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Oculus Rift: Laut Take-Two anti-sozial und nur für Core-Gamer geeignet

Der Mann hat mMn vollkommen recht. Er spiegelt in etwa meine Meinung wieder, die ich zur OR Übernahme durch Facebook vertreten habe und noch immer tu. Ich nutze Facebook auch privat und finde es, was zumindest den sozialen Aspekt betrifft, eine wirklich gute Sache. Aber OR passt einfach nicht dazu. Das ist einfach eine Hardware, die Gamern mit "besonderen Ansprüchen" ein noch besseres Spielerlebnis übermitteln soll. Wenn ich mit einem Freund eine Runde zocken möchte, dann habe ich da höchstens mein Headset auf, worauf ich ebenso gerne verzichten würde. Da kann ich eine solche Brille wirklich nicht gebrauchen. Privat werde ich sie mir allerdings definitiv zulegen, weil ich mich auch zu den Technikfreaks zähle.
 
Ich finde es immer wieder lustig, dass man Sozialität mit "ich muss meinem Gegenüber ins Gesicht schauen" assoziieren müssen. Sozial sein heißt mit Menschen interagieren und kommunizieren. Und spätestens seit der Erfindung des Telefons, hätten wir alle totale asoziale Zombies werden müssen. Ist aber gar nicht passiert. Heute zählt das Telefon sogar mit zum "sozialen Umgang".
Also solche Sprüche kommen meist von Leuten die in ihrem Leben noch nie richtige "Gamer" erlebt haben.
Da läuft irgendein Voice-Chat immer mit. Und wenn ich mich mit den Leuten unterhalte oder sogar mit ihnen zusammen das gleiche Spiel spiele, dann ist das sehr wohl sozial. Nur befindet sich das soziale eben nicht auf physischer sondern auf mentaler Ebene.
 
Naja wenn ich mich mit einer anderen Person im selben Raum aufhalte, dabei diese Schrankwand vor dem Gesicht habe und dann noch sozial mit dieser kommunizieren soll ist das natürlich eher suboptimal. Kontakt über das Netz ist eine andere Sache. Außerdem: Wenn die 3D Brille mal wesentlich kleiner ist und eventuell sogar wie eine Sonnenbrille abdunkelbar bzw. aufhellbar dann sieht die Sache schon anders aus.

Der Idealfall für 3D ist dann erreicht, wenn man 3D ohne solche Zusatzhardware auf der Nase genießen kann.
 
@Neawoulf : Ich hab massig leuten die Brille "Morpheus" von Sony gezeigt als sie vorgestellt wurde. Die Reaktions von denen: > *Schulterzuck* "Wayne?" <

Ich kenne niemanden der interesse daran hat. Selbst wenn ich es ihnen mehrfach erkläre was sich damit eigentlich auf sich hat. Das sind Spieler die hunderte Stunden in DOTA2/LoL,SC2,World of Warcraft,CS oder ähnliches verbringen und auch eine Playstation 3/4 ihr eigen nennen. Also auch eher Hardcore Gamer.
Wie gesagt das ist nur interessant für "Technik Fanatiker" bzw. "Enthusiasten".

Das sind alles mehr oder weniger E-Sport Titel, das ist doch noch wieder was völlig anderes bzw. die komplett gegenteilige Hardcore-Fraktion. In solchen Spielen sucht man keine Immersion, da will man die optimale Leistung bringen. Für Top-Down-Strategiespiele wie Star Craft, DOTA2 oder LoL ist VR ohnehin ungeeignet. Die ArmA-Reihe z. B. ist auch leichter, wenn man in der 3rd Person Perspektive spielt, aber darum geht es mir in solchen Spielen nicht. Ich will das Mittendringefühl haben, Realismus, Immersion ... ich will in eine nicht existierende Welt eintauchen können, und in dem Punkt ist Virtual Reality meiner Meinung nach nur durch ein Holodeck zu schlagen. Leider hat mir bisher niemand sowas angeboten.

Wie gesagt: Unterschiedliche Spielertypen, unterschiedliche Prioritäten. Generell nur für Hardcorezocker ist es aber definitiv nicht, dafür haben auch Wenig- bis Garnicht-Zocker schon zu viel Spaß mit dem Gerät gehabt. Die Hardwareanforderungen bzw. das Geld sind in der Regel das Problem, bei manchen auch anfängliche Übelkeit (die bei mir nach ein paar Tagen vorbei war ... ist ähnlich, wie auf dem Schiff oder im Flugzeug, wenn man nicht am Fenster sitzt: Der Körper muss sich daran gewöhnen, dass die gefühlte und die sehene Bewegung nicht übereinstimmen). Bei manchen seltsamerweise auch das "Mit so einem Ding komme ich mir albern vor"-Gefühl, das ich nicht nachvollziehen kann. Immerhin spielt man in der Regel ja zuhause vor dem eigenen Rechner und nicht im Büro vor dem Chef, im vollbesetzten Zug/Bus/Flugzeug oder in der Stadt auf dem Marktplatz.
 
Die Frage, die ich mir auch stelle, ob so was wirklich über den Status "nettes Zusatzgerät" hinauskommen wird. Ob man das nur ab und zu mal nutzt oder wirklich dauerhaft. Für 1 Stunde damit mal spielen, das wird sicher lustig sein, aber über mehrere Stunden und (fast) jeden Tag? Ich weiß nicht.
 
Die Frage, die ich mir auch stelle, ob so was wirklich über den Status "nettes Zusatzgerät" hinauskommen wird. Ob man das nur ab und zu mal nutzt oder wirklich dauerhaft. Für 1 Stunde damit mal spielen, das wird sicher lustig sein, aber über mehrere Stunden und (fast) jeden Tag? Ich weiß nicht.
Ich wage dies auch zu bezweifeln.
Vor über zehn Jahren hab ich in bei nem Funclan mitgemacht und wir hatten regelmässig (1-2 x pro Woche) ein Fight gegen nen anderen Clan oder einfach nur so auf Publicserver gespielt.
Da wir logischerweise mit Headset gespielt haben, fühlte ich mich schon sehr abgeschottet von meiner Frau, bzw der Aussenwelt.
Das mag ne Weile ok sein.
Aber sind wir ehrlich, sowas macht man als erwachsener Menschen mit gutem sozialen Hintergrund nicht allzu lang.
Oder welcher >30 hier spielt noch regelmässig bei Turnieren mit?

Klar, ich spiele viel am PC oder den Konsolen. Aber ich will trotzdem noch wissen was um mich rum passiert.
Ich will andere, im RL, durch Headset (oder gar Rift) nicht von meiner Gamewelt ausschliessen.

Hat sicher auch was mit dem Alter und den Prioritäten zu tun.
Nur: Ein Teenager hat (hoffentich) noch kein Geld für ein High-End-Gadget wie das Rift.
 
Nur: Ein Teenager hat (hoffentich) noch kein Geld für ein High-End-Gadget wie das Rift.

Schüler 18, letztens ein 2000€ Gaming PC zusammengestellt, aus eigener Tasche.
Geht schon wenn man ne Arbeit hat nebenbei, und so Prioritäten. Wenn man nicht mit der Mode mitrennt kann man sehr viel Geld sparen.
Ne Freundin sollte man warscheinlich auch nicht haben :-B.
Dafür habe ich aber sowieso keine Zeit :-|.

Und es kommt wirklich auf den Character an. Ich bin kein soziales Monster, zu viel Kontakt mit anderen Leuten finde ich anstrengend ich bin gern öfter allein. Nicht ganz allein und asozial, aber ich würde sagen Hälfte des Tages allein, die andere Hälfte sozial. Aber den ganzen Tag über ständig sozial sein ist einfach nur lästig und nervig.
 
Muss sagen, mit Assetto Corsa hatte ich bis jetzt das beste Erlebnis in Kombination mit der DK1 und einem Lenkrad Setup.
Leider bin ich von der Krankheit "Motion Sickness" auch betroffen, deswegen ist es sehr angenehm und realistisch mit Assetto.

DK2 ist ja so gut wie in den Startlöchern, hoffe mir dadurch mein Erlebnis Gefühl zu steigern.

Was hier noch fehlt, ist die Hardware die das Immersive verdoppelt, dreifacht oder mehr.... Viele werden mir recht geben. :)
Es gibt schon die verücktesten Dinge, die in der kurzen Zeit, in dem Palmer Lucky überhaupt auf die Idee kam, realisiert wurden!

Die meisten Beispiele werdet Ihr kennen... :)

- Cyberith
- Omni
- Vogelflug Simulator o.ä.
- Race Sim und vergleichbare
- Keine Ahnung ... Fahrrad, Klosett, Skate oder Surf Simulator,...^^

Denke dann wird der Gerät die Welt verändern, bzw die Gamingwelt.
Leider muss ich meinen Vorrednern zustimmen.
Momentan nur für HC Gamer, Enthusiasten und Entwickler geeignet.

Ich denke, man muss die OR aufgesetzt haben damit man überhaupt versteht um was es geht, es ist einfach fantastisch!
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt schon, das wird nicht gleich den Massenmarkt erreichen. Aber, VR ist gekommen um zu bleiben.. Mit Facebook/OR, Sony und Samsung haben sich schon 3 große "geoutet". Mit Intel, AMD und Nvidia sind auch einige Hardwarehersteller, die letztlich in Form von PCs das HMD mit entsprechenden Bildern beliefern, am werkeln. So könnten z.B. CPUs auf VR getrimmt werden und Zusatzfunktionen oder Algorithmen erhalten, um zusatzbelastungen wie das Head-Tracking schneller zu erfassen. Warum die das machen? Weil die meisten von ihnen die Zukunft in Form von Valves oder auch ORs (geheimes) HMD gesehen haben. Diese Präsenz, dieses Eintauchen hebt sowohl Gaming als auch Filme schauen oder globales Chaten und Interagieren auf ein unglaubliches Level.

Am Ende wird das ganze in der einen oder anderen Form auch "Casuals" erreichen.
 
Natürlich wird VR bleiben, sie muss halt noch etwas massentauglicher werden und das wird sie bestimmt.
Irgendwann wird man sich fragen, wie das damals war, als man noch in viereckige Kästen geguckt hat.
 
@Neawoulf: Gut, da hast du natürlich auch wieder recht.
Ich für meinen teil verfolge das ganze natürlich fleissig weiter und werde mir sicherlich Morpheus gönnen :)
Wenn es gut gemacht ist kann ich sicher viele andere Leute davon überzeugen wenn sie es mal Live miterlebt haben.

Das Problem ist eben einfach im moment das man soetwas kaum erklären kann wie es sich anfühlt damit zu zocken. Man kann da ja keine Videos oder sowas anschauen. Das muss man eben LIVE selbst antesten. Am besten wie du schon sagst bei einer Rennsimulation oder interessant wäre natürlich auch soetwas wie Skyrim.
 
Ach wo ist den hier die Editier funktion auf der neuen Seite?

BTT:

Was ich schreiben wollte. Viele denken wohl bei einer VR Brille sofort an "Stereoskopisches 3D" und meinen wohl es sei das selbe.
 
die entscheidende frage wird doch sein, wie viele leute tatsächlich lust haben, sich so ein ding über längeren zeitraum auf den kopf zu setzen und sich (zumindest optisch) vollkommen von der außenwelt abzukapseln.
anders funktioniert vr nämlich wohl schlicht und einfach nicht.
und ich weiß nicht, ob das so sehr viele sind.
[ohnehin vorausgesetzt natürlich, die technischen probleme (va in puncto motion sickness) sind in der consumer-version behoben.]
 
Anti-sozial... Ich lach mich schlapp.
Hat man vom Hobby Videospiel im Allgemeinen und gerade in Bezug auf Internet-Spiele auch behauptet.

Was sich die Leute immer von ihren Hirnrinden herausschälen, ist immer wieder großartig. :-B
 
die entscheidende frage wird doch sein, wie viele leute tatsächlich lust haben, sich so ein ding über längeren zeitraum auf den kopf zu setzen und sich (zumindest optisch) vollkommen von der außenwelt abzukapseln.
anders funktioniert vr nämlich wohl schlicht und einfach nicht.
und ich weiß nicht, ob das so sehr viele sind.
[ohnehin vorausgesetzt natürlich, die technischen probleme (va in puncto motion sickness) sind in der consumer-version behoben.]

Genau das ist auch der Punkt, der mich sehr skeptisch macht. Ich stelle mir das auch stressig vor so ein fettes Teil auf der Rübe zu haben^^ (zumal noch mit headset... und was wenn du auch noch ne brille tragen musst???)
 
Jetzt ist das noch so und genau deswegen kaum Massentauglich. VR ist auch etwas neues, zumindest in annehmbarer Qualität. Logisch, dass sich nicht alle darauf stürzen werden sondern vornehmlich die Menschen, die bereits einige Erfahrung haben mit Realitätsflucht. Und das meine ich in keiner Weise wertend.
Neue Dinge brauchen Zeit.
Brillenträger werden unter der OR keine Brille tragen müssen AFAIK. Wie das korrigiert wird, habe ich aber vergessen.
 
Jetzt ist das noch so und genau deswegen kaum Massentauglich. VR ist auch etwas neues, zumindest in annehmbarer Qualität. Logisch, dass sich nicht alle darauf stürzen werden sondern vornehmlich die Menschen, die bereits einige Erfahrung haben mit Realitätsflucht. Und das meine ich in keiner Weise wertend.
Neue Dinge brauchen Zeit.
Brillenträger werden unter der OR keine Brille tragen müssen AFAIK. Wie das korrigiert wird, habe ich aber vergessen.

darin sehe ich auch nicht das geringste problem, also was klobigkeit/ gewicht und brillen-kompatibilität angeht.
das lässt sich technisch lösen oder ist es sogar schon.

als hinderlich für die massentauglichkeit sehe ich, wie schon gesagt, die komplette abschottung von der außenwelt.
und das lässt sich, denke ich, nicht anders lösen, weil sonst die immersion flöten geht.
 
Brillenträger sollten keine Probleme haben. Man kann die Sehschwäche zwar nur minimal über die Linsen des Gerätes ausgleichen, aber wenn das nicht reichen sollte, kann man auch problemlos eine Brille unter dem Gerät tragen (natürlich nur sofern diese keine extremen Ausmaße hat). Das maximale Sichtfeld wird dadurch zwar ein wenig eingeschränkt, aber mir ist der Unterschied nie besonders aufgefallen. Die CV1 soll in dem Punkt nochmal deutlich besser funktionieren (auch wenn ich nicht weiß, ob da einfach nur noch mehr Platz für eine größere Brille sein wird, oder ob es mehr Möglichkeiten gibt, das Gerät/die Linsen selbst an die Sehschwäche anzupassen).

Was die Abschottung angeht: Das ist ja gerade der Vorteil (in meinen Augen zumindest): Man kann sich, wenn man Feierabend hat, einfach mal für eine Stunde oder zwei in einer fremden Welt verlieren, genauso wie man sich im Kino von der Außenwelt abschottet und nur den Film im dunklen Saal sieht oder abends im Bett das Licht ausschaltet, die Augen schließt und dann Musik über die Kopfhörer hört.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Interesse könnte genauso schnell verschwinden, wie bei der Bewegungssteuerung. Hier ist zwar deutlich mehr Immersion möglich, aber auch deutlich mehr Hürden sind zu überwinden.
 
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