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News - PC Games: Gnadenloses Testsystem

Schön wäre es wenn nicht mehr so viel mit >90% Wertungen um sich geworfen werden würde :rolleyes:

Zwar sind die Wertungen nur die Meinung des Redakteurs, der dieses Spiel gerade getestet hat, aber für mich ist eine Wertung über 90% eigentlich schon mit einem fast perfekten Spiel gleich zu setzen. :rolleyes:

Aber so ein Spiel beinhaltet in meinen Augen folgende Punkte:

- längere Spielzeit (jedenfalls länger als nur 7 Stunden)
- fesselnde Story (kein "Wirmüssenjetztallekillen")
- gute Soundkulisse
- eine durchdachte Grafikengine die auch auf schwächeren Systemen noch zum laufen gebracht werden kann
- Möglichst keine (oder kaum) Logik- oder Storybugs

Ich weiß, dass ist Wunschdenken :rolleyes: aber ich fände es schön, wenn die Magazine mal wieder wirklich auf den Spielspaß einer Verkaufsversion schauen würden :rolleyes: Das wäre zumindest ein Anfang und nicht im Test immer darauf hinweisen, dass die Endversion den angekündigten Patch schon enthalten soll, man später aber 800 MByte downloaden muss wie im Fall von Bet on Soldier :-S

Auch sollte vieleicht wirklich mal bei "kurzer Spielzeit", "Bugkontamination" oder "reiner Grafikdemo ohne Seele" wirklich mal über Punkteabzug nachgedacht werden.

Augenblicklich hat man nämlich wirklich das Gefühl, dass ein Magazin nichts anderes als eine Werbeplattform ist, die dazu da ist, den letzten Schrott den Spielern anzudrehen. :rolleyes:

Und ein letzter Punkt wäre halt, dass man mal auf 10-20 seitige Sonderbericht für nur ein Spiel verzichtet und auch mal "kleineren Games" ein paar Zeilen gönnt. Die Spieler wollen sich über Spiele und nicht über ein Spiel informieren.

Ich weiß, dass sind wahrscheinlich wirklich alles nur Wunschgedanken :-| Wahrscheinlich findet sich auch weiterhin in den nächsten Jahren die "Exclusiv"-Tests der "Obegeilsten" und "Innovativsten" Half-Life- oder EA-Fortsetzungen ;-)
 
Das neue Testsystem ist noch schlechter als das (eh schon schlechte vorherige)! Die Wertung ist nicht nachvollziehbar und der Wertungs kasten ist an den rechten rand gepresst!

Am meisten nervt mich jedoch die Motivationskurve, die bei jedem Spieler anders ist und in eurem Mag gleich eine Doppelseite füllt ! Und natürlich die € / (Spielzeit * Motivation) Formel !

Hu Hu sind wir [PCG] aber toll seht; mal wir können ein neues "Gnadenloses" Testsystem machen das 90% unserer leser NICHT gefällt!

Die bestechungsanschuldigungen kann ich durchaus verstehn. Daran seid ihr [Die Redaktuere] aber selber schuld! Ihr macht erst bei den riesenhypes um Spiele wie B&W2, WoW, HL² und Co mit (dadurch verkauft sich schlielich die zeitschrift wegen den ganzen prewviews besser ) und dann seid ihr zu feige zu sagen wie dass spiel wirklich ist ! Sonst gibts ja nächstes mal keine einladung zu EA, Blizzard , Valve und Co (Folge: keine Prewievs von Hype Spielen wie B&W3, WoW: TBC, HL³ und Co und die Zeitschrift verkauft sich schlehter : Gell :-D )

Es gibt noch andere Wege eine €/Spielspass Zeitschrift mit der "gnadenlosesten " Wertung aller zeiten erfolgreicher zumachen (als es eh schon geht :-D ) zB ehrliche Tests, NiCHT mitzumachen bei dem hype um mittelmäsige spiele und auf bugs etc hinzuweisen!

PS: Früher (2001-2003) habe ich PCG anderen Mags vorgezogen (wegen den ausführlichen komplettlösungen und den (relativ) guten tests


Allen die ebenfalls die schnauze voll haben kann ich mag mit einer nicht ganz so "gnadenlosen" Werung empfehlen: GameStar !

Anmerkung: Im Gegensatz zu anderen Leuten (ich will hier keine namen nennen) wurde ich nicht bestochen um diesen tread zu schreiben!

____________________________________________________________
Falls mein Acc gesperrt wir habe ich schon einen neuen :-$
 
So, nun hat also auch PCG ein neues System zum Berechnen des Spielspaßes gefunden. Im Prinzip spricht ja nichts gegen eine Optimierung, doch bin ich mir nicht so sicher, ob das neue System wirklich so viel besser ist. Es scheint sich dabei zentral um ein besseres System zur genaueren Bewertung Berechnung des Spielspaßes geht. (Wie wäre es mit einer genialen Formel, damit man auch Nachkommastellen okjektiv angeben könnte? :ugly: ) Laut Infotext auf Seite 28 soll damit ja auch erklärt werden, wieso ein Game nun 82 und nicht 84 oder 80% bekommen. Um es kurz zu machen, bei mir zumindest versagt da das System völlig. Ich könnte z.B. nicht sagen warum PoP The Tweo Trones nun 85 und nicht mehr / weniger bekommen hat. Es ist zwar schön, daß einige Punkte aus dem Spiel herausgegriffen und bewertet werden, nur halte ich diese für nicht so sehr aussagekräftig daran eine Wertung zu berechnen Zumal solche 10 Punkte auch deutlich platzsparender präsentiert werden können. Was fehlt ist IMO ein Eingeständnis, daß Spielspaß eben nicht objektiv, sondern subjektiv ist, was die ganze Jahre immer proklamiert wurde bzw. nun verstärkt wird. Man kann da aber IMO nicht einfach – wie z.B. bei Hardware – ne Formel anwenden (Lach mich schon immer schief, wenn man GS Berechnungen sieht Grafik + Sound, etc. = Spielspaß). Vielmehr versteift sich die PCG-Redaktion auf nur noch eine, gültige Wertung und Meinung. Es kann doch nicht sein, daß beispielsweise bei einem Spiel sechs Leute genau die gleiche Meinung haben. Gerade wenn man nun auf lauter kleinen Zwischenwertungen eine Endwertung aufbaut, dann muß dies doch längst nicht für alle zutreffen, aber so wird es dem Leser verkauft.

Es ist ja schön, wenn aufgezeigt werden soll, wie sich ein Spiel entwickelt. Ist der Anfang nur lahm oder baut das Spiel zum Ende hin ab. Nur dazu braucht man IMO doch keine 2 Seiten große Kurve. Es ist doch mehr als genug einen Trend zu zeigen oder einfach nur zu nennen. Bei Fahrenheit, was angesprochen wurde, reichen doch einige Zeilen aus und so eine Info sollte man von jedem Tester erwarten, der etwas Erfahrung hat. Auch ohne besonderes Testsystem. ;) Zumal es bei vielen Punkten, doch sowieso Geschmacksfrage ist, was man nun als gut oder nicht so gut ansieht. Den einen frustriert die Kletterpassage und der andere wird bestens unterhalten. Das Editorial mit der Ankündigung die Spiele noch genauer, intensiver und gründlicher zu testen kommt klingt etwas nach einem Eingeständnis, daß dies gerade eben bislang nicht der Fall war. (Ich wäre sehr daran interessiert eine detaillierte Kurve zum Spiel Starship Troopers zu sehen, was ja in 7 Stunden durchgespielt sein soll. ;))

Es ist schon, wenn gesagt wird:
Schließlich ist es Ihr Hobby, Ihr Geld, Ihre Zeit, genauer: Ihre Frei-Zeit - und die ist viel zu schade für schlechte Spiele.
Nur warum gleich immer so ein schwarz/weiß-denken? Es gibt viele, viele Spiele, die sind nicht überwältigend. Aber deswegen sind sie noch lange nicht schlecht. Statt nun aber auf übergroße Tabellen zu setzen wäre es doch eigentlich eine gute Idee sich dem zuzuwenden, was man erreichen will: Den potentiellen Käufern eine verläßliche und nachvollziehbare Kaufhilfe bieten. Warum also 1/4 Seitentests? Es soll doch – laut eigener Aussage – eine Kaufhilfe geben. Aber bei so kleinen Texten kann man sich doch auch gleich den Klappentext des Spiels durchlesen. Testet doch lieber weniger, dafür umfangreicher. Warum glaubt die Redaktion, daß alles unter 50% schlecht sein muß. Sicherlich gibt es schlechte und extrem schlechte Spiele, die – bis auf einige Ausnahmen – kaum einen Spaß machen werden. Aber für solche Spiele wird dich kein Wertungsbereich von 0 bis 50% benötigt. Was interessiert es den Leser, ob Game X nun 33 oder 10% bekommen hat? Dafür lieber bei den „top“ Games alles versuchen zwischen 80 und 90% anzusiedeln, damit es sich auch ja noch weiter verstärkt, daß von einigen/vielen(?) schon alles unter 80% als schlecht angesehen wird.

Sehr ins grübeln brachte mich da auch die Kurve zu Matrix: Path of Neo, wo ich keine/kaum eine Stelle des Spiels „erkennen“ konnte. Zumal Punkt wie „Komplexes Kampfsystem“ mich verwirren. Also zumindest bei mir war es so, daß das Programm automatisch Moves genommen hat, welche in der aktuellen Situation gerade möglich waren. Ne richtige Auswahl hatte man nicht und „planen“ im Kampf war eher auch nicht möglich. Es sah nett aus, aber komplexes Kampfsystem?

Warum nicht auf das Wesentliche konzentrieren. Positive und negative Aspekte nennen, bei allen Spielen – egal welcher Publisher – die gleichen Wertungskriterien anwenden und gerade bei Fehlern deutlich sagen, was nicht stimmt. Es kann ja nicht angehen, daß ein verbuggtes Spiel mehr Punkte bekommt als „zweitklassige Spiele“, die keine Fehler haben und mitunter preiswerter zu haben sind. Das fängt schon da an, daß ein Preview kritischer ist. Schönes Beispiel im Video zu Rainbow Six: Lockdown. Die Entwickler wollen die Zeit nutzen und die KI schlauer machen. Eine ganz neue Idee, hatte ja noch kein Entwickler versprochen. Wie wäre es, wenn an so einer Stelle neben den Hersteller/Publisher-Versprechen einfach mal gesagt wird, was Sache ist. Ähnliche Sache im Splinter Cell 4 Vorschaubericht: „Die Gegner verhalten sich […] noch realistischer“. Abgetippter Werbetext? Nachgeprüft? Oder nur unglücklich formuliert? ;) Da fängt eine IMO ordentliche Berichterstattung an. Nicht erst beim Review mit übergroßen Bildern / Kurven. Es ist ja schön, daß man Infos bekommt, welche Version wie lange gespielt wurde, etc. Aber ob Excel-Tabellen ausfüllen ne bessere Kaufberatung bringt? Sagen wir es mal so, ich wäre sehr an der ausführlichen Tabellen zum Battle Mages Stand Alone „Sign of Darkness“ interessiert (ernsthaft).
 
Viele von euch sollten zum einen mal einen besseren Ton an den Tag legen und zum anderen ihre paranoiden Wahnvorstellungen von einem Fachmann behandeln lassen.

Es ist totaler UNFUG, daß man für Einladungen zu Herstellern etc. als Journalist immer Produkte über Wert loben muss. Die Einladungen gibt es so oder so, auch mir flattern die ins Haus, egal ob ich über ein Produkt in der Vergangenheit gut oder schlecht berichtet habe. Auch Review- und Previewversionen erhält man vollkommen unabhängig davon.

Denn die Bewertungen einer Redaktion, die sich PR-Agenturen und -Abteilungen von Publishern halten, werden aus wesentlich komplexeren Aspekten gebildet als nur die Durchschnittswertung für den jeweiligen Publisher. Zumal die PR-Leute viel zu viele Magazine zu betreuen haben, als daß sie jede einzelne Wertung eines einzigen Magazins derart auf die Goldwaage legen könnten.

Was viele hier auch aus den Augen verlieren, ist die Tatsache, daß die PCG von wesentlich mehr Leuten gelesen wird, als sich online auch tatsächlich zu Wort melden. Es gibt wesentlich mehr Casual-Gamer, die mit 7 Stunden Spielspaß wirklich zufrieden sind, wenn Grafik und Spielerlebnis gut waren. Denn diese 7 Stunden verteilen sich dann schon auf mehrere Wochen, da man nicht immer nach Feierabend direkt zocken kann.

Es gibt auch ein echtes Leben da draussen, daß wesentlich mehr Zeit kostet, als es für's Zocken Zeit übrig lässt und das scheinen viele von euch entweder a) nicht zu kennen oder b) zu ignorieren.

Wenn ihr ein Spielemagazin für Hardcore-Uberzocker wollt, dann zückt eure Kreditkarten, denn die sind nur sehr schwer im Markt zu positionieren und funktionieren ohne monatliche Gebühren schonmal überhaupt nicht (und ich rede hier von Online-Magazinen, Print wäre dafür vollkommen illusorisch).

Die PCG hat sich noch nie auf eine Fraktion der Spielergemeinde beschränkt, sondern immer als Magazin für alle Computerspieler positioniert, seien es die jugendlichen Fulltime-Zocker oder die Väter und Mütter da draussen, die in kinderfreien Momenten auch mal ein PC-Spiel anfassen. Zwischen diese Extremgruppen muss man sein Testsystem positionieren und dies tut die PCG auch.

Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, daß die Abwertung aufgrund technologischer Eigenschaften eines Spieles sogar eine Konzession an all die quängelnden Zocker da draussen ist, die zwar immer mehr Spielspaß statt Grafik fordern, aber bei mittelmässiger Grafik diese Spiele im Regal stehen lassen, weil Q4 oder F.E.A.R. doch soviel besser aussiehen.

Also bevor ihr hier paranoid allem und jedem, der nicht euren Vorstellungen entspricht, Käuflichkeit und Bestechung vorwirft, fasst mal an eure eigene Nase. Die stellenweise nicht zu überbietende Heuchlerei, die man hier antrifft, kann nur Kopfschütteln auslösen.
 
Zunächst: Danke für die vielen Beiträge und E-Mails, die uns in den vergangenen Tagen erreicht haben!

Schön wäre es wenn nicht mehr so viel mit >90% Wertungen um sich geworfen werden würde

Die künftigen Wertungen sind definitiv "strenger" - ganz besonders bei kurzen Spielen, weil die sich keinen Durchhänger erlauben dürfen.

Zwar sind die Wertungen nur die Meinung des Redakteurs, der dieses Spiel gerade getestet hat, aber für mich ist eine Wertung über 90% eigentlich schon mit einem fast perfekten Spiel gleich zu setzen.

Das ist auch genau die Aussage, die von einer 90 ausgehen soll. Wichtig ist, dass die Wertungen fürs jeweilige Genre gelten -- ein Fußball-Fan wird vermutlich selbst mit einer 95-%-Baseballsimulation nicht glücklich.

> - längere Spielzeit (jedenfalls länger als nur 7 Stunden) <

Heißt: Spiele wie FEAR oder Call of Duty 2 nur wegen ihrer kurzen Spielzeit "bestrafen"? Wir gehen mit der Motivationskurve einen anderen Weg: Ein Zehn-Stunden-Shooter muss zehn Stunden lang rocken - ein, zwei mittelmäßige Stunden reißen das Spiel schon aus dem 80er- und 90er-Bereich. Das hätt's "früher" nicht gegeben ;-)

> - eine durchdachte Grafikengine die auch auf schwächeren Systemen noch zum laufen gebracht werden kann <

Lange diskutiert. Ergebnis: Das kann nicht in die Wertung einfließen. Einen Großteil des Spielspaßes macht die Liebe zum Detail aus, mit der eine Spielwelt ausgestattet ist. Auf einem Mindestanforderungssystem sieht die Grafik fast immer "alt" aus.

> - Möglichst keine (oder kaum) Logik- oder Storybugs <

Das würde die Kurve entlarven.

Ich weiß, dass ist Wunschdenken :rolleyes: aber ich fände es schön, wenn die Magazine mal wieder wirklich auf den Spielspaß einer Verkaufsversion schauen würden.

Herzlich willkommen ;-) Die Motivationskurve macht das - und nichts anderes.

Das wäre zumindest ein Anfang und nicht im Test immer darauf hinweisen, dass die Endversion den angekündigten Patch schon enthalten soll, man später aber 800 MByte downloaden muss wie im Fall von Bet on Soldier

Ein Phänomen/Problem, das in letzter Zeit überhand genommen hat. Wir werden die Taktfrequenz von Test-Updates auf pcgames.de definitiv erhöhen.

Auch sollte vieleicht wirklich mal bei "kurzer Spielzeit", "Bugkontamination" oder "reiner Grafikdemo ohne Seele" wirklich mal über Punkteabzug nachgedacht werden.

Ganz ehrlich: Ich war dankbar, als der Abspann von Call of Duty 2 lief - noch eine Normandie- oder Wüstenmission hätte ich nicht verkraftet ;-) Trotzdem hab ich die Zeit nicht bereut. Denn mal ehrlich: Die Entscheidung, ob einem der Spaß 30, 40, 50 Euro wert ist, muss allein der Spieler treffen. Mag sein, dass GTA San Andreas der bessere Preisleistungsdeal ist im Vergleich zu Max Payne 2 - aber ändert das was an der Qualität von Max Payne 2?

Und ein letzter Punkt wäre halt, dass man mal auf 10-20 seitige Sonderbericht für nur ein Spiel verzichtet und auch mal "kleineren Games" ein paar Zeilen gönnt. Die Spieler wollen sich über Spiele und nicht über ein Spiel informieren.

Da bin ich dabei -- niemand ist hier Fan von Zwölftelseitentests, die zwar genauso aufwendig sind wie ein Zweiseiter, aber kaum Platz lassen für eine genaue Besprechung.

Wahrscheinlich findet sich auch weiterhin in den nächsten Jahren die "Exclusiv"-Tests der "Obegeilsten" und "Innovativsten" Half-Life- oder EA-Fortsetzungen ;-)

Nenn doch mal ein paar "Exklusivtests" der vergangenen zwölf Monate ;-)

Bitte eifrig weiter kommentieren, kritisieren, vorschlagen -- hilft uns alles sehr, die Motivationskurve weiter zu verbessern.

Petra
PC Games
 
Hey Klasse :-)

Die künftigen Wertungen sind definitiv "strenger" - ganz besonders bei kurzen Spielen, weil die sich keinen Durchhänger erlauben dürfen.

Das hört sich schon mal gut an ;-)

Das ist auch genau die Aussage, die von einer 90 ausgehen soll. Wichtig ist, dass die Wertungen fürs jeweilige Genre gelten -- ein Fußball-Fan wird vermutlich selbst mit einer 95-%-Baseballsimulation nicht glücklich.

Klar. Mir ging es auch gar nicht darum, dass man alle Spiele in einen Topf werfen soll. Es sollte halt nur darauf geachtet werden, dass diese Bewertungen halt wieder nur richtige Ausnahmetitel bekommen. In den letzten Jahren gab es meiner Meinung nach halt zuviele Spiele die eine Bewerung über 90 Prozent bekommen haben. Dadurch verlor das ganze irgendwie an dem Besonderen :-]

Heißt: Spiele wie FEAR oder Call of Duty 2 nur wegen ihrer kurzen Spielzeit "bestrafen"? Wir gehen mit der Motivationskurve einen anderen Weg: Ein Zehn-Stunden-Shooter muss zehn Stunden lang rocken - ein, zwei mittelmäßige Stunden reißen das Spiel schon aus dem 80er- und 90er-Bereich. Das hätt's "früher" nicht gegeben ;-)

Auch hier ist mir natürlich klar, dass man sich auf die Art von Spiel konzentrieren muss ;-) Es ging mir halt darum, dass viele Spiele inzwischen ja nicht mehr einem genauen Genre unterteilt werden kann. Von einem Shooter kann man natürlich nicht verlangen, dass er wie ein Rollenspiel min 20-30 Stunden Spielspaß bringt. Aber in letzter Zeit ging es halt immer wieder zurück. Ich meine eine Durschnittliche Spielzeit von 9-10 Stunden kann man doch teilweise schon vorraussetzen, vorallem wenn man sich die Preisentwicklung ansieht.

Lange diskutiert. Ergebnis: Das kann nicht in die Wertung einfließen. Einen Großteil des Spielspaßes macht die Liebe zum Detail aus, mit der eine Spielwelt ausgestattet ist. Auf einem Mindestanforderungssystem sieht die Grafik fast immer "alt" aus.

Das ist mir auch klar. Aber es ist halt so, dass nicht jeder ein System zuhause stehen hat, mit dem man auf Anhieb ein Doom III oder ähnliches richtig flüssig zum laufen bekommen kann. Ich dachte halt eher daran, dass man Grafik ganz rauslassen sollte oder nur gering in einen Test einfließen lassen sollte, da dies meiner Meinung nach ein Punkt ist, der sehr problematisch ist zu bewerten, dass konnte ich selbt schon erfahren/erleben :-|

Das würde die Kurve entlarven.

Herzlich willkommen ;-) Die Motivationskurve macht das - und nichts anderes.

Ein Phänomen/Problem, das in letzter Zeit überhand genommen hat. Wir werden die Taktfrequenz von Test-Updates auf pcgames.de definitiv erhöhen.

Dann bin ich gespannt ;-) Wenn das ganze wirklich so durchgezogen wird, wäre das wirklich schon ein richtiger Schritt :-)

Ganz ehrlich: Ich war dankbar, als der Abspann von Call of Duty 2 lief - noch eine Normandie- oder Wüstenmission hätte ich nicht verkraftet ;-) Trotzdem hab ich die Zeit nicht bereut. Denn mal ehrlich: Die Entscheidung, ob einem der Spaß 30, 40, 50 Euro wert ist, muss allein der Spieler treffen. Mag sein, dass GTA San Andreas der bessere Preisleistungsdeal ist im Vergleich zu Max Payne 2 - aber ändert das was an der Qualität von Max Payne 2?

Klar sagt das nichts über den Preis aus und natürlich muss jeder auch selbst entscheiden ob es sich für einen lohnt.
 
SYSTEM am 28.12.2005 14:06 schrieb:
Yo! Yo! Meinung! Meinung!
PC GAMES 02/06 schrieb: schrieb:
Ähnlich wie im Boxsport vergeben wir nach jeder Runde (nach jeder Mission, nach jedem Level, nach jeder Stunde etc.) eine Wertung zwischen
0 und 10 Punkten, von „gähnender Langeweile“ bis „Hochspannung pur“. Aus der benötigten Spielzeit und den Einzelwertungen ergibt sich die Spielspaßwertung.
So richtig kapier ich das nicht. Wie genau ergibt sie sich denn? Auf Anhieb kann ich mir drei Möglichkeiten vorstellen, was es damit auf sich haben könnte:

a) Die Spielspaß-Wertung wird aus den Teilwertungen der Motivationskurve und der Spieldauer errechnet - aber nach welcher Formel?

b) Die Redakteure malen während des Testens eine Motivationskurve, gucken sie sich hinterher an und denken darüber nach, welche Wertung wohl dazu passen könnte - ohne irgendwas auszurechnen.

c) Die Motivationskurve und das Wertungssystem sind genau das, was sie vorher auch schon waren - die Kurve ist jetzt nur Standard und Menne hat gesagt, sie muss stärker ins Bewusstsein der Leser gerückt werden.

Kritik zur 02/06: Ja, ja, fein gemacht! Gibt diesmal nichts, was so entscheidend, revolutionär und zukunftsträchtig ist, dass ich Lust habe, was dazu zu sagen ;-)

"PC Games meint" finde ich allerdings doof: Das sieht aus, als ob mit dem restlichen Artikel irgendwas nicht stimmt ;-)
Also: lieber zwei Einzelmeinungen - es sei denn, die Redaktion ist aufgrund ihrer wundersamen neuen Größe inzwischen nur noch in der Lage, im Kollektiv zu sprechen.
Edit: Hab jetzt gesehen, dass ein Namenskürzel drunter steht - trotzdem ist der Kopf mit Überschrift und Gruppenfoto unglücklich.

da Flame
 
FlamishScript am 29.12.2005 19:02 schrieb:
"PC Games meint" finde ich allerdings doof: Das sieht aus, als ob mit dem restlichen Artikel irgendwas nicht stimmt ;-)
Also: lieber zwei Einzelmeinungen - es sei denn, die Redaktion ist aufgrund ihrer wundersamen neuen Größe inzwischen nur noch in der Lage, im Kollektiv zu sprechen.

da Flame

Sie sind eins. Sie sind Borg. Individualität ist irrelevant.
Außerdem kann ein Kollektiv dem Leser besser eine Meinung aufzwingen als ein einzelner Redakteur. *g*

Ließt PCG. Fügt euch!

Regards, eX! http://bridgecommander.filefront.com/skins/smilies/borg.gif
 
Shadow_Man am 28.12.2005 21:09 schrieb:
Kritik wird hier natürlich ansonsten gerne gesehen, aber bitte immer sachlich und konstruktiv, irgendwelches Gebashe hilft keinem weiter. Danke für's Verständnis.


Soooo... ganz viel konstruktive Kritik (auf das neue Testsystem gehe ich dabei nicht ein, da es keinen der großen Fehler ausmerzt):
1. Spiele mit einer Spieldauer von nur zehn Stunden oder weniger bekommen viel zu oft >80 Punkte
2. Es wird viel zu viel Wert auf schmucke Grafik gelegt,
3. die dann aber nur auf neuesten Rechnern funktioniert (sind wirklich so viele der PCGames-Leser solche stets flüssigen PC-Freaks?!) und ansonsten ruckelt, was kaum im Testurteil berücksichtigt wird.
4. Ebenso wenig wie ein ruckelnder Multiplayer. Meine Meinung: Wenn ein Spiel ständig lagt mit einem normalen DSL 1024/128 Anschluss, dann kann man die Multiplayerpunktzahl ruhig mal um die Hälfte reduzieren. Und was macht die PCGames? Bei normalen Lags kommt ein kleiner Hinweis im Text, und wenn der Multiplayer partout nicht funktioniert, dann wird wie bei Earth die Wertung einfach erstmal verschoben
5. Die gleiche Inkonsequenz gibt es auch bei offensichtlich schlecht programmierten Spielen. Wenn ein Spiel trotz mäßiger Qualität einen wahnsinnigen Hardwarehunger hat, dann sollte das abgestraft werden. Zu verbugten Spielen brauche ich, glaube ich, nichts mehr zu sagen.
 
Shadow_Man am 28.12.2005 21:09 schrieb:
axelschweiss am 28.12.2005 20:53 schrieb:
Das ganze System ist doch eh gefaked. Wer mehr Geld an PC Games schickt bekommt ne längere Possitiv Kurve (Hype). Wer nix schickt, bei dem sackt die dann in den Keller.

Von wegen such dir was aus. PC Games bevormundet sogar einen und dreht den großten Scheiß als gutes Spiel an.

Verwarnung an axelschweiss: Solche haltlosen Unterstellungen und Verleumdungen haben hier nichts zu suchen. Entweder du hast etwas sachliches zu einem Thema zu sagen, oder lässt das bitte in Zukunft sein.

Kritik wird hier natürlich ansonsten gerne gesehen, aber bitte immer sachlich und konstruktiv, irgendwelches Gebashe hilft keinem weiter. Danke für's Verständnis.

Gruss Shadow_Man

Hab ich euch erwischt ?
 
Shadow_Man am 28.12.2005 21:09 schrieb:
Verwarnung an axelschweiss: Solche haltlosen Unterstellungen und Verleumdungen haben hier nichts zu suchen. Entweder du hast etwas sachliches zu einem Thema zu sagen, oder lässt das bitte in Zukunft sein.

Kritik wird hier natürlich ansonsten gerne gesehen, aber bitte immer sachlich und konstruktiv, irgendwelches Gebashe hilft keinem weiter. Danke für's Verständnis.

Gruss Shadow_Man

Zum einen ist das keine haltlose Unterstellung, denn wenn man mal ein wenig länger die Werbung etc. auf den vielen verschiedenen Pages des Webs verfolgt sieht man immer wieder, dass genau selbige, eine "gute" Bewertung der PCG bekommen. Und Verleumdung... also dann zeig ihn an, wenn du dich damit glücklicher fühlst und du wirst merken - "Oh Klage fallen gelassen *mist*."

Und nur weil er anderen - hier im Forum "besser" angesehenen Leuten nicht gleich in den A***** kriecht (auf Gut-Deutsch gesagt) ist sein Beitrag jetzt unsachlich?
Also ich muss doch bitten... Er kritisiert das, was viele kritisieren (es gab schon genügend Threads in den vergangenen Monaten/Jahren), bloß er spricht es offen und ehrlich aus!

Ich kann daran nichts schlechtes sehen.

MfG, marcial
 
"neues gnadenloses Testsystem"

werden dann Spiele wie HL², Doom3 oder CoD2 nachträglich abgewertet? :>
 
1. Spiele mit einer Spieldauer von nur zehn Stunden oder weniger bekommen viel zu oft >80 Punkte

Die Spieldauer hat m. E. nichts mit dem Spielspaß zu tun, sondern einzig und allein mit der Frage: Was ist mir der Spaß Wert? Max Payne 2 (mein Lieblingsbeispiel, weil bequem an einem Sonntagnachmittag durchspielbar) mag für 50 EUR (zu) teuer sein, bei 30 EUR schaut die Sache schon ganz anders aus. Aktuell kostet das Spiel überall 10 EUR - steigt die Wertung dann? Auch im DVD-Bereich muss man sich entscheiden: Zahle ich 50 EUR für die DVD-Box von "Twenty-Four" (= 18 Stunden) oder 20 EUR für einen Zwei-Stunden-Spielfilm? Das hat mit der Qualität oder (Be-)Wertung aber nichts zu tun.

Die Entscheidung, ob sich ein Zehn-Stunden-Spiel für 40 EUR lohnt, kann nur der Spieler treffen -- und zwar auf Grundlage seines Geldbeutels. Es gibt genügend 50-Stunden-Spiele, die sich definitiv nicht lohnen.

> 2. Es wird viel zu viel Wert auf schmucke Grafik gelegt, <

Wir würden euch falsch beraten, wenn wir es nicht tun würden.

3. die dann aber nur auf neuesten Rechnern funktioniert (sind wirklich so viele der PCGames-Leser solche stets flüssigen PC-Freaks?!) und ansonsten ruckelt, was kaum im Testurteil berücksichtigt wird.

Dann bräuchte man zig Einzelwertungen für jede mögliche Konfiguration. Dafür gibt's ja die Technikklasse. Wenn man sich die erfolgreichsten Spiele 2005 anschaut, muss man aber wirklich sagen: Entweder haben die meisten Spieler tatsächlich Bombenrechner am Start -- oder sie sind sehr leidensfähig. Anders ist der Erfolg von Age 3, NfS Most Wanted oder Battlefield 2 nicht zu erklären. Daneben gibt es natürlich immer jene Spiele, die auf fast jedem System gut aussehen - World of Warcraft etwa.

4. Ebenso wenig wie ein ruckelnder Multiplayer. Meine Meinung: Wenn ein Spiel ständig lagt mit einem normalen DSL 1024/128 Anschluss, dann kann man die Multiplayerpunktzahl ruhig mal um die Hälfte reduzieren. Und was macht die PCGames? Bei normalen Lags kommt ein kleiner Hinweis im Text, und wenn der Multiplayer partout nicht funktioniert, dann wird wie bei Earth die Wertung einfach erstmal verschoben

Das ist die Tragik von Multiplayer-Tests: Spiele wie Special Forces oder Battlefront 2 kann man seriös erst im Ernstfall beurteilen. Es macht keinen Sinn, mit fünfeinhalb italienischen und amerikanischen Journalisten Test-Sessions unter völlig unrealistischen Bedingungen zu veranstalten. Deshalb werden Multiplayer-Tests auch in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit erst zum Release erscheinen (online bzw. im Heft). Das handhaben übrigens auch die US-Websites inzwischen so, weil's anders keinen Sinn macht.

5. Die gleiche Inkonsequenz gibt es auch bei offensichtlich schlecht programmierten Spielen. Wenn ein Spiel trotz mäßiger Qualität einen wahnsinnigen Hardwarehunger hat, dann sollte das abgestraft werden.

Wenn ein Spiel "mäßige Qualität" hat, dann wird es jetzt ohnehin genug abgestraft - mehr denn je.

Petra
PC Games
 
Solidus_Dave am 30.12.2005 00:56 schrieb:
"neues gnadenloses Testsystem"

werden dann Spiele wie HL², Doom3 oder CoD2 nachträglich abgewertet? :>
hehe - würde mich auch mal interessieren ^^
Mit HL2 habt ihr ja ziemlich übertrieben - klar, das Spiel ist sehr gut, hat aber nicht wirklich eine solch hohe Wertung verdient.

Zum Testsystem kann ich noch nicht viel sagen - werde mir erst heute die PCG kaufen.
 
Rosini am 30.12.2005 08:24 schrieb:
Solidus_Dave am 30.12.2005 00:56 schrieb:
"neues gnadenloses Testsystem"

werden dann Spiele wie HL², Doom3 oder CoD2 nachträglich abgewertet? :>
hehe - würde mich auch mal interessieren ^^
Mit HL2 habt ihr ja ziemlich übertrieben - klar, das Spiel ist sehr gut, hat aber nicht wirklich eine solch hohe Wertung verdient.

Zum Testsystem kann ich noch nicht viel sagen - werde mir erst heute die PCG kaufen.

Ich frage mich auch wie Half-Life 2 getestet wurde. Von einer KI kann man schonmal nicht sprechen da alles gescriptet wurde. Die einzigste "innovation" die ich in HL2 sah war die Waffe mit der man (nur festgelegte) Gegenstände durch die Luft wirbeln konnte (gabs vermutlich aber schon in anderen Spielen). Ansonsten war alles eigentlich standard (nun gut. Noch eine gute Grafik(demo) aber das kann sicherlich nicht das Spiel auf 96% rutschen).
Story war nur einigermaßen eine zu sehen aber auch hier hieß es nur Ballern Ballern Ballern und ab und zu mal ein paar Kisten stapeln und durch "Tote Städte" mit einem Gefährt düßen - gabs schon bei Halo.
Ich frage mich wirklich warum überhaupt so stark die Physikengine angesprochen wurde (entwickelt von Havok). Im Text stand damals das ihr fast ne Stunde mit den Fässern gespielt hattet wegen "der unglaublichen Physik". Toll. Ich will spielen und nicht mich mit einem Gegenstand in einem Spiel meine Spielstunden verschwenden. Zwar fallen die Gegenstände "besser" aber da kann ich auch Unreal 1 zocken oder einen Blätterstapel runterwerfen und beobachten wie "toll" er runterfällt. 96% waren auf jedenfall zu viel.
Auch die Fifa Teile sind meiner Meinung nach überbewertet. Jedes Jahr ein neues Fifa mit einem 2 Zeilen Changelog : Neue Spielerdaten, ein kleines Feature eingefügt/verbessert. Das war es dann auch meist schon.

Einige Spiele bekommen gute Bewertungen (oder ca. bei 80%) weil es so "toll" ist.... Am Ende stellt sich dann heraus das man nach dem Kauf 800 MB saugen muss um überhaupt das Spiel starten zu können.
Da fragt man sich schonmal wie Blind ihr beim Testen wart.

Auch fehlende Mehrspielermodi/bzw. nicht richtig funktionierende, welche erst peer Patch nachgeliefert werden und trotzdem eine gute Bewertung bekommen nach dem Motto "das wird schon" finde ich scheibenkleister.
Ihr sollt das Spiel testen und nicht Single und Multiplayer getrennt testen.

Durch die Aussage "Bessere und härtere Tests" frage ich mich, war die PC Games vorher zu verweichlicht mit den Tests vorangegangen und testet mal richtig? Was wollt ihr dann nächstes Jahr verbessern... dann habt ihr ja nix mehr ;)
 
axelschweiss am 30.12.2005 13:52 schrieb:
Rosini am 30.12.2005 08:24 schrieb:
Solidus_Dave am 30.12.2005 00:56 schrieb:
"neues gnadenloses Testsystem"

werden dann Spiele wie HL², Doom3 oder CoD2 nachträglich abgewertet? :>
hehe - würde mich auch mal interessieren ^^
Mit HL2 habt ihr ja ziemlich übertrieben - klar, das Spiel ist sehr gut, hat aber nicht wirklich eine solch hohe Wertung verdient.

Zum Testsystem kann ich noch nicht viel sagen - werde mir erst heute die PCG kaufen.

Ich frage mich auch wie Half-Life 2 getestet wurde. Von einer KI kann man schonmal nicht sprechen da alles gescriptet wurde. Die einzigste "innovation" die ich in HL2 sah war die Waffe mit der man (nur festgelegte) Gegenstände durch die Luft wirbeln konnte (gabs vermutlich aber schon in anderen Spielen). Ansonsten war alles eigentlich standard (nun gut. Noch eine gute Grafik(demo) aber das kann sicherlich nicht das Spiel auf 96% rutschen).
Story war nur einigermaßen eine zu sehen aber auch hier hieß es nur Ballern Ballern Ballern und ab und zu mal ein paar Kisten stapeln und durch "Tote Städte" mit einem Gefährt düßen - gabs schon bei Halo.
Ich frage mich wirklich warum überhaupt so stark die Physikengine angesprochen wurde (entwickelt von Havok). Im Text stand damals das ihr fast ne Stunde mit den Fässern gespielt hattet wegen "der unglaublichen Physik". Toll. Ich will spielen und nicht mich mit einem Gegenstand in einem Spiel meine Spielstunden verschwenden. Zwar fallen die Gegenstände "besser" aber da kann ich auch Unreal 1 zocken oder einen Blätterstapel runterwerfen und beobachten wie "toll" er runterfällt. 96% waren auf jedenfall zu viel.
Auch die Fifa Teile sind meiner Meinung nach überbewertet. Jedes Jahr ein neues Fifa mit einem 2 Zeilen Changelog : Neue Spielerdaten, ein kleines Feature eingefügt/verbessert. Das war es dann auch meist schon.

Einige Spiele bekommen gute Bewertungen (oder ca. bei 80%) weil es so "toll" ist.... Am Ende stellt sich dann heraus das man nach dem Kauf 800 MB saugen muss um überhaupt das Spiel starten zu können.
Da fragt man sich schonmal wie Blind ihr beim Testen wart.

Auch fehlende Mehrspielermodi/bzw. nicht richtig funktionierende, welche erst peer Patch nachgeliefert werden und trotzdem eine gute Bewertung bekommen nach dem Motto "das wird schon" finde ich scheibenkleister.
Ihr sollt das Spiel testen und nicht Single und Multiplayer getrennt testen.

Durch die Aussage "Bessere und härtere Tests" frage ich mich, war die PC Games vorher zu verweichlicht mit den Tests vorangegangen und testet mal richtig? Was wollt ihr dann nächstes Jahr verbessern... dann habt ihr ja nix mehr ;)

Also ich fand die Physik in HL² einfach genial. Da kann man sagen was man will. Die Zombies in Ravenholm mit Farbeimern zu bewerfen, und so auch anzumalen, war schon mal absolut super gemacht. Auch die "Garry-Mod" für HL² zeigt wie viel Spass Physik machen kann.
Oder wer kennt es nicht, man startet in CSS nur mit D'Eagle bewaffnet die Runde, sieht weiter vorne eine M4 von einem gefallenen Kameraden. Man läuft los und will sich das Ding schnappen, *Bumm* eine Granate explodiert und durch den Druck wird die rettende M4 mehrere Meter weg geschleudert. Zack Kopfschuss und tot.
Also auch ich habe fleißig mit diesen Features rumgespielt. Schon mal beim "Garry-Mod" eine Pyramide aus Kisten gebaut und dann anschließend eine Spielfigur per Physik-Waffe gegengeschleudert? Klasse! :-D

Für Spielkinder sind diese Titel jedenfalls klasse geeignet. *g*

Regards, eX!
 
Petra_Froehlich am 30.12.2005 07:51 schrieb:
Die Spieldauer hat m. E. nichts mit dem Spielspaß zu tun, sondern einzig und allein mit der Frage: Was ist mir der Spaß Wert? Max Payne 2 (mein Lieblingsbeispiel, weil bequem an einem Sonntagnachmittag durchspielbar) mag für 50 EUR (zu) teuer sein, bei 30 EUR schaut die Sache schon ganz anders aus. Aktuell kostet das Spiel überall 10 EUR - steigt die Wertung dann?

Ich denke der Spielspass hat einiges mit der Spieldauer zu tun.
Jedoch - viele Spiele haben einen erhöhten Spielspass durch eine gewisse Kürze. Auch Max Payne (jedoch der erste Teil) ist eines meiner Lieblings-Spiele.
Man muss jedoch auch die Faktoren sehen, welche das Spiel ausmachen.
Bei Max Payne hab ein eine spannende Story, die einen bewegt.
Bei Doom³ hab ich diese eben nicht, sondern nur wechselnd DauerAction und elendiges rumgelaufe in dunklen Gängen (nicht falsch verstehen Doom³ hat mir auch sehr viel Spass gemacht).
Bei HL² - welches man auch sehr schnell durchzocken kann - ist bis auf eine relativ prunkvolle Grafik, nichts was einen wirklich mitreisst. Die Story geht nur sehr träge vorran - und klar für alle die den ersten Teil geliebt haben, sind die Wiederbegnungen mit alten Bekannten erfreulich etc. etc. - doch reicht das aus für eine 96% Bewertung (für die gesamte allgemeine Zockerwelt) ? Ich denke nicht...

Die Entscheidung, ob sich ein Zehn-Stunden-Spiel für 40 EUR lohnt, kann nur der Spieler treffen -- und zwar auf Grundlage seines Geldbeutels. Es gibt genügend 50-Stunden-Spiele, die sich definitiv nicht lohnen.

Da muss ich Ihnen natürlich teils recht geben - und auch Spiele im direkten Nachhinein abzuwerten (o. ggf. wegen günsterem Preis aufzuwerten), wäre nicht machbar.

Wir würden euch falsch beraten, wenn wir es nicht tun würden.

Hier sehe ich jedoch viele Differenzen. Es gibt unzählige Spiele(-Klassiker), die bei der Mehrheit, um einiges größeren Anklang finden, als jetztige "HighEnd Grafik Games" die ggf. auch eine gute Story haben. Man kann ein Spiel, dass eine Super Grafik hat - meines Ermessens nach - nicht mehr als einen gewissen niedrigen prozentualen Zuwachs beim Spielspass geben, und abwerten auch nur, wenn die Grafik wirklich in Richtung untere 50% geht...
Denn letztenendlich richtet sich die Masse (wie ja hier zu sehen ist und ich denke Sie richten sich auch nach der Masse und nicht nach dem Einzelnen) nach dem Spielspass, undefiniert durch eine super Grafik.

Zu den anderen Punkten kann ich immo nichts sagen, da ich mich über selbige in letzter Zeit zu wenig infomiert habe.


MfG, marcial
 
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