AW:
Ich „liebe“ solche Editionen. Gegenstände, welche die Armee weltweit ausmustert weil diese qualitativ nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen, oder schlicht zu starke Gebrauchs- bzw. Rostspuren aufweisen, werden als teures Gimmick in diese Sammlereditionen gelegt. Schon diese Munitionskiste von ArmA1 war ja dreist bis zum Erbrechen. So einen Krempel haben wir beim Bund in die Ablage P gelegt ("Papierkorb"). Was jetzt an öligen nach Metall stinkenden Boxen mit Rostbefall so toll sein soll, muss man mir mal erklären. Einen Mehrwert erkenne ich da nicht.
Jeder Armeeshop der gebrauchte BW-Hosen, Feldblusen, Nato-Straps (

) oder Messer verkauft, dürfte auch solche Helme im Sortiment haben. Teils sogar mit original BW-Überzug. Preislich im Rahmen von 15 Euro.
Gut, wer’s braucht, der darf sich dieses Ding ins Regal stellen. Ich für meinen Teil (obwohl Opfer des Militärfetisch!) würde mir so einen Ramsch (was anderes ist es einfach nicht),
nicht ins Regal stellen. Dazu gehören auch rostige Munitionskisten oder Nachsichtgeräte made in China.
Ich beharre weiterhin darauf, dass diesen Editionen ein ordentliches Gimmick beiliegen soll, das man a) tatsächlich täglich benutzen kann und b) nicht zwangsläufig negative Assoziationen auslöst. Seiko 5 Military Watch für 60 $ 4tw! ^^
Zur Diskussion betreffend Saufgelagen oder Schildkrötenspielen kann ich nur sagen, dass unsere Ausbilder richtige Spießer waren. Da war so etwas ein No-Go, und man hat uns eingebläut so einen Mist auch nicht zu machen. Wer es dennoch tat und erwischt wurde, dürfte GvD am WE machen.
Regards, eX!