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News - Ubisoft: Infogrames-Hilfe gegen Übernahme?

AW: News - Ubisoft: Infogrames-Hilfe gegen Übernahme?

tsts, ausgerechnet Infogrames will sich gegen die Übernahme stemmen. Wo die doch selber früher alles aufgekauft haben was nicht bei 3 aufm Baum war.
Und alle die EA vorhalten sie würden Firmen aufkaufen und ausschlachten können jetzt mal ein paar Minuten darüber nachdenken was Infogrames Microprose angetan hat, nachdem sie die übernommen hatten. Davon ist inzwischen nämlich gar nichts mehr übrig, nicht mal der Name, dabei war das mal eine der innovativsten Spieleschmieden überhaupt.
Davon mal abgesehen sollte Infogrames vorsichtig mit sowas sein, denn der aktuelle Börsenwert der Infogrames Holding von etwa 200 Mio. könnte EA dazu animieren die gleich noch dazu zu kaufen
 
AW: News - Ubisoft: Infogrames-Hilfe gegen Übernahme?

kann ich nur zustimmen
außerdem ist das die freie Marktwirtschaft
 
AW: News - Ubisoft: Infogrames-Hilfe gegen Übernahme?

Schade wärs schon. Allerdings muß man mal die Kirche im Dorf lassen. EA hat ja nicht nur scheiße produziert und/oder vermarktet. Ohne das seelige Fifa International Soccer wären sie jetzt nicht da, wo sie sind. Und auch NBA, NHL und das hier nicht so geläufige NFL waren in ihren Erstausgaben einfach das beste, was man spielen konnte. Von Need 4 Speed ganz zu schweigen. Und selbst in neuerer Zeit hatten sie recht gute Spiele, die sie auf die Zocker losgelassen haben. Über Need 4 Speed Underground hat sich wohl kaum einer beschwert. Und auch jetzt gerade Herr der Ringe: Die Schlacht um Mittelerde hatte höchste Kritiken und auch recht guten Absatz, was natürlich zweifellos auch mit der Marke zusammenhängt. Hoffen wir nur, dass der Erfolg nicht zu groß ist, sonst werden wir, dank der EA Firmenpolitik die nächsten 5 Jahre mit Echtzeitstrategie alá Mittelerde versorgt.

Leute, so wie es angefangen hat, wird es halt nich mehr. Denkt doch mal an die 90er. Mit Micropose, mit Westwood, mit Blizzard, Sierra, Origin, Looking Glass und wie sie alle hießen. Damals befand sich das Computerspieletum doch im Zenit seiner Mannigfaltigkeit. Egal, welches Genre man gut fand, es gab immer jemanden, der gerade was davon auf den Markt gebracht hatte. Echtzeitstrategie? Kein Problem, C&C war da. Zu leicht? Kein Problem, SSI machte aus enem nen Panzergeneral in einem Hardcore-Hexfeld Rundenstrategie-Game. Doch eher was eher ruhiges, vielleicht nen Adventure? Lucasarts hatte die besten auf dem Markt. Und wenn das nicht reichte, ging man halt zu Sierra und konnte die kantigeren Titel wie Quest for Glory, Kings Quest und so weiter Zocken. Flugsimulationen gab es wie Sand am Meer. Egal ob im All (X-Wing), oder in der Luft im Jet oder sogar im Hubschrauber (wer erinnert sich nicht an die grandiosen Comance Teile?).

Shooter, Aufbauspiele, Wirtschaftssimulationen, Flugsimulationen, Jump 'n' Runs, Rollenspiele, Adventures, Mischungen aus einigen gabes alles zur gleichen Zeit. Es ist nur keiner dran reich geworden. Und das ist das Problem. Heute sitzen die wenigen großen Firmen auf ihren Ideen und machen einen Aufguss nach dem anderen. Bloß nix neues auf den Markt bringen, man könnte ja scheitern. Und das schlimme ist: Sie haben recht!!!
So gut wie jede frische Idee, selbst wenn sie gute Kritiken von der Presse bekam ist gescheitert. Deutsches Beispiel: Wiggles. Nagelneues Konzept, mittelmäßig verbuggt, gute Wertungen, lag im Laden wie Blei.

Kein wunder, dass nur noch die ganz großen da sind, die sich jetzt gegenseitig auffressen. Allerdings wird es nciht ganz so hart werden, wie manche denken. Jedes Land hat spezielle Aufpasser, die dafür sorgen, dass kein Monopol entsteht.
 
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