. Das Sammeln von Rohstoffen ist ebenfalls ein Graus. Das Spiel hat tolle Elemente (die Story gehört aber absolut nicht dazu), ruiniert aber Spielern, die nicht gewillt sind, Ubisoft zusätzlich Geld in den Rachen zu schieben, den Spielspaß beträchtlich. Die 78% von pdlc games decken sich zu 100% mit meiner Erfahrung.
Im Grunde ein sehr gutes Spiel, mit Macken in der Geschichte und repetiven, teils peinlichen Missionen (Stichwort: Haie in jeder verdammten unterwassermission und goo-wery), sowie unverschämten Designentscheidungen.
Dass man alle Charaktere mit griechischem Akzent vertont hat, lass ich mal als persönliches Missfallen dahingrstellt. Ich hoffe nur, dass man kein Spiel der Reihe macht, das in China oder Indien spielt

Ok, dem kann ich jetzt absolut nicht zustimmen. Ich hab 60h auf meinem Spielstand in Odyssey gehabt und nicht einmal fühlte ich mich irgendwie genötigt, für Echtgeld Rohstoffe zu erwerben. Der Kram wird einem quasi hinterher geschmissen, wenn man nicht gerade jeden Scheiß gleich auflevelt.
 
Weil besagte Spiele für die er verantwortlich war, ja bekannt für die Entscheidungsfreiheit sind! =D
Ich meine Es sind Meisterwerke, aber sie sind durch und durch gesciptet und noch nicht mal ansatzweise Open World wie RD, das spielt einfach in einer anderen Liga!
 
Ok, dem kann ich jetzt absolut nicht zustimmen. Ich hab 60h auf meinem Spielstand in Odyssey gehabt und nicht einmal fühlte ich mich irgendwie genötigt, für Echtgeld Rohstoffe zu erwerben. Der Kram wird einem quasi hinterher geschmissen, wenn man nicht gerade jeden Scheiß gleich auflevelt.
Nö, hinterhergeschmissen wird es einem nicht. Wenn ich für ein upgrade meiner waffe, meiner Rüstung und meines Schiffes rund 2000 einheiten eines Rohstoffs brauche, aber mit dem zerlegen und aufsammeln nur 5 einheiten bekomme, wird das zur sehr lästigen Sammel- und Logistikaufgabe.
Das ist dir nicht aufgefallen? Gut für dich, mir fällt es aber auf.
Das ist alles andere als gutes Gamedesign, da diese Sachen schlicht keinen Spaß machen.
 
Und wieder geht es um den ominösen Nintendo-Bonus, bei nem R*-Spiel, das trotz einigen Schwächen im Spieldesign und den üblichen R*-Gameplayschwächen wie der schwammigen Steuerung nen Metascore von 97 hat.

Gewisse Firmen haben bei gewissen Fans / Medien aber nun mal wirklich einen Bonus, wer das nicht sieht ist blind. Und ja, das trifft Nintendo, Rockstar früher auch sehr stark Blizzard (die haben inzwischen viel von ihrem Ruf verspielt) oder in deutschen Medien auch gerne mal deutsche Produktionen, wo man bei Pyranha Bytes etc. Titeln gerne noch mal 10 Punkte abziehen kann, damit sie mit internationalen Titeln vergleichbar sind.
 
Gewisse Firmen haben bei gewissen Fans / Medien aber nun mal wirklich einen Bonus, wer das nicht sieht ist blind.

dass gewisse unternehmen bei gewissen medien einen bonus haben, mag ja noch eingehen. aber warum sollten rockstar, nintendo oder wer auch immer bei ausnahmslos allen ( von mir aus 99,9% ) medien weltweit einen bonus haben? hatten wir ja schon mal des öfteren die diskussion. die behauptung, dass derjenige, der das nicht sieht, blind sei, ist übrigens nicht sonderlich hilfreich. ich seh es jedenfalls nicht.

zumal es ja keineswegs so ist, dass alle nintendo-produktionen topwertungen abräumen würden, beileibe nicht, eigentlich trifft das nur auf spiele der mario- und zelda-hauptreihe zu. und das durchaus zu recht, wie ich finde. rockstar bringt nur alle jubeljahr ein spiel raus, und das sind dann eigentlich ebenfalls tatsächlich immer titel, die über eine außergewöhnlich hohe qualität verfügen. wobei ich rdr 2 bislang noch nicht gespielt habe, sollte ich vielleicht dazusagen.
 
Gewisse Firmen haben bei gewissen Fans / Medien aber nun mal wirklich einen Bonus, wer das nicht sieht ist blind. Und ja, das trifft Nintendo, Rockstar früher auch sehr stark Blizzard (die haben inzwischen viel von ihrem Ruf verspielt) oder in deutschen Medien auch gerne mal deutsche Produktionen, wo man bei Pyranha Bytes etc. Titeln gerne noch mal 10 Punkte abziehen kann, damit sie mit internationalen Titeln vergleichbar sind.
Ubisoft, Rocksteady, Bioware, Hideo Kojima, Naughty Dog, Sony, etc.
Ja, es gibt immer wieder Spiele von Herstellern, die extrem hoch bewertet werden, wo Fehler, fragwürdige Designentscheidungen und Schwächen im Gameplay, der Kamera etc. Ignoriert werden. Da fällt es mir schwer, explizit von nem Nintendo-Bonus zu sprechen, bei der extremen Anzahl von Spielen, die mitlerweile Wertungen jenseits der 90% bekommen.
AC:Odyssey ist hier ein sehr gutes Beispiel, aber auch Uncharted (v. A. Teil 1 und lost legacy), God of War, Horizon, RDR2, GTA IV&V etc. zeigen gut auf, dass das Übersehen von klaren Mängeln keineswegs ein Nintendo-Phänomen ist.
Auxh bei Divinity 2 (wohlgemerkt der definitive edition) wurden teils entscheidende bugs in tests ignoriert.
Ist es jetzt falsch, nem RDR2 ne 94/100 zu geben?
Hat es jetzt automatisch was damit tu tun, dass der Tester unreflektiert ist, oder zeigt es lediglich, dass der Tester jede Menge Spaß mit dem Spiel hatte?
Ich denke, man interpretiert viel zu viel in Wertungen hinein. Ich persönlich halte z. B. Brearh of the Wild für den besten open World Titel, den ich je gespielt habe. Begründung: weder in the Witcher, einem Elder Scrolls und schon gar nicht in Far Cry, Horizon und schon übwrhaupt nixht in Odyssey wird mir so ne vielseitige Spielwiese angeboten.
Du redest von einer leeren Welt, die du vorgwtroffen hast? Wundert mich. Ich habe ne enorm lebendige Spielwelt mit ner fantastischen Tierwelt, tollen Rätseln, jeder Menge Möglichkeiten zum Entdecken und ausprobieren und tollen Geschichten, die man im Vorbeigehen erfährt erlebt.
Das alles ist mit nichten ohne Makel, aber zu behaupten, dass das Spiel nur deswegen von Spielern und Kritikern gefeiert wird, da es Zelda und Nintendo ist, halte ich für groben Unfug.
Das ist einfach n Argument, das ich 1:1 in jeglicher Kombination bei großen Namen anwenden kann.
 
Nö, hinterhergeschmissen wird es einem nicht. Wenn ich für ein upgrade meiner waffe, meiner Rüstung und meines Schiffes rund 2000 einheiten eines Rohstoffs brauche, aber mit dem zerlegen und aufsammeln nur 5 einheiten bekomme, wird das zur sehr lästigen Sammel- und Logistikaufgabe.
Das ist dir nicht aufgefallen? Gut für dich, mir fällt es aber auf.
Bei welchem Punkt des Spiels muss man Rüstung und Waffen upgraden?
Ich bin auf Lvl 27(?) und hab so ziemlich alles im Übetfluss, mache aber auch recht viele Nebenquests.

Dass ein Uncharted und andere (zu) gute Wertungen abkassieren ist auch meine Ansicht. Manchmal fände ich halt allgemein, eine etwas neutralere, bzw kritischere Sichtweise, angebracht....und zwar durchs Band. Ist natürlich unpopulär, das ist mir bewusst.
 
Bei welchem Punkt des Spiels muss man Rüstung und Waffen upgraden?
Ich bin auf Lvl 27(?) und hab so ziemlich alles im Übetfluss, mache aber auch recht viele Nebenquests.

Dass ein Uncharted und andere (zu) gute Wertungen abkassieren ist auch meine Ansicht. Manchmal fände ich halt allgemein, eine etwas neutralere, bzw kritischere Sichtweise, angebracht....und zwar durchs Band. Ist natürlich unpopulär, das ist mir bewusst.

Eigentlich musst du gar nichts upgraden. Du kriegst Items hinterher geworfen, bis du Stopp sagst. Und selbst dann kriegst du die noch hinterher geworfen.

Nö, hinterhergeschmissen wird es einem nicht. Wenn ich für ein upgrade meiner waffe, meiner Rüstung und meines Schiffes rund 2000 einheiten eines Rohstoffs brauche, aber mit dem zerlegen und aufsammeln nur 5 einheiten bekomme, wird das zur sehr lästigen Sammel- und Logistikaufgabe.
Das ist dir nicht aufgefallen? Gut für dich, mir fällt es aber auf.
Das ist alles andere als gutes Gamedesign, da diese Sachen schlicht keinen Spaß machen.

Wie gesagt, nach 60h Spielzeit ist mir der "Zwang" zum Kauf von Mikrotransaktionen nie untergekommen. Ich hatte die meiste Zeit des Spiels über nur eine Rüstung, einfach weil die ganz cool aussah und zu meiner gewählten Skillung passte. Diese Rüstung - und NUR diese - habe ich von Mal zu Mal erweitert und mit Upgrades versehen. Es gab zwar immer bessere Rüstungen, aber die waren mir "too much", was die Optik anging. :ugly: Durchgekommen bin ich trotzdem ohne Probleme, soweit wie ich eben kam (bevor ich vergaß, meine Savegames zu sichern, als ich mein System neu aufgesetzt habe). Am Ende wusste ich gar nicht mehr wohin mit meinen Rohstoffen, trotz zusätzlicher Upgrades des Schiffes und zwei, drei Waffen.

Und wer jeden Scheiß während des Spiels upgraden muss, der ist doch selbst Schuld. Das hat nichts damit zu tun, dass mir der Grind im Spiel nicht auffällt, sondern ganz einfach mit vorausschauendem Denken und schlichter Sparsamkeit. Im Endeffekt hab ich meine Rüstung und meine Waffen auch nur dann mit Upgrades versehen, wenn es wirklich gar nicht mehr ging und ich an einem Gegner einfach nicht mehr weiter kam. Und das war doch eher eine Seltenheit. So selten, dass es nur einmal passiert ist.

AC:Odyssey ist hier ein sehr gutes Beispiel, aber auch Uncharted (v. A. Teil 1 und lost legacy), God of War, Horizon, RDR2, GTA IV&V etc. zeigen gut auf, dass das Übersehen von klaren Mängeln keineswegs ein Nintendo-Phänomen ist.
Auxh bei Divinity 2 (wohlgemerkt der definitive edition) wurden teils entscheidende bugs in tests ignoriert.
Es sollte eigentlich gar nicht die einzige Frage sein, ob Mängel vorhanden sind. Es gibt kein Spiel, das jedem gefällt und das keine Mängel aufweist. Und ich denke, die Mängel werden auch nicht einfach ignoriert, sondern ganz einfach, je nach Spiel und Spieler, anders gewichtet.

Es gibt Leute, die werfen Spielen wie The Last of Us Schlauchlevel vor, abwechslungsarmes Gameplay usw. Da ist ja durchaus was dran und das sind in der Tat Mängel. Abseits des Hauptweges gibt es in der Tat sehr wenig zu entdecken und das Gameplay ist auch recht abwechslungsarm. Das allein reicht vielen schon als Grund, das Spiel deutlich schlechter zu bewerten, als ich es z.B. tue. Ich selbst sehe in The Last of Us ein Meisterwerk. Die positiven Aspekte des Spiels überwiegen in meinen Augen ganz einfach und haben in meinen Augen ein größeres Gewicht als das, was dem Spiel von manchen Kritikern gern vorgeworfen wird.

Was Bugs angeht, ist das ne schwierige Sache. Es gibt Spiele, die sind ganz einfach verbuggt. Ich erinnere mich noch leider serh gut an Gothic 3 (persönliche Spiele-Enttäuschung meines Lebens). Das Spiel war absolut unspielbar, wurde aber mit einer Bewertung im hohen 80er-Bereich versehen. Kann ich bis heute nicht verstehen, abgesehen vom langweiligen und stumpfen und anspruchslosen Hack'n Slay Kampfsystem.

Aber nicht in jedem Spiel treten problematische Bugs auf, auch wenn es technische Mängel hat, und nicht bei jedem Spieler treten die gleichen Bugs auf, wie bei anderen. Kingdom Come z.B. wurde ja auch wegen der Bugs kritisiert. Ich selbst aber habe davon nur kleine, vereinzelte Bugs gesehen und niemals Bugs, die irgendwie problematisch waren. Daher bewerte ich Kingdom Come einfach besser, als andere. Bei Divinity 2 hab ich gar keine Bugs entdecken können. Das Spiel lief ganz einfach hervorragend. Heißt aber nicht, dass ich Bugs oder Meldungen über Bugs ignoriere. Dass die bei anderen vorhanden sind, ändert ja nichts an meiner eigenen Bewertung des Spiels.

Das heißt aber auch, dass Bugs, die in einem Test der Redaktion nicht vorkommen, selbstverständlich ebenfalls nicht in der Bewertung berücksichtigt werden können. Wie auch? Man kann ja nur das bewerten, was man selbst gespielt und gesehen hat. Und Redakteure sind auch nur Menschen. Dass Mängel da sind, kann man objektiv beurteilen. Aber wie man Pro und Contra nun einander gegenüber stellt und wie viel Gewicht man den einzelnen Aspekten zuteil werden lässt, hängt einfach stark von der subjektiven Wahrnehmung ab, die dann eben Auswirkungen auf die Bewertung hat. Hat also nichts mit Ignoranz zu tun.
 
dass gewisse unternehmen bei gewissen medien einen bonus haben, mag ja noch eingehen. aber warum sollten rockstar, nintendo oder wer auch immer bei ausnahmslos allen ( von mir aus 99,9% ) medien weltweit einen bonus haben? hatten wir ja schon mal des öfteren die diskussion. die behauptung, dass derjenige, der das nicht sieht, blind sei, ist übrigens nicht sonderlich hilfreich. ich seh es jedenfalls nicht.

zumal es ja keineswegs so ist, dass alle nintendo-produktionen topwertungen abräumen würden, beileibe nicht, eigentlich trifft das nur auf spiele der mario- und zelda-hauptreihe zu. und das durchaus zu recht, wie ich finde. rockstar bringt nur alle jubeljahr ein spiel raus, und das sind dann eigentlich ebenfalls tatsächlich immer titel, die über eine außergewöhnlich hohe qualität verfügen. wobei ich rdr 2 bislang noch nicht gespielt habe, sollte ich vielleicht dazusagen.

Ich sprach im Beitrag davor ja auch von dem Shitstorm, den "niedrige", sprich gerechtfertigte, Wertungen dann gerne kassieren, wenn mal jemand es wagt nicht auf diesen Hypetrain mit aufzuspringen.
 
Ich sprach im Beitrag davor ja auch von dem Shitstorm, den "niedrige", sprich gerechtfertigte, Wertungen dann gerne kassieren, wenn mal jemand es wagt nicht auf diesen Hypetrain mit aufzuspringen.

die, im sinne von quasi alle angesichts eines metascores von 95+, tester "trauen" sich also nicht einem, sagen wir, zelda: botw eine schlechte(re) wertung zu geben, weil sie "fürchten", von irgendwelchen durchgeknallten ultra-fanboys dumm angemacht zu werden? versteh ich das richtig? :-O
 
Sorry, aber in AC gibt es Grindphasen und das nicht zu knapp. Auch auf See sind diese zu Spüren. Das Sammeln von Rohstoffen ist ebenfalls ein Graus. Das Spiel hat tolle Elemente (die Story gehört aber absolut nicht dazu), ruiniert aber Spielern, die nicht gewillt sind, Ubisoft zusätzlich Geld in den Rachen zu schieben, den Spielspaß beträchtlich. Die 78% von pdlc games decken sich zu 100% mit meiner Erfahrung.
Im Grunde ein sehr gutes Spiel, mit Macken in der Geschichte und repetiven, teils peinlichen Missionen (Stichwort: Haie in jeder verdammten unterwassermission und goo-wery), sowie unverschämten Designentscheidungen.
Dass man alle Charaktere mit griechischem Akzent vertont hat, lass ich mal als persönliches Missfallen dahingrstellt. Ich hoffe nur, dass man kein Spiel der Reihe macht, das in China oder Indien spielt

Sorry, aber nein die hat es nicht. Macht man die Nebenquests mit !-Marker und nimmt an den Tafeln die unbegrenzten/unlokalisierten Quests an ist man sogar ziemlich schnell automatisch überlevelt ;-)
Und Rohstoffe fehlen einem eigentlich auch nicht, man zerlegt schließlich alles was man nicht braucht. Gold bekommt man ja mehr als genug. Was einen vom schiffleveln abhält sind die antiken Tafeln die man in der Tat nur an bestimmten Locations finden oder mit Glück beim NPC kaufen kann.
 
die, im sinne von quasi alle angesichts eines metascores von 95+, tester "trauen" sich also nicht einem, sagen wir, zelda: botw eine schlechte(re) wertung zu geben, weil sie "fürchten", von irgendwelchen durchgeknallten ultra-fanboys dumm angemacht zu werden? versteh ich das richtig? :-O

kommt da noch was, oder ist deine beweisführung zum thema medien-bonus schon abgeschlossen? :-]
 
kommt da noch was, oder ist deine beweisführung zum thema medien-bonus schon abgeschlossen? :-]

Einerseits testen Spieletester ja meist ihr bevorzugtes Genre und sind dadurch vielleicht nicht ganz objektiv, was als Tester bei einer Kunstrichtung, was Games für mich sind, eh extrem schwierig ist.
Ich zum Beispiel würde als Tester bei einem "life is strange" keine 80er-Wertung geben können und bei Telltale kam ich auch nie zurecht. Bei Borderlands sprang der Funke auch nie rüber....
Alles Games mit guter Bewertung.

Ja, ich glaube, dass man sich, wenn man einen der grossen Titel kritisch bewertet stark in die Nesseln setzen kann.
 
ein einzelner test ist natürlich niemals objektiv.
der meta- oder openscore, also ein wertungsschnitt, ist bei allen schwächen hinsichtlich der erhebung schon weitaus näher an der objektivität.
und wenn ein titel beinahe ausnahmslos wertungen im bereich 95 bis 100 erhält, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das nur deshalb der fall ist, weil ein hersteller einen bonus hat.
das ergibt - für mich - einfach keinerlei sinn. zumal es eben wie gesagt nicht stimmt, dass ausnahmslos alle nintendo-spiele megawertungen abräumen würden (arms? mario party? starfox 0 (beide eher "2nd party", ich weiß)? 1 - 2 switch? etc. pp.)

es wär aber sicherlich mal an der zeit, die behauptung zu begraben - stand imo auch mal so in der pcgames - dass ein 90+ spiel für jedermann geeignet sei.
ist natürlich völliger unsinn. wer bspw keine sportspiele mag, der wird wohl kaum von einem fifa, pes oder nba 2k mit einer wertung in diesem bereich plötzlich bekehrt werden.
ging mir übrigens auch mit borderlands so. ganz ok, das uberspiel hab ich da aber nicht gesehen. oder mit bloodborne: wurde in den gazetten abgefeiert bis zum geht nicht mehr, ich hatte nach 15 minuten schon keinen bock mehr.
bin vermutlich nicht hardcore genug, was ich gerne zugebe. vielleicht probier ichs irgendwann mal wieder, aber reizen tut mich bloodborne irgendwie kaum bis gar nicht.
 
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