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Prey: Ehemaliger Marketingchef verrät Details zum internen Streit um den Namen des Spiels

Marc_Zander

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Tja, Bethesda hat sich ja ziemlich oft mehr als selten dämlich angestellt.
Und diese unnötige Forcierung des Prey-Titels sowie auch die last-minute Einstellung vom eigentlichen Prey 2 gehören zu einen der größten Idiotien.
 
Auf jeden Fall einer der Titel, die zum Richtungswechsel und dann zum Massenexodus samt Austin-Schließung beigetragen haben, der andere war Dishonored 2, von dem man sich nach Teil 1 wirtschaftlich mehr erhofft hatte. Typischer Games-Industrie-Move: Studios ohne Expertise zu Produktionen zu drängen, für die sie nicht die Erfahrung haben. Wie ein Hollywood, das Sofia Coppola&Produktionsfirma den nächsten Fast&Furious andreht, weil: bringt (potenziell) mehr Geld. Würde natürlich nie passieren, weil es so gaga ist. Zeigt aber, dass die Gamesindustrie trotz ihrer Umsätze in Teilen noch immer ziemlich in den Babypampers steckt.



Den Jungs&Mädels einfach mal ne populäre IP kaufen oder ein Mainstream-tauglicheres Gesamtpaket nahezulegen (siehe Larian und D&D)? Keine Option. Die Spiele müssen sich komplett ändern. Es muss gejagt werden, was gerade im Trend liegt. Was heute doppelt dämlich ist. Denn: Entwicklungszyklen, die früher "Duke Nukem Forever"-Witze getriggert hätten, sind heute die Norm. Und Trends sind Trends: flüchtig. Also riskiert mans lieber, Studiokultur zu zerstören, Markenidentität aufzuweichen, (loyale) Fans zu vergraulen und mit all den anderen Trendjägern um die letzten Marktanteile zu fighten, wenn so ein Trendhopper-Game dann draußen ist -- idealerweise in einem guten Zustand.



Epilog: Immerhin gibts jetzt Wolfeye. Und die sind Arkane:Rebooted, literally.


 
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