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News - Webfundstück: Die schlimmsten Software-Bugs der Geschichte

AW: News - Webfundstück: Die schlimmsten Software-Bugs der Geschichte

Ich entwickle selber Software und das schon seit einigen Jahren. Es ist sowieso unmöglich Fehler zu vermeiden. Man kann nur versuchen so viele wie möglich zu finden und zu beseitigen und dabei so wenige neue Fehler zu produzieren wie möglich. Das ganze läuft in der Praxis bis eine gewisse Rate der bei Tests auftretenden Fehlern unterschritten wurde. Dann wird das Produkt freigegeben.
Bei Software durch deren (fehlerhaften) Einsatz Menschenleben ernsthaft in Gefahr sein könnten ist so ein Vorgehen aber nicht akzeptabel. Klar, Fehler können immer auftreten, aber man muss halt sicherstellen, dass die Software überwacht wird (von Menschen und anderer Software) und bei kleinsten Abweichungen vom gewünschten Verhalten abgebrochen wird und sonstwie reagiert wird. Redet sich verdammt leicht aber in einer Zeit in der die Welt so sehr von Software abhängig ist, kann man so etwas ja zumindest fordern, auch wenn das wahrscheinlich nie wirklich durchsetzbar ist...
 
AW: News - Webfundstück: Die schlimmsten Software-Bugs der Geschichte

Irgendwann mal vor vielen Jahren hab ich in Wirtschaftslehre das Thema Produktion gehabt =) Da wurde gesagt das Geräte Stichprobenartig getestet werden, erreicht die Fehlerquote einen bestimmten Prozentsatz (z.B. 95%) gehen die Geräte in Serie. Somit schlagen sich in diesem Fall 5% mit Fehlern/Umtausch rum.

Bei Software hat das aber weitreichendere Folgen wie Du schon richtig anmerkst.
Bei Software durch deren (fehlerhaften) Einsatz Menschenleben ernsthaft in Gefahr sein könnten ist so ein Vorgehen aber nicht akzeptabel.
Da kommt dann der berühmte Aufpasser für den Aufpasser zum tragen und mal eben patchen ist wohl in solchen Fällen oftmals zu spät/fatal...
 
AW: News - Webfundstück: Die schlimmsten Software-Bugs der Geschichte

Solon25 am 09.11.2005 12:07 schrieb:
Da wurde gesagt das Geräte Stichprobenartig getestet werden, erreicht die Fehlerquote einen bestimmten Prozentsatz (z.B. 95%) gehen die Geräte in Serie. Somit schlagen sich in diesem Fall 5% mit Fehlern/Umtausch rum.

Man weiß, was du meinst, war aber kleiner Fehler drin - "Schlägt die Fehlerquote unter 5%, gehen die Geräte in Serie." wäre korrekt :) 95% Fehlerquote wäre etwas extrem und dann noch in Serie ^^
 
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IcedRick am 09.11.2005 10:39 schrieb:
Ich entwickle selber Software und das schon seit einigen Jahren. Es ist sowieso unmöglich Fehler zu vermeiden. Man kann nur versuchen so viele wie möglich zu finden und zu beseitigen und dabei so wenige neue Fehler zu produzieren wie möglich. Das ganze läuft in der Praxis bis eine gewisse Rate der bei Tests auftretenden Fehlern unterschritten wurde. Dann wird das Produkt freigegeben.
Bei Software durch deren (fehlerhaften) Einsatz Menschenleben ernsthaft in Gefahr sein könnten ist so ein Vorgehen aber nicht akzeptabel. Klar, Fehler können immer auftreten, aber man muss halt sicherstellen, dass die Software überwacht wird (von Menschen und anderer Software) und bei kleinsten Abweichungen vom gewünschten Verhalten abgebrochen wird und sonstwie reagiert wird. Redet sich verdammt leicht aber in einer Zeit in der die Welt so sehr von Software abhängig ist, kann man so etwas ja zumindest fordern, auch wenn das wahrscheinlich nie wirklich durchsetzbar ist...
Und wenn der Fehler dann auch noch mit Absicht eingebaut wird, ist es noch weniger akzeptabel:
Wirde News am 08.11.2005 2:00 schrieb:
1982 -- Soviet gas pipeline. Operatives working for the Central Intelligence Agency allegedly (.pdf) plant a bug in a Canadian computer system purchased to control the trans-Siberian gas pipeline. The Soviets had obtained the system as part of a wide-ranging effort to covertly purchase or steal sensitive U.S. technology. The CIA reportedly found out about the program and decided to make it backfire with equipment that would pass Soviet inspection and then fail once in operation. The resulting event is reportedly the largest non-nuclear explosion in the planet's history.
Dieses Verhalten ist schon allein hirnrissig ob der Abhängigkeit der USA von fossilen Brennstofen. :ugly: :top:
Der wirtschaftliche Schaden war nicht nur für die Sowjetunion gegeben, sondern auch für die USA. Und welcher wirtschaftliche Schaden wohl größer war?
Der Technologieklau und die fehlenden Lizenzgebühren? Oder die höheren Kosten für den Einkauf fossiler Brennstoffe, da nicht so viel auf dem Markt eingebracht wurde?

Naja...
Als Trost dürfte anzuführen sein, daß die Usaner auch keine Skrupel vor Kollateralschaden in den eigenen Reihen haben. Außer man ist ein "Alien aus NY" (mit freundlichem Hinweis auf das gleichnamige Lied ;-) ) mit dickem Geldbeutel.
 
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firewalker2k am 09.11.2005 14:26 schrieb:
Man weiß, was du meinst, war aber kleiner Fehler drin - "Schlägt die Fehlerquote unter 5%, gehen die Geräte in Serie." wäre korrekt :) 95% Fehlerquote wäre etwas extrem und dann noch in Serie ^^
Sischer, sischer... ;) *verdammt* :-]
 
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