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News - Star Trek: Legacy: Infos und neue Bilder

Spassbremse am 26.04.2006 21:26 schrieb:
Oder vereinfacht formuliert:
"Wir kommen in Frieden, aber für den Fall, dass ihr uns krumm kommt, haben wir sowas von dicke Wummen mit dabei, jawoll!!!" :finger:

Der is gut! :-D

EDIT: Weil manche immer so sehr Roddenberry nachtrauern; TNG war schon sehr pazifistisch angehaucht (fand ich auch gut, aber gerade in TOS hatten Kirk & Co. eigentlich schon immer einen extrem schnellen Finger am Phaserabzug... :rolleyes:

Naja, damals war das Universum ja auch noch ein "Wilder Westen" und Kirk&Co. die Cowboys und Sherrifs, die alles zusammen hielten.
 
Ist mir eh wurscht was darüber zu lesen ist bzw. was für Bilder gezeigt werden.....
Star Trek Spiel.?---->gekauft!
Und mags noch so be.....en sein :ugly:
Wobei mir das Gegenteil natürlich lieber ist :-P
 
eX2tremiousU am 26.04.2006 22:37 schrieb:
Spassbremse hat mit seiner Einschätzung absolut recht, wie ich finde. Bereits in TOS ging es unter Roddenberrys Fuchtel herrlich “plump” zu, zumindest wenn Kirk mal wieder in der Falle saß, und das mahnende Element “Spock” verhindert war. Da sprachen dann auch immer die Fäuste und die Waffen, Ähnlichkeiten zu damaligen, zeitgenössischen Filmen, waren natürlich rein zufälliger Natur. *g*
Ich denke, hätte es die Technik möglich gemacht, so hätten wir auch damals größere Raumschlachten gesehen.

Mit “TNG” bewies Roddenberry dann mehr Geschick und ließ mit Picard einen “Denker” ans Steuer der ENT-D. Einen Diplomaten, einen besonnenen Mann der klar denken kann, geschickte psychologische Manöver im Petto hat, aber auch “Fire at will” befehlen kann wenn es wirklich nicht anders geht. Imho der beste Star-Trek-Captain in der ganzen Geschichte / Saga.

Doch die militärische “Entschlossenheit” der Sternenflotte (die eben das militärische Instrument, bzw. die “Exekutive” der Föderation ist), konnte man bereits in den TMP-Filmen sehen, wo man langsam realisierte, dass der Schutz der expandierenden Föderation vor den Klingonen und Orion-Piraten nicht mehr mit herkömmlichen Einheiten der “Miranda-” “Akula-Refit-” und “Constitution-Refit-Class” zu bewerkstelligen war. Oder anders formuliert: Das Excelsior-Experiment. Ein neuartiger Prototyp der eine modifizierte, verstärkte Hüllenstruktur bot und ehrgeizig als Transwarp-Einheit konzipiert war. Der definitive Ersatz für die Constitution-Klasse. Besonders deutlich wurde dies dann in Star Trek 6 “Das unentdeckte Land”, wo die vor Waffen strotzende Excelsior den Bird of Prey im Torpedohagel begrub.

Dann kam TNG, eine ganze Generation wurde ausgelassen (geschichtlich bedeutend mit dem Ignorieren der “Enterprise-C”), und es gab ausreichend “Stoff” für neue Feindbilder. Die Romulaner, die Kardassianer und, dank Q, die BORG. Nach dem ersten Kontakt mit den Borg der durch Q möglich gemacht wurde, realisierte die Sternenflotte wie “schwach” ihre Schiffe waren. Eine Umrüstung der Excelsior-, Miranda- und Nebula-Klassen begann. Verstärkte Waffen, verstärkte Hüllenstruktur, verbesserte Schildleistung. Doch es brachte alles nichts. WOLF 359 resultierte in einer vernichtenden Niederlage für die Flotte. 39 zerstörte Kreuzer, 11000 tote Crewmitglieder. Eine elementare Schwächung der Verteidigungskapazitäten der Flotte. AB HIER begann der “New Way Of Starship Design”.
Die Defiant-Klasse wurde geboren, zumindest auf dem Zeichenbrett. Kein Luxus, keine Holodecks, keine wissenschaftlichen Einrichtungen. Es zählte nur eins: Effektivität im Kampf gegen die Borg, die zweifellos zurück kommen würden. Doch das Projekt misslang und wurde aufgrund der stetig schwindenden Bedrohung durch die Borg auf Eis gelegt. Es gab nur einen Prototypen, und dieser funktionierte nicht einmal mehr. Anstatt “Kriegsschiffe” zu bauen, rüstete man nun “Forschungsschiffe” konsequent und effektiv um. Die Nebula-Klasse (eigentlich ein pures Forschungsschiff) erhielt additionale Waffensysteme, und die Produktion von Schiffen der Galaxy-Klasse wurde erhöht.

Es folgte der Konflikt bzw. die Bedrohung durch das Dominion. Man stellte die Defiant in den Dienst, rüstete sich so weit möglich um, und hatte nun ein, dank der Romulaner, ein Schiff welches man tarnen konnte, und so perfekt für Infiltrationsmissionen war. Doch die Defiant war nicht sonderlich effektiv gegen die kleinen Jem’Hadar Jäger. Auch die Galaxy-Klasse kam aufgrund der schwachen Schilde nicht gegen eine kleine Staffel dieser Schiffe an. Wer die DS9-Folge in Erinnerung hat, weiß was ich meine.
Starfleet regierte nun konsequent und wurde langsam darauf aufmerksam, was sich am Horizont langsam ankündigen zu schien. Die Defiant-Klasse wurde erneut umgerüstet, Schiffe der übrigen Segmente bekamen erneut ein “Refit” spendiert und so gab es plötzlich alte Kreuzer der Excelsior-Klasse die mit Quanten-Torpedos und neuen Phasersystemen ausgerüstet waren. Siehe die “USS Lakota”, welche damals gegen die Defiant kämpfte. Doch man ging weiter und wollte mehr, es sollte kein zweites WOLF 359 geben, weder mit dem Dominion, noch mit den Borg. Neue Klassen wurden konzipiert und in Dienst gestellt. Saber, Steamrunner, Akira, Norway, Sovereign, Defiant MARK 2, Intrepid und modifizierte Schiffsdesigns wie z.B. die Centaur-Class. Alle Schiffe waren aktuell, stark und boten hinreichende Forschungssysteme. Als Kriegsschiff wurde aber weiterhin nur die Defiant-Klasse geführt. Dann kam die zweite Borg-Invasion (First Contact) und der Kampf gegen das klingonische Reich (DS9). Es gab wieder herbe Verluste, welche aber darin resultierten, dass die Flotte die Wichtigkeit dieser neuen Schiffsdesigns begriff, und beim neuen Kurs blieb. Es folgte der verlustreiche Krieg gegen das Dominion. Die Produktion der Defiant-Klasse wurde erhöht und gleichzeitig ein neues Schiffsmodell eingefühlt: Die Prometheus-Klasse. Ein pures Kriegsschiff welches für taktische Aufgaben im tiefen Raum konzipiert war, und entsprechende Waffensysteme bot.
Man sieht also, Starfleet hat eigentlich immer seinen Kurs gehalten, und sich nur an die herrschenden Rahmenbedingungen angepasst. Bis jetzt gibt es eigentlich nur 2 bekannte Kriegsschiffe aus TV und Kino welche auch so geführt werden: Defiant-Klasse, Prometheus-Klasse.

Die Dunkelziffer dieser Schiffe liegt allerdings, aufgrund der Spiele die nicht immer “Canon” waren, erheblich höher. Besonders im TMP-Segment gibt es einige Kriegsschiffe, die man jedoch niemals im Kino gesehen hat, welche da wären: “Ulysses-”, “Yamato-” und “Missouri-Klasse”. Diese Schiffe sind nur “offiziell”, weil es Spiele mit der Star-Trek-Lizenz gab, welche es dem Entwickler gestattete eigene Schiffsideen umzusetzen.

Ich bedanke mich für das Lesen, und hoffe einen kleinen Einblick in die militärische Entwicklung der Föderation gegeben zu haben.

Regards, eX!

Der beste Captain ist bis heute Kirk...voralem ist er ned so langweilig wie picard in der serie owbohl picard hat sich stark gebessert in den kinofilmen dort mag ich ihn sogar richtig doch als tng rauskam fand ich alles an der neuen creew so steril und charackterlos und langweilig... doch jetzt mag ich die crew auch^^ doch die charakterisitschte crew fin dich TOS...und kirk ist der beste von allen^^ nö spass bei seite wer der beste captain ist, ist geschmackssache...

apropo die Enterprise E also die Sovereign ist auch als kriegsschiff konzipiert gegen die Borg...
 
Zerogoki am 27.04.2006 12:35 schrieb:
eX2tremiousU am 26.04.2006 22:37 schrieb:
Spassbremse hat mit seiner Einschätzung absolut recht, wie ich finde. Bereits in TOS ging es unter Roddenberrys Fuchtel herrlich “plump” zu, zumindest wenn Kirk mal wieder in der Falle saß, und das mahnende Element “Spock” verhindert war. Da sprachen dann auch immer die Fäuste und die Waffen, Ähnlichkeiten zu damaligen, zeitgenössischen Filmen, waren natürlich rein zufälliger Natur. *g*
Ich denke, hätte es die Technik möglich gemacht, so hätten wir auch damals größere Raumschlachten gesehen.

Mit “TNG” bewies Roddenberry dann mehr Geschick und ließ mit Picard einen “Denker” ans Steuer der ENT-D. Einen Diplomaten, einen besonnenen Mann der klar denken kann, geschickte psychologische Manöver im Petto hat, aber auch “Fire at will” befehlen kann wenn es wirklich nicht anders geht. Imho der beste Star-Trek-Captain in der ganzen Geschichte / Saga.

Doch die militärische “Entschlossenheit” der Sternenflotte (die eben das militärische Instrument, bzw. die “Exekutive” der Föderation ist), konnte man bereits in den TMP-Filmen sehen, wo man langsam realisierte, dass der Schutz der expandierenden Föderation vor den Klingonen und Orion-Piraten nicht mehr mit herkömmlichen Einheiten der “Miranda-” “Akula-Refit-” und “Constitution-Refit-Class” zu bewerkstelligen war. Oder anders formuliert: Das Excelsior-Experiment. Ein neuartiger Prototyp der eine modifizierte, verstärkte Hüllenstruktur bot und ehrgeizig als Transwarp-Einheit konzipiert war. Der definitive Ersatz für die Constitution-Klasse. Besonders deutlich wurde dies dann in Star Trek 6 “Das unentdeckte Land”, wo die vor Waffen strotzende Excelsior den Bird of Prey im Torpedohagel begrub.

Dann kam TNG, eine ganze Generation wurde ausgelassen (geschichtlich bedeutend mit dem Ignorieren der “Enterprise-C”), und es gab ausreichend “Stoff” für neue Feindbilder. Die Romulaner, die Kardassianer und, dank Q, die BORG. Nach dem ersten Kontakt mit den Borg der durch Q möglich gemacht wurde, realisierte die Sternenflotte wie “schwach” ihre Schiffe waren. Eine Umrüstung der Excelsior-, Miranda- und Nebula-Klassen begann. Verstärkte Waffen, verstärkte Hüllenstruktur, verbesserte Schildleistung. Doch es brachte alles nichts. WOLF 359 resultierte in einer vernichtenden Niederlage für die Flotte. 39 zerstörte Kreuzer, 11000 tote Crewmitglieder. Eine elementare Schwächung der Verteidigungskapazitäten der Flotte. AB HIER begann der “New Way Of Starship Design”.
Die Defiant-Klasse wurde geboren, zumindest auf dem Zeichenbrett. Kein Luxus, keine Holodecks, keine wissenschaftlichen Einrichtungen. Es zählte nur eins: Effektivität im Kampf gegen die Borg, die zweifellos zurück kommen würden. Doch das Projekt misslang und wurde aufgrund der stetig schwindenden Bedrohung durch die Borg auf Eis gelegt. Es gab nur einen Prototypen, und dieser funktionierte nicht einmal mehr. Anstatt “Kriegsschiffe” zu bauen, rüstete man nun “Forschungsschiffe” konsequent und effektiv um. Die Nebula-Klasse (eigentlich ein pures Forschungsschiff) erhielt additionale Waffensysteme, und die Produktion von Schiffen der Galaxy-Klasse wurde erhöht.

Es folgte der Konflikt bzw. die Bedrohung durch das Dominion. Man stellte die Defiant in den Dienst, rüstete sich so weit möglich um, und hatte nun ein, dank der Romulaner, ein Schiff welches man tarnen konnte, und so perfekt für Infiltrationsmissionen war. Doch die Defiant war nicht sonderlich effektiv gegen die kleinen Jem’Hadar Jäger. Auch die Galaxy-Klasse kam aufgrund der schwachen Schilde nicht gegen eine kleine Staffel dieser Schiffe an. Wer die DS9-Folge in Erinnerung hat, weiß was ich meine.
Starfleet regierte nun konsequent und wurde langsam darauf aufmerksam, was sich am Horizont langsam ankündigen zu schien. Die Defiant-Klasse wurde erneut umgerüstet, Schiffe der übrigen Segmente bekamen erneut ein “Refit” spendiert und so gab es plötzlich alte Kreuzer der Excelsior-Klasse die mit Quanten-Torpedos und neuen Phasersystemen ausgerüstet waren. Siehe die “USS Lakota”, welche damals gegen die Defiant kämpfte. Doch man ging weiter und wollte mehr, es sollte kein zweites WOLF 359 geben, weder mit dem Dominion, noch mit den Borg. Neue Klassen wurden konzipiert und in Dienst gestellt. Saber, Steamrunner, Akira, Norway, Sovereign, Defiant MARK 2, Intrepid und modifizierte Schiffsdesigns wie z.B. die Centaur-Class. Alle Schiffe waren aktuell, stark und boten hinreichende Forschungssysteme. Als Kriegsschiff wurde aber weiterhin nur die Defiant-Klasse geführt. Dann kam die zweite Borg-Invasion (First Contact) und der Kampf gegen das klingonische Reich (DS9). Es gab wieder herbe Verluste, welche aber darin resultierten, dass die Flotte die Wichtigkeit dieser neuen Schiffsdesigns begriff, und beim neuen Kurs blieb. Es folgte der verlustreiche Krieg gegen das Dominion. Die Produktion der Defiant-Klasse wurde erhöht und gleichzeitig ein neues Schiffsmodell eingefühlt: Die Prometheus-Klasse. Ein pures Kriegsschiff welches für taktische Aufgaben im tiefen Raum konzipiert war, und entsprechende Waffensysteme bot.
Man sieht also, Starfleet hat eigentlich immer seinen Kurs gehalten, und sich nur an die herrschenden Rahmenbedingungen angepasst. Bis jetzt gibt es eigentlich nur 2 bekannte Kriegsschiffe aus TV und Kino welche auch so geführt werden: Defiant-Klasse, Prometheus-Klasse.

Die Dunkelziffer dieser Schiffe liegt allerdings, aufgrund der Spiele die nicht immer “Canon” waren, erheblich höher. Besonders im TMP-Segment gibt es einige Kriegsschiffe, die man jedoch niemals im Kino gesehen hat, welche da wären: “Ulysses-”, “Yamato-” und “Missouri-Klasse”. Diese Schiffe sind nur “offiziell”, weil es Spiele mit der Star-Trek-Lizenz gab, welche es dem Entwickler gestattete eigene Schiffsideen umzusetzen.

Ich bedanke mich für das Lesen, und hoffe einen kleinen Einblick in die militärische Entwicklung der Föderation gegeben zu haben.

Regards, eX!

Der beste Captain ist bis heute Kirk...voralem ist er ned so langweilig wie picard in der serie owbohl picard hat sich stark gebessert in den kinofilmen dort mag ich ihn sogar richtig doch als tng rauskam fand ich alles an der neuen creew so steril und charackterlos und langweilig... doch jetzt mag ich die crew auch^^ doch die charakterisitschte crew fin dich TOS...und kirk ist der beste von allen^^ nö spass bei seite wer der beste captain ist, ist geschmackssache...

apropo die Enterprise E also die Sovereign ist auch als kriegsschiff konzipiert gegen die Borg...


Picard und Kirk sind meine Lieblinge.
Aber ich stimme zu anfangs war Picard viel zu diplomatisch und hat den unnahbaren gespielt.
In den späteren Folgen hat sich das ja geändert.

Die Soverign-Klasse wurde als Forschungsschiff eingeführt.
Am Besten kann man die Klasse wohl mit der Consitution-Klasse vergleichen oder mit den Excelsiors.
Gute Allrounder.
Sie ist der direkte Nachfolger der Galaxy-Klasse.
Nur länger, wehrhafter und vor allem technisierter.

Soweit ich weiß ist die Defiant-Klasse nur als schwerer Zerstörer eingetragen oder?

Oh jaaa Ulysses-Klassen Schiffe.
Da krieg ich sofort bock auf SFC2^^.
Ich freu mich schon auf Gefechte der Form:
Constellation, Soverign, Defiant, Excelsior (ohne Refit), usw. gegen nen Borg Kubus.

Wo wir grad bei Schiffen sind sollte man auch noch die Friedhofsflotte erwähnen.
Für jeden der damit nichts anfangen kann:
Die Friedhofflotte besteht aus Schiffen die aus den Teilen verschiedenster Schifftypen gebaut wurden.
Berühmtes Beispiel: Yeager-Klasse.
Ein Voyager-irgendwas Hybrid.
 
eX2tremiousU am 26.04.2006 22:37 schrieb:
Spassbremse hat mit seiner Einschätzung absolut recht, wie ich finde. Bereits in TOS ging es unter Roddenberrys Fuchtel herrlich “plump” zu, zumindest wenn Kirk mal wieder in der Falle saß, und das mahnende Element “Spock” verhindert war. Da sprachen dann auch immer die Fäuste und die Waffen, Ähnlichkeiten zu damaligen, zeitgenössischen Filmen, waren natürlich rein zufälliger Natur. *g*
Ich denke, hätte es die Technik möglich gemacht, so hätten wir auch damals größere Raumschlachten gesehen.

Mit “TNG” bewies Roddenberry dann mehr Geschick und ließ mit Picard einen “Denker” ans Steuer der ENT-D. Einen Diplomaten, einen besonnenen Mann der klar denken kann, geschickte psychologische Manöver im Petto hat, aber auch “Fire at will” befehlen kann wenn es wirklich nicht anders geht. Imho der beste Star-Trek-Captain in der ganzen Geschichte / Saga.

Doch die militärische “Entschlossenheit” der Sternenflotte (die eben das militärische Instrument, bzw. die “Exekutive” der Föderation ist), konnte man bereits in den TMP-Filmen sehen, wo man langsam realisierte, dass der Schutz der expandierenden Föderation vor den Klingonen und Orion-Piraten nicht mehr mit herkömmlichen Einheiten der “Miranda-” “Akula-Refit-” und “Constitution-Refit-Class” zu bewerkstelligen war. Oder anders formuliert: Das Excelsior-Experiment. Ein neuartiger Prototyp der eine modifizierte, verstärkte Hüllenstruktur bot und ehrgeizig als Transwarp-Einheit konzipiert war. Der definitive Ersatz für die Constitution-Klasse. Besonders deutlich wurde dies dann in Star Trek 6 “Das unentdeckte Land”, wo die vor Waffen strotzende Excelsior den Bird of Prey im Torpedohagel begrub.

Dann kam TNG, eine ganze Generation wurde ausgelassen (geschichtlich bedeutend mit dem Ignorieren der “Enterprise-C”), und es gab ausreichend “Stoff” für neue Feindbilder. Die Romulaner, die Kardassianer und, dank Q, die BORG. Nach dem ersten Kontakt mit den Borg der durch Q möglich gemacht wurde, realisierte die Sternenflotte wie “schwach” ihre Schiffe waren. Eine Umrüstung der Excelsior-, Miranda- und Nebula-Klassen begann. Verstärkte Waffen, verstärkte Hüllenstruktur, verbesserte Schildleistung. Doch es brachte alles nichts. WOLF 359 resultierte in einer vernichtenden Niederlage für die Flotte. 39 zerstörte Kreuzer, 11000 tote Crewmitglieder. Eine elementare Schwächung der Verteidigungskapazitäten der Flotte. AB HIER begann der “New Way Of Starship Design”.
Die Defiant-Klasse wurde geboren, zumindest auf dem Zeichenbrett. Kein Luxus, keine Holodecks, keine wissenschaftlichen Einrichtungen. Es zählte nur eins: Effektivität im Kampf gegen die Borg, die zweifellos zurück kommen würden. Doch das Projekt misslang und wurde aufgrund der stetig schwindenden Bedrohung durch die Borg auf Eis gelegt. Es gab nur einen Prototypen, und dieser funktionierte nicht einmal mehr. Anstatt “Kriegsschiffe” zu bauen, rüstete man nun “Forschungsschiffe” konsequent und effektiv um. Die Nebula-Klasse (eigentlich ein pures Forschungsschiff) erhielt additionale Waffensysteme, und die Produktion von Schiffen der Galaxy-Klasse wurde erhöht.

Es folgte der Konflikt bzw. die Bedrohung durch das Dominion. Man stellte die Defiant in den Dienst, rüstete sich so weit möglich um, und hatte nun ein, dank der Romulaner, ein Schiff welches man tarnen konnte, und so perfekt für Infiltrationsmissionen war. Doch die Defiant war nicht sonderlich effektiv gegen die kleinen Jem’Hadar Jäger. Auch die Galaxy-Klasse kam aufgrund der schwachen Schilde nicht gegen eine kleine Staffel dieser Schiffe an. Wer die DS9-Folge in Erinnerung hat, weiß was ich meine.
Starfleet regierte nun konsequent und wurde langsam darauf aufmerksam, was sich am Horizont langsam ankündigen zu schien. Die Defiant-Klasse wurde erneut umgerüstet, Schiffe der übrigen Segmente bekamen erneut ein “Refit” spendiert und so gab es plötzlich alte Kreuzer der Excelsior-Klasse die mit Quanten-Torpedos und neuen Phasersystemen ausgerüstet waren. Siehe die “USS Lakota”, welche damals gegen die Defiant kämpfte. Doch man ging weiter und wollte mehr, es sollte kein zweites WOLF 359 geben, weder mit dem Dominion, noch mit den Borg. Neue Klassen wurden konzipiert und in Dienst gestellt. Saber, Steamrunner, Akira, Norway, Sovereign, Defiant MARK 2, Intrepid und modifizierte Schiffsdesigns wie z.B. die Centaur-Class. Alle Schiffe waren aktuell, stark und boten hinreichende Forschungssysteme. Als Kriegsschiff wurde aber weiterhin nur die Defiant-Klasse geführt. Dann kam die zweite Borg-Invasion (First Contact) und der Kampf gegen das klingonische Reich (DS9). Es gab wieder herbe Verluste, welche aber darin resultierten, dass die Flotte die Wichtigkeit dieser neuen Schiffsdesigns begriff, und beim neuen Kurs blieb. Es folgte der verlustreiche Krieg gegen das Dominion. Die Produktion der Defiant-Klasse wurde erhöht und gleichzeitig ein neues Schiffsmodell eingefühlt: Die Prometheus-Klasse. Ein pures Kriegsschiff welches für taktische Aufgaben im tiefen Raum konzipiert war, und entsprechende Waffensysteme bot.
Man sieht also, Starfleet hat eigentlich immer seinen Kurs gehalten, und sich nur an die herrschenden Rahmenbedingungen angepasst. Bis jetzt gibt es eigentlich nur 2 bekannte Kriegsschiffe aus TV und Kino welche auch so geführt werden: Defiant-Klasse, Prometheus-Klasse.

Die Dunkelziffer dieser Schiffe liegt allerdings, aufgrund der Spiele die nicht immer “Canon” waren, erheblich höher. Besonders im TMP-Segment gibt es einige Kriegsschiffe, die man jedoch niemals im Kino gesehen hat, welche da wären: “Ulysses-”, “Yamato-” und “Missouri-Klasse”. Diese Schiffe sind nur “offiziell”, weil es Spiele mit der Star-Trek-Lizenz gab, welche es dem Entwickler gestattete eigene Schiffsideen umzusetzen.

Ich bedanke mich für das Lesen, und hoffe einen kleinen Einblick in die militärische Entwicklung der Föderation gegeben zu haben.

Regards, eX!


wirklich schön und interessant geschrieben :)

Freut mich, dass es noch andere Freaks gibt, die sich genauso gerne mit sowas beschäftigen :)

Achja an alle, dies noch nicht wussten: J.J. Abrams (Lost, Alias) übernimmt die Regie für Star Trek XI, der für 2008 angekündigt wurde.
http://www.startrek.com/startrek/view/news/article/15891.html
 
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