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News - The Witcher 2: Entwickler verteidigen Schwierigkeitsgrad - "Es ist ein Hardcore-Spiel"

AW: News - The Witcher 2: Entwickler verteidigen Schwierigkeitsgrad -

Durch die ganzen interaktiven Filme, durch die man einfach nur noch durchrennt und einem quasi nichts mehr passieren kann, wurde doch gleich mal eine ganze Spielergeneration so richtig versaut und verweichlicht. Wenn jetzt mal etwas kommt, wo sie sich auch nur mal ein paar Minuten mit dem Kampfsystem beschäftigen müssen oder ein bisschen nachdenken müssen, wird gleich rumgeheult, anstatt sich einfach mal ein wenig mit dem Spiel zu beschäftigen.
Ich persönlich wundere mich immer wieder, was heutzutage als schwer oder zu anspruchsvoll angesehen wird.
Und wer nur die Story genießen will, der braucht doch bei Spielen nur den einfachsten Schwierigkeitsgrad wählen und fertig. Deswegen verstehe ich das Gemeckere nicht.

Ich spiel gerade deshalb unheimlich gerne Spiele von osteuropäischen Entwicklern. Das sind noch richtig herausfordernde und anspruchsvolle PC Spiele, nicht dieser übliche Mainstreamverweichlichte Kram, mit dem man sonst immer zugeschüttet wird.
Man sollte froh sein, dass es noch solche Entwickler gibt.
Das Problem bei The Witcher 2 ist einfach das seltsame Verhältnis zwischen "Leicht" und "Normal". "Leicht" ist wirklich das, was der Name sagt. Leicht eben. Gegner können lediglich auf die Nerven gehen, aber das Zeitliche segnet man kaum, oder gar nicht. "Normal" dagegen ist teilweise bockschwer. Es ist nicht so, dass es unmöglich wäre, im Gegenteil. Das behauptet bestimmt auch niemand. Aber für einen "normalen" Schwierigkeitsgrad ist es doch zu schwer zu meistern.

Dazu kommt eben auch noch die Steuerung und das schwammige Kampfsystem.
Ok, in der Hinsicht hast du natürlich recht. Das ist das Problem bei manchen Spielen, das ein Schwierigkeitsgrad zu leicht, der andere dann zu hoch ist. Das war bei dieser News allerdings auch nicht herauszulesen, dass es um die Balance der Schwierigkeitsgrade ging. In der News bekommt man nämlich den Eindruck, dass das Spiel allgemein (egal welcher Schwierigkeitsgrad) zu schwer sei. Das ist da alles ein wenig undeutlich.
 
ich finde den schwierigkeitsgrad vollkommen ok, er ist vordernd aber nicht unfair mit ein bisschen taktik und überlegung geht das, man soll ja auch nicht durch das spiel rushen wie ein blödmann sondern sich zeit lassen.

die meisten wissen garnicht mehr wie man rpgs spielt sondern kennen nur den weichspühlkram ala dragonage 2.

mfg
 
Ich hatte das gefühl das das Spiel im laufe der zeit immer leichter geworden ist, man muss sich zunächst an das etwas unkonventionelle Kampfsystemun an die quasi nichtexisitierenden automatischen Speicherpunkte gewohnen. Zudem mach ein durchgeskilltes Quen das Spiel signifikant leichter.
Richtig ätzend fand ich nur die Bosse im Spiel, wie den Kayran hab fast eine Std für diesen 5min Boss gebraucht, da man bei dem geringsten Felher instant gestorben ist und es zwischendrin keine Spielerpunkte gab.
Bei ersten Kampf gegen Letho habe ich dann nach 30mins entnervt einen Trainer geladen (nach Clive Barker's Jericho das 2te mal in meiner Zockerkarriere.
Fand es jedoch mal wieder richtig erfrischend ein richtig forderndes Game.

Ein zum thema passendes Rage Comic:
http://img37.imageshack.us/img37/1627/2b88a1cadb54e66d9c18309.jpg
 
AW: News - The Witcher 2: Entwickler verteidigen Schwierigkeitsgrad -

die meisten wissen garnicht mehr wie man rpgs spielt sondern kennen nur den weichspühlkram ala dragonage 2.
Dragon Age 2 ist auf Nightmare deutlich schwieriger als The Witcher 2 auf Schwer. The Witcher 2 ist nur ganz am Anfang etwas fordender. Danach ist es, wie viele schon gesagt haben, viel zu einfach.
 
AW: News - The Witcher 2: Entwickler verteidigen Schwierigkeitsgrad -

Richtig ätzend fand ich nur die Bosse im Spiel, wie den Kayran hab fast eine Std für diesen 5min Boss gebraucht, da man bei dem geringsten Felher instant gestorben ist und es zwischendrin keine Spielerpunkte gab.
Ich hab's auf "schwer" durchgespielt. Kayran und Letho waren für mich die tatsächlich schwersten Gegner, aber gerade der Kayran ist eigentlich sehr einfach, wenn man einmal kapiert hat, wie's funktioniert - aber dafür musste ich auch ca. zehnmal sterben. Tipp: Immer mit Quen arbeiten, der Schild absorbiert einen Tentakelschlag vollständig.

Letho fand ich deutlich härter, da sein Repertoire von Attacken um einiges breitgefächerter ist, als das des Kayrans.
Auch hier sind Quen und Yrden unschätzbare Helfer in der Not, aber auch Aard hilft, diesen Fleischberg auf Abstand zu halten.

Den Draugkampf fand ich eigentlich ziemlich einfach, ja, Pfeilhagel und Geschosse sind gefährlich, aber grundsätzlich gilt für den die gleiche Taktik, wie für alle großen "Stürmer": wenn sie sich "verrannt" haben, kräftig von hinten auf sie einprügeln. :-)
 
AW: News - The Witcher 2: Entwickler verteidigen Schwierigkeitsgrad -

die meisten wissen garnicht mehr wie man rpgs spielt sondern kennen nur den weichspühlkram ala dragonage 2.
Dragon Age 2 ist auf Nightmare deutlich schwieriger als The Witcher 2 auf Schwer. The Witcher 2 ist nur ganz am Anfang etwas fordender. Danach ist es, wie viele schon gesagt haben, viel zu einfach.
Dragon Age 2 ist auch auf Nightmare simpel wenn man am Anfang den Quests mit Assasinen aus dem Weg geht und die Party voll auf CC und Burst Damage skillt. In den restlichen Schwierigkeistgraden ist DA2 aber auch so ein ziemlicher Witz. DA2 ist nur "künstlich" erschwert da einem plötzlich der "easy mode" AoE-Damage so gut wie fehlt.
Von daher schenkt sich das nicht viel. Bei W2 hat man zumindest versucht das es einigermaßen skaliert.
 
AW: News - The Witcher 2: Entwickler verteidigen Schwierigkeitsgrad -

Ich bin mittlerweile im dritten Akt angekommen und stelle schon einen Unterschied fest.

Nehme ich mal die Nekker als Beispiel: in Flotsam trifft man ua. während eines Quests in einer Höhle auf ein großes Rudel dieser Viecher.
Das war für mich nur dadurch zu schaffen, indem ich flüchtete, wenn der ganze Haufen angerannt kam, was meistens der Fall war, egal, wie vorsichtig ich voranging, um dann immer wieder vorzustürmen, ein paar Schläge auszuteilen und wieder wegzulaufen.
Im zweiten Akt befand ich mich dann in einer ähnlichen Situation in der Näher der Zwergenkatakomben. Plötzlich steht Geralt in einem Riesenpulk Nekker, die konnte ich gar nicht zählen, aber mit dem Gruppenkampfstil, mehr Erfahrung und Quen hat er sich dann dermaßen durch die Viecher gemäht, dass ich kaum glauben konnte, dass die mal ein Problem darstellten.
Vielleicht hätte man den Gruppenkampfstil eher zugänglich machen können, oder die Möglichkeit geben können, dass man leichter einzelne Gegner aus Gruppen herausziehen kann, aber auf der anderen Seite spricht das ja auch für die Charakterentwicklung: je mehr Erfahrung Geralt sammelt, umso leichter wird er mit kleineren Gegnern fertig.
 
In DA2 war auf Nightmare nur der erste Akt schwer. Nachdem man die Tiefen Wege geschafft hat war DA2 auf Nightmare genauso easy wie auf den anderen Schwierigkeitsgraden. Hier wurde wirklich extremst gepatzt.

Bei Witcher 2 finde ich den Schwierigkeitsgrad auf normal richtig cool Es passt genau. Leichter soltle es nicht sein. Ich habe bis jetzt nur 6 Skillpoints in den Main tree verteilt und der Kairan liegt schon. Auch die Nekker in der Höhle habe ich schon mehr mals aus freude niedergemetzelt. War anspruchsvoll und lecker. Ich sollte mal meine anderen Talentpunkte verteilen es werden immer mehr irgendwie .....

... bin froh das sie ein Hardcore game drausgemacht haben. Ich hab meine Freude und noskiller können ja immer noch auf easy spielen. Solange es nämlich noch einen Schwierigkeitsgrad gibt den alle spielen können, gibt es keinen Grund sich zu beschweren. Fände es schlimm wenn die Leute die spielen können unter Nixblicker zu leiden hätten.
 
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