Outer Wilds: Darum regen sich Fans über den Epic-Deal auf

Darkmoon76

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SnakeP

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Ich bin der Meinung, dass Steam/Valve Publisher dazu vertraglich verplichten sollte, dass jeder der ein Spiel auf Steam bewirbt und verkauft keinen zeitlichen Exklusivdeal mit anderen Plattformen machen darf.
Ist ein Spiel von Anfang an bei Epic dann ok, dann kann es später auch zu Steam. Aber zum kotzen finde ich es Spiele auf Steam zu bewerben und dann den Release exklusiv zu Epic zu schieben.
Ist zumindest meine Meinung.
 

NOT-Meludan

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Hach ja, geht der Epic Hass in die nächste Runde.

Das die Leute das Crowdfunden bedeutet nicht, dass sie Kontrolle über das Spiel haben. Sie unterstützen es freiwillig und haben keinen Rechtsanspruch darauf, dass die Leute tun müssen, was die Community sagt. Kann ja auch schiefgehen das Projekt und dann ist das Geld auch weg.

Und dürfte vor Gericht auch schwer sein irgendwelche Ansprüche durchzusetzen, da das Spiel ja auch auf Steam erscheinen wird, nur nicht als erste Plattform. :B
 

Leuenzahn

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Naja, jetzt haben se den Schekel von den Crowdhanseln eingesammelt und bekommen von Epic noch etwas dazu, sei es jetzt, oder als vorauseilende Gewinnerwartung beim Verkauf. Das schafft Planungssicherheit und dann ein besseres Spiel, wenn man ordentlich arbeitet.

Und wenn man dann die Schnauze von Epic voll hat, weil es da nicht lief, dann ist die Zeit der "Steam exklusiv Deals" gekommen und man kann da anheuern. :D Die 3 Penner, welche sich da nun aufregen und gackern, das sind halt verklemmte Steamapostel oder gleich Subunternehmer von Valve, das nimmt heute eh keiner mehr ernst. Wie die Sektenspinner der Starcitizensekte, welche sich bei jedem Kommentar naß machen oder die Nvidida/AMD Sektenspinner, welche ebenso agieren.
 

sWiesl23

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Naja, jetzt haben se den Schekel von den Crowdhanseln eingesammelt und bekommen von Epic noch etwas dazu, sei es jetzt, oder als vorauseilende Gewinnerwartung beim Verkauf. Das schafft Planungssicherheit und dann ein besseres Spiel, wenn man ordentlich arbeitet.

Und wenn man dann die Schnauze von Epic voll hat, weil es da nicht lief, dann ist die Zeit der "Steam exklusiv Deals" gekommen und man kann da anheuern. :D Die 3 Penner, welche sich da nun aufregen und gackern, das sind halt verklemmte Steamapostel oder gleich Subunternehmer von Valve, das nimmt heute eh keiner mehr ernst. Wie die Sektenspinner der Starcitizensekte, welche sich bei jedem Kommentar naß machen oder die Nvidida/AMD Sektenspinner, welche ebenso agieren.
Ja wo kommen wir den da hin wenn die Leute ihre Meinung zu etwas sagen wo sie Geld für investiert haben.

Mal ganz ehrlich nimmst du immer alles so hin auch wenns dir nicht passt? Den Leuten wurde nunmal was anderes Versprochen und ohne Crowdfunding würde es das Spiel ja nichtmal geben. Das man dann exklusiv zu EPIC wechselt ist wie ein Stinkefinger in die Gesichter der Leute und Fans zu strecken die einem alles erst ermöglicht haben...
 

1xok

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Und wenn man dann die Schnauze von Epic voll hat, weil es da nicht lief, dann ist die Zeit der "Steam exklusiv Deals" gekommen und man kann da anheuern. :D Die 3 Penner, welche sich da nun aufregen und gackern, das sind halt verklemmte Steamapostel oder gleich Subunternehmer von Valve, das nimmt heute eh keiner mehr ernst. Wie die Sektenspinner der Starcitizensekte, welche sich bei jedem Kommentar naß machen oder die Nvidida/AMD Sektenspinner, welche ebenso agieren.

Davon sind auch Linux-Nutzer betroffen. Klar, die sind angeblich so wenige, dass sie keine Rolle spielen. Aber beim Crowdfunding steht Linux trotzdem immer ziemlich weit oben. Ist schon irgendwie merkwürdig.
 
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Drake802

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Hach ja, geht der Epic Hass in die nächste Runde.

Das die Leute das Crowdfunden bedeutet nicht, dass sie Kontrolle über das Spiel haben. Sie unterstützen es freiwillig und haben keinen Rechtsanspruch darauf, dass die Leute tun müssen, was die Community sagt. Kann ja auch schiefgehen das Projekt und dann ist das Geld auch weg.

Und dürfte vor Gericht auch schwer sein irgendwelche Ansprüche durchzusetzen, da das Spiel ja auch auf Steam erscheinen wird, nur nicht als erste Plattform. :B
Du hast zwar im Prinziep recht aber mittlerweile dürfte auch bei dem letzten Entwickler angekommen sein das es nicht so wenige sind die den Epic Store ablehnen. Geht man dann trozdem zu Epic darf man sich über die entsprechende Reaktion nicht wundern.
Ganz besonders wenn das Projeckt per Croudfunding finanziert worden ist, ist das schon ein Stinkefinger ins Gesicht der Untersützer.



Davon sind auch Linux-Nutzer betroffen. Klar, die sind angeblich sowenige, dass sie keine Rolle spielen. Aber beim Crowdfunding steht Linux trotzdem immer ziemlich weit oben. Ist schon irgendwie merkwürdig.
Ich habe so das Gefühl das der Linux Support mittlerweile nur noch als Werbung benutzt wird.
 

Worrel

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Das die Leute das Crowdfunden bedeutet nicht, dass sie Kontrolle über das Spiel haben. Sie unterstützen es freiwillig und haben keinen Rechtsanspruch darauf, dass die Leute tun müssen, was die Community sagt. Kann ja auch schiefgehen das Projekt und dann ist das Geld auch weg.
Schön und gut - auch der eine Satz unten auf der Webseite (quasi: "Sämtliche Statements sind keine Garantien") scheint einen davon zu befreien . dennoch: irgendwo fangen auch die Rechte des Verbrauchers an.

Und da kann es eigentlich nicht sein, daß jemand Geld dafür kassiert, etwas bei Steam zu veröffentlichen, wenn es dann nachher (erstmal) gerade dort nicht erscheint.
 
H

HansHa

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Da Microsoft das Spiel gratis zur E3 verteilt hat, regt mich das gerade so gar nicht auf :-D
Ich freue mich drauf, sieht wirklich interessant aus.
 

Rabowke

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[...]Und da kann es eigentlich nicht sein, daß jemand Geld dafür kassiert, etwas bei Steam zu veröffentlichen, wenn es dann nachher (erstmal) gerade dort nicht erscheint.
... weil es 2015 noch keine alternativen Stores gab? :O

gog.com war / ist bestimmt zu klein bzw. uninteressant gewesen und damals, als man die crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen hat, gab es eben nur den Monopolisten Steam. Punkt. Sprach man damals von digitaler Distribution, sprach man von Steam. So einfach.

Vor allem möchte ich mal gerne wissen wer und warum man ein Spiel unterstützt und dann auf die Plattform pocht. Was wäre gewesen, wenn der Entwickler eine eigene DRM-Plattform entwickelt hätte und das darüber hätte veröffentlichen wollen? Klar, Kosten / Nutzen-Rechnung ganz schlecht, aber zu sagen "Das Spiel interessiert mich, dafür gebe ich Geld, aber nur wenn es auf Steam komm!" ist eine für mich nicht ganz schlüssige Argumentation.
 
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AlBundyFan

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ich verstehe die diskussion nicht. dann erscheint es halt im epic store zuerst.
und?

was anderes wäre, wenn man es als xbox-spiel bewirbt und dann kommt es ps4-exklusiv sodaß man am eigenen system das spiel garnicht spielen kann.

aber ob epic oder steam ist doch im grunde egal. wenn einen das spiel interessiert dann spielt man es. ob dahinter store1 oder store2 steckt macht doch keinen unterschied.

für mich grenzt das schon an massenhysterie was hier wegen dem epic-store abgeht.
 
H

HansHa

Guest
für mich grenzt das schon an massenhysterie was hier wegen dem epic-store abgeht.
Ist es auch. Das gleiche bei Fallout 76. Sogar Kumpels die gar nicht zocken, knüppeln da mit drauf, weil sie mal irgendwo gelesen haben, wie mies das Spiel sein soll. Bei Angeboten zu dem Spiel will einer lustiger sein als der andere mit Hater-Kommentaren usw.
 

Worrel

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"Das Spiel interessiert mich, dafür gebe ich Geld, aber nur wenn es auf Steam komm!" ist eine für mich nicht ganz schlüssige Argumentation.
Ganz einfach:

Wenn ich im Eis Laden eine Kugel Erdbeereis im Hörnchen bestelle, dann habe ich das auch im Hörnchen zu bekommen und nicht im Becher.

Wenn der Eis Laden sich weigert , dir das im Hörnchen zu verkaufen, kann man vom Kaufvertrag zurücktreten und bekommt sein Geld zurück.
 

Rabowke

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Ganz einfach:

Wenn ich im Eis Laden eine Kugel Erdbeereis im Hörnchen bestelle, dann habe ich das auch im Hörnchen zu bekommen und nicht im Becher.

Wenn der Eis Laden sich weigert , dir das im Hörnchen zu verkaufen, kann man vom Kaufvertrag zurücktreten und bekommt sein Geld zurück.
... dabei blendest du aber aus, dass es damals keine andere Distributionsplattformen gab. D.h. der Vergleich hinkt etwas, vor allem weil man das Hörnchen essen kann, den Becher nicht. Epic Store <> Steam bieten aber die gleiche Grundleistung an: das zur Verfügung stellen von digitalen Inhalten.
 

1xok

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Ich habe so das Gefühl das der Linux Support mittlerweile nur noch als Werbung benutzt wird.

Ja, das ist definitiv so. Zumindest beim CF. Wobei das ziemlich kurzsichtig ist, da durch Stadia und Co. Linux eine immer wichtigere Rolle spielt. Aber als kleiner Entwickler muss man wahrscheinlich kurzfristiger planen.
 

Worrel

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... dabei blendest du aber aus, dass es damals keine andere Distributionsplattformen gab. D.h. der Vergleich hinkt etwas, vor allem weil man das Hörnchen essen kann, den Becher nicht. Epic Store <> Steam bieten aber die gleiche Grundleistung an: das zur Verfügung stellen von digitalen Inhalten.

Der Vergleich hinkt nicht, weil Steam diverse Community Features hat, die dem Epic Store (noch) fehlen.
Und auch wenn es damals noch keine Becher gegeben hat, hätte ich ein Eis im Hörnchen bestellt, was damit zum Vertragsgegenstand wurde, und bekomme das nun anders geliefert. Dennoch ist das Eis natürlich das gleiche.
 

LesterPG

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Der Vergleich hinkt nicht, weil Steam diverse Community Features hat, die dem Epic Store (noch) fehlen.
Und auch wenn es damals noch keine Becher gegeben hat, hätte ich ein Eis im Hörnchen bestellt, was damit zum Vertragsgegenstand wurde, und bekomme das nun anders geliefert. Dennoch ist das Eis natürlich das gleiche.
Korrekterweise muß man sagen das Du nur Eis bestellt hast und aus Mangel an Alternativen davon ausgegangen das es im Hörnchen geliefert wird.
Nun gibt es aber auch Becher .

Abgesehen davon, hast Du denn auch den Aufpreis für das Hörnchen bezahlt ? :B
 

Spiritogre

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Wobei das ziemlich kurzsichtig ist, da durch Stadia und Co. Linux eine immer wichtigere Rolle spielt. Aber als kleiner Entwickler muss man wahrscheinlich kurzfristiger planen.

Eigentlich wird auch Linux dadurch immer unbedeutender, da völlig egal ist auf welchem System das läuft.
 
C

Celerex

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Ich halte das für ziemlichen Unsinn. Wenn ich mich an Crowdfunding beteilige, dann für die Realisierung des Produktes und nicht für die Gebundenheit an einer bestimmten Plattform, auf der das Produkt veröffentlicht werden soll. Nur weil der aktuelle Mainstream gegen Epic wettert, weil es eben absolut „trendy“ ist, heißt das gar nichts. Das Spiel wird (allen Anschein nach) auf jeden Fall veröffentlicht und damit hat jeder Crowdfunder Zugriff darauf, wenn er den notwendigen Clienten installiert.

Auf der Hauptseite hieß es bisher "Derzeit planen wir die Veröffentlichung von Outer Wilds auf PC, Mac und Linux über Steam im nächsten Jahr". Nur weil man etwas plant, muss es nicht so kommen. Das Versprechen der Veröffentlichung auf Mac und Linux wird lt. Golem.de übrigens auch zunächst gebrochen. Kommt da auch noch der Hatetrain oder ist das inzwischen okay?
 
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1xok

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Eigentlich wird auch Linux dadurch immer unbedeutender, da völlig egal ist auf welchem System das läuft.

Nicht für die Publisher und Entwickler, denn die müssen die Spiele für Linux entwickeln, wenn sie Googles Plattform nutzen wollen.

Interessante Einblicke (nicht nur zu Linux) von ID auf der GDC:

https://www.youtube.com/watch?v=qdz4b5psrhE

Zwei Leute bei ID haben lediglich drei Wochen benötigt, um Doom Eternal nach Stadia zu portieren. Der Grund ist einfach: ID hatte intern bereits eine lauffähige Version für Ubuntu Linux von Doom Eternal, die sie als Ausgangspunkt verwenden konnten. Google setzt auf den selben Software-Stack wie die großen Linux-Distributionen.

Alleine wenn ein Spiel einen Vulkan-Renderer besitzt, ist das fast schon die ganze Miete für Linux, selbst wenn es keine native Linux-Version gibt. Valve hat heute eine neue Proton-Version veröffentlicht, um u.a. Bugs in Rage2 zu beseitigen. Schon erstaunlich wie sich das verändert hat. Früher mussten wir Monate warten bevor wir solche Spiele in schlechter Qualität in Wine spielen konnten. Wenn überhaupt.

Ich denke schon, dass man als Linux-Gamer von der Gesamtentwicklung profitiert. Gäbe es nur uns paar Linux-Desktop-Nutzer, wäre in den letzten Jahren sicherlich nicht so viel Bewegung in die Sache gekommen. Mal schauen, was Valve am Ende mit Steam Play vorhat. Aber im Prinzip könnten sie viele Spiele schon heute nach Stadia portieren und darüber Teile ihres Katalogs streamen. Und Google wiederum fehlen die Inhalte.
 

Spiritogre

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Nicht für die Publisher und Entwickler, denn die müssen die Spiele für Linux entwickeln, wenn sie Googles Plattform nutzen wollen.

Interessante Einblicke (nicht nur zu Linux) von ID auf der GDC:

https://www.youtube.com/watch?v=qdz4b5psrhE

Zwei Leute bei ID haben lediglich drei Wochen benötigt, um Doom Eternal nach Stadia zu portieren. Der Grund ist einfach: ID hatte intern bereits eine lauffähige Version für Ubuntu Linux von Doom Eternal, die sie als Ausgangspunkt verwenden konnten. Google setzt auf den selben Software-Stack wie die großen Linux-Distributionen.

Alleine wenn ein Spiel einen Vulkan-Renderer besitzt, ist das fast schon die ganze Miete für Linux, selbst wenn es keine native Linux-Version gibt. Valve hat heute eine neue Proton-Version veröffentlicht, um u.a. Bugs in Rage2 zu beseitigen. Schon erstaunlich wie sich das verändert hat. Früher mussten wir Monate warten bevor wir solche Spiele in schlechter Qualität in Wine spielen konnten. Wenn überhaupt.

Ich denke schon, dass man als Linux-Gamer von der Gesamtentwicklung profitiert. Gäbe es nur uns paar Linux-Desktop-Nutzer, wäre in den letzten Jahren sicherlich nicht so viel Bewegung in die Sache gekommen. Mal schauen, was Valve am Ende mit Steam Play vorhat. Aber im Prinzip könnten sie viele Spiele schon heute nach Stadia portieren und darüber Teile ihres Katalogs streamen. Und Google wiederum fehlen die Inhalte.

Vernünftige Entwickler entwickeln gar nicht für ein bestimmtes System sondern in einer Spieleengine, die dann auf Knopfdruck den Code für entsprechendes System kompiliert.
Und profitieren tun Linux-Spieler (als auch Windows Spieler) ja gerade nicht davon, am Ende hängt alles von irgendwelchen Verträgen ab, was wo erscheinen darf.

Man darf nicht den Grund vergessen, warum Valve mit der Unterstützung von Linux begonnen hat, sie hatten Angst vor der Konkurrenz eines Microsoft-Stores und suchten verzweifelt nach Alternativen. Da Apple mehr oder minder komplett verrammelt ist blieb ja nur Linux und eben noch eine eigene Konsole. Insbesondere letzteres ist man aber ja nur halbherzig angegangen, da das sonst sehr teuer geworden wäre.

Vulkan ist schön und gut, ist allerdings für AMD Karten angepasst und läuft auf NVidia Hardware nicht halb so gut und NVidia hat auf dem PC die klare Vormachtstellung. Am einfachsten ist es mit der XBox, die und der Windows PC tun sich nichts, beide nutzen Direct X. Die Playstation wiederum hat ein Eigengewächs, das wohl irgendwann mal auf Open GL basiert hat. Aktuell ist Playstation Spieleplattform Nummer 1 für große Titel, gefolgt von XBox mit Windows sowie der Switch (rein von den Verkaufszahlen der Games her).

D.h. Vulkan wird halt gelegentlich von ID Software und einigen wenigen anderen aus eigenem Antrieb unterstützt aber das war es auch, denn es ist letztlich einfach eine weitere Grafikschnittstelle, die von der Engine unterstützt werden muss.

Die Switch unterstützt u.a. ja Vulkan und diverse Open GL Versionen. Aber wieviele Spiele auf ihr nutzen überhaupt Vulkan? Aus dem Stehgreif fällt mir nur Doom ein. Warum ist das so? Weil die Spiele-Engines der meisten Entwickler für Switch wahrscheinlich gar kein Vulkan können.

Nicht falsch verstehen, ich fand Vulkan geil, als ich Doom mit meiner alten Radeon R9 380 startete hat mich die unglaubliche Performance weggeblasen. Jetzt wo ich eine NVidia Karte habe ist die Performance allerdings wieder in normalen Bahnen.

Aber es gibt immer bestimmte Gründe, warum etwas benutzt wird obwohl es nach Meinung Außenstehender etwas "Besseres" gibt. Die Hersteller müssen z.B. Sony unterstützen, da kommen sie nicht drum rum, wenn sie Spiele verkaufen wollen, NVidia und Microsoft bieten exzellenten Support, der auch u.U. die Entwicklung eines Games finanziell entlastet. AMD und Khronos Group wiederum fehlen dazu wahrscheinlich auch einfach die Resourcen und es gibt eben kaum wirtschaftliche Zwänge auf Vulkan zu setzen.
 
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Drake802

Bekanntes Gesicht
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Nur weil der aktuelle Mainstream gegen Epic wettert, weil es eben absolut „trendy“ ist, heißt das gar nichts.
Und schon wieder der Mythos das es nur ein Trend ist. Dummerweise ist es grade der Mainstream dem die Zustände im Epic Store egal zu sein scheinen.
Das die Kritik nicht nur was mit einem Trend zu tun hat sollte mittlerweile eigentlich jeder wissen der nicht nur die News gelesen hat.

Vulkan ist schön und gut, ist allerdings für AMD Karten angepasst und läuft auf NVidia Hardware nicht halb so gut und NVidia hat auf dem PC die klare Vormachtstellung.
Das ist purer unsinn! Nvidia Karten sind auch bei DX12 schwächer als AMD Karten. Das liegt nicht daran das Vulkan für AMD optimiert wurde sondern daran das es Nvidia bis heute nicht hinbekommen hat features zu implementieren die von DX12 und Vulkan ausgereizt werden können. Das was Nvidia geschafft hat ist ihre Hard- und Software optimal auf DX11 zu optimieren.
Das hat AMD nicht geschafft. Deswegen ist die Rohleistung (die DX12 und Vulkan ausnutzen kann) bei AMD auch höher als die tatsächliche Spieleleistung in DX11 Spielen.
 
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