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News - Veteranen segnen Weltkriegs-Shooter ab

Dotterbart am 01.06.2004 12:17 schrieb:
[...] nur werde ich mir niemals einen Kriegsshooter kaufen ( und habe es auch noch NIe getan.. die ganze battlefieldkacke eingeshclossen [...]

[...] als mich bei Sturm auf die Normandie 200 mal abknallen zu lassen ![...]

hmm... hört sich nach battlefield an... woher weisst du denn das? das hast du bestimmt bei einem kollegen gesehen, gelle..? DU würdest dir ja nie 'n kriegsspiel kaufen... :ugly:

was kümmerts beim gamen, ob das spiel nun auf 'ner wahren begebenheit basiert oder bloss erfunden ist..? ich spiel bf/dc/bfv...und was mach ich da? ich "töte" gegner (bots oder mitspieler). was machst du? gamest fiktive shooter. was machst du da? "tötest" gegner (ebenfalls bots oder mitspieler). ich weiss ja nicht, aber da seh ich nun wirklich keinen unterschied. bist du der bessere mensch, nur weil die die ganze "battlefieldkacke" nicht spielst und deine opfer keine uniform tragen?

b2t: find ich irgendwie noch interessant.. hoffe aber, die "leiden des krieges" werden mehr in der story, als in den sterbeanimationen zu finden sein...
fände es wär mal wieder an der zeit für einen storylastigen shooter, welcher das kriegsgeschehen wirklich eindrücklich vermittelt.
 
Tschanny am 01.06.2004 11:35 schrieb:
Ich frag mich nur, wie ein Spiel noch Spass machen kann, wenn es denn WIRKLICH realistisch die Härte des Kriegs darstellt...


hat auch keiner gesagt dass es spass machen soll.
ich werde bei doom ³ warscheinlich auch keinen spass haben, ich werde mich fürchten. und das erwarte ich auch von diesem spiel.

da ist eben ein bischen perversion dabei.
 
mercury02 am 01.06.2004 15:38 schrieb:
hmm... hört sich nach battlefield an... woher weisst du denn das? das hast du bestimmt bei einem kollegen gesehen, gelle..? DU würdest dir ja nie 'n kriegsspiel kaufen... :ugly:

Ehrlich gesagt kommt das mit der Normandie aus MoH oderr CoD... keine ahnung mehr.. habe beide gespielt aber beide nicht gekauft.. nur geliehen... ich mein bei nem Singleplayer von 8 Stunden brauch ich nicht 50 Euronen hinblättern wenn das Spiel bei nem Kumpel verstaubt.... aber das isn andres Thema.... habe beide allerdings nicht durchgespielt, weil mir beide keinen Spaß gemacht haben ob zu hoher Authentizität...

Es wird wohl einfach geschmackssache sein aber ich mags einfach nicht wenns in einem Spiel "real" zugeht.. da gefällt mir die bunte, schrille UT Welt viel besser !

mercury02 am 01.06.2004 15:38 schrieb:
was kümmerts beim gamen, ob das spiel nun auf 'ner wahren begebenheit basiert oder bloss erfunden ist..?

Sicherlich ist es vom Gameplay genau dasselbe und nix anderes sage ich ja auch ! ... aber warum denkst du machen es dann die Entwickler ?? .. warum sagen sie nicht einfach Partei X greift Partei Y an ? ... Würde ds weniger Spaß bringen ? ...sicherlich nicht..
Mich stört einfach der fehlende Respekt gegenüber der Geschichte der hier zu Tage tritt.. es denkt doch kein Entwickler daran wie grausam der Krieg war .. die denken sich nur " wir brauchen ne coole Location mit der die leute was anfangen können... das was die Kids schon aus den Filmen kennen ! "

( nicht umsonst sind Star Wars spiele so beliebt..Spiel und Film hängen eng zusammen )

Ihr merkt schon ich kanns nicht wirklich erklären.. nur hab ich halt n ungutes gefühl wenn ich zu meiner Oma geh und ihr stolz sage daß ich Call of Duty zuende gespielt habe und nur 20 mal gestorben bin während ich 5000 Nazis erschossen habe !... da fragge ich doch lieber 5000 bots !

mercury02 am 01.06.2004 15:38 schrieb:
fände es wär mal wieder an der zeit für einen storylastigen shooter, welcher das kriegsgeschehen wirklich eindrücklich vermittelt.

Genau das muß nicht sein ! ... nimm dir en geschichtsbuch oder geh mal in ein Museum .... ein KZ vermittelt dir das besser oder auch das Jüdische Museum in Berlin.. kann ich nur empfehlen !
 
SYSTEM am 01.06.2004 07:56 schrieb:
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Der screenshot sieht echt gut aus...hoffe das "es" in etwa wie in SoF2 dargestellt wird, nur realistischer :).
 
Wamboland am 01.06.2004 15:02 schrieb:
AMDprayer am 01.06.2004 12:29 schrieb:
Dotterbart am 01.06.2004 12:17 schrieb:
Tschanny am 01.06.2004 11:35 schrieb:
Ich frag mich nur, wie ein Spiel noch Spass machen kann, wenn es denn WIRKLICH realistisch die Härte des Kriegs darstellt...


Genau meine Meinung..... ich finde es schrecklich daß die Entwickler ebenso wie bei Kriegsfilmen ( gerade gestern lief noch das unsäglich schlechte Werk von Spielberg... ) immer mehr auf brutalität und genauigkeit bei der Darstellung der schlimmsten Szenen der neuzeit setzten !

Außerdem halte ich diese sogenannte Authentizität wie sie z.B bei spielen wie CoD oder MoH vorkommt für eine Billige Ausrede, sich ne eigene Geschichte auszudenken, da finde ich selbst Farcry besser... das is wenigstends ehrlich... nach dem Motto.. "die geschichte ist uns wurscht... daher basteln wir irgend einen scheiß zusammen kümmert eh keinen ..!"... da bleibt nicht immer dieses blöde gefühl das die szene an der ich gerade Spaß habe in wirklichkeit passiert ist und hunderten und tausenden Leuten das Leben gekostet hat...

Soll jetzt kein Apell an die Spieleindustrie sein... die sind und bleiben einfallslos nur werde ich mir niemals einen Kriegsshooter kaufen ( und habe es auch noch NIe getan.. die ganze battlefieldkacke eingeshclossen ... ) ..

Im endeffekt soll doch der Spielspaß im vordergrund stehen oder ? ... und mir persönlich macht ein gepflegtes Deathmatch mehr Spaß als mich bei Sturm auf die Normandie 200 mal abknallen zu lassen !
Also ich finde das gar nicht so schlecht. Solch sehr real wirkende filme und Games vermitteln wie es wirklich war (gemeint ist das Feeling der Schrecken und die Angst im Krieg ichweis dass diese filme meist zu patriotisch sind weil eben typisch amerikaner) und wenn man sowas nicht selbst erlebt hat kann man es sich kaum vorstellen. So kann man besser verstehen was und wie Krieg eigentlich ist.

Mal im Ernst, rufst du in eine BF oder Wolfenstein Match "Ah ! Diese Qualen ! Nun verstehe ich wie sie gelitten haben !" ??

Niemals ! Da wird "Scheiss "wixxer" du cheatest doch du Sau !" oder "Haut den Säcken eins vor die Birne, muss krachen !" gerufen, aber sicherlich nix das man als Vermittlung des Schreckens verstehen kann.

Hey, BF:DC macht fun und Wolfenstein auch, ich denke da aber 0 über den Krieg nach. Da man aber realistische Waffen kaum in einem anderen Szenario verweden kann, wird halt der WW2 genommen oder Irak-Konflikt.

Ich denke bei Spielen nie so "komplex". Ich will Spass haben und unterhalten werden. Moral ist da fehl am Platz. In Filmen ist das ok, da gehört nen Schuss Moral und Patos hinein.

Sehe ich zumindest so....
1. Also mal ein kompliment die meisten hier üben recht beleidígende Kritik aus aber es gibt doch noch vernünftige menschen :-)
2. Wolfenstein ist nicht mein Fall weil das Motto "Böse Nazis" zum kotzen ist (man überlege unsere Großeltern haben da auch gekämpft) . Außerdem wären in keiner Nazianlage jemals soviele Hakenkreuze gewesen wie da. Wieder ein pUnkt dass ich reale spiele vorziehe und keine aller "Wir Amerikaner sind immer die guten und keiner kann uns was" das stimmt schon in der Berücksichtigung von den statistiken der gefallenen soldaten auf beiden seiten nicht.
3. Naja klar schmerzen so kann ich nicht nachempfinden aber meinst du nicht dass einer der nicht getroffen wurde (davon gibt es auch viele) nicht auch schreckliches erlebt hat. Und genau dies versuche ich nachzuempfinden. So kann man zum Thema krieg eher erfurch zeigen als das man sagt: Krieg ist cool und macht spaß. Genau das wird in spielen die nicht real und "grausam" sind gesagt. Was versteht man schon unter spaß ich sitz nicht vor BF und lache wenn ich jemanden abgeknallt habe.

Hast du schon mal den Mod FH zu BF1942 gezockt? Der ist sehr zu empfehlen ehrlich gesagt hab ich noch kein vergleichbahres Game gesehen. Wenn das der Jugendschutz wüsste...
 
Zu Kriegshootern kann man sicher unterschiedliche Meinungen habe, ich persönlich steh drauf und um so realistischer sie sind um so besser. Bei Filmen genauso. Krieg ist und war grausam, wieso sollte man das im TV oder auf dem Computer entschärfen? Ohne die Darstellung von Kriegsbrutalität, wüsste doch ein heutzutage ein Jugendlicher überhaupt nicht mehr was Krieg eigentlich bedeutet. Sicher, soetwas sollte nicht im Tagesprogramm und vor all zu jungen Kinderaugen ablaufen, aber generell find ich den Trend sehr gut, das immer mehr Wert drauf gelegt wird Krieg realistisch darzutellen, anstatt irgendwelche Actiongeschichten mit irgendwelchen tollen Helden zu erzählen.
Krieg ist so alt wie der Mensch selbst und geht, meiner Meinung nach, auch jeden etwas an, gerade unsere Generation, die die wir fast alle nähre Verwandte im Krieg verloren haben. Mich haben Spiele wie Vietcong, die ich aus Spaß gepielt habe (aus schießen bestehen nun mal ein Großteil aller Computerspiele, ebend weil das anscheinen am meisten Spaß macht) überhaupt erst dazu gebracht mich generell mit dem Vietnamkrieg und seinen Hintergünden zu befassen und es nichts falsch daran über solche Dinge bescheid zu wissen und zu verstehen, für was für Grausamkeiten dieser Krieg steht. Deswegen kann ich aber immer noch aus Spaß Vietcong spielen, da ich ein Computerspiel sehr gut von der Realität unterscheiden kann. Wobei Spiele wie Vietcong und auch Call Of Duty, meiner Meinung nach noch weitaus realistischer sein könnten und ich hoffe das "Brothers In Arms", "Schellshock Nam `67" und andere die da noch kommen diesen Schritt auch gehen werden.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, besonders auf diese beiden Veröffentlichungen, denn mir macht ein Computerpiel um so mehr Spaß um so näher es an der Realität liegt!
 
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