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News - Sierra: Activision Blizzard-Zusammenschluss: Sierra-Titel und -Studios in Gefahr

Hmm. Auch wenn ihr mich jetzt als Schwein abtuen werdet. Sie verdienen es. Ich komme immernoch nicht drüberweg das die das Babylon 5 Spiel, bei nem Entwicklungsstand von 75% eingestellt haben. Geschieht denen recht.

So und nun zerschmettert mich mit euren Kommentaren.
 
Eine Perversion der Branche. Sollte tatsächlich Massive irgendwie benachteiligt werden, oder tatsächlich die Schotten schließen müssen (man will ja nicht den Teufel an die Tafel kreiden), dann wäre das in meinen Augen eine große Sauerei. Besonders wenn als Begründung der Punkt herhalten müsste, dass die Titel nicht kommerziell erfolgreich sind - was bei Massive leider bisher immer mehr oder minder stark gegeben war. Ich kenne kein anderes kleines Studio, das in den letzten Jahren so konstant gute Spiele rausgebracht hat. Ground Control, Ground Control 2 und ganz besonders World in Conflict waren für mich Meilensteine und haben sehr lange gut unterhalten. Nur bedingt an der Kasse erfolgreich, aber vom Gameplay und der Technik immer auf sehr gutem Niveau. Wenn Craptivision das nicht begreifen kann, oder die Vorzüge dieser Marken und Ideen nicht sehen will, dann werden künftig eben auch Spiele von denen boykotiert (na ja, fällt nicht schwer...nach 3 Jahren ist Quantum of Solace das einzig attraktive Spiel für mich). Meinem Sparschwein soll es recht sein.

Regards, eX!
 
AW:

Um Massive würde es mir echt mehr als leid tun :( Weil World in Conflict ist einfach so ein geiles Spiel, das müsste sich eigentlich ohne Ende verkaufen, tut es aber leider nicht. Die Welt ist so ungerecht :-|
 
AW:

Es ist schon traurig zu sehen, wie sich der Markt entwickelt hat. Früher gab es Games mit richtig guten Inhalten und Storys. Heute dreht sich alles hauptsächlich nurnoch darum, ordentlich Gewinn einzufahren, mit billigen, abgespeckten Games. Ich will ganz ehrlich sein, in ein paar Jahren ist der Markt total am Ende. Ich würde mal sagen, das der Computerspielemarkt aktuell seinen Höhepunkt erreicht hat und jetzt langsam untergeht.
 
Willkommen in der Realität !

So läuft es nunmal und das ist nicht die Schuld der Publisher. Die Kunden kaufen nunmal lieber das 35. Need for Speed oder das 23. Sims-Add-On. Damit läßt sich Gewinn machen. Und das zählt nunmal. Der Spielemarkt hat sich nunmal verändert. Ein-Mann-Spiele wie damals Rollercoaster Tycoon haben einfach keine Chance mehr. Um ein Spiel zu produzieren muss richtig Geld in die Hand genommen werden. Und da kann die Idee noch so toll sein, wenn das Spiel hinterher keiner haben will, ist das investierte Geld schonmal weg. Und warum sollten Entwickler, die am Markt vorbeiproduzieren, von anderen quersubventioniert werden?

Ob irgendwann der große Zusammenbruch kommt, wage ich auch stark zu bezweifeln. So völlig innovationslos ist beispielsweise das EA-Portfolio auch nicht. Die machen halt nur kleine Schritte, mit denen sie kein allzu großes Risiko eingehen.
 
Entschuldigung, erfolgreiche Produkte sind gute Produkte und die überleben und das ist immer der Fall. Starbugs, McDonalds, MediaMarkt, Ipod, Wii usw usw - die überleben nicht weil sie sich halt gut vermarkten sondern weil sie schwarze zahlen schreiben.

Wie oft bekommt man Spiele zum Kauf vorgeknallt die voller Fehler sind. Weil die Entwicklier nicht gründlich gearbeitet haben und dann noch schlicht zu dämlich waren von bestehenden Spielen das was sie selber auch nutzen wollen zu übernehmen. AoC ist ein gutes Beispiel...Patchen im Tagesrhytmus weil man soviel "übersehen" hat...leider gibt es immer mehr als genug pfeifen die soche produkte dann kaufen.

In Meinen Augen ist dieser Hausputz dringend notwendig. Nur die besten überleben und das ist auch gut so. Denn die qualität stimmt dann einfach...für russische Autos interessiert sich keine sau aber für ihre AK schon. Gutes Produkte setzen sich eben durch.
 
tadL am 13.07.2008 02:57 schrieb:
Entschuldigung, erfolgreiche Produkte sind gute Produkte und die überleben und das ist immer der Fall. Starbugs, McDonalds, MediaMarkt, Ipod, Wii usw usw - die überleben nicht weil sie sich halt gut vermarkten sondern weil sie schwarze zahlen schreiben.

Wie oft bekommt man Spiele zum Kauf vorgeknallt die voller Fehler sind. Weil die Entwicklier nicht gründlich gearbeitet haben und dann noch schlicht zu dämlich waren von bestehenden Spielen das was sie selber auch nutzen wollen zu übernehmen. AoC ist ein gutes Beispiel...Patchen im Tagesrhytmus weil man soviel "übersehen" hat...leider gibt es immer mehr als genug pfeifen die soche produkte dann kaufen.

In Meinen Augen ist dieser Hausputz dringend notwendig. Nur die besten überleben und das ist auch gut so. Denn die qualität stimmt dann einfach...für russische Autos interessiert sich keine sau aber für ihre AK schon. Gutes Produkte setzen sich eben durch.

irgendwie lese ich nen widerspruch bei dir
erst schreibst du, daß erfolgreiche produkte halt gute produkte sind und es nicht auf der vermarktung ankommt und später, daß es bei aoc doch genug leute gibt, die ein "weniger gutes" produkt kaufen

ich find schon, daß bei videospielen, speziell bei pc spielen die vermarktung extremen einfluss auf die verkaufszahlen hat, die aoc verkaufszahlen kommen nach meinem dafürhalten durch kraftvolle vermarktung (werbung, magazinwertungen, "euphorische forenbeiträge") und weniger durch die güte des produkts

es gibt selten ein spiel, was sich einfach dadurch verkauft "weil es hochwertig ist"
deutlich öfters verkauft sich ein mangelhaftes spiel gut weil es gut vermarktet wird

hängt auch damit zusammen, daß der großteil der spielekäufer ein extremes kurzzeitgedächtnis haben bzw schnell "verzeihen", da wird erstmal gepoltert, daß man nie wieder was von publisher x und entwickler y kaufen wird und wenn dann ein nachfolger oder ein addon kommt...
in dem marktverhalten unterscheidet sich der spielemarkt von allen anderen deutlich ;-)

jetzt kann man nur hoffen, daß blizzard nicht sagt, wir lassen diese sierra titel einfach mal erscheinen und sehen ob sie überzeugen sondern, daß sie auch nen ordentliche vermarktung ankurbeln, denn ohne ist sowieso sense
 
Natürlich wäre das schade, vor allem weil natürlich World in Conflict ein absolut gutes produkt ist (womit mal wieder bewiesen wäre, dass sich gute Produkte in der Softwarebranche eben nicht zwangsweise gut verkaufen).
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es natürlich nachvollziehbar und es ist natürlich auch "schön" zu sehen, dass nicht nur EA der Böse ist (mal sehen ob das haften bleibt)

Mal schauen, vielleicht retten die sich noch und wenn nicht, talentiert sind die Jungs von Massive doch allemal, die finden auch n anderen job, vielleicht ja bei der neuen Qualitätsoffensive von EA.
 
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