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PS5: Bot-Programmierer erkl?rt: Niemand kann etwas gegen Scalper tun

So viel Aufregung um so ne Kleinigkeit. Mücke vs. Elefant.

Früher™ durfte Europa ein Jahr warten, bis eine neue Konsole herüberschwappte. Jetzt bricht die Welle der Empörung darüber, dass ein neues Produkt nicht sofort unlimitiert verfügbar ist. :rolleyes:
Schutzfunktionen vor Scalpern für etwas, dass alle paar Jahre mal für wenige Monate eine Unannehmlichkeit bedeutet? Na, wenn es um etwas Lebensnotwendiges ginge. Da gibt es ja etwa Gesetze gegen Wucher. Aber wegen 'nem Klumpen Silizium?

Es ist kein Risiko, aber es sind hohe Kosten. Sony müsste entweder mehrere Fabriken und Personal "buchen", damit man in der gleichen Zeit, in der man nun eine Zahl X an Konsolen hergestellt hat, vielleicht eine Menge von 4x X produziert. Das ist extrem teuer, sich für nur kurze Zeit solche Kapazitäten und MItarbeiter einzukaufen. Alternative: man stellt "normal" her und verschiebt den Release so lange, bis man 4x X hergestellt hat. Dann kommen die neuen Konsolen aber halt erst im März oder so, man verpasst das Weihnachtsgeschäft, hat auch noch Kosten für Lagerhallen, und die Games-Entwickler fluchen, weil deren Next-Gen-Games in der Schublade warten... ;)

4x so lange Vorlaufzeit ist auch nicht so einfach, weil die Hardware ja so modern wie möglich sein soll. Da kannst du nicht zu viel Zeit zwischen Entwicklung und Verkauf lassen.
Und es besteht immer auch das Risiko, dass ein Produkt nicht so große Nachfrage erfährt. Dann hocken sie auf ihren 4x Geräten. Dem Hersteller dürfte es eh lieber sein, über das Jahr verteilt 10 Mio. Geräte zu verkaufen als nur am Erscheinungstag. Bis auf den enttäuschten Kunden ist das eigentlich für alle Beteiligten die bessere Lösung.
 
Auweia was man hier so lesen muss. Da halten sich einige Leute für besonders schlau und wähnen sich über den Dingen stehend, aber sehen die offensichtlichsten Dinge nicht.

Es ist mir absolut wurscht ob die neuen Konsolen(interessieren mich generell nicht) oder Hardware(interessiert mich durchaus) wegen Scalpern und Paper-Launches für eine Zeit lang nicht oder nur sehr begrenzt verfügbar sind.

Das Problem dabei ist, dass hier im besonderen Maße ein Präzedenzfall gesetzt wird. Wenns jetzt nur um die derzeitigen Releases ginge - geschenkt - aber durch die offensichtliche Profitabilität des Tuns von diesen Scalpergruppen, bzw die Händler ziehen ja derzeit auch kackendreist die Preise für die begehrte Ware an, kann man davon ausgehen, dass sich diese Phänomene in Zukunft häufen.

Das kann einem solange egal sein bis man selber ein neues Stück Hardware oder was auch sonst immer(also vielleicht sogar ein sehr wichtiger Gegenstand) am besten zu Release, oder zumindest baldmöglichst danach benötigt, nur um dann zu sehen, dass alles von Scalpern aufgekauft wurde und man jetzt Mondpreise bei zwielichtigen Gruppierungen und Händlern bezahlen darf. Ich könnte mir ja ein süffisantes Grinsen durchaus nicht verkneifen für den wahrscheinlichen Fall, dass diesselben Leute die hier jetzt große Reden schwinge dann genauso rummotzen werden wie andere es eben jetzt tun, wenn sie auf einmal selbst betroffen sind.

So oder so wird der Kunde hier mal wieder ver*rscht und rein aus Eigeninteresse (ich gehe davon aus, dass die meisten Poster hier Privatkunden sind) sollte man die derzeitigen Praktiken bedenklich finden und kritisieren. Den Händlern sollte es übrigens auch nicht egal sein. Sicher -kurzfristig- kann es ihnen wurscht sein, an wen sie die Ware rausballern. Aber sobald ein paar Händler ordentlich gegen Bots/Scalper vorgehen und Ware für echte Kunden vorrätig haben, ist eine dauerhafte Abwanderung von Kunden zu diesen Händlern durchaus nicht unrealistisch und das tut dann auch den Händlern weh, die meinen gerade fein raus zu sein.
 
Es ist schon richtig, dass die Verkäufer wie Amazon und Co keinerlei Interesse daran haben, Scalper rauszuhalten. Man kann eine PS5 nunmal nur einmal verkaufen und den großen Ketten ist es egal, wer letztlich die Kohle dafür hinblättert. Wenn alle Bestände mit einem Schlag verkauft sind, ... nun, besser kann's für den Verkäufer doch nicht laufen. Weg ist weg.
Ich bin seit Jahren schon immer direkt bei Erscheinen Käufer einer Konsole gewesen, teilweise mit monatelangen Vorbestellungen, diesmal wegen vergeblichen Versuchen und letztlich Stornierungen außen vor geblieben. Dennoch werde ich auf keinen Fall einem Scalper das Geld in den Rachen werfen. Dann sollen sie mit ihren PS5-Beständen glücklich werden. Auch hier werden sich die Preise irgendwann angleichen, sonst sind die nämlich nicht mehr an den Mann zu bringen.

Was Händler wie Amazon und auch Sony jedoch vergessen: Wenn ich keine PS5 bekomme, kaufe ich auch kein Zubehör wie zusätzliche Controller und erst recht keine Spiele. Das schadet nicht nur dem Image sondern auch dem lukrativen Anschlussgeschäft. Zwischenzeitlich habe ich mir einen neuen PC mit RTX3070 zugelegt und kann dem Erscheinen der PS5 entspannt entgegen sehen. Hab sogar kurz daran gedacht, den Kauf der PS5 letztlich ganz zu den Akten zu legen. Das kommt dann dabei raus.

By the way:
Sony hat Millionen von PS Plus-Abbonennten. Hätte man im Vorfeld nicht jedem Account die Möglichkeit einräumen können eine PS5 zu kaufen oder zu reservieren? Das macht kaum logistischen Aufwand. Namen und Lieferadressen liegen vor und man kann seine Produkte gezielt dort platzieren, wo sie auch weiteren Umsatz bringen. Beim Gamer nämlich. Die Scalper bleiben dabei außen vor.
Das sowas nicht gemacht wird, ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass man daran schlicht und ergreifend kein Interesse hat.

Hallo, ja gute Beitrag. Ich glaube Sony hat kein Interesse an zufrieden Kunden..
Ich habe, da ich keine PS5 bekommen habe mir jedenfalls ne X Box Serie X geholt :-) Und Sony ? was solls.
MFG
 
Natürlich könnte Sony schnell diesen Gierigen Subjekten einen Riegel vor ihren Wuchergeschäfte machen.. Da hätte auch Sony s vorgeschobene Covid 19 Politik wirklich Sinn gemacht.. In dem diese alles Plus Abonnenten bzw Kunden und oder im Store der Verkauf stattgefunden hätte, wie ja einige schon angeregt hatten .
 
"Laut ihm bringen alle Maßnahmen gegen professionelle Bots nichts und laut ihm haben Händler auch gar kein Interesse daran, etwas gegen Scalper zu unternehmen."

Natürlich haben die Händler keinerlei Interesse daran, etwas dagegen zu unternehmen. Denn die bekommen ja ihr Geld, woher ist denen doch egal.
 
"Laut ihm bringen alle Maßnahmen gegen professionelle Bots nichts und laut ihm haben Händler auch gar kein Interesse daran, etwas gegen Scalper zu unternehmen."

Natürlich haben die Händler keinerlei Interesse daran, etwas dagegen zu unternehmen. Denn die bekommen ja ihr Geld, woher ist denen doch egal.
Ich denke nicht, dass es den Händerln egal ist.
Denn ein Scalper ist ein einzelner Anonymer Kunde, welcher potentielle Stammkunden für andere (margenreiche) Produkte, verärgert.
Umsatztechnisch machts kurzfristig keinen Unterschied.
Aber längerfristig ist man als Geschäft an zufriedene Kunden interessiert, welche auch mal ein 15-Meter-Lan-Kabel bestellt, welches mehr Gewinn abwirft als 10 verkaufte PS5.
 
Ich denke nicht, dass es den Händerln egal ist.
Denn ein Scalper ist ein einzelner Anonymer Kunde, welcher potentielle Stammkunden für andere (margenreiche) Produkte, verärgert.
Umsatztechnisch machts kurzfristig keinen Unterschied.
Aber längerfristig ist man als Geschäft an zufriedene Kunden interessiert, welche auch mal ein 15-Meter-Lan-Kabel bestellt, welches mehr Gewinn abwirft als 10 verkaufte PS5.

ach und du glaubst das es amazon etc juckt ob du zufrieden bist oder ob du dein lan kabel bei denen kaufst....

wie naiv doch manche sind.
 
Es ist kein Risiko, aber es sind hohe Kosten. Sony müsste entweder mehrere Fabriken und Personal "buchen", damit man in der gleichen Zeit, in der man nun eine Zahl X an Konsolen hergestellt hat, vielleicht eine Menge von 4x X produziert. Das ist extrem teuer, sich für nur kurze Zeit solche Kapazitäten und MItarbeiter einzukaufen. Alternative: man stellt "normal" her und verschiebt den Release so lange, bis man 4x X hergestellt hat. Dann kommen die neuen Konsolen aber halt erst im März oder so, man verpasst das Weihnachtsgeschäft, hat auch noch Kosten für Lagerhallen, und die Games-Entwickler fluchen, weil deren Next-Gen-Games in der Schublade warten... ;)

Sehe ich nicht so problematisch. Es muss nicht gleich 4x sein, vermutlich hätte 1,5x auch schon einen Unterschied gemacht.

Sony arbeitet jahrelang an einer neuen Konsole. Und dann fokussieren sie sich auf Weihnachten einen Jahres, stellen am Tag X die Konsole vor und sagen sie kommt 2 Monate später am Tag Y raus.
Besser wäre 6 Monate vorher die Vorbestellung eröffnen. Und die Konsolen dann ankündigen mit "kommt bis Ende des Jahres". Intern ist das Ziel dann nicht Tag Y, sondern September bis November. So hat man eine recht genaue Vorstellung des Bedarfs. Und der Release ist dann in einem 3 Monate-Fenster. Eventuell kann auch die Produktion um Faktor 1,1x oder 1,2x erhöhen, es muss nicht gleich 4x sein. Der genau Tag wird dann 1 Woche vorher bekannt gegeben. Die Software-Hersteller sind ja am Release Tag sowieso nicht fertig, da wird höchstens der DayOne Patch kleiner :-) und die Spiele kann man auch schon vor dem Start verkaufen. Ist bei vielen Online Spielen bereits so. Lagerkosten machen bei Konsolen wenig aus, sind für den Preis einer Waschmaschine ja recht klein und leicht.

Der Fokus auf Weihnachten ist auch albern, vor allem wenn man den Bedarf nicht erfüllen kann. Jeder der eine haben will kauft sich eine, egal wann sie rauskommt.
 
Es gibt durchaus etwas das man tun könnte: die Produkte von Scalpern nicht kaufen, damit sie auf ihrer Ware sitzen bleiben und die Stückzahlen pro Haushalt begrenzen.
 
ja weil alle bots bei den kleinen geschäften kaufen XD

und glaub mir gerade keline geschäfte die unter amazon leiden is es egal wer die kauft, hauptsache umsatz.

Unsinn, das Gegenteil ist der Fall. Was bringt nem Laden wenn am Launch Scalper sich das Zeug "ergaunern" die dann nie wieder kommen und dann noch eventuell Stammkundychaft verlieren die sie geprellt/betrogen fühlt.
 
ach und du glaubst das es amazon etc juckt ob du zufrieden bist oder ob du dein lan kabel bei denen kaufst....

wie naiv doch manche sind.

Und wie wenig Ahnung andere von Marketing Basics haben, die man sich schon rein logisch erschließen kann, ohne in die Materie einzusteigen... mit den Naivitätsvorwürfen halten wir uns also mal lieber zurück.

Natürlich hat jeder große oder kleine Shop Interesse daran, dass du dein Kabel bei ihnen kaufst und zufrieden bist. Damit du das nächste Kabel auch da kaufst. Oder eine Verlängerung für das Kabel. Oder irgendwas, dass du an das Kabel anschließt. Und sei es nur ein Haken, damit du dich wegen nicht ergatterter PS5 gleich aufhängen kannst. Aber vorher noch den Laden für den unkomplizierten Kabelkauf weiterempfiehlst, unabhängig von der Größe des Shops. Oder im Falle der PS5: Gleich auch einen Stabel Games, Peripherie und anderes Zubehör mit einkaufst und 1.000€ hinblätterst. Multiplizier das mit dem Ansturm potentieller Käufer. Wer die Konsole nicht bei Shop X kauft, tut es im Zweifelsfall bei Shop Y - inklusive Zusatzkäufe.

Kundenzufriedenheit ist das wichtigste Asset, das jeder Shop hat. Wer nicht zufrieden ist, kommt in der Regel nicht wieder - Ausnahmen für die der Shop nichts kann, wie Lieferengpässe, mal außen vor - aber man sieht ja an den Bewertungen, dass die Leute auch nicht unbedingt soweit denken.

https://de.ryte.com/wiki/Customer_Experience
Weiterführende Schlagworte: Customer Relationship Management, Customer Loyalty, Brand Loyalty usw.

Logisch soweit?
 
Und wie wenig Ahnung andere von Marketing Basics haben, die man sich schon rein logisch erschließen kann, ohne in die Materie einzusteigen... mit den Naivitätsvorwürfen halten wir uns also mal lieber zurück.

Natürlich hat jeder große oder kleine Shop Interesse daran, dass du dein Kabel bei ihnen kaufst und zufrieden bist. Damit du das nächste Kabel auch da kaufst. Oder eine Verlängerung für das Kabel. Oder irgendwas, dass du an das Kabel anschließt. Und sei es nur ein Haken, damit du dich wegen nicht ergatterter PS5 gleich aufhängen kannst. Aber vorher noch den Laden für den unkomplizierten Kabelkauf weiterempfiehlst, unabhängig von der Größe des Shops. Oder im Falle der PS5: Gleich auch einen Stabel Games, Peripherie und anderes Zubehör mit einkaufst und 1.000€ hinblätterst. Multiplizier das mit dem Ansturm potentieller Käufer. Wer die Konsole nicht bei Shop X kauft, tut es im Zweifelsfall bei Shop Y - inklusive Zusatzkäufe.

Kundenzufriedenheit ist das wichtigste Asset, das jeder Shop hat. Wer nicht zufrieden ist, kommt in der Regel nicht wieder - Ausnahmen für die der Shop nichts kann, wie Lieferengpässe, mal außen vor - aber man sieht ja an den Bewertungen, dass die Leute auch nicht unbedingt soweit denken.

https://de.ryte.com/wiki/Customer_Experience
Weiterführende Schlagworte: Customer Relationship Management, Customer Loyalty, Brand Loyalty usw.

Logisch soweit?

Das stimmt soweit. Angesichts der Tatsache, dass die Konsole in Deinem kleinen Onlineshop mit Scalper-Protection trotzdem nach drei Minuten ausverkauft gewesen wäre und danach hunderte/tausende Kunden im Store "Ausverkauft" sehen und damit keinen Unterschied zu Läden ohne Scalper-Protection dürfte der Effekt auf die Kundenzufriedenheit recht überschaubar ausfallen allen guten Intentionen zum Trotz.

Und ich glaube nach wie vor, dass viele die technischen Schwierigkeiten (und Kosten) zur im besten Fall Erschwerung von Scalping erheblich unterschätzen. Zumindest kleine Shops, dürften sich sowas allenfalls leisten können, nachdem es in Baukastenlösungen zum Standard geworden sein sollte. Hier müssten dann aber erstmal die großen vorlegen.
 
Es ist mir absolut wurscht ob die neuen Konsolen(interessieren mich generell nicht) oder Hardware(interessiert mich durchaus) wegen Scalpern und Paper-Launches für eine Zeit lang nicht oder nur sehr begrenzt verfügbar sind.

Das Problem dabei ist, dass hier im besonderen Maße ein Präzedenzfall gesetzt wird. Wenns jetzt nur um die derzeitigen Releases ginge - geschenkt - aber durch die offensichtliche Profitabilität des Tuns von diesen Scalpergruppen, bzw die Händler ziehen ja derzeit auch kackendreist die Preise für die begehrte Ware an, kann man davon ausgehen, dass sich diese Phänomene in Zukunft häufen.

Das kann einem solange egal sein bis man selber ein neues Stück Hardware oder was auch sonst immer(also vielleicht sogar ein sehr wichtiger Gegenstand) am besten zu Release, oder zumindest baldmöglichst danach benötigt, nur um dann zu sehen, dass alles von Scalpern aufgekauft wurde und man jetzt Mondpreise bei zwielichtigen Gruppierungen und Händlern bezahlen darf. Ich könnte mir ja ein süffisantes Grinsen durchaus nicht verkneifen für den wahrscheinlichen Fall, dass diesselben Leute die hier jetzt große Reden schwinge dann genauso rummotzen werden wie andere es eben jetzt tun, wenn sie auf einmal selbst betroffen sind.

Sehe das Problem nicht. Außer jemand braucht unbedingt sofort einen Ersatz-Computer weil der einzige eigene gerade kaputtgegangen ist man aber was wichtiges, termingebundenes mit machen muss. Ansonsten kann wohl jeder auf einen Zweitcomputer / Notebook oder sogar Smartphone / Tablet zurückgreifen. Und eine Konsole ist nur ein Spielzeug, nichts was wichtig für irgendwas wäre außer zum Daddeln.

Selbst wenn jetzt plötzlich alle meine aktiven Computer und Android-Geräte kaputt gehen würden, dann hätte ich immer noch ein halbes Dutzend veralteter Alternativen rumfliegen, die man notfalls dann temporär reaktivieren könnte.

Aber das ist eine praktisch nur sehr selten vorkommende Notsituation. In der Realität kann jeder einfach warten, bis der Markt das hergibt, was man bereit ist zu zahlen, weil genügend Stückzahlen verfügbar sind.
 
Unsinn, das Gegenteil ist der Fall. Was bringt nem Laden wenn am Launch Scalper sich das Zeug "ergaunern" die dann nie wieder kommen und dann noch eventuell Stammkundychaft verlieren die sie geprellt/betrogen fühlt.

umsatz ist umsatz, gerade in der jetzigen zeit sind viele froh wenn kohle reinkommt. da is es egal wer die konsole kauft. i
 
Das stimmt soweit. Angesichts der Tatsache, dass die Konsole in Deinem kleinen Onlineshop mit Scalper-Protection trotzdem nach drei Minuten ausverkauft gewesen wäre und danach hunderte/tausende Kunden im Store "Ausverkauft" sehen und damit keinen Unterschied zu Läden ohne Scalper-Protection dürfte der Effekt auf die Kundenzufriedenheit recht überschaubar ausfallen allen guten Intentionen zum Trotz.

Und ich glaube nach wie vor, dass viele die technischen Schwierigkeiten (und Kosten) zur im besten Fall Erschwerung von Scalping erheblich unterschätzen. Zumindest kleine Shops, dürften sich sowas allenfalls leisten können, nachdem es in Baukastenlösungen zum Standard geworden sein sollte. Hier müssten dann aber erstmal die großen vorlegen.

Das Scalping ist natürlich eine besondere Problematik. Die meisten werden nicht mitbekommen, was Scalping ist und dass es überhaupt stattfindet. Was sie eben bemerken, sind Serverüberlastungen, woraufhin sie die typischen Forderung "macht mal mehr Server" irgendwo hinschmerien - als wäre das mit einem Knopfdruck mal eben gelöst und werden dann (das zeigen sinnlose Rezensionen und Shop-Bewertungen) natürlich das Fazit ziehen "Shop hat es nicht hinbekommen, Shop ist scheiße". Dass zeitgleich aber auch Scalper eine andere Baustelle aufmachen, ist für die dann auch egal, das stimmt. Letztendlich hat aber gerade eh jeder Shop, ob groß oder klein, das gleiche Problem mit Scalpern, Warenverfügbarkeit, teilweise Serverlast. Das relativiert das ganze auch ein wenig, deshalb glaube ich auch nicht, dass dieses Problem allein langfristige Effekte auf einzelne Shops hat.

Mal abwarten, ob sich die großen Shop- und E-Commerce-Anbieter daraufhin nun mal ans technische Reißbrett setzen, um das künftig in ihren jeweiligen Lösungen vorzubeugen. Sicherlich werden so manche kleine bis mittelgroße Shops, die nicht auf eigene Lösungen setzen, sich jetzt bei ihren Dienstleistern der Shopsysteme beschweren oder anregen, da mal was zu machen. Ob's was bringt allerdings...
 
Amazon nicht. Ich rede hier von kleineren Geschäften.
Wenn Du hier von Geschäfte redest die auf Laufkundschaft, Mundpropaganda etc. setzen dann bin ich voll bei Dir.

Bei Geschäfte mit dem Hauptanteil im Onlinebereich sieht das ganz anders aus, die sind auf Profitmaximierung aus, wer da was kauft ist egal, alles was nicht läuft belegt nur Lagerfläche und kostet Geld.
MM und Co die Ware Palettenweise stehen haben arbeiten primär (online & Palettenware) auf kurzfristige Verkaufe, auch wenn sie in den Filialen recht breit aufgestellt sind, es ist hier praktisch eine Mischkalkulation.
 
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