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News - Spielemarkt: Bundesregierung plant Deutschen Computerspielepreis

Lion2k7 am 22.12.2007 22:03 schrieb:
Spiele verbieten wollen und jetzt Spiele auszeichnen.Die sollen sich mal entscheiden, oder die Spieleindustrie in ruhe lassen.

gehts noch pauschaler?
Spiele verbieten, einen Informationsstand hast du........
 
dieser preis ist so sinnvoll als wenn indien einen preis für autos oder island einen für kühlschränke einführen würde. deutschland ist nun einmal 3.welt, was games angeht, von ein paar ganz wenigen ausnahmen abgesehen.
 
300.000 Euro...nennen sie "Hochdotiert" lol
Ein Spiel zu Entwickeln kostet paar Millionen da sind 300k ein Tropfen auf den Heissen Stein, aber naja besser 300.000 € als gar nichts.

Erst Computerspieler Denunzieren und jetzt Spiele-Preis anbieten wollen......scheiss Politiker.
 
Stefan1981 am 23.12.2007 09:07 schrieb:
300.000 Euro...nennen sie "Hochdotiert" lol
Ein Spiel zu Entwickeln kostet paar Millionen da sind 300k ein Tropfen auf den Heissen Stein, aber naja besser 300.000 € als gar nichts.

Erst Computerspieler Denunzieren und jetzt Spiele-Preis anbieten wollen......scheiss Politiker.
omg... mit dem Preisgeld soll ja auch nicht gleich das ganze Spiel finanziert werden, damit die Entwickler 0€ Ausgaben haben... Für ein Preisgeld sind 300.000€ verdammt viel. Sag mir mal bitte, wo mehr Geld für ein innovatives Spielekonzept von einer Regierung vergeben wird?!

Was deinen letzten, unqualifizierten Satz betrifft.. Meiner Meinung nach gehören Shooter nicht in die Hände von pubertierenden, 16-jährigen Halbstarken, die aufm Server ohne die Wörter "huso", "noobcamper", oder sonstigen Verbalergüssen gar nicht mehr auskommen. Solange sie nicht ownen, ist jeder andere ein noob oder ein camper. Ich frage mich, wie solche Jugendlichen in der Gesellschaft klar kommen wollen, denn da wird denen nichts mehr geschenkt, wenn se erwachsen sind. Hartz4 vielleicht, aber das wars.

Da beschweren sich die Leute, dass in Deutschland spieletechnisch so gut wie gar nichts geht, aber im gleichen Atemzug werden Anstrengungen auf Regierungsebene, daran etwas zu ändern, von den Leuten gleich verurteilt. Und ein innovatives Spiel ist nicht gleichbedeutend mit WoW oder Crysis, MMORPGs oder Egoshooter, denn beide Konzepte sind uralt...

Man darf gespannt sein, wie die Resonanz seitens der deutschen Spieleentwickler aussehen wird!
 
rakurai am 23.12.2007 10:18 schrieb:
Stefan1981 am 23.12.2007 09:07 schrieb:
300.000 Euro...nennen sie "Hochdotiert" lol
Ein Spiel zu Entwickeln kostet paar Millionen da sind 300k ein Tropfen auf den Heissen Stein, aber naja besser 300.000 € als gar nichts.

Erst Computerspieler Denunzieren und jetzt Spiele-Preis anbieten wollen......scheiss Politiker.

Was deinen letzten, unqualifizierten Satz betrifft.. Meiner Meinung nach gehören Shooter nicht in die Hände von pubertierenden, 16-jährigen Halbstarken, die aufm Server ohne die Wörter "huso", "noobcamper", oder sonstigen Verbalergüssen gar nicht mehr auskommen. Solange sie nicht ownen, ist jeder andere ein noob oder ein camper. Ich frage mich, wie solche Jugendlichen in der Gesellschaft klar kommen wollen, denn da wird denen nichts mehr geschenkt, wenn se erwachsen sind. Hartz4 vielleicht, aber das wars.


Du meinst also das nur 16 Jährige solche Wörter benutzten :ugly: .
Wenn ja dann warst du noch nie auf einem richtigem Public Server =)
 
rakurai am 23.12.2007 10:18 schrieb:
[...] Meiner Meinung nach gehören Shooter nicht in die Hände von pubertierenden, 16-jährigen Halbstarken, die aufm Server ohne die Wörter "huso", "noobcamper", oder sonstigen Verbalergüssen gar nicht mehr auskommen. [...]
Man darf gespannt sein, wie die Resonanz seitens der deutschen Spieleentwickler aussehen wird!
Man darf auf die Resonanz der Zielgruppe gespannt sein und diese sollte man auch nicht aus den Augen verlieren. Wenn man mir als Jugendlichem mit akuten Hormonschwankungen und dem ganzen anderen Mist der Pubertät eine Diskette in die 1541 geschoben hätte, auf der das Prädikat "besonders wertvoll" (<- wie peinlich, wenn das ein Kumpel sieht) inkl. Bundesgeier klebte, ich hätte wohl müde gelächelt, die Diskette aus dem Fenster geworfen und Commando weitergezockt, wenn auch nur aus Protest.
Andersrum: Was nutzen einem die dollsten Auszeichnungen eines (Computer-)Spiels, wenn sie nach dem Weihnachtsabend und dem aufgesetzten freundlichen "Danke" des Sprößlings im Schrank verschwinden oder gleich bei eBay eingestellt werden?
 
Egal, was für ein Konzept Herr Neumann erarbeitet, es bleibt eine gute Sache. Es geht hier augenscheinlich darum, ein Gegengewicht zu setzen. Nach dem Motto: Nicht alle Computerspiele sind fragwürdigen Charakters oder computerspielen (der ausgezeichneten Spiele) kann auch positiv auf den Spieler wirken.
Wenn wir an die vielen negativen Nachrichten in bezug auf Computerspiele denken, ein Schritt in die richtige Richtung.
Natürlich hat die Auszeichnung auch (ganz nebenbei ;-) ) positive Nebeneffekte für unsere Herrn Politiker:
1. sie tun was für Computerspiele
2. sie können darauf in Diskussionen um Computerspiele verweisen.

Ohne Frage ist das aber ein konstruktiver Ansatz unserer Gesetztgeber und sollte daher begrüßt werden.

Dass hier einige Meinungen sofort so negativ ausfallen, lässt sich vielleicht folgender Maßen erklären.

1. der sogenannte Zeitgeist (alles was von "denen da oben" kommt, muss schlecht sein) [wobei wir wissen, dass sehr viele dieser negativen Grundeinstellungen als Kompensation für nicht erreichte Lebensziele dient. Und Kinder /Jugendliche das Verhalten ihrer Eltern nachahmen]

2. mögen einige Frust über das negative Image ihrer Lieblings-Freizeit-Beschäftigung mit sich rumtragen.

Ich will mit meinem Beitrag niemanden zu Nahe treten. Dies sind lediglich ein paar Gedanken zu diesem Thema, die schon eine Weile in mir schlummern.

Ich kann nur dieses ständige Gemeckere einfach nicht mehr hören...
Nichts gegen Kritik, die sich mit dem Thema auseinandersetzt, das ist ja wohl klar!

Danke fürs Lesen!
Hurin
 
G4M3BOY am 22.12.2007 19:32 schrieb:
lol sind das nich die gleichen typen, die auch das JuSchGesetz verschärfen wollen ?? ^^ omg ey die spinnen doch total jez wollen die sich wohl wieda bei ihren künftigen wählern einschleimen aba nix da!!!! ^^

und wenn sie damit vlt auch nur die entwickler beeinflussen wollen innovative (oder laut einem eintrag in diesem thread au pädagogisch wertvolle) spiele rauszubringen, ist das trotzdem ein sehr lächerlicher versuch, schließlich lohnen sich (zumindest für die etwas größeren firmen, die anderen kriegen doch eh keine awards :finger: ) diese 300.000 euro doch garnich, um das risiko einzugehen durch ein neues konzept schlechte verkaufszahlen zu haben.

absolutly pointless ^^
das du wählen darfst wage ich nach einem solchen kommentar einfach mal zu bezweifeln, also was solls?

btt: ich finds ne gute sache. ziemlich panne finde ich, das hier anscheinend eine menge leute nicht ohne einen shooter auskommen, bzw. erwarten das nur die shooter (und actions-zocks in der art max payne usw) ausgezeichnet werden. was für ein schwachsinn. mir sind neue spielinhalte immer noch auszeichnungswerter als der x-te shooter aufguss.
shooter sind imo das innovationsärmste und auf dauer uninteressanteste spielgerne das es gibt (mit ausnahme der fifa-reihe *g*). das bedeutet nicht das ich keine shooter spiele - die brauchen dann allerdings ein mindestmaß an qualität - aber objektiv ist es doch nun mal so... warum soll man sowas denn dann auszeichnen?
 
BitByter am 23.12.2007 13:14 schrieb:
das du wählen darfst wage ich nach einem solchen kommentar einfach mal zu bezweifeln, also was solls?

btt: ich finds ne gute sache. ziemlich panne finde ich, das hier anscheinend eine menge leute nicht ohne einen shooter auskommen, bzw. erwarten das nur die shooter (und actions-zocks in der art max payne usw) ausgezeichnet werden. was für ein schwachsinn. mir sind neue spielinhalte immer noch auszeichnungswerter als der x-te shooter aufguss.
shooter sind imo das innovationsärmste und auf dauer uninteressanteste spielgerne das es gibt (mit ausnahme der fifa-reihe *g*). das bedeutet nicht das ich keine shooter spiele - die brauchen dann allerdings ein mindestmaß an qualität - aber objektiv ist es doch nun mal so... warum soll man sowas denn dann auszeichnen?

Ich finde diesen Preis auch ein gute Sache, zumindest grundsätzlich. Es stellt sich nur die Frage wie und von wem sich Herr Bernd Neumann konzeptionell beraten lässt. Ihm selbst traue ich nämlich keine ausreichende Kompetenz zu.

Was die Shooter angeht, so muss man jedoch feststellen, dass sie fest dazugehören und das nicht wenige Firmen die Shooter entwickeln, neben Innovationen eben auch neue Engines entwickelt haben. Da hier eben Neues erschaffen wird, müssen sie selbstverständlich gleichberechtigt berücksichtigt werden - auch von der Bundesregierung. Ansonsten verliert der Preis an Glaubwürdigkeit, bevor er vergeben wurde.

Es bleibt also abzuwarten, was geschehen wird.

Grundsätzlich aber sehe ich es auch, dass es eine Menge guter Genres neben den Shootern gibt. In meiner Spielesammlung machen die stigmatisierten "Killerspiele" (finde den Begriff einfach nur zu geil!!! ;-) ) nur einen Bruchteil aus!

Edit:
heise.de schreibt, dass der Preis
für jene Computerspiele ausgelegt, die einen künstlerischen Anspruch hätten und gleichzeitig pädagogisch wertvoll seien
, vergeben wird!

Also kann wohl davon ausgegangen werden, dass eine Firma wie z.B. Crytek oder ein Spiel wie Bioshock von vorn herein niemals einen Preis erhalten wird - nicht sonderlich glaubhaft diese Verleihung.

Ich wusste nicht, dass ein kultureller Beitrag unbedingt den "Jugend-Passus" benötigt!
Letztlich handelt es sich eigentlich um einen Jugendcomputerspielpreis, nur dass es eben so nicht benannt wird.


http://www.heise.de/newsticker/meldung/101033
 
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