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News - Webfundstück: Saudischer E-Sport-Champion verweigert Spiel gegen Israeli

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News - Webfundstück: Saudischer E-Sport-Champion verweigert Spiel gegen Israeli

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Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,481840
 
AW: News - Webfundstück: Saudischer E-Sport-Champion verweigert Spiel gegen Israeli

Diese Reaktion kann man schon verstehen! Wobei ich es diesem "Typ" doch dann gerade zeigen würde und versuchen würde ihn extra heftig fertig zu machen!
 
AW: News - Webfundstück: Saudischer E-Sport-Champion verweigert Spiel gegen Israeli

Ich denke das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. So sollten politische diskrepanzen nicht in den Sport übernommen werden. Jedoch zeigt sich gerade in diesem Beispiel wie verfahren die Situation um Palästina ist. Wenn sogar schon jugendliche, oder junge erwachsene so eine festgefahrene politische Meinung haben.
Meiner Meinung nach sollte von Seiten der Leitung nicht auf diese Querelen eingegangen werden sondern das Spiel gegen den Saudi gewertet werden. Wer nicht antritt hat verloren, so ist das nun mal.
 
AW: News - Webfundstück: Saudischer E-Sport-Champion verweigert Spiel gegen Israeli

Wie schon auf PCGH geschrieben:

Irgendwo verständlich, irgendwo schade.
Vorschlag: Diskussionsrunde anstatt E-Match organisieren =)

mfg
 
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FRfutzi01 am 04.07.2006 10:18 schrieb:
Meiner Meinung nach sollte von Seiten der Leitung nicht auf diese Querelen eingegangen werden sondern das Spiel gegen den Saudi gewertet werden. Wer nicht antritt hat verloren, so ist das nun mal.
so sollte es laufen, finde ich auch.
der grund spielt hierbei keine rolle, den verstehe ich auch, aber für den wettbewerb spielt er keine rolle.
 
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Dimebag am 04.07.2006 10:19 schrieb:
Wie schon auf PCGH geschrieben:

Irgendwo verständlich, irgendwo schade.
Vorschlag: Diskussionsrunde anstatt E-Match organisieren =)

mfg

joah, aber worüber diskutieren? ich finds gut, dass er den israelischen terrorismus nicht duldet. wahrscheinlich würde ein iraker auch nicht gern gegen einen ami spielen. also ich kanns schon verstehen. es ist seine form von protest, die ich akzeptiere.
 
AW: News - Webfundstück: Saudischer E-Sport-Champion verweigert Spiel gegen Israeli

Aus politischer Sicht ist seine Reaktion für mich verständlich. Aber aus menschlicher Sicht, und dem was ich über das Thema E-Sports weiss, halte ich das für äusserst traurig... Bei "E-Sports-Turnieren" sollten solche Dinge wie Politik und Religion gar keine Rolle spielen. Sowas hat da einfach nichts zu suchen, und das ist auch nicht der "Geist" den der "E-Sports" vermittelt. Ich meine die Zusammengehörigkeit über Landesgrenzen hinaus, weil da das Hobbie und der Spass am Spiel geteilt wird... Hoffentlich macht das Beispiel keine "Schule", sonst ist der Spass im "E-Sport" bald vorbei...
 
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furball am 04.07.2006 10:21 schrieb:
joah, aber worüber diskutieren? ich finds gut, dass er den israelischen terrorismus nicht duldet. wahrscheinlich würde ein iraker auch nicht gern gegen einen ami spielen. also ich kanns schon verstehen. es ist seine form von protest, die ich akzeptiere.
sicher, ich akzeptiere das auch, wenn der protestierende dann auch eine forfait-niederlage eingesteht.
neue auslosung wäre den anderen spielern gegenüber nicht fair.
 
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FRfutzi01 am 04.07.2006 10:18 schrieb:
.
Meiner Meinung nach sollte von Seiten der Leitung nicht auf diese Querelen eingegangen werden sondern das Spiel gegen den Saudi gewertet werden. Wer nicht antritt hat verloren, so ist das nun mal.
Genau, wir E-Sportler wollen als Sportler ernst genommen werden, und dann wird die religiöse Einstellung mit dem Spiel verquickt, dass finde ich übel.
Im Fußball geht es doch auch, der Iran macht da doch auch keine Probleme (oder kaum). Die Politik sollte aus den Turnieren rausgehalten werden!
In dem Konflikt kann man doch kaum noch sagen wer angefangen hat.
 
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mepusch am 04.07.2006 10:29 schrieb:
Genau, wir E-Sportler wollen als Sportler ernst genommen werden, und dann wird die religiöse Einstellung mit dem Spiel verquickt, dass finde ich übel.
wie du im übernächsten satz selber feststellst, geht es um politik und nicht um religion.
 
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Halte davon eigentlich nichts. Es wäre doch viel schöner gerade deswegen am Tunier teilzunehmen. Einfach um zu zeigen: "Hey, wir, die Jugend, sind anders! Wir spielen lieber friedlich zusammen.".
Schade, eine vergebene Chance.
 
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HanFred am 04.07.2006 10:20 schrieb:
FRfutzi01 am 04.07.2006 10:18 schrieb:
Meiner Meinung nach sollte von Seiten der Leitung nicht auf diese Querelen eingegangen werden sondern das Spiel gegen den Saudi gewertet werden. Wer nicht antritt hat verloren, so ist das nun mal.
so sollte es laufen, finde ich auch.
der grund spielt hierbei keine rolle, den verstehe ich auch, aber für den wettbewerb spielt er keine rolle.

Sehe ich auch so.
Und wenn das ganze auch noch in Turnieren fortgesetzt wird, nimmt das nie ein Ende.


Total verfahrene Situation. :rolleyes:
 
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Also in meinen Augen ist dass das Letzte. Es zeugt von Unintelligenz und Unbildung und gibt nur einmal mehr wieder, wie schwer manchmal einer aus dem Nahen Osten bloß sein kann. Dies hat keinen beleidigenden oder rassistischen Hintergrund jedoch verstehe ich so eine primitve Haltung nicht, nein man könnte schon fast sagen, dass ich sowas in meinen Augen nicht dulde. Und wenn Saudis verlangen, dass man sie und ihren Glauben respektiert und akzeptiert, dann wünsche ich mir im Gegenzug ebenfalls Akzeptanz jüdischer und christlicher Werte. So eine Aktion sollte man nicht nur mit einer Niederlage werten sondern komplett vom Tunier auschließen. Respekt fordern ist was natürliches, aber Respekt zollen ist damit eng verbunden! So ein Tunier soll eine Plattform für Jugendliche aus aller Welt sein, näher Zusammen zurücken und Vorurteile abzuschaffen und nicht bestärken!
 
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bin auch der meinung,
das vom politischen hintergrund her die entscheidung verständlich erscheint,
aber es eigentlich ein sportlicher wettbewerb ist,
und nichtantritt = verschenkter aufstieg in nächste runde..

ebenso könnte der israeli das match boykottieren,
immerhin ist er in der selben lage,
nur auf anderer seite..

1936, bei den olympischen spielen in deutschland,
3 jahren nach der machtergreifung hitlers,
wollten auch einige länder nicht antreten,
sind es aber dann (bis auf haiti) trotzdem..
(wiki-link)
 
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Dragonlord am 04.07.2006 10:33 schrieb:
Halte davon eigentlich nichts. Es wäre doch viel schöner gerade deswegen am Tunier teilzunehmen. Einfach um zu zeigen: "Hey, wir, die Jugend, sind anders! Wir spielen lieber friedlich zusammen.".
Schade, eine vergebene Chance.
sehr richtig. es gibt bestimmt auch viele junge, die so denken, aber natürlich nicht alle. auf beiden seiten übrigens.
 
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Iran wurde auch nicht von der WM ausgeschlossen,
trotz des Ärgers um die Urananreicherung und die
Anti-Israel-Äusserungen von Mahmud Ahmadinedschad.
Die iranische Mannschaft hat sich nicht geweigert gegen
die "finsteren Mächte des Westens" zu spielen :rolleyes:
Keinen hats gejuckt.

Wenn aber ein saudischer E-Sport-Champion das Spielen
verweigert ... soll er doch dürfen :schnarch:
 
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Kann ich überhaupt nicht verstehen, Politik hat im esport nichts zu suchen!
 
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GhostReloaded am 04.07.2006 10:16 schrieb:
[..] Wobei ich es diesem "Typ" doch dann gerade zeigen würde und versuchen würde ihn extra heftig fertig zu machen!

Ganz meiner Meinung. In dem Fall dürfte es doch ein besonders großer Ansporn sein zu siegen.

Eigentlich ist es schade, dass die Politik so sehr den Sport und sogar den E-Sport beeinflusst. Aber jeder soll natürlich das Recht haben gegen einen Gegner nicht antreten zu wollen.
 
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Es sollte das übliche Prinzip gelten: Wenn jemand nicht antritt, hat er automatisch verloren.

Politik und Sport / ESport dürfen nichts miteinander zu tun haben.

Aus einem ähnlichen Grund wurde ein Nachbarland Israels von einem der vorigen Eurovision Song Contest ausgeschlossen, weil sie den Auftritt Israels nicht senden wollten. Finde ich korrekt. Entweder werden alle gleich behandelt oder gar nicht.
 
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SYSTEM am 04.07.2006 10:16 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Das ist genau der Stoff aus dem dieser ganze Konflikt gestrickt ist.
Schade, dass nicht einmal die Generation X den Willen zeigt, dem endlich mal ein Ende zu setzen.----wenigstens symbolisch, als ein Ziel.
Meiner Meinung nach, ist das Argument des Saudi seiner prinzipellen Ablehnung vorgestellt.
Das erklaerte Ziel der Araber ist, den Untergang Israels herbeizufuehren, egal wie lange das dauern sollte, und warum auch immer.
Nationalismus und religioeser Fanatismus sind halt schlechte Berater in Sachen Menschlichkeit oder Liberalismus.
Diese Verweigerung zeigt, wie ich finde, auch, dass dieser Konflikt niemals beendet sein wird, wenn dieser verbriefte Hass von Generation zu Generation weitergetragen wird-----mit der Muttermilch.
Im Uebrigen glaube ich auch, dass Palestinenser darauf "scheissen" , moralischen Beistand von einem Saudi zu erhalten-ganz allgemein.
 
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