AW:
Goddess am 14.06.2009 14:20 schrieb:
eX2tremiousU am 14.06.2009 12:05 schrieb:
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Jetzt wo ich den ganzen Artikel gelesen habe, macht sich tatsächlich eine gewisse Vorfreude breit. Erstens weil Payne 3 betont anders ist, und zweitens weil man dennoch alte Elemente beibehalten will. Und ein MP-Modus muss nicht schlecht sein. Ein COOP ähnlich wie in Resi5 wäre gar wünschenswert.
Regards, eX!
Den Coop Modus wird es, wie auch die Set-Teile, vermutlich nur deshalb geben, um den Einsatz von Games for Windows Live! und Rockstar Game Club rechtfertigen zu können. Oder glaubst du, Rockstar wird soetwas einbauen, ohne auf Plattformbindung und Kontrolle zu verzichten?
Wie kommst du auf die Idee, dass ich das Spiel freiwillig auf dem PC kaufen und spielen würde?
Vor mir aus können die ähnlich wie bei Ghostbusters für PC Spielinhalte wegschneiden, Max Payne in ein Weihnachtsmannkostüm stecken oder ihn gegen die „Los Illuminados“ von Lord Saddler kämpfen lassen. Das wird mein erstes Payne, das ich klar auf einer anderen Plattform bevorzugt spielen werde (anspielen so oder so, kaufen nur wenn es überzeugt). Zumindest Max Payne 2 auf der Box hat mir gezeigt, dass man das recht einfache und anspruchslose Gameplay auch gut mit einem Controller bewältigen kann. Daher ist es mir relativ egal, was Rockstar oder MS gedenken mit den PC-Spielern zu tun.
Die Sache mit dem COOP war reine Spekulation von mir. Dafür gibt es noch keine Bestätigung. Generell weil Rockstar bisher noch nichts zum MP gesagt hat, außer eben, dass dieser kommen wird.
Zu deinem langen Text kann ich nicht viel sagen. Irgendwie fehlt mir da wohl die weibliche Perspektive bzw. die Einfühlsamkeit für virtuelle Figuren, um deine angesprochenen Ängste nachvollziehen zu können. Max ist für mich kein netter Cop, kein gebeutelter Kämpfer und war auch nie ein überzeugender Familienvater (wie denn auch, das wurde ja nur minimal angerissen, und diente primär als Rachemotiv). Nicht mehr als eine Polygonfigur, die zu den seltenen in der Spielebranche zählt, die zumindest eine halbwegs funktionierende und plausible Geschichte generieren konnten. Nicht mehr, nicht weniger. Kein Heiliger. Kein Freund und im Detail auch keine „authentische“ Identifikationsfigur. Vor einigen Jahren sah ich das auch anders, doch im Laufe der Zeit konsumiert man andere Inhalte und lernt neue fiktive Figuren kennen, die mit kaputten Lebensläufen Leser, Spieler oder Zuschauer unterhalten sollen. Erwartungshaltungen ändern sich, und man beäugt bereits konsumierte Werke anders - oftmals kritischer. Dazu zählt für mich gesprochen eben auch dieses Lederjackenklischee, das permanent Metaphern ablässt.
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Wenn ich sehe, wie sich echte Menschen nach einem Todesfall und den damit eingehenden traumatischen Erlebnissen drastisch körperlich und psychisch verändern können, dann sehe ich keinen Grund, warum eine Polygonfigur das nicht auch schaffen sollte.
cryer am 15.06.2009 09:22 schrieb:
Für Rockstar ist Max die Melkkuh. Ohne Seele, ohne Emotionen.
Diese Theorie halte ich für nicht haltbar und abwegig. Wäre es so, dann hätten wir schon 2005 einen dritten Teil gehabt, und 2008 wäre Teil 4 gekommen. Alle im gleichen Setting (New York), alle mit dem gleichen Gameplay. DANN hätte man von einer Cashcow sprechen können.
Aber hier? Bei einer Fortsetzung, die 6 (!) Jahre später erscheint, und konsequent einen
neuen Weg bestreiten will? Normalerweise zeichnen sich Cashcows ja dadurch aus, dass man kaum etwas verändert, und bewährte Muster strikt beibehält (Call of Duty, Sportspiele, Sims). Man geht eben auf Nummer sicher. Und das kann man Rockstar hier nun wirklich nicht vorwerfen. Für die ist dieser neue Stil sicherlich auch ein Risiko, gerade wegen den "Fans" im Netz, die jetzt schon mit Boykott-Schreien für ungläubige Gesichter sorgen.
. Aber Max 3 sieht aus wie ein austauschbarer Retorten-Held. Bisschen von dem, bisschen davon...hauptsache die Zielgruppe wird erreicht.
Und das war bei Payne 1 & 2 anders? Dank Matrix und Sieben waren Lederjacken und ruhige aber "wirkungsvolle" Helden "in". Wenn man so will, dann war Payne quasi ein optisches Abziehbild von Detective David Mills aus Sieben. Bzw. Payne glich allen scheinbar depressiven Polizisten und Agenten, die man in zweitklassigen TV-Produktionen sah.
Regards, eX!