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Peter Molyneux will nie wieder mit der Presse reden

Dann soll er die Klappe halten, dann spricht auch niemand mehr mit ihm.
 
Irgendwie hab ich Mitleid mit ihm, so wie sich das liest ist halt bei ihm viel mehr Passion und Leidenschaft als Verstand drin :ugly:
 
Was mal absolut nicht geht ist jemanden und dessen Familie zu bedrohen weil ein Spiel (gar) nicht so wurde wie es versprochen wurde. Es geht aber auch nicht als Entwickler Dinge zu versprechen die es dann nie ins Spiel schaffen.

Ich persönlich finde es schade das er uns nicht mehr mit Peter Molyneuxs Theaterstadl beglücken will, ist aber vielleicht besser so. ;)
 
molyneux scheint mittlerweile wirklich in seiner eigenen welt zu leben.
es fällt mir wirklich immer schwerer zu verstehen, was in dem mann vorgeht.

er ist ein visionär - ok, die muss es geben. und visionen können scheitern - auch gar kein problem.
aber wenn wir ehrlich sind, hat molyneux in diesem jahrtausend nichts aber auch wirklich gar nichts zustande gebracht, was erinnernswert wäre, abgesehen von seinen extrem großspurigen versprechungen im vorfeld eines releases.
aber selbst das: geschenkt!

aber spätestens seit seinem abschied von microsoft und der gründung von 22cans nimmt das ganze zunehmend groteske züge an - und man (bzw ich) bekommt den eindruck, als wollte er seine umwelt tatsächlich nur noch verarschen. traurig. :-(
 
Zuletzt bearbeitet:
Aurevoir Monsieur Molyneux

mblstf.jpg


Seine wohl größte Ankündigung in seiner Karriere.
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Wenn er sich daran hält, der alte Lügenbaron :B
 
Eine Ikone hat sich zum Feigling und Schwätzer entwickelt......traurig.....
 
Hoffentlich ist das jetzt auch das letzte interview von ihm. Seiner Familie und uns allen zuliebe. Aber ich vermute die Gerüchteküche wird noch regelmäßig news bringen.
 
Der Mann muss echt aufpassen, sonst wird er wirklich noch zur totalen Witzfigur.
 
Ich möchte an dieser Stelle für Peter M. eine Lanze brechen:

Ja, er ist faktisch ein großer Dampfplauderer, aber das ganz sicher nicht aus böser Absicht heraus - und ein pathologischer Lügner ist er ebenso wenig. Ich hatte das Vergnügen (ja, wirklich Vergnügen) mit ihm auch schon das ein oder andere Interview zu führen. Menschlich ist der Mann wirklich schwer in Ordnung, das wird vermutlich auch jeder, der mit ihm schon mal persönlich zu tun hatte, so bestätigen.

Sein Problem ist, dass er nach so vielen Jahren in der Branche anscheinend immer noch nicht kapiert hat, wie sie (gerade im Bereich PR/Marketing funktioniert). Wenn man ihn lässt, sprudelt er vor Begeisterung über und hört gar nicht mehr auf, über (teilweise sehr "fantastische" Ideen) zu "dozieren". Bei einem Interview 2005 ging's eigentlich in erster Linie um "The Movies", aber wir wollten aus ihm ein bisschen was zu "Project Dimitri" (später "Milo", wer sich noch erinnern kann) rauskitzeln und er wäre nur zu bereitwillig darauf eingestiegen.
Allerdings war damals mit Cathy Campos eine sehr erfahrene PR-Dame an seiner Seite, die in dann ständig sanft tadelnd ausgebremst hat. Es hatte was von einer englischen Gouvernante und ich hatte den Eindruck, Peter hat das gehasst wie die Pest. :-D

Seit er von Lionhead weg ist und 22Cans gegründet hat, gibt's wohl niemanden mehr, der in entsprechend "bremst" und das hat das Problem nur verschärft. Gerade *weil* heutzutage wirklich JEDER "Furz" sofort in der Öffentlichkeit landet, läuft er mit seinen wohl sehr unüberlegten Äußerungen ständig ins offene Messer.

Wenn er es schafft, in Zukunft sich ganz den Medien zu verweigern, tut ihm persönlich das sicher sehr gut. Ich fände es allerdings schade, gerade weil er so ein freundlicher und angenehmer Zeitgenosse ist. Besser wäre es imho, wenn er sich wieder einen PR-Profi an die Seite holen würde, der im Ernstfall mit "Das dürfen sie aber nicht drucken!" oder einem "Mr. Molyneux wird sich hierzu nicht äußern!" dazwischen grätscht. :-)
 
@Spassbremse

Sind das wirklich deine eigenen Erfahrungen? Echt stark!
Wie schon vorher kurz gesagt, von diesem Text her kam mir der Mann alleine schon sympatisch vor. Wie jemand voller Leidenschaft für seine Arbeit der wirklich für sein Leben gern Spiele macht. Und wie oft ich selbst in der Softwareentwicklung, mit großen Visionen, die meist wenn nicht immer so nicht möglich werden und man auf dem Boden der Realität zurückgeholt werden.
 
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