• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Six Days in Fallujah: Six Days in Fallujah: Konami distanziert sich vom Irak-Shooter

Bonkic am 27.04.2009 12:49 schrieb:
BlackP88 am 27.04.2009 12:41 schrieb:
Ich will mal n Kriegsshooter spielen, nachdem, wenn ich ihn durch gespielt hab, stumm vorm Rechner sitze und mir wieder denke wie beschissen Krieg doch ist. Es gibt Filme die bringen das gut rüber.. z.B. Letters from Iowa.. aber in der Spieleszene ist man immer nur der Held.. es gibt immer nur schwarz weiß... nix, was mit der realität zu tun hat.


das liegt ua daran, dass -anders als im film- du selbst der protagonist in einem spiel bist.
oder willst du etwa "fragwürdige" aktionen, wie foltern, zivilisten erschiessen, frauen vergewaltigen etc. mit maus und tastatur durchführen?
das wäre realistisch, aber wohl kaum das, was die meisten gerne "spielen" würden.
Dazu fallen mir einige Beispiele ein. Dass man Krieg auch in einem Spiel in Frage stellen kann, davon kann man sich wunderbar bei Vietcong, OFP: Resistance oder auch BiA überzeugen. Das funktioniert ganz ohne die Darstellung von Kriegsverbrechen. Solche gab es auch schon öfter, zB in Shellshock oder CoD: WaW. Da ist es bloss an der Umsetzung gescheitert. Wie es besser geht hat man zB in Men of Valor (Niederbrennen eines Dorfes) oder OFP: Red Hammer (Auslöschung eines zivilen LKW-Konvoi) gesehen .

Möglich ist das also durchaus. Aber es ist halt leichter gesagt als getan. ;)

SSA
 
Call of Duty 4 hat doch im Prinzip ein ähnliches Szenario. Nur das es leicht unkenntlich gemacht wurde.

Ich verstehe die Aufregung nicht, wir spielen auch WWII Spiele. Nur weil ein Krieg "aktuell" ist, sollte man ihn nicht an der Veröffentlichung hindern. Kriege sind schon immer Thema von Videospielen, und kein Spiel sollte etwas mit Politik zu tun haben. Deßhalb gibt es für mich keinen Grund, bestimmte Szenarien zu verteufeln. Ob man es spielen möchte ist eine andere Sache.

Verständlicherweise stört das die Veteranen, aber das hat es bei den anderen Kriegsspielen sicher auch getan. Sie sollten solche Spiele am besten ignorieren.
 
Mal sehen, wer die moralischen Bedenken über Bord wirft ...

Was soll denn das? Das ist auch nur ein Kriegsspiel, nicht mehr und nicht weniger. Oder haben die Amis ein Problem damit, mal nicht als Helden darzustehen?

Ich hatte ja auf ein thematisch interessantes Spiel gehofft, aber wenn Konami die SAche zu heiß wird ... Mal schaun, wer's übernimmt - ich habe Zweifel, dass es ganz fallengelassen wird.
 
Was ist denn jetzt auf einmal mit den demokratischen Amerikanern los? :confused:
Ich dachte die stehen auf so nen scheiss, dann können die ihren verhassten Irakern den Arsch aufreissen. :ugly:

Ich stehe zwar eigentlich auch nicht so auf Kriegsspiele aber in Amerika kamen solche Spiele bisher doch immer gut an.

Kann mich einer mal aufklären warum sie jetzt von diesen Spiel so empört sind, sind bei der Schlacht etwa außergewöhnlich viele Amis gestorben oder zu wenig Iraka? :ugly:

PS: ich weiss das immer viele Amis bei den Kriegen im nahen Osten sterben, nicht das jetzt jemand mich darauf hinweisen will, denn ich gucke täglich Nachrichten.
 
finds ziemlich heuchlerisch, zum 2 wk und vietnam gabs dutzende spiele und diese kriege haben weit mehr opfer gefordert als der irak konflikt und da hatte auch keienr ien problem damit. sind tote die vor 50 jahren gestorben sind weniger achtenswert als welche die vor 5 jahren starben?

wer bedenken oder probleme damit hat solls nicht spielen, meine oma spielt ja auch kein wk-shooter :-D
 
ING am 27.04.2009 18:28 schrieb:
finds ziemlich heuchlerisch, zum 2 wk und vietnam gabs dutzende spiele und diese kriege haben weit mehr opfer gefordert als der irak konflikt und da hatte auch keienr ien problem damit.
Wer es genau wissen will (zumindest, was die Toten Amerikaner betrifft) kann sich bei Wikipedia schlau machen: http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_casualties_of_war

Inwieweit das stimmt und wie aktuell das ist weiß natürlich nur der liebe Gott. :ugly:

EDTI:
Für Leute die keine Tabellen lesen können filtere ich mal die Daten raus: :ugly:

Vietnamkrieg hat offiziell 58.209 Amerikanern das Leben gekostet und der Irakkrieg bis jetzt 4.271 (im Kampf und außerhalb)
 
@beiden vorredner- da ist was dran, nur sollte man einen Krieg dennoch nicht nach der Zahl seiner Opfer bewerten...Krieg=Krieg. Letzlich klingen hohe Zahlen nach noch schlimmer, aber ob man bei einem Krieg mit wenigen Toten sagen kann, naja, ok, der ging noch, wage ich zu bezweifeln ;)
 
crackajack am 27.04.2009 13:33 schrieb:
Bonkic am 27.04.2009 12:49 schrieb:
das liegt ua daran, dass -anders als im film- du selbst der protagonist in einem spiel bist.
oder willst du etwa "fragwürdige" aktionen, wie foltern, zivilisten erschiessen, frauen vergewaltigen etc. mit maus und tastatur durchführen?
das wäre realistisch, aber wohl kaum das, was die meisten gerne "spielen" würden.
Dafür gibt es Cutscenes. Ok, wäre dann auch wieder nur Film. Aber das Gesamtspiel könnte man endlich eben nicht nur als unterhaltendes Spiel konsumieren. In Kriegsshootern wird zu oft die rosarote Brille über das Thema Krieg gelegt. Die neg. Seiten werden ausgeblendet oder völlig einseitig werden böse Aktionen nur dem Gegner zugeteilt.
Mir ist das immer wieder zu einfach.

Das Krieg an sich in keinster Weise gut sein kann und dass das spielen davon eig. per se fragwürdig ist, ist dann das nächste Thema.

das mit den cutszenen ist an und für sich auch etwas problematisch. schließlich kann dadurch sugeriert werden, dass man selbst die "heldenarbeit" übernimmt, im shooter und das die "bösen" dinge nur von "anderen" getan werden. aber gerade der psychische druck der in solchen kriegen belastet, so dass auch soldaten die eigendlich "böse" taten ablehnen dazu getrieben werden oder menschen durchdrehen, wird ja in kriegskritischen filmen thematisiert. bei einem shooter finde ich das eher schwieriger.
ich denke man sollte einen shooter nach spieltechnischen maßstäben entwickeln. dem ganzen einen hauch realismus zu geben, kann sich sicherlich positiv auf die spannung auswirken. wichtig finde ich aber auch, dass kein schwarz-weiss bild gezeigt wird, sondern bei zwei konfliktparteien auch beide spielbar sind. wenn man dann jedoch behauptet, man entwickle eine "dokumentation" (vom CIA mitentwickelt), dann wird es mehr als unseriös.

die entscheidung von konami, sich vom spiel zu distanzieren ist durchaus fragwürdig, denn eine moralische entscheidung kann dies kaum sein, sonst hätte man das spiel von forneherein ablehnen müssen. es war wohl eher eine marketingfrage und der markt kennt wohl keine moral ("welch erkenntnis").
 
Zurück