Die Kirche ist eine Sekte, die Abgrenzung hier ist fließend, das Christentum hat sich vom Judentum abgespaltet. Du interpretierst eine Sekte wohl nach Zwang und nicht freiwilligen Austritt, die eigl Definition bezieht sich aber auf die absplittung der hauptreligion und da das Christentum eine absplitterung des Judentums ist, ist sie eine Sekte im engeren Sinne. In Deutschland gibt es dahingehend auch keine einheitliche Definition.
Sicher die Kirche als Ganzes hat keinen Zwang bzw nur mäßigen, aber freiweillig austreten ist auch nur gegen Geld möglich (Verwaltungskosten von 50€, wers glaubt wird selig)
1. Die Kirche hat gesonderte Arbeitsrechte, siehe hier.
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsrecht_der_Kirchen . Das hat kein anderer Arbeitgeber
2. Die Kirche missioniert ihre Mitarbeiter, gab dazu schon genug Beschwerden in der Vergangenheit, die auch vorm Verfassungsgericht gelandet sind, einfach den artikel oben lesen.
3-4.Ja jeder hat politischen Einfluss und das ist auch ok, Böhmermann oder du und ich sind aber keine Ideologen und wir haben auch keine macht über das Programm der öffentlich reichlichen als Ganzes, warum sollte die Kirche dort einen Sitz haben. Die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag gehen die Kirche nichts an und auch was damit geschieht sollte sie nichts angehen.
Es nicht darum ob der Einfluss negativ oder positiv ist, sondern um das Prinzip. Auch der Einfluss der Parteien ist dort viel zu groß.
Der Einfluss der Kirche auf politische Institutionen ist in Deutschland nicht nur ideologisch zu groß, sondern auch rechtlich durch gewisse Sonderstellungen und das sollte imo unterbunden werden, da es die Religionsfreiheit stört und auch die Trennung zwischen Staat und religion.