Die zweite Mail der Steam-Phisher ist sogar noch dreister gestaltet. Unter Verwendung eines für Spielefans typischen Pseudonyms wird der Empfänger über die angebliche Betaversion einer neuen Steam-Version informiert, an deren Test er über einen angeblich geheimen Link teilnehmen können soll.
Im Text sind diverse Informationen zu der angeblichen neuen Steam Beta enthalten, die die Mail legitim erscheinen lassen sollen. Klickt man den angegebenen Link, gelangt man auf eine täuschend echte Website, die auf den ersten Blick Teil von Steam ist, da sogar ein Screenshot und konkrete Angaben zu der neuen Beta enthalten sind.
Dort sollen dann wie üblich Nutzername, E-Mail-Adresse und Passwort angegeben werden, um sich für das neue Beta-Projekt zu registrieren. Die Adresse des Servers, der sich offenbar in Griechenland befindet, verrät die Phisher in diesem Fall.
Wer derartige Mails erhält, sollte stets prüfen, ob sie tatsächlich von Valve verschickt wurden. Wie erwähnt ist eine Abfrage von Daten zum Nutzerkonto per E-Mail vollkommen unüblich.