Die Rumpelkammer war echt immer das erste was ich gelesen hab. Lange Zeit war sie auch der Grund warum ich das Abo noch jahrelang laufen hatte, weil die Zeit fürs Lesen immer weniger wurde, natürlich in den von ihm empfohlenen heiligen Hallen des Prozellanthrons. Man, gab es zu dem Thema oft Briefe.
Die Rumpelkammer war auch der einzige Teil der Zeitung den meine Frau gelesen hat (wenn nicht gerade irgendein Sims-Add-On getestet wurde), sodass wir uns immer herrlich über die Absurditäten dort austauschen konnten. Und zahlreiche der Rezepte haben wir wirklich nachgekocht. Ich kann mich noch über dieses wahnsinnig leckere versteckte Steak unter Kloßteig erinnern, einfach ein Steak in eine Auflaufform, Kloßteig drüber und ne halbe Stunde in den Ofen, fertig. Die waren immer so schön simple, die Rezepte, das man sie auch während einer langen PC-Session einfach nachmachen konnte.
Ich hatte auch die Ehre, dass einmal ein Leserbrief von mir abgedruckt wurde, als es um das Anketten von Praktikanten an Kaffeemaschinen ging

Ich muss auch jedesmal, wenn ich bei irgendwelchen Verpackungen angebrachte Klebchen entferne, daran denken wie der plötzlich auftretende Leuchteffekt der Klebespuren beim Entfernen der an den Heften verpackten CDs von ihm mehrfach erklärt wurde.
Und auch seine tollen Videos bei ihm zu Hause. Ich erinnere mich an einen Grabstein im Vorgarten und aufmüpfige Maulwürfe im Garten.
Ach, mensch, danke für die tolle Zeit, ich hoffe, sein Gehalt wird nun endlich dauerhaft groß geschrieben
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