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PES 2015 - PS4-Version ausführlich gespielt

Sascha Lohmueller

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Das hört sich echt gut an, vor allem dass man PES 5 und 6 als Vorbild nimmt, die ja wirklich die beiden besten Teile waren. Nur das mit den Mikrotransaktionen gefällt mir nicht. Da ich aber quasi reiner Offline-Spieler bin, kann ich darüber hinwegsehen.
 
Liebe ProEvo Fan-Gemeinde,



jeder Gamer sollte und muss seine Meinung, seine Philosophie vertreten. Insofern ich PES 2015 noch nicht gespielt haben kann, stelle ich anheim, nichts bewerten zu wollen. Alles was ich schreibe sind meine Erfahrungen mit PES seit 2005. Da ich mich nicht für den Nabel der Welt halte (obwohl ich ganz nah ran reiche- kleiner Scherz), möchte ich eure Zeit nicht mit BlaBlaBla verschwenden. Meine Essenz zum Thema PES lautet schlicht: die Probleme des Games liegen und lagen nie und nimmer ausschließlich in der Steuerung (denn die kann ein jeder lernen). Ich halte die diesjährige Steuerung sogar für ausgenommen gut. Nein, Konami, respektive die Entwickler, haben heuer eine Philosophie kreiert, die nicht mehr konform meiner ist (und bezogen auf die vielen unzufriedenen und abgewanderten Gamer, auch nicht derer). Damit meine ich alles in allem, Konami hat über die Jahre eine AI generiert (seit 2005 imho), in der viele kleine Behinderungen eingebaut worden sind. Somit fehlt PES das Entscheidende eines Wettkampfes: die epische Gerechtigkeit. Ein Duell zwischen einem Fechter und einem Schützen wäre hierfür ein Beispiel oder wenn Klitschko gegen einen Erstklässler boxen würde. Auch wenn der Junge in seiner Schulklasse der Stärkste wäre, da er einen mächtigen Aufwärtshaken schlägt.
Mein Resümee lautet, will Konami zurück auf die Erfolgsspur, müsste sich grundlegend etwas ändern. Deutschland wäre ohne das Desaster bei der EM 2004 vielleicht 2014 nicht Weltmeister geworden. Doch auch ohne den Titel ist es angenehm diese Elf Fußballspielen zu sehen. Das bereits wieder entflammte Wohlwollen der Journallie, die saisonal versucht meine Gedanken mit Hoffnung zu schwängern, sendet Signale an Konami, die nicht meine sind. Wie also sollte Konami je erfahren, was ich denke? Auch, wenn ich nicht der Nabel der Welt bin. Doch jeder Käufer müsste eben das für Konami sein: der Nabel der Welt, zumindest der, der Fußball-Games.
 
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