Das folgende Gedicht trägt den Titel: “Zeiten der Not”
Der Tag beginnt, die Stunde naht
an dem der Gamer, sich zur gamescom wagt.
Freudig, doch schweren Herzens,
wohl bewusst, des lähmenden Schmerzens,
Der Besucher, er wimmert,
denn an Stunden des Wartens er sich erinnert.
Zu Besuchern, ich gehör auch dazu,
nehme ich Ewigkeiten der Langeweile in Kauf.
Ich frage mich: “wozu?”.
Direkt nach dem Einlass zu EA ich könnt lauf,
doch dank müden Muskeln, schnell ich geb auf.
Es muss doch noch die Hoffnung geben
mir zu helfen,
ein sorgloses Leben zu leben!
Es wird Zeit, meine Stimme zu erheben!
Ich will mich den Umständen nicht ergeben!
Doch Zeit verrinnt, mir wird angst und bang,
ich ruf verzweifelt: “was ist am Warten Schönes dran?!”
Kostbare Zeit meines Lebens sinnlos steh’n,
Das muss doch irgendwie anders geh’n!
Menschenmassen, Warteschlangen, viel zu lang,
verdammt, es muss doch einen geben, der mir helfen kann!
Panisch, verzweifelt, dem Wahnsinn fast anheim,
finde ich mich (ja Gott sei dank!), bei Pc Games ein.
Eine Chance, eine Lösung, der Teufel ist empört.
Mein Flehen erhört!
Welch Hoffnungsvolle Welt,
her muss mein Text,
der Pc Games gefällt.
Und es könnte sein: mein,
das hochbegehrte Paket!
Groß an der Zahl, die flehenden Massen,
die nicht daran denken,
selbst würdige Texte zu verfassen!
Sollen sie die Musen in Ruhe lassen!
Mein Gedicht wird zu lang,
ich muss mich kürzer fassen.
Und hielte ich den Preis in Händen,
so konnte ich das Blatt doch noch wenden!