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News - PC Games Exklusiv: Die Computerspieler sind weich geworden!

Vykos69 am 30.01.2007 22:08 schrieb:
Impossible Mission > > all

;) Für die wirklich alten Hasen unter Uns ;)

Kommt für den Wii wieder raus:

http://www.gfdata.de/archiv12-2006-gamefront/2647.html
 
SYSTEM am 30.01.2007 19:43 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Another World war eines der wenigen Spiele die auch für Apple erschienen sind. Zum Glück! Das hatte mir endlose Abende beschert =) Einfache Grafik, butterweiche Animationen und eine irre Athmosphäre... hmmm wo waren die alten Mac-Disketten gleich nochmal? :-D

Die Rätsel waren teilweise aber schon frustrierend. Ich will nicht schwerere Rätsel; die billige Lösung ist dann einfach Logik auszuschalten und Laufwege zu erhöhen. Was ich vermisse sind, auch mit eingeschränkten Möglichkeiten, stimmige, qualitativ hochwertige Spiele.
 
magelheis am 31.01.2007 00:48 schrieb:
Aha ! Problem erkannt ! Wann zieht ihr die Konsequenzen fuer eure Bewertungen ? Es ist doch gerade die Spielepresse, die regelmaessig stupide Graphikblender frenetisch feiert und fordernde, intelligente Spiele abstraft.

Das ist hervorragend im alljaehrlichen Vergleich zwischen den Fussballmanagern von EA und Sports Interactive zu sehen, weitere Beispiele lassen sich muehlos finden.

Das ist durchaus verstaendlich, immerhin muesst ihr ja eure Zeitschrift verkaufen. Sich dann allerdings umzudrehen und den alten Zeiten nachzutrauern, erscheint schon ein wenig heuchlerisch.

Nun, der Titel hat Spieldesign von vorgestern, frustet an vielen Stellen und ist geradezu unfair, hat trotz oder gerade wegen der bideren Grafik (trostlose Welt) immerhin Charm und überrascht hin und wieder mit netten Ideen ... Was meinst du, was der für eine Wertung bekommt?

Von nachtrauern kann keine Rede sein. Es ist allerdings schon immer wieder erstaunlich, in welcher verklärten Erinnerung man alte Spiele teilweise hat. Interessant ist auch der Vergleich mit aktuellen Games. Es traut sich kaum ein Titel mehr, der professionell und mit Ziel des kommerziellen Erfolgs produziert wird mit solch einem Spieldesign an die Öffentlichkeit - vielleicht gerade noch ein paar Kaufhaustitel.

Klar kann ich Wochenlang an Hearts of Iron spielen und viel Spaß haben. Ob es im Umkehrschluss der hohen Komplexität und eines gewissen Intelligenzanspruches wegen eine höhere Wertung verdient? Ich kann es als Spieltiefe im Meinungskasten honorieren. Oder eben auch nicht, wenn die manigfaltigen Optionen und Bedienelemente beispielsweise nicht sorgfältig durchdacht sind. Manchmal ist weniger mehr. Also um es mal klar zu sagen: es kommt immer auf den Einzelfall an und letztlich weisst du, ob dir etwas gefällt, was der Tester dagegen negativ ankreidet.

Stell dir vor: eine Montivationskurve über 20 Stunden und die ersten 15 durchforste ich das Handbuch, Hilfe, Tastenbelegung. Das ist noch nicht mal sonderlich spannend geschrieben, da brauche ich doch richtig Durchhaltevermögen. Und eine 60er, 70er Wertung kann dann eben auch verdeutlichen: Man musst schon Fan davon sein, um sich dafür genügend zu motivieren und zu begeistern.
 
Das merke ich auch immer wieder, wenn ich mal wieder ältere Spiele zocke. Man muss sich viel mehr anstrengen und reinhängen, um erfolgreich zu sein. Das hat aber den Vorteil, dass die Freude und der Spass dann viel größer ist, wenn man einen schwierigen Levelabschnitt, Endgegner etc. geschafft hat.
Heute dagegen sind ja viele Spiele sehr schlicht und einfach gehalten. Das liegt einfach daran, dass sich die Entwickler (leider) an der großen Masse orientieren und somit die meisten Spiele so entwickelt werden, dass sie auch wirklich der schlechteste Spieler ohne Probleme durchspielen kann. Bei manchen Spielen würd ich mir da einfach mehr Herausforderungen und schwierigere Gegner wünschen.
Die Spielemagazine sind an der Entwicklung aber auch nicht schuldlos. Was mir schon seit längerer Zeit auffällt, ist, dass Spiele die mal etwas schwerer sind oder einen schwereren Einstieg haben, gleich total abgewertet werden. Das finde ich nicht so toll das man deswegen Spiele abwertet. Fairer wäre es, dann einfach zu erwähnen, dass das Spiel etwas schwerer ist, aber nicht deswegen gleich drastisch abzuwerten.
Das ist auch der Nachteil der Motivationskurve, Spiele mit schwierigem Einstieg in den ersten Stunden können dann kaum noch eine hohe Wertung bekommen.
 
Alte Games spiele ich heute noch gerne. Hatte Sie auch nach längerer Zeit mal wieder gespielt und dachte mir, wie konnte ich das damals so locker schaffen. Gottseidank verlernt man es ja nicht, dauerte nur ne kurze Zeit und es ging wieder alles locker von der Hand.

Alte Games die ich noch besitze sind: Prince of Persia, Another World, Monkey Island 1 + 2, Indiana Jones 4, Sam&Max, Command&Conquer (noch die Cd´s von damals, kein Nachkauf), ZakMcKracken, der Rest ist leider nicht mehr in meinem Besitz, schade eigentlich, was mir damals auch gut gefiel war Star Wars Dark Forces. Habe auch heute noch nen 486er DX2 mit 66 MHz und nen 486er DX4 mit 100 MHz , jeweils mit 32 MB Ram und ner Grafikkarte mit jeweils 1 MB. Das ist doch noch Nostalgie pur oder nicht?

Zu den heutigen Games kann ich auch nur sagen, wir werden ja richtig überflutet und weiß ab und zu wirklich nicht welches Game hol ich mir jetzt.

Spielabläufe heutzutage sind zu einfach und man kann ja nichts falsch machen, einer ist schneller fertig, der andere wiederum lässt sich ein bißchen mehr Zeit, aber im Endeffekt schafft es ein jeder, blindwegs immer den Weg entlang und so gut wie keine herausfordernden Rätsel, Aufgaben usw.
Nur schade das meine Freunde zu den Spielern gehören die verweichlicht sind, wenn wir gegeneinander bei Games antreten ist es echt öde ständig den Sieg zu erringen.
 
AnsgarSteidle am 31.01.2007 01:40 schrieb:
Stell dir vor: eine Montivationskurve über 20 Stunden und die ersten 15 durchforste ich das Handbuch, Hilfe, Tastenbelegung. Das ist noch nicht mal sonderlich spannend geschrieben, da brauche ich doch richtig Durchhaltevermögen. Und eine 60er, 70er Wertung kann dann eben auch verdeutlichen: Man musst schon Fan davon sein, um sich dafür genügend zu motivieren und zu begeistern.

tut mir leid, aber das ist ALLES ANDERES als eine objektive anschaaungsweise !!!

ihr seit dazu da das game zu bewerten und nicht ob es so komplex ist das man auch ausnahmsweise mal wieder ein handbuch braucht das man sich vorher durchlesen muss und es eben kein unter durchnitts iq spieler einlegen und sofort spielen kann

dann schreibt besser keiner wertung hin mit dem grund das es für einen einfachen test zu komplex ist als es einem durchnittszocker spiele tester zu geben der es sofort verteufelt weil es nicht seinen geschmack trifft (nicht auf das beispiel bezogen, ich meinte es allgemein)

mal ehrlich, ihr pc redaktionen (allgemein betrachtet) weist immer die schuld von euch weg das ihr nicht im entferntesten daran schuld seid das der spiele markt sich qualitativ um mindestens 200% reduziert hat in den letzten jahren... wacht auf, im gegenteil, euch kann man mindestens eine 45% teilschuld geben das es nurnoch flickenteppiche oder baukästen zu kaufen gibt die als "spiel" bezeichnet sind

wenn ihr wirklich mal konsequent wärt und objektiv die ding betrachten würdet, und eben NICHT immer milliarden von bugs durchgehen lassen würdet und eben NICHT immer ein spiel was ein klein wenig komplexer ist sofort niedermachen würdet... und mein wichtigster punkt, wenn ihr NICHT immer das bild vermittelt hättet, das grafik ja alles sei (wertungssystem wo prozente abgezogen werden weil die grafik nicht aktuell ist... lächerlicher geht es nicht um es drastisch zu sagen, vorallem wenn noch 3 zeilen weiter dann noch der satz geschrieben steht "spielspass ist natürlich das wichtigste) wäre villeicht vieles anders gelaufen... wie ich sagte oben, man sollte villeicht mal das testsystem verändern und nach spiel/technik trennen, dann könnte ja g3 auch die wertung verdienen, aber nicht dem leser ins gesicht schlagen weils unspielbar ist und so eine wertung bekommt :-|

ich sehe das wie ein vorredner, den alten zeiten nachtrauern aber in der realität das oben beschriebene machen, das ist wirklich ironisch :rolleyes:

das ist nicht als direkter angriff zu verstehen (vorallem nicht weil die aussagen sogut wie allgemein auf noch andere redaktionen bezogen sind), aber die aussage eben hat mich doch ein wenig aus der ruhe gebracht :-S
 
Es stimmt schon, dass die alten Spiele schwerer waren, als die Neuen. Es gibt aber einige Ausnahmen. Eines davon ist das Adventure Scratches. Was hab ich bei dem Spiel geflucht, wenn nach minutenlangem spielen immer noch nicht klar ist was man tun soll.

Ansonsten sollte bei einem guten Spiel der Schwierigkeitsgrad gut ausgewogen sein. Einerseits finde ich es traurig, wenn ich ein Spiel durchspielen kann ohne richtig nachzudenken, andererseits gibt es auch eine Grenze bei fast unlösbaren Sachen. Wenn ich das x-te Mal an einer Sache scheiter, dann ist irgendwann die Motivation weg.
 
Another World war schon der Hammer. Ich habe es auf dem Amiga gespielt und war süchtig!

Damals hat die Amiga Games (ja, habe ich noch paar Ausgaben davon) 500 DM für veröffentlichte Komplettlösungen gezahlt. Musste ich sofort zuschlagen und habe eine zu Another World geschrieben und abgeschickt... leider nie eine Antwort bekommen... schade.

Back to Topic:
Ich erinnere mich gern wieder an alte Flugsimulatoren von damals. Falcon, Intercepter F/A 18 usw.
Wenn heute Flusims getestet werden (siehe Lock on), bekommen diese nur miese Bewertungen (bei Lock on waren es glaub ich 45 oder 49%). Die Begründung ist, das Spiel sei nur für Fans für Flugsimulatoren geeignet, diese könnte die Wertung aber ruhig verdoppeln. Für "normale" Spieler sei das Game zu kompliziert... nanu...

Bei allen anderen Genres kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Die Spiele könntne ruhig ein wenig linearer sein, wenn sie dadurch Atmosphäre und eine gute Geschichte vermitteln. Das Ende von Another World war doch schön aber traurig... so muss das sein, es entstehen Gefühle
 
Ich weiss gar nicht was ihr alle habt. Bezogen auf Strategietitel ist die Situation doch nur besser geworden. Die Spiele damals hatten doch nur eine rudimentäre Script-KI. Wenn ich da nur an CnC, Warcraft oder gar an CiV2 denken muss... :ugly: Von wegen zu komplex.
Bei Civ2 hat man doch fast automatisch gewonnen. Dagegen ist der vierte Teil ne echte Wohltat. :-P

Nun ja für die ganzen Simulatoren und Adventures hatte ich nie etwas übrig. Von daher brauch ich auch nicht hinterhertrauern und bin froh, dass mehr andere interessante Dinge programmiert werden.
 
AnsgarSteidle am 31.01.2007 01:40 schrieb:
Klar kann ich Wochenlang an Hearts of Iron spielen und viel Spaß haben. Ob es im Umkehrschluss der hohen Komplexität und eines gewissen Intelligenzanspruches wegen eine höhere Wertung verdient?

Ich denke, es hat am ehesten mit der zahlreichen Konkurrenz zu tun. Wenn man viele Spiele zur Auswahl hat, sinkt die Bereitschaft, schwierige Stellen in einem Spiel zu überwinden. Man hat dann auch seltener das Gefühl, beim Meistern schwieriger Spiele Spaß zu empfinden.

Darüberhinaus sinkt das Risiko, wenig Abwechslungsreichtum zu erfahren, wenn ein einzelnes Spiel kurz ist und ich stattdessen einfach ein weiteres spiele.

Das alles wissen die Spieleentwickler, und richten sich danach.

Es hat alles nur mit unserer kurzlebiger gewordenen Zeit zu tun.
 
aph am 31.01.2007 15:31 schrieb:
Ich denke, es hat am ehesten mit der zahlreichen Konkurrenz zu tun. Wenn man viele Spiele zur Auswahl hat, sinkt die Bereitschaft, schwierige Stellen in einem Spiel zu überwinden. Man hat dann auch seltener das Gefühl, beim Meistern schwieriger Spiele Spaß zu empfinden.

Darüberhinaus sinkt das Risiko, wenig Abwechslungsreichtum zu erfahren, wenn ein einzelnes Spiel kurz ist und ich stattdessen einfach ein weiteres spiele.

Das alles wissen die Spieleentwickler, und richten sich danach.

Es hat alles nur mit unserer kurzlebiger gewordenen Zeit zu tun.


das ich das noch erleben darf :
ich stimme dir zu 100 % zu. :-]

noch ein wort zu another world:
das spiel war auch für damalige verhältnisse abartig schwer und nicht nur im vergleich mit spielen heutiger tage.
 
Wenn ich mir das Spiel ( Video1, Video2) heute noch mal anschau frag ich mich auch wie ich das damals mit im Alter von 13 Jahren auf dem Amiga durchspielen konnte.
 
Ich muß sagen, dass ist für mich eine ambivalente Sache: Man muß als "alter Hase" vorsichtig um nicht allzusehr in die nostalgische Schiene zu geraten. Man erliegt sehr schnell der Versuchung alles ein bißchen zu verklären.

Adventures waren nie mein Ding; ich war einfach zu blöd die Rätsel zu lösen, habe lediglich die Grafik bewundert. ;) Fakt ist allerdings, dass ich früher mehr Geduld hatte und Spiele länger spielte und somit mit wesentlich mehr Energie ranging. Strike Commander, X-Wing, Silent Service, Red Storm Rising, Ports of Call etc. waren so Titel, wo ich immens Zeit investierte. Der Grund: Komischerweise hatte ich damals mehr Zeit und alles war noch neu und aufregend, zudem war dass Angebot noch nicht so groß. Heute kommen soviele Spiele raus, dass man nicht mehr hinterher kommt. Und hat man mal wirklich einen guten Titel, stelle ich fest, dass ich nach einer gewissen Zeit schon wieder unruhig werde und auf ein anderes schiele, obwohl mir das aktuelle Spiel durchaus noch Potential bietet. Ist man vielleicht übersättigt? Fehlt den Spielen heute einfach der Tiefgang? Ich kann`s ehrlicherweise nicht genau bestimmen.

Man muß auch unterscheiden: Die Strategietitel ( keine Echtzeitstrategie, das ist ja nur noch hektisches rumklicken ) sind m.E. nach durchaus besser geworden, obwohl es immer noch an manchem fehlt. Andererseits fehlt es an guten Wirtschaftssimulationen deren Potential bei weitem noch nicht ausgeschöpft wurde. Im Gegenteil, hier ist das Angebot in den letzten Jahren deutlich schwächer geworden. Bei Simulationen sieht es ganz gut aus. Aber eben auch hier ist Zeit erfoderlich.

Und hier vermute ich eher den Pferdefuß: Ich glaube es ist der Mangel an Zeit der uns heute zu schaffen macht. Man hat dadurch einfach nicht mehr so den langen Atem wie früher. Dadurch wird man insgesamt auch zu ungeduldig. Naja, es sind halt mehrere Faktoren die da zusammenkommen.
 
Wenn man sich persönlich nimmt, kann ich auch einen Zeitfaktor nicht ausser Acht lassen. Früher hab ich manchmal 8 Stunden am Tag an einem Spiel gesessen. Mittlerweile ist aber alles so schnelllebig geworden, dass man diese Zeit nicht mehr findet. Studium, Nebenjobs, um sich zu finanzieren, abends ist man müde - da will man nur mal fix was zum Zocken haben. Für ein ausuferndes Klick-Adventure wie früher oder ein Actionspiel, bei dem ich jeden Level 4 mal spielen muss, langt es dabei nicht mehr.
 
Das Einzige, was über die Jahre schwieriger geworden ist, ist die Fritz-Reihe bzw. Schachprogramme allgemein.

Ansonsten... Ja, heute sind wir verweichlicht. Daran ist aber auch die PC-Games nicht ganz unschuldig, bekommt doch gleich jedes Spiel, was mal etwas "zu schwer" ist oder keine Quicksave-Funktion hat, gleich einen Wertungsabzug.

Je einfacher die Spiele sind, umso höher die Wertung scheint mir. Mein größter Reinfall: Dungeon Siege... ne 90iger Wertung, aber mit nem Anspruch für Sechsjährige. :rolleyes:

Das letzte schwere Spiel, was ich gespielt habe: S.W.I.N.E.
gibt es ja mittlerweile umsonst.
 
Ich hab vor etwa zwei Wochen Zelda - Links Awakening aufm GameBoy durchgespielt. Und das in grad mal eineinhalb Wochen. Hab das früher nie (alleine) geschafft. Im Nachhinein wars echt easy. Aber damals war ich ja noch klein... :rolleyes:

Wollt eigentlich nur wissen, ob ich zu dumm für das Spiel bin, oder ob ich jetzt intell... intelli.... ach egal. :D
 
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