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News - PC Games: Kopierschutz in der Kritik: Was würden Sie tun, wenn Sie Publisher wären?

AW: News - PC Games: Kopierschutz in der Kritik: Was würden Sie tun, wenn Sie Publisher wären?

Einen wirksamen Kopierschutz für Software (Anwendersoftware, Offlinespiele etc.) gibts nicht und wird es nie geben.

Die einzige Möglichkeit wäre meiner Meinung nach ein echtes Belohnungssystem für ehrliche Käufer, die sich registrieren lassen können und dann zb. mit zusätzlichen Spieleinhalten für ihren Kauf belohnt werden. Ausserdem, wie auch schon gesagt wurde, ein ausführliches und schön gemachtes Handbuch - für mich jedenfalls ein Kaufargument.

Oder man schafft das alles komplett ab und stellt alle Inhalte nur noch online zur Verfügung, quasi WoW als Singleplayer-Version. Ich weiss aber nicht ob mir das gefallen würde, müsste schon verdammt billig sein. Ich vermute mal, in diese Richtung wird es aber gehen.
 
AW: News - PC Games: Kopierschutz in der Kritik: Was würden Sie tun, wenn Sie Publisher wären?

ich würde ausschließlich für Konsolen produzieren!
Und ja, ich weiß, dass es auch da Raubkopierer gibt, nur ist das Verhältnis zwischen den verkauften Einheiten und den Kopien besser.
 
AW: News - PC Games: Kopierschutz in der Kritik: Was würden Sie tun, wenn Sie Publisher wären?

Boesor am 09.11.2008 14:44 schrieb:
ich würde ausschließlich für Konsolen produzieren!
Und ja, ich weiß, dass es auch da Raubkopierer gibt, nur ist das Verhältnis zwischen den verkauften Einheiten und den Kopien besser.
ist aber sehr kurzsichtig gedacht, wenn nur noch konsolenspiele produziert werden würden, würde sich die raubkopierer scene halt komplett darauf konzentrieren und zack siehts nach kurzer seit genauso aus wie aufm pc.

das das verhältnis einfach noch so gut für die konsole ausfällt liegt hauptsächlich daran das konsolen user zu faul sind oder sich nicht trauen und viele sind auch noch kiddys sind für die das internet nur ein großer chatroom ist. sobald sich das auf die konsolen konzentriert wird das raubkopieren auch auf den konsolen boomen weils tatsächlich dann massenkompatibel wird, wenn einer es macht zeiht er automatisch seine kumpels mit, schneeballprinzip.
 
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Ich bin erstaunt, daß es so naive Leute gibt, die glauben, daß DRM oder Steam ein Kopierschutz sein soll.
 
AW:

Post 1 von 2

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Ich bin kein Experte auf dem Gebiet. Vielleicht liese sich mit einem dem "CipherUnicorn" ähnlichen Verfahren da etwas effektiver zu Werke gehen. Wie genau ein solcher Schutz aussehen müßte, und in wie Fern ein kleiner spezialisierter Prozessor auf dem Modul dazu beitragen könnte entzieht sich leider meiner Kenntnis. Zumindest in der Theorie müßte da was zu machen sein, denn wie gesagt - einzig mit Software kommt man einfach nicht mehr weiter.
Das Problem ist, dass das Modul einen Schutz gegen das Öffnen des Gehäuses bieten müsste ähnlich dem Ironkey. Ansonsten könnte man das Modul "einfach" öffnen und direkt den Verkehr auf dem Bus der Platine protokollieren, was auch wieder zusätzliche Verschlüsselungshardware ab adsurdum führen würde da die Kryptographiehardware und die Speicherchips i.d.R. aus Kostengründen nicht im gleichen IC untergebracht sind. Auch muss man darauf achten, ob die Chips irgendwelche Debuggingschnittstellen wie z.B. JTAG o.ä. besitzt womit man Zugriff auf die Interna der Kryptographiehardware bekommen könnte.

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Theoretisch kein Problem. Zu keinem Zeitpunkt muß das Programm/Spiel Zugriff auf sämtliche Daten haben. Egal welches Genre von Spiel, abhängig vom Standort des Spieler muß immer nur der Zugriff auf einen teil gewährleistet sein. Eben dieser teil der benötigt wird um die Welt direkt um den Spieler herum vom Computer berechnen zu lassen. Es ist also zu keinem Zeitpunkt nötig das der gesamte Inhalt eines solchen Moduls entschlüsselt werden muß.
Das würde in einem rein level-basierten Spiel funktionieren. Aber spätestens bei "offenen" Spielen wie Oblivion, Sacred, etc würde dies daran scheitern, dass das Spiel keine Möglichkeit hat einzugrenzen, welche Daten innerhalb der nächsten - sagen wir mal als Anhaltspunkt - 10 Sekunden benötigt werden (Landschaftsdaten, Quests, Musik/Sound, Objektmodelle, Texturen, etc) damit die Daten angefordert und rechtzeitig entschlüsselt werden können um den Spielablauf nicht ins Stoppen zu bringen.

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Das ist natürlich völlig richtig, aber sie müssen dabei keine Struktur ähnlich der auf einer Festplatte gespeicherten Daten haben. Man müsste die Daten also nicht nur nach und nach auffangen, man müßte sie auch wieder so im Ganzen zusammenfügen das eine Installation des Spiels (bzw. "transplantation", installiert wird ja nichts) - ohne Modul - problemlos möglich ist.
Dennoch müssen die Daten in einer Form vorliegen die das Betriebssystem - oder besser gesagt, das Dateisystem - verstehen kann. Und wenn ein Prozess die Daten über einen Kernelaufruf auslesen kann, können das alle Prozesse. Siehe auch meinen Vergleich mit TrueCrypt-Containern. Man kann einfach einen TC-Container nicht nur für einen Prozess zugänglich machen. Es geht aus technischen Gründen einfach nicht, und daran lässt sich auch [leider|zum Glück] nichts ändern - zumindest nicht bei den heutigen Betriebssystemen.

Auf Singularity säh die Sache eventuell wieder anders aus, aber man darf davon ausgehen, dass ein auf Singularity basierendes kommerzielles Betriebssystem in absehbarer Zeit nicht erscheinen wird. Und selbst wenn, es wäre in seiner Basis völlig inkompatibel zu den heutigen Systemen.

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Dem könnte man zusätzlich mit einem Mechanismus entgegen wirken welcher mit dem Kern des Spiels verschmolzen ist und (wie auch immer das umzusetzen wäre) sich vor dem Start (während des spielens) versichert das eben diese HW auch vorhanden ist. So hätte man - unterm Strich - quasi eine ganze Reihe von Schutzmechanismen zu einem großen Ganzen zusammengefügt.
Wie gesagt, DRM³. Ich hab eine nicht zertifizierte Grafikkarte? Spiel startet nicht. Ich hab ein nicht zertifiziertes Mainboard? Spiel startet nicht. Ich hab einen nicht zertifizierten Monitor? Spiel startet nicht.

So ein ähnliches System hat sich die Musik-/Filmindustrie ja schon ausgedacht: TCP. Wenn man sich aber mal anschaut was die Nachteile dieses Systems sind (siehe Link), sollte jedem ganz schnell klar werden, dass das einfach der falsche Weg ist.

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
OK, aber was denken Sie können die "Jungs" machen damit in Zukunft nicht mehr so viel von ihrer Software kopiert wird? Der Kunde muß da schon noch ein Stück mitziehen - finde ich.
Kaufenswerte Spiele produzieren? Den zahlenden Kunden nicht vorkriminalisieren? oO Nur um mal zwei einfache Dinge zu nennen. Kopierschutz ist genau wie diese 3 Minuten langen, nicht abbrechbaren "Auch RaubkopiererInnen sind VerbrecherInnen und werden im Gefängnis anal sodomiert" Spots auf Kauf-DVDs. Die nerven nur denjenigen, der Geld dafür bezahlt hat, weil in Rips dieses Zeugs rausgeschnitten worden ist. -.-"

Es kann nicht sein, dass man 50€ für ein 8h Spiel auf den Tisch legt welches eigentlich nur ein Grafikblender ist. Wenn ich Doom 3/Quake 4 locker an einem Tag durchspielen kann ohne das Spiel vorher zu kennen und danach dennoch alles gesehen zu haben ist doch was falsch. Die Stichworte hierzu wären "Wiederspielbarkeitswert" und "Langzeitmotivation".

Bei RTS rettet i.d.R. der Multiplayer die Sache - wenn denn das Balancing stimmt und dieses auch gepflegt wird. Auch kleine kostenlose Erweiterungen in Form von zusätzlichen Einheiten und Gebäuden (siehe z.B. Total Annihilation) können die Spielerschaft auf lange Zeit bei der Stange/Laune halten, da man damit (gutes natürlich Balancing vorausgesetzt) eine große Zahl zusätzlicher neuer interessanter Strategien ins Spiel bringen kann.

Bei RPG hat man im Normalfall eine lange Geschichte die man aus unterschiedlichen Blickwinkeln/mit verschiedenen Charakterklassen nochmal erleben kann. Verschiedene Klassen haben oft nicht nur ein völlig anderes Spielgefühl, sondern sorgen mit klassenspezifischen Questserien i.d.R. auch dafür, dass man mit einem Spielen eben nicht schon alles gesehen hat - man will wissen was man als "Schurke" oder "Magier" anderes bekommt als als "Krieger". Bestes Beispiel dafür: Baldur's Gate 2. Als Krieger bekommt man eine eigene Festung zum Verwalten, als Schurke eine Diebesgilde, als Barde ein eigenes Theater, als Magier eine magische Sphäre und Lehrlinge, usw.

Aber bei FPS siehts was das angeht sehr düster aus. Die Story der meisten FPS kann man getrost in der Pfeife rauchen, neuere Shooter hat man an einem Tag locker durch, und nochmal Spielen kann man sich sparen, da man i.d.R. alles gesehen hat. Multiplayer ist auch oft so ne Sache... wie viele Leute kennen Sie die Prey im Multiplayer spielen? Das macht man einmal auf ner LAN um die Level zu sehen, dann ist allen schlecht, und dann wird CS(S) oder DoD gezockt.

Eines weiß ich genau: in dem Moment in dem Publisher ihre Spiele nur noch per Download verkaufen, hab ich meinen letzten Cent für legale Spiele ausgegeben. Der ehrliche Käufer sollte immer einen Mehrwert gegenüber dem Schwarzkopierer haben. Warum sollte ich 50€ für einen Downloadlink zahlen, wenn ich einen anderen Downloadlink für umsonst haben kann? Handbuch, Schachtel und sonstige Extras (welche früher durchaus üblich waren wie z.B. Karten, Poster, Sammelfiguren, etc) hab ich ja bei keinem der beiden.

Und der Kunde zieht schon lang genug mit - er bezahlt Geld für das Zeug. Und lässt sich im Gegensatz dazu Kopierschutztreiber, Onlineaktivierungen, begrenzte Installationen und den ganzen anderen Mist gefallen, mit dem sich die Schwarzkopierer nie rumärgern müssen.

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Und jetzt gehen wir mal davon aus das in Zukunft auf jedem Mobo ein Chip verbaut wird der zusammen mit einem Spiele-Modul dafür sorgt das jeder derartig geschützte Software nutzen kann, wo genau wäre denn das Problem für den Kunden?
Das Problem bei TCP ist das, dass man die Problematik von abgeschalteten Aktivierungsserver noch verschärft und zu einem allgemeinen Problem macht:
[url=http://en.wikipedia.org/wiki/Trusted_Computing_Platform#Criticism_of_Trusted_Computing schrieb:
Wikipedia[/url]][...] The Cambridge cryptographer Ross Anderson has great concerns that "TC can support remote censorship [...] In general, digital objects created using TC systems remain under the control of their creators, rather than under the control of the person who owns the machine on which they happen to be stored (as at present) [...] So someone who writes a paper that a court decides is defamatory can be compelled to censor it — and the software company that wrote the word processor could be ordered to do the deletion if she refuses. Given such possibilities, we can expect TC to be used to suppress everything from pornography to writings that criticise political leaders." [...]
Auf gut Deutsch: mit TCP-"kompatiblen" Spielen könnte der Publisher sagen "Hey, Zeit für C&C 17, alle früheren Versionen starten ab sofort einfach nicht mehr" ohne dass der Kunde/Käufer irgendwas dagegen tun kann.
 
AW:

Post 2 von 2

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Wo ich einfach mal von ausgegangen bin das diese Umsetzung das geringere Problem darstellen sollte. Zumal es auch im Interesse des größten Softwareherstellers der Welt ist einen wirkungsvollen Kopierschutz zu entwickeln.
Der beste Kopierschutz sind zufriedene Kunden. Mehr hab ich eigentlich nicht zu sagen. Das ist allerdings bei den Publishern noch nicht so ganz angekommen (*hust*Pyramidenversion von Bioshock*hust*). Adobe hat es mit Hardwaredongeln versucht... was auch so gut funktioniert hat, dass es die CS3 (oder sind wir schon bei CS4?) nirgendwo zum Runterladen gibt, nicht wahr? ^^ Auch die Smartcard-Sticks von der DATEV kann man eigentlich getrost in die Tonne treten. Das funktioniert aber nur da die DATEV eine eindeutige Monopolstellung in dem Bereich hat und es keinen sinnvollen globalen Schwarzmarkt für deutsche Steuerberatersoftware gibt. Ansonsten könnte man auch jedes Programm der DATEV in den einschlägigen Quellen finden.

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Und da wäre der teuerste Apekt die Entwicklung, denn wie man an der aktuell erhältlichen HW sehen kann ist die Herstellung derartig "kleiner" Chips nicht wirklich teuer. Früher (C64 Zeitalter) wurden für Computerspiele auch mal 100DM oder mehr auf den tisch gelegt, heute wird schon bei 40€ rumgejammert. Das die Qualität der Spiele nicht unbedingt zugenommen hat mag natürlich ein Aspekt sein, aber für ein gutes Spiel bin ich auch Bereit entsprechend euros auf den Tisch zu legen.
Also ich hab für meine Spiele (reguläre Versionen, Sammler-/Sonderversionen ausgenommen) nie mehr als 89DM gezahlt. oO Und das obwohl ich die damals noch in kleinen Computergeschäften und (selten mal) im MediaMarkt gekauft hab.

Einzeln betrachtet sind die Kosten vielleicht vernachlässigbar - jetzt rechnen Sie aber mal mit Stückzahlen im 250.000er Bereich. Da kommt dann ganz schnell eine deutliche Summe zusammen. Nehmen wir mal an, ein Modul wie von Ihnen vorgeschlagen kostet inklusive Entwicklung und Produktion 3€ pro Stück. Das sind dann bei einem geschätzten Absatz von 300.000 Stück (von Regionen wie den Absatzzahlen von Spore oder Sims red ich gar nicht erst) um die 900.000€ Zusatzkosten. Das Spiel wird also fast um 1 Million € teurer - nur wegen dem Kopierschutz?

Und dann kommt noch dazu, dass es wieder zusätzliche Fehlerquellen sind. Ich weiß aus Erfahrung wie schnell ein RJ-45 Stecker zum Teufel gehen kann. Kann ich den dann einfach austauschen? Wie schaut es da aus? Kann ich das Modul öffnen und selber einen neuen Stecker/Kabel einbauen - was ja wieder ein Sicherheitsproblem wäre (wie vorhin angesprochen)? Oder muss ich das ganze Ding zum Hersteller schicken? Krieg ich es vielleicht sogar kostenlos vor Ort mit nem Lieferdienst ausgetauscht wie es die großen Hardwarehersteller (HP, IBM, etc) machen? Oder muss ich mir das Ding komplett neu kaufen? Eine CD/DVD kann man bei einem Kratzer noch versuchen abzuschleifen (hat bei meiner Oblivion Collector's Edition DVD einwandfrei funktioniert) - kostet vielleicht 5€ oder so. Geht das auch so einfach und billig bei dem Spielemodul welches einen Centartikel als kritische Fehlerquelle hat?

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Wie gesagt, wie genau man ein solches System umsetzen könnte entzieht sich meinem Kenntnistand. Die CPU benötigt eigentlich nur "ihre" Daten in einem "verarbeitungswürdigen" Zustand, ebenso wie Grafikkarte und Soundkarte. Was uns wieder zu obigen Schluß bringt, um eine "noch bessere" Funktion eines solchen Schutzes zu gewährleisten müßten also auch diese Prozessoren mit einer speziellen Verschlüsselungseinheit versehen werden.
Das verursacht aber wieder zusätzlich Overhead und Verzögerungen. Die CPU/GPU kann nicht einfach irgendwelche Daten anfragen und verarbeiten. Die Anfrage wird gestellt, dann muss die Zugriffskontrolle auf dem Modul überprüfen von welchem Prozess die Anfrage kommt, dann müssen die Daten entschlüsselt werden (hab ich schon erwähnt, dass billige Kryptographiehardware auch langsam ist?), und erst dann kann die CPU/GPU ihre eigentliche Arbeit machen. Das ist als ob man einen Feuerwehrschlauch über einen Strohhalm am Hydranten anschließt.

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
OK, das ist natürlich ein weiterer Punkt. Wie gesagt, es war nur eine fixe Idee von mir. Natürlich kann es sein das ein solches Modul unter keinen Umständen zu verwirklichen wäre - wenn man für alle angesprochenen Probleme keine Lösung finden kann.
Wie gesagt, es gibt/gab Versuche in diese Richtung (Stichwort TCP), aber das ist - zumindest was die Akzeptanz beim Kunden angeht - eine Totgeburt. Niemand will sich in diesem Umfang vorschreiben lassen was er an/mit seinem eigenen Computer machen kann/darf.

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Ich bin einfach davon ausgegangen das ein HW-Generierter Schlüssel (siehe CipherUnicorn, nur als Beispiel) so verwendet werden könnte das man selbst durch dessen Kenntnis nicht automatisch in der Lage ist damit an die verschlüsselten Daten zu gelangen. Das ein solches Modul nur dann "wirkungsvoll" umgesetzt werden kann wenn die restliche Hwardware dementsprechend angepasst wird möchte ich ja nicht mal bestreiten, aber auch das wäre mMn ein Problem was man lösen könnte.
CipherUnicorn ist - soweit IxQuick, Google und Wikipedia mich informiert haben - doch ein japanischer Verschlüsselungsalgorithmus?

Wenn die Daten einmal mit einem bestimmten (symmetrischen/öffentlichen) Schlüssel verschlüsselt worden sind, hat man i.d.R. auch mit diesem Schlüssel (bzw. mit dem dazugehörigen privaten Schlüssel) wieder vollen Zugriff auf die Daten. Welcher symmetrisch arbeitende Algorithmus kann mit Schlüssel A verschlüsseln und mit Schlüssel B entschlüsseln?

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
Mit Computerspielen wird viel geld gemacht, also sollte ein entsprechendes Interesse und damit Potenzial für einen wirkungsvollen Schutz schon vorhanden sein. [...]
Die Grenze ist allerdings dann erreicht, wenn "wirkungsvoll" zu "bevormundend" und "gängelnd" wird - und das ist meiner Meinung nach schon eingetreten.

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
[...] PS: So lange man Software kopieren kann, so lange wird sie kopiert. Also gibt es lediglich zwei (mMn sinnvolle) Möglichkeiten: Entweder ich akzeptiere dies und verzichte völlig auf einen (mMn) unzureichenden Schutz, oder aber ich akzeptiere dies nicht und laß mir was wirklich wirkungsvolles einfallen.
Die Publisher sollten nur eines nicht vergessen: das Echo der Kunden kommt immer über den Geldbeutel. Und wenn man bedenkt, dass die heutigen Maßnahmen (begrenzte Installationen, Onlineaktivierungen, etc.) schon vollkommen wirkungslos sind, wie sollen dann erst "wirkungsvolle" Maßnahmen aussehen?

INU-ID am 09.11.2008 03:27 schrieb:
An dieser Stelle möchte ich (mal wieder^^) auf folgendes Filmchen verweisen: http://www.no-copy.org/abspielen.html
Was mir sofort aufgefallen ist: sehr schlechter Player. >.< Keine Pause, keine Lautstärkeregelung, etc.

Davon mal abgesehen ist der Film außerordentlich blauäugig und einseitig. Die teilweise enormen Kosten welche in die Entwicklung der "kostenlosen Informationen" (sehr euphemistischer Begriff übrigens) fließen, werden komplett ignoriert. Denken die denn wirklich, dass Linux-Distributionen in dem heutigen Umfang ohne finanzielle Unterstützung in Millionenhöhe von Firmen wie Novell oder Red Hat machbar wären, oder dass Open Office so gut wäre ohne Finanzspritzen und Unterstützung durch Sun Microsystems?

Wieviel hat Drakensang in der Entwicklung gekostet? Dead Space? Fallout 3? Da stehen auch Menschen dahinter die gerne Rechnungen bezahlen und was zum Essen kaufen würden. Diese Seite der Medallie wird allerdings in dem Filmchen komplett ausgeblendet. Im Film entsteht der Eindruck, dass Musik, Filme und Spiele tatsächlich "nichts kosten" und dass alle Beteiligten das nur zum Spass machen.

Fazit: nur 3/10 Punkten für den Film, da er zu einseitig an die Problematik herangeht und die Diskussion der tatsächlichen Probleme und deren Lösungen schuldig bleibt.
 
AW: News - PC Games: Kopierschutz in der Kritik: Was würden Sie tun, wenn Sie Publisher wären?

ING am 09.11.2008 14:52 schrieb:
Boesor am 09.11.2008 14:44 schrieb:
ich würde ausschließlich für Konsolen produzieren!
Und ja, ich weiß, dass es auch da Raubkopierer gibt, nur ist das Verhältnis zwischen den verkauften Einheiten und den Kopien besser.
ist aber sehr kurzsichtig gedacht, wenn nur noch konsolenspiele produziert werden würden, würde sich die raubkopierer scene halt komplett darauf konzentrieren und zack siehts nach kurzer seit genauso aus wie aufm pc.

das das verhältnis einfach noch so gut für die konsole ausfällt liegt hauptsächlich daran das konsolen user zu faul sind oder sich nicht trauen und viele sind auch noch kiddys sind für die das internet nur ein großer chatroom ist. sobald sich das auf die konsolen konzentriert wird das raubkopieren auch auf den konsolen boomen weils tatsächlich dann massenkompatibel wird, wenn einer es macht zeiht er automatisch seine kumpels mit, schneeballprinzip.

Das meinst du, vielleicht werden wir das eines Tages auch erleben, vielleicht nicht.
Aber solange es auf der Konsole mehr Zurückhaltung in Sachen Raubkopien gibt erscheint mir das als Publisher eine gute Wahl zu sein. Deine "Analyse" bzgl der Gründe teile ich übrigens nicht. Konsolenbesitzer sind genausowenig Kiddies wie PC user.
Was dann irgendwann in der Zukunft sein könnte, da brauch ich nicht drüber zu spekulieren, da stelle ich mich dann halt wieder um.
 
AW:

eX2tremiousU am 09.11.2008 12:37 schrieb:
Ich würde den marktwirtschaftlich sinnvollsten Weg gehen und primär für Plattformen veröffentlichen, wo gewisse Abverkäufe garantiert sind, die Raubkopienproblematik noch kein relevantes Gewicht hat und man mit Anbietern der jeweiligen Plattformen eng zusammenarbeiten kann, um regelmäßig Sicherheitslücken in der Firmware zu stopfen. [...]
Und das ist das Schlagwort.

So eine Strategie ist ebenfalls zu kurzfristig gedacht. Sie schlägt in die gleiche Schiene wie Aussagen der Marke "Linux/MacOS/BeOS ist viel sicherer, da gibt es keine Viren für" - wenn sich diese Plattformen erstmal soweit verbreitet haben wie Windows (ok, bis auf BeOS vielleicht ^^), wirds auch dafür mehr als genug Viren/Trojaner/Keylogger/Backdoors/etc geben.

Und das Gleiche wird auch bei Konsolen passieren. Wenn der PC als Spieleplattform wegfällt, wird sich die Szene eben auf die Konsolen konzentrieren. Die PS3 hat im Moment noch den "Vorteil", dass BR-Brenner und -Medien fast unbezahlbar teuer sind. Aber wir haben bei der CD/DVD gelernt, dass sich das sehr schnell relativieren wird. Bei den anderen Konsolen sieht's da aber auch schon düsterer aus.
 
AW:

Nicht ganz, die PS3 hat den Vorteil, das Sony nachgedacht hat und die Szene verfolgt, dabei kam rum, das FreeOS (aka Linux) und Homebrew Hacker viel mehr Manpower und Wissen besitzen, deren Releases dann von Crackern "missbraucht" werden. Was tut man also, man lässt Linux auf seiner Maschine zu, damit hat man den FreeOS Hackern den Wind aus den Segeln genommen, sowie einen Teil der Homebrew Szene. Bleibt der andere Teil der Homebrew Szene und den bekommt man mit kostengünstigen Zugang zu Entwicklerwerkzeugen und Verkaufsplattformen - wie sie jetzt jede Konsole anbietet.

Nun stehen die Cracker allein da, weil es für die anderen einfach unnötig geworden ist, läuft doch schon alles - DAS verzögert ausgesprochen gut bei der PS3, nicht BD, BD hat damit nicht wirklich was zu tun, immerhin hat die PS3 eine Festplatte, ergo Image+Daemon nicht gebrannte BD wäre hier der Weg gewesen.


Es gibt jedoch bei den Konsolen einen gravierenden Nachteil, auf dem PC muss jedes Spiel gesondert gecrackt werden, auf der Konsole reicht ein einmaliger Hardware/Softwarecrack und alle Spiele sind "frei" spielbar. Etwas was die PSP ja ziemlich was gekostet hat, woran die 360 knabbert, was bei DS und wii reinspielt, wo schon PS1/2, Xbox und GC mit zu tun hatten.


Es ist also nicht wirklich sinnvoll, nur auf einen Markt zu wechseln. Mal davon ab, das die Eingabemedien aka Gamepads nicht alle Genres bedienen können und die Unterstützung für T+M eher mangelhaft ist. Gerade die MMOs, RTS, Simulationen sind da betroffen, aber auch FPS - wirklich gut laufen Jump&Runs, Action Adventure, Adventure, angepasste FPS und RPGs, sowie Sportspiele. Es wäre ziemlich kurzsichtig nur noch darauf setzen zu wollen, die Langeweile des Überangebotes, wen alle Publisher so handeln würden, würde den Markt kaputt machen.
 
AW:

Ich wäre vllt ein bisschen naiv, und würde auf einen Kopierschutz verzichten.
Wer ein Spiel kopiert ist einfach kein Kunde den ich für mich gewinnen kann außer durch das Produkt selbst. Also nützt dieser ganze Schutz nichts (der im übrigen mich und den Kunden sehr viel kostet). Wer benutzt schon ein Kondom wenn es sowieso reisst :confused:
Ich würde das Spiel erstens mal auf OpenGl entwickeln, und es für den Mainstream entwickeln (von den ANFORDERUNGEN her)
Dann müsste das Spiel eben eine sich rentierenden Gruppe von Kunden verkaufen und fertig =)
Das sagt sich jetzt zwar sehr leicht aber mehr ist es halt nicht, wenn es einfach schlecht von der Umsetzung her ist (meiner Meinung nach können Ideen nicht falsch ansich sein, sondern immer die Umsetzung) dann kann ich es auch nicht auf etwas anderes schieben. Wenn man seinen Job nicht gut mach dann muss man dafür auch nichts erwarten.........
 
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Boesor am 09.11.2008 15:09 schrieb:
Das meinst du, vielleicht werden wir das eines Tages auch erleben, vielleicht nicht.
also wenn irgendwann komplett auf konsole umgestellt werden würde dann würde das auf jeden fall passieren, dafür leg ich meien hand ins feuer. die raubkopierer szene ist nicht tot zu kriegen zumal die ganzen pösen pc raubkopierer dann ja auch zur konsole wechseln würden und du glaubst doch nicht wirklich das die dann auf einmal anfangen die spiele kaufen die auch noch 20-30 euro mehr kosten ;)

Boesor am 09.11.2008 15:09 schrieb:
Deine "Analyse" bzgl der Gründe teile ich übrigens nicht. Konsolenbesitzer sind genausowenig Kiddies wie PC user.
ich sagte ja auch nicht das alle konsolenspieler kiddies sind aber ein kiddie wird eher kosole spielen als pc. auf jedenfall sind im kosolenbereich mehr kissies unterwegs als am pc. der pc ist doch eindeutig eher für die etwas ältere generation ausgerichtet, du musst die ja nur die spiele angucken...

Boesor am 09.11.2008 15:09 schrieb:
Was dann irgendwann in der Zukunft sein könnte, da brauch ich nicht drüber zu spekulieren, da stelle ich mich dann halt wieder um.
na toll, nach dem du dir vom hersteller 20 hardware updates hast andrehen lassen (weil du sonst nicht mehr spielen kannst weil dein online key nicht mehr gültig ist) weil es zuviel raubkopien gab.

für das halbe jahr weniger raubkopien den pc als spieleplattform zu töten und sich komplett der willkür der konsolenhersteller hinzugeben (da sind noch viel schlimmere dinge möglich als securom, drm etc.) halt ich für zu kurzsichtig udn gefährlich anstatt sich da so blind reinzustürzen wie du das tun würdest.

aber ich tippe mal, du hast ne konsole, richtig? ;-)
 
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Also Ich würd es wie Blizzard machen, einfach ein sehr gutes Spiel abliefern das zwar auch einen Singelplayer Modus hat, aber einen noch viel motivierenderen Online Teil.
 
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ING am 09.11.2008 16:08 schrieb:
Boesor am 09.11.2008 15:09 schrieb:
Was dann irgendwann in der Zukunft sein könnte, da brauch ich nicht drüber zu spekulieren, da stelle ich mich dann halt wieder um.
na toll, nach dem du dir vom hersteller 20 hardware updates hast andrehen lassen (weil du sonst nicht mehr spielen kannst weil dein online key nicht mehr gültig ist) weil es zuviel raubkopien gab.

für das halbe jahr weniger raubkopien den pc als spieleplattform zu töten und sich komplett der willkür der konsolenhersteller hinzugeben (da sind noch viel schlimmere dinge möglich als securom, drm etc.) halt ich für zu kurzsichtig udn gefährlich anstatt sich da so blind reinzustürzen wie du das tun würdest.

aber ich tippe mal, du hast ne konsole, richtig? ;-)

Bedenke, in diesem Szenario bin ich der Hersteller. Aber richtig, als Hersteller wären mir die PC User egal, es geht schließlich ums Geschäft.

Und nein, das "konsoligste" was ich besitze ist ein gameboy (ohne farben).
Aber das lässt mich trotzdem nicht die Augen vor den Problemen der Spieleplattform PC im vergleich zur Konsole verschließen.
Ich bin da nicht so Ideologie belastet.
 
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Boesor am 09.11.2008 16:37 schrieb:
ich besitze ist ein gameboy
Ein Konsolero rädert und vierteilt ihn! :pissed:

Aber back to topic ich finde der Dongle ist ne ganz gute Methode um sich vor Raubkopien zu schützen.
 
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lenymo am 09.11.2008 16:47 schrieb:
Boesor am 09.11.2008 16:37 schrieb:
ich besitze ist ein gameboy
Ein Konsolero rädert und vierteilt ihn! :pissed:

Zu meiner Verteidigung, den nutzen nur meine Eltern, ich bin diesbezüglich "geheilt" und nutze nur den PC.
 
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Muhaha, ein Dongle bringt null, lass es mich mal so sagen, seit Jahren gibt es in der c't eine Werbeanzeige unter Verschiedenes, wo jemand Donglepatches für einen schreibt...

Boesor am 09.11.2008 15:09 schrieb:
Das meinst du, vielleicht werden wir das eines Tages auch erleben, vielleicht nicht.
Aber solange es auf der Konsole mehr Zurückhaltung in Sachen Raubkopien gibt erscheint mir das als Publisher eine gute Wahl zu sein. Deine "Analyse" bzgl der Gründe teile ich übrigens nicht. Konsolenbesitzer sind genausowenig Kiddies wie PC user.
Was dann irgendwann in der Zukunft sein könnte, da brauch ich nicht drüber zu spekulieren, da stelle ich mich dann halt wieder um.

Auf der Konsole soll mehr Zurückhaltung bei Kopien geben? Schon mal die Downloadzahlen von 360 Spielen bei den üblichen Torrents gesehen?

Btw. wohin willst den wechseln, wen mal und so und überhaupt, von konsole zurück zum PC? Zu welchen PC dann? Wen der PC als Spieleplattform stirbt, wird es auch keinen Grund mehr für Spielehardware geben, oder die wird in CAD Preisbereichen liegen, das kannst Du knicken und auch die Konsole wird davon betroffen sein. Es wird nur ein Grakahersteller überleben und der diktiert die Preise.

Kurzsichtig ist das richtige Stichwort, wen ich so einen Blödsinn lese.
 
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Look am 09.11.2008 16:56 schrieb:
Auf der Konsole soll mehr Zurückhaltung bei Kopien geben? Schon mal die Downloadzahlen von 360 Spielen bei den üblichen Torrents gesehen?

ich sprach vom Verhältnis zwischen verkauften Einheiten und Kopien. Dies ist um einiges günstiger als beim PC.

Btw. wohin willst den wechseln, wen mal und so und überhaupt, von konsole zurück zum PC?

Wer weiß schon was dann aktuell ist, vielleicht kommt der PC dann wieder, vielleicht sind es Mobiltelefone, vielleicht ne ganz andere Konsolengeneration mit anderer hardware 8wie die PS3 mit Bluray zur zeit), wer weiß das schon

Zu welchen PC dann? Wen der PC als Spieleplattform stirbt, wird es auch keinen Grund mehr für Spielehardware geben, oder die wird in CAD Preisbereichen liegen, das kannst Du knicken und auch die Konsole wird davon betroffen sein. Es wird nur ein Grakahersteller überleben und der diktiert die Preise.

Oh Mon Dieu, welch Schreckensszenario. Aber ich glaube eh nicht, dass das so eintreten würde. Denn erstens würde auch der PC nicht komplett absterben, da es immer noch genug Spiele gibt, die sich da verkaufen, Stichwort Multiplayer. Und mit Vorhersagen wie der, dass nur ein Grakahersteller würde ich ohne weitere Erklärungen ganz vorsichtig sein, man könnte es sonst für heiße Luft halten.

Kurzsichtig ist das richtige Stichwort, wen ich so einen Blödsinn lese.

Zum Glück hat deine Reaktion und Argumentation reinste Weisheit verströmt.

Und nochmal zur Erinnerung, die Frage war, was ich, du und sonstwer als Publisher tun würde. Und es ist kaum verwrflich, wenn mir als Publisher der PC egal wäre, denn der PC ist (auch wenn diverse PC Fetischisten dies anders sehen) schon lange nicht mehr der Nabel der Spielwelt.
 
AW:

RonTaboga am 08.11.2008 15:42 schrieb:
Ganz einfach...man sollte es bei einem Basiskopierschutz belassen der ein Kopieren der DVD sowie ein Starten des Spiels ohne eingelegte DVD unterbindet. Damit kann man sich zwar nur gegen die unwissenden User schützen, aber gegen die "Profis" gibt es eh kein Mittel von daher ist DRM nicht nur Geldverschwendung sondern auch noch das Risiko von niedrigeren Absatzzahlen durch verärgerte Kunden.
dito
 
AW:

santaclaus333 am 09.11.2008 17:48 schrieb:
RonTaboga am 08.11.2008 15:42 schrieb:
Ganz einfach...man sollte es bei einem Basiskopierschutz belassen der ein Kopieren der DVD sowie ein Starten des Spiels ohne eingelegte DVD unterbindet. Damit kann man sich zwar nur gegen die unwissenden User schützen, aber gegen die "Profis" gibt es eh kein Mittel von daher ist DRM nicht nur Geldverschwendung sondern auch noch das Risiko von niedrigeren Absatzzahlen durch verärgerte Kunden.
dito

Naja, jeder Depp kommt mittlerweile an Raubkopien und Cracks ran. Dafür muss man echt kein Profi sein.

Einerseits versteh ich warum Firmen immer mehr Geld für den Schutz ihres Eigentums ausgeben, andererseits ist vor einigen Tagen eine Vollfunktionierende Version von Call of Duty 5 im Netz aufgetaucht, was, wie ich finde, ein gutes Beispiel dafür ist, dass ein Kopierschutz diese kriminellen Energien nicht stoppen kann.
 
AW:

Das ist beileibe keine Schwarzmalerei, weder AMD mit ATI (die nicht mal 25% Marktanteil an nicht integrierten Grafikkartenchips haben) geht es sonderlich gut, noch Nvidia (c.a. 85% Marktanteil bei nicht integrierten Grakachips) - letzter Quartalsbericht hatte 75% weniger Gewinn ausgezeichnet.

Hinzu kommt, das Intel sich mit Larrabee anschickt, in dem Bereich mitzumischen.

Wen jedoch der Markt nicht mehr da ist, um HighEnd bis Midprice verkaufen zu können, werden Pleiten/einstellungen die Folge sein, sowie die Forschung/entwicklung und Produktion zurück gehen, also kaum mehr Fortschritt.

Das macht sich auch dann bei den Konsolen bemerkbar, da eine gesonderte Grafikchipentwicklung einzig und allein für Konsolen nicht wirtschaftlich ist.


Der PC mag nicht sterben, aber er würde sich wandeln, hin zu eher Laptops, Netbooks & Co., vielleicht noch mit ein paar Workstations - mal ehrlich, niemand anders braucht ansonsten diese Grakapower außer Gamer, das gleiche gilt für die CPU Power. Der Markt würde sich hinwenden zu energieeffizienten PCs. Wen das erst mal käme, gibt es kein zurück mehr ohne einen jahrelangen Neuentwicklungsprozess.

Zudem möchte ich mal darauf verweisen, das der Nachahmungseffekt ins Rollen käme, sprich was EA Recht und billig wäre, gilt auch für Ubisoft, danach Atari, Eidos usw., glaubst doch nicht etwa, es würde bei einem Publisher bleiben.

Und zu den Verhältnis Einheiten:Kopien bei Konsolen - wen Bioshock für die 360 500000 gezogen wurde, bei, ich glaube c.a. 3,5 Millionen Verkäufen, dann sind das Größenordnungen wie bei Spore (500000 Kopien gegen 2 Millionen Verkäufe), bei gleichzeitigem Hinweis darauf, das es weniger Konsolen als spielefähige PCs gibt. Es ist schlicht und einfach lächerlich anzunehmen, dass das Verhältnis beim PC großartig schlechter wäre, eher im Gegenteil, weil die Hardwarebasis bei Konsolen kleiner ist, sind die Zahlen um so fürchterlicher - die richtige Rechnung wäre also das Verhätnis zwischen Kopien zu verkaufte Einheiten zu Abspielhardwarebasis und da verlieren, bis auf die PS3 die Konsolen.
 
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