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News - Spielemarkt: Jugendliche verlieren Interesse, behauptet Studie

Der-Picknicker am 11.04.2006 16:10 schrieb:
mehr als 10 stunden sollte ein spiel für mich nicht dauern...

Nix gegen deine persönliche Meinung aber ich hoffe wirklich dass das nicht die Runde macht. Spiele MÜSSEN fesseln und eine gewisse Spiellänge aufweisen, vor allen Dingen Strategie- und Rollenspiele.

Gruss
Morgott
 
Morgott am 12.04.2006 02:25 schrieb:
Der-Picknicker am 11.04.2006 16:10 schrieb:
mehr als 10 stunden sollte ein spiel für mich nicht dauern...

Nix gegen deine persönliche Meinung aber ich hoffe wirklich dass das nicht die Runde macht. Spiele MÜSSEN fesseln und eine gewisse Spiellänge aufweisen, vor allen Dingen Strategie- und Rollenspiele.

Gruss
Morgott

Sehe ich ganz genauso und ich halte solche Aussagen wie "ein Spiel sollte nicht länger dauern als 10 Stunden" für gefährlich. Wenn die Entwickler sowas mitbekommen, dann werden sie die Spiele noch kürzer machen, weil sie ja dann wissen, dass einige sie doch kaufen werden :rolleyes: Außerdem kann ich diese Aussagen eh nie verstehen. Möchten diese Leute etwa nicht für das viele Geld, dass sie für ein Spiel ausgeben nicht auch solange wie möglich mit diesem Spiel verbringen können? Wenn ich 45 Euro für ein Spiel ausgebe und es nach 6 Stunden vorbei ist, dann fühle ich mich verarscht, dann kann man das Geld auch gleich aus dem Fenster werfen. Ein Shooter sollte schon 15-20 Stunden Spielzeit haben und ein Rollenspiel um die 100 oder mehr, ansonsten ist es imo für mich nicht den Vollpreis wert. Gerade im Shooterbereich sind imo viele Spiele einfach nicht mehr als 20-25 Euro wert, weil sie einfach defintiv zu kurz sind. Bei Oblivion ist das jetzt was anderes, das ist endlich mal ein Spiel bei dem man wirklich das Gefühl hat, was für sein Geld zu bekommen. Mit dem Spiel kann man hunderte von Stunden verbringen :top:
 
Ich bin zwar nimmer Jugendlich,
aber das ich immer weniger Spiele trifft voll und ganz zu!

Gründe:
-mangelne Langzeitmotivation
(8 von 10 Spiele zock ich nicht fertig,daher kauf ich in zukunft
nurnoch 2 von 10) :D
-mit neuer Grafik versehener Einheitsbrei
-es gab wohl noch nie so viele verbuggte Release wie heute
-fehlende Demos( fallen direkt durchs raster)
-Star Force (fällt direkt durchs raster)
- :-$ EA Games (fällt seit BF2 direkt durchs raster)

Mfg
 
-

"Glaub´ nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast."
Obwohl, wie schon mehrfach erwähnt: bei dem Mangel an innovativen Neuerscheinungen wäre es kein Wunder.
 
kann mich, auch als nciht-mehr-so-ganz-jugendlicher, der meinung von BartSimpson anschliessen:
- 2 tage nach verkaufs-start fangen das patchen an,
wenn ich an EA denke, schulden die mir schon einiges an zeit (und deswegen auch geld!)
EA game.. werd ich mir in zukunft keins mehr zulegen..

verbuggte spiele töten motivation,
so toll kann kein spiel sein, dass ich trotz dauernden abstürzen es trotzdem immer starte..

für mich stehlen sich hier auch schon die produzenten aus ihrer verantwortung,
es geht nurmehr ums korrekt tolle marketing,
um schon im vorfeld viele von einem kauf zu überzeugen,
also shcnell raus mit dem produkt,
was net fertig is, wird halt nachgeliefert, als patch..


danke,
ich werd brettspieler
 
Shadow_Man am 12.04.2006 03:44 schrieb:
Sehe ich ganz genauso und ich halte solche Aussagen wie "ein Spiel sollte nicht länger dauern als 10 Stunden" für gefährlich. Wenn die Entwickler sowas mitbekommen, dann werden sie die Spiele noch kürzer machen, weil sie ja dann wissen, dass einige sie doch kaufen werden :rolleyes: Außerdem kann ich diese Aussagen eh nie verstehen. Möchten diese Leute etwa nicht für das viele Geld, dass sie für ein Spiel ausgeben nicht auch solange wie möglich mit diesem Spiel verbringen können? Wenn ich 45 Euro für ein Spiel ausgebe und es nach 6 Stunden vorbei ist, dann fühle ich mich verarscht, dann kann man das Geld auch gleich aus dem Fenster werfen. Ein Shooter sollte schon 15-20 Stunden Spielzeit haben und ein Rollenspiel um die 100 oder mehr, ansonsten ist es imo für mich nicht den Vollpreis wert. Gerade im Shooterbereich sind imo viele Spiele einfach nicht mehr als 20-25 Euro wert, weil sie einfach defintiv zu kurz sind. Bei Oblivion ist das jetzt was anderes, das ist endlich mal ein Spiel bei dem man wirklich das Gefühl hat, was für sein Geld zu bekommen. Mit dem Spiel kann man hunderte von Stunden verbringen :top:

Hm. Ich stimme dir nicht ganz zu. Was für mich auf jeden Fall genauso wichtig, wie dir ist: Rollenspiele sollten lange gehen. 100 Stunden und mehr sollten schon drin sein, dann hat sich das auch bei einem Preis von 45 - 50 € gelohnt. Bei Shootern seh ich das etwas anders. Die sollten meine Meinung nach Maximal 20 Stunden gehen (danach hab ich eigentlich keine Lust mehr auf Shooter), aber dafür sollten die auch weniger kosten. Ich sehe es genausowenig wie du ein, für einen Shooter bis zu 50 € auszugeben, den ich dann nach 6 - 10 Stunden durchgespielt habe. Aber wenn der Shooter, sagen wir 30 - 35 € kostet und dann nur so 10 - 15, evtl. sogar 20 Stunden Spielzeit hat, wäre ich zufrieden.

Das ganze ist jetzt meine Meinung, ich bin eh Rollenspielfan. ;) Und ein Rollenspiel, das nur 20 Stunden dauert, kann ich mir nicht vorstellen. Also die sollten beim alten Preis bleiben, aber locker 100 Stunden bieten.

Gruß!
 
KaterFreggel am 11.04.2006 16:03 schrieb:
Wäre die Studie aus Deutschland fände ich dass interessant. Ich könnte sogar Gründe nennen warum Jugendliche weniger spielen, aber so ist mir dieser Newsbeitrag recht wenig nützliche... 2000 Schüler reichen mir für ein aussagekräftiges Ergebnis eh nicht... 10000 wären da interessanter. :-|


Ich hab Statistik im Zuge des Studiums :pissed: und 2000 Befragte ist sind eigentlich schon recht viele, wenn der Aufbau der Statistik gut gemacht ist.
 
KaterFreggel am 11.04.2006 16:03 schrieb:
Wäre die Studie aus Deutschland fände ich dass interessant. Ich könnte sogar Gründe nennen warum Jugendliche weniger spielen, aber so ist mir dieser Newsbeitrag recht wenig nützliche... 2000 Schüler reichen mir für ein aussagekräftiges Ergebnis eh nicht... 10000 wären da interessanter. :-|

2000 ist auch wirklich arg wenig. Die meisten Gründe woran das liegt wurden schon genannt.
Dann rechnen wir noch die steigenen christlichen Fanatismus in den USA und das ja in allen Spielen Nackte Brüste sind und anderes Teufelswerk und das auch noch einige in den nächsten Kriegen dienen werden/müssen.

Alles in allem nicht grad repräsentativ die Studie auch ohne ironie.
 
davidian2000 am 12.04.2006 02:01 schrieb:
Der-Picknicker am 11.04.2006 16:10 schrieb:
also mir ist auch aufgefallen das ich weniger lust habe ein spiel zu spielen und wenn dann auch nur kurz.......warum weiß ich aba nich
[...]
lange spiele nerven mich mittlerweile...
überlange spiele mögen zwar valueformoney sein, aber nach ein paar stunden sehne ich das ende herbei oder höre sogar vorzeitig auf...
mehr als 10 stunden sollte ein spiel für mich nicht dauern...

ich mag lange spiele, aber eher welche von der art, schnell zu erlernen aber schwer zu meistern,... sowas wie CIV, CimCity, Heart of Iron, Siedler 1-2

ich finde solche Spiele gibt es zu wenige, sondern nur noch einheitsbrei...
ich für mich stelle den gleichen trend auch bei Kinofilmen fest... :-(

es fesselt mich alles nicht mehr so...
 
Diese ganz billig produzierten Spiele welche für wucherpreisen verhöckert werden und als "innovation" gelten um einfach den Gewinn zu erhöhen werden nicht mehr so oft gekauft wie letztes Jahr?
Kann ich mir kaum vorstellen.

Billige Konsolentitel welche 1:1 von einem Gameboy (sw) auf den PC portiert wurden sind doch total in.

Dabei kann man beim Kauf des Spiels gleich noch in der letzten Betaphase mitmachen. Und das sogar ohne sich vorher anmelden zu müssen. Einfach Spielkaufen und testen.
Nach dem 47279 Patch, dem 3783 Systemneuaufsetzen und den 1635 neuen Grafiktreiber installieren ist das Spiel dann endlich spielbar und läuft leicht ruckelig auf einem aktuellen PC.

Meist erscheinen Patches auch ziemlich früh. Nicht selten kommt es vor das ein Patch Tage oder sogar Wochen vor veröffentlichung des Spiels erscheint - oder sogar am gleichen Tag. Na ist das nicht ein toller Support.
Da freut man sich doch gleich das sofort ein Patch erschienen ist, eventuell auch zwei.
Sowas ermutigt einen natürlich das Spiel gleich in den Händen zu halten um den aktuellen Patch testen zu können um seitenweiße Bugreports an die Entwickler losjagen zu können - sowas ist Fun pur - welche dann den Patch Support einfach einstellen, ein paar neue Levels basteln und es als Teil 2 verkaufen.

Oder die Aufteilung von einem Spiel in drei Verpackungen/Spiele. Das ist doch innovativ. So merkt man kaum das man 60-80 Euro verbraten hat für ein mittelmäßiges Spiel statt 40 Euro für alles in einem welches eventuell sogar mehr Spaß gemacht hätte.

Und dann bekommt man noch als Kunde einen Kopierschutz verpasst der sich schnell mal als Rootkit oder als Brennermanipulator entpuppt ist doch auch was tolles. Somit darf man dann nach dem Spielen sein System wieder neu aufsetzen weil das ganze System ausgebremst wird und hat somit noch mehr Spielspaß, da dies ja durch das Spiel verursacht wird und eine zusätzliche innovation ist welche auch als "geil" von den Zockern beschrieben wird.

Ich finde die Gamer sind einfach zu unfair zu den Entwicklern.
 
Seifer_Almasy am 13.04.2006 09:44 schrieb:
KaterFreggel am 11.04.2006 16:03 schrieb:
Wäre die Studie aus Deutschland fände ich dass interessant. Ich könnte sogar Gründe nennen warum Jugendliche weniger spielen, aber so ist mir dieser Newsbeitrag recht wenig nützliche... 2000 Schüler reichen mir für ein aussagekräftiges Ergebnis eh nicht... 10000 wären da interessanter. :-|

2000 ist auch wirklich arg wenig. Die meisten Gründe woran das liegt wurden schon genannt.

...

Alles in allem nicht grad repräsentativ die Studie auch ohne ironie.

wie da-gmd acuh schon sagte: 2000 sind eigentlich schon eine recht hohe zahl. mathematisch brauchst du für statistiken deutlich weniger leute, um auf eine große gesamtzahl hochzurechnen. wenn du zB 4000 leute in D rein zufällig anrufst, dann wirst du dabei zu über 95%iger sicherheit befragte aus allen möglichen bereichen der bevölkerung erwischen und auch zu sicher 95% eine aussage treffen können, deren prozentualen werte sich nur minimal ändern würden, wenn du wirklich JEDEN in D befragst. zB wenn von 4000 befragten deutschen 46% meinen, dass man rauchen in kneipen verbieten sollte, dann denken das mit hoher sicherheit auch 35-47% der rund 80Mio deutschen.

zB die wahlhochrechnungen basieren auch selten auf mehr als 3000 befragten, und die liegen meist im 0,1-0,2% korrekt bezüglich des endergebnisses.

es gibt immer so ne art grenze, aber du du sehr sicher sagen kannst, dass sich kaum was an der aussage ändert, wenn du NOCH mehr befragst. und die grenze wächst nicht linear mit, also es ist nicht so 4000 befragte => schlussvolgerung auf 80Mio, 8000 befragte => schlussvolgerung auf 160Mio. sondern für 160Mio brächtest du evtl. nur statt 5000 statt die 4000 für 80Mio.

nur als beispiel, die genauen werte kenne ich nicht. ;-)


und die umfrage muss natürlich auch gut gemacht sein, du kannst nicht vormittags um 11h außerhalb der typischen ferienzeiten in einer kneipe ne repräsentative umfrage zum thema "was halten sie von der 40 stunden woche" machen... ;)
 
chridder am 13.04.2006 14:06 schrieb:
davidian2000 am 12.04.2006 02:01 schrieb:
Der-Picknicker am 11.04.2006 16:10 schrieb:
also mir ist auch aufgefallen das ich weniger lust habe ein spiel zu spielen und wenn dann auch nur kurz.......warum weiß ich aba nich
[...]
lange spiele nerven mich mittlerweile...
überlange spiele mögen zwar valueformoney sein, aber nach ein paar stunden sehne ich das ende herbei oder höre sogar vorzeitig auf...
mehr als 10 stunden sollte ein spiel für mich nicht dauern...

ich mag lange spiele, aber eher welche von der art, schnell zu erlernen aber schwer zu meistern,... sowas wie CIV, CimCity, Heart of Iron, Siedler 1-2

ich finde solche Spiele gibt es zu wenige, sondern nur noch einheitsbrei...
ich für mich stelle den gleichen trend auch bei Kinofilmen fest... :-(

es fesselt mich alles nicht mehr so...

bei der Beurteilung von Spielen vergißt man leicht, daß Spiele, die eine GERINGE ANFORDERUNG an den Spieler stellen, schnell an Attraktivität verlieren. Arcade brennt gewissermaßen schnell runter. Leider ist der Großteil aktueller Titel Arcade. Bereits das Sehnen nach einer "neuen" Story ist für mich ein Symptom für einen Arcade-Spieler, der etwas gegen seine kontinuierliche Abstumpfung braucht. Solche Leute sagen dann, sie hätten keine Lust auf lange Spiele. In Wirklichkeit ist es die UNFÄHIGKEIT, Spieltiefe zu erleben. Sturmovik z.B. hat eine unendliche (strategische) Spieltiefe, ohne eine atemberaubende Story zu bieten. Oder Operation Flahspoint. Die Komplexität, die dieses Spiel bietet, wird einem nicht "serviert", man muß sie selber schaffen. Ich halte übrigens das sogenannte Strategie-Genre für Mumpitz, Pseudo. Strategische Tiefe bieten per def. nur Simulationen. Oder Schach.
 
JumpingHubert am 15.04.2006 15:22 schrieb:
.... Ich halte übrigens das sogenannte Strategie-Genre für Mumpitz, Pseudo. Strategische Tiefe bieten per def. nur Simulationen. Oder Schach.

Was macht dann für dich strategische Tiefe aus?
 
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