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News - Killerspiele: Neue Studie zeigt: Spieler unterscheiden zwischen realer und virtueller Gewalt

Wenn Kinder Waffen in die Hände bekommen, ist die Gefahr hoch dass etwas passiert. Ob gewollt oder nicht.

Und was du ansprichst mit dem Video, das ich auch gesehen habe, ist Propaganda. Davor sind nicht mal die Erwachsenen sicher. Und natürlich kann man mit Medien die Meinung beeinflussen.

Es gibt ja eine Theorie, dass man selbst die eigene Meinung unbewusst beeinflusst. Da man sich oft im Internet Seiten bewegt, auf denen viel Leute mit gleichen Interessen sind. Oft haben diese die gleiche Meinung, und man bekommt einen einseitigen Blickwinkel für gewisse Dinge.
Das gleiche gilt für die Wahl der Lektüre.

Ich will auch nicht behaupten, dass gewisse Spiele/Medien in die Hände von Kindern gehören.
Aber die Annahme, dass einige Leute nicht zwischen Realität und Spiel unterscheiden können halte ich für völlig unbegründet.

Die Gefahr dass sich Spieler völlig im Spiel verlieren. Soziale Kontakte dadurch zu kurz kommen können, und auch gesundheitliche Schäden entstehen können, halte ich für weitaus realistischer.
 
Herbboy am 03.07.2008 19:04 schrieb:
nee, ich glaub er meint: solang es nur ein bild ist, ist es ja nicht für einen selbst "real", d.h. dann spielt es keine rolle, ob die gezeigte gewalt echt ist oder nachgestellt: beides lt einen gleoch kalt oder regt einen im gleichen maße auf. daher wundert er sich, warum die forscher bei nem CT einen sichtbaren unterschied erwarten.
Das habe ich jetzt verstanden %-) . Aber was für Aufnahmen von virtueller und realer Gewalt wurden eigentlich gezeigt? Spiele-Screenshots & Bilder von realer Gewalt oder wie darf man sich das vorstellen? Denn es wurden ja jeweils unterschiedliche Gehirnregionen angesprochen.
Deshalb das mit den fotorealistischen Spielen.
 
ohoh was hab ich angerichtet ?! :P
ja ich meine: ich sehe immer "nur bilder". ob auf den bilder nun reale dinge oder virtuelle dinge zu sehen sind, ist finde ich egal, weil ICH WEIß, dass es nur bilder sind und ich zu diesem zeitpunkt ja in sicherheit bin, also sollte auch das limbische system nicht aktiv werden..... aber was hab ich schon ahnung davon ?! ^^
macht es einen messbaren unterschied, wenn ich einen kriegs/horror/porno-film gucke und mir vorher jmd sagt: "das ist real" oder "das ist nur gestellt" , obwohl sich am film selbst ja nichts ändert?
 
Sheggo am 03.07.2008 19:23 schrieb:
ohoh was hab ich angerichtet ?! :P
ja ich meine: ich sehe immer "nur bilder". ob auf den bilder nun reale dinge oder virtuelle dinge zu sehen sind, ist finde ich egal, weil ICH WEIß, dass es nur bilder sind und ich zu diesem zeitpunkt ja in sicherheit bin, also sollte auch das limbische system nicht aktiv werden..... aber was hab ich schon ahnung davon ?! ^^
macht es einen messbaren unterschied, wenn ich einen kriegs/horror/porno-film gucke und mir vorher jmd sagt: "das ist real" oder "das ist nur gestellt" , obwohl sich am film selbst ja nichts ändert?
Also die Studie ist wirklich sehr seltsam
:rolleyes:
 
Sheggo am 03.07.2008 19:23 schrieb:
ohoh was hab ich angerichtet ?! :P
ja ich meine: ich sehe immer "nur bilder". ob auf den bilder nun reale dinge oder virtuelle dinge zu sehen sind, ist finde ich egal, weil ICH WEIß, dass es nur bilder sind und ich zu diesem zeitpunkt ja in sicherheit bin, also sollte auch das limbische system nicht aktiv werden..... aber was hab ich schon ahnung davon ?! ^^
macht es einen messbaren unterschied, wenn ich einen kriegs/horror/porno-film gucke und mir vorher jmd sagt: "das ist real" oder "das ist nur gestellt" , obwohl sich am film selbst ja nichts ändert?
Nein, es ist eben nicht egal, da 2 unterschiedliche Hirnregionen angesprochen werden. Genau das hat die Studie ja bewiesen. bei solchen tests sagt man den probanten garnicht vorher, sonst könnte man sie ja mit der aussage beinflussen...

es ist natürlich klar dass der unterschied verschwindet wenn die virtuelle Gewalt nicht mehr unterscheidbar ist von rellen Bildern. Stichwort photorealistisch. Aber davon sind wir ja noch sehr weit entfernt...
 
ja,un die ganzen rennsauen die mit ihren karren auf den strassen einen baumnachn andern küssn haben dann wohl zuviel nfs oder ähnliches gezockt.
nach nfs dreh ich meinen wagen auch gern in roten bereich hoch... lol
 
Believer am 03.07.2008 19:52 schrieb:
es ist natürlich klar dass der unterschied verschwindet wenn die virtuelle Gewalt nicht mehr unterscheidbar ist von rellen Bildern. Stichwort photorealistisch. Aber davon sind wir ja noch sehr weit entfernt...
nee, selbst dann verschwindet der unterschied nicht, wenn man WEISS, ob es real ist oder nicht. zB bei vielen filmen wird absolut realistisch dargestellt, wie jemand verletzt/getötet wird. trotzdem hat man dabei ein VÖLLIG anderes gefühl, als wenn die gleiche szene bei der tagesschau käm "diese bilder nahm ein kameramann zufällig auf" oder so was.

ich hoffe jedenfalls, dass die meisten leute ein anderes gefühl haben, denn ich fänd es schon sehr bedenklich, wenn man echt passierte unfälle/tötungen emotional genauso betrachtet wie nachgestellte szenen...
 
Am Anfang stellt einer eine Frage..

Bonkic am 03.07.2008 16:34 schrieb:
und auch hier -wie auf pcgh.de- stelle ich wieder die frage, wie es wohl aussähe, wenn man (vgl. versuchsaufbau!) virtuelle eben nicht mehr von realer gewalt unterscheiden könnte.

..am Ende wird diese beantwortet:

Herbboy am 03.07.2008 21:22 schrieb:
Believer am 03.07.2008 19:52 schrieb:
es ist natürlich klar dass der unterschied verschwindet wenn die virtuelle Gewalt nicht mehr unterscheidbar ist von rellen Bildern. Stichwort photorealistisch. Aber davon sind wir ja noch sehr weit entfernt...
nee, selbst dann verschwindet der unterschied nicht, wenn man WEISS, ob es real ist oder nicht. zB bei vielen filmen wird absolut realistisch dargestellt, wie jemand verletzt/getötet wird. trotzdem hat man dabei ein VÖLLIG anderes gefühl, als wenn die gleiche szene bei der tagesschau käm "diese bilder nahm ein kameramann zufällig auf" oder so was.

ich hoffe jedenfalls, dass die meisten leute ein anderes gefühl haben, denn ich fänd es schon sehr bedenklich, wenn man echt passierte unfälle/tötungen emotional genauso betrachtet wie nachgestellte szenen...

:D

Da muss ich Herbboy unserem Hobbypsychologen zustimmen ... ich frage mich ob es tatsächlich Menschen gibt, die bei einem fiktiven Film, in dem ein Mensch/Tier - sagen wir mal - misshandelt wird, das Gleiche empfinden, wie wenn diese sich eine in Wirklichkeit so stattgefundene gleiche oder ähnliche Begebenheit anschauen? Man fühlt es doch, dass das Gefühl anders ist? Selbst beim gefühlskältesten Mensch müsste das so sein (außer natürlich es liegt eine Fehlfunktion des Gehirns vor), aber genau das ist es ja auch: die Basisfunktionen sind bei allen Menschen auf der Welt gleich (soz. die Hardware ist so ziemlich identisch) lediglich durch die versch. Lebensbedingungen bilden sich unterschiedliche neuronale Muster (Nervenverbindungen) und die Gehirnregionen können auf unterschiedliche Weise miteinander aggieren, aber trotzdem bleiben die Basisfunktionen doch gleich. Darum ist es auch nicht nichtsaussagend, weil man "nur" 20 Personen getestet hat.

Viel interessanter würde ich ja finden, wenn man die Gehirne versch. Völker miteinander vergleichen würde - also nichtnur in diesem Bereich, sondern auch ausgeweitet auf all die anderen wichtigen Bereiche. Würde mich interessieren inwiefern vielleicht die "Basis-Konfiguration" des Gehirns abweicht bzw. gravierende Unterschiede evtl. entdeckt werden....

:)
 
"Spieler unterscheiden zwischen realer und virtueller Gewalt" -> soll das ein Witz sein? Was haben die sonst für Studien in Auftrag gegeben: "Helligkeit ist tatsächlich heller als Dunkelheit!", "Sensation: Hungrige essen mehr als Satte Menschen" und "Neue Erkenntnis: Kaltes und heissen Wasser haben unterschiedliche Temperaturen!"

Wahnsinn
 
"So würde exzessives Spielen echte soziale Kontakte verhindern bzw. deren Aufbau."
Ich zocke viel habe eine freundin und freunde und eine familie und bin kein keller kind OMG ICH EXISTIERE STATISTISCH GESEHEN GAR NICHT
 
Allein das eine Studie sowas beweisen muss, sagt doch schon einiges über die Einsttellung zu Spielen (in manchen Ländern der Welt)

@X3niC:
dann greift das Notfallargument:
"Ausnahmen bestätigen die Regel", wie immer eigentlich ;)

Gunnn
 
Pah alles Lügen ... bestimmt eine von der Killerspielindustrie gesponsorte Studie.

Wählt die Christlich Demokratische Union und verhindert das unsere Jugend weiterhin mit diesem geistigen Müll verdorben wird !
 
In den 80ern waren's erst die Horror- später dann die Brutalovideos welche für die Verrohung der Jugend verantwortlich waren. Danach kam der böse, böse Heavy Metal dran wo Al Gore's Gattin Tipper PMRC gründete, und eine Verbindung zwischen hartem Rock und steigenden Zahlen bei Selbstmorden und Vergewaltigungen der letzten 30 Jahre sah.
Nach den Shootergames sind's nun alle "gewalttätigen" Computer- und Videospiele welche Schuld sind.

In der Schweiz gab's kürzlich ein Fall, wo ein WoW-süchtiger 19jähriger durchdrehte weil ihm der Computer abgestellt wurde, worauf er sein Bruder und seine Mutter mit einem Dekorationsschwert verletzte.
Im 2. Bericht über diesen Fall schrieb der Blick (Bild-Zeitung der Schweiz) von, ich zitiere: *...gewalttätigen Rollenspielen wie World of Warcraft....*. Kein Wort davon, das WoW ab 12 Jahren freigegeben ist und somit keine explizite Gewaltdarstellung beinhaltet.
In derselben Ausgabe zeigten sie dieses Foto:
http://www.express.de/XP/expressbild/xl/2557421457.jpg
wo ein betrunkener Autofahrer in ein Radrennen reinfuhr auf einer doppelten A4-Seite....
Wer hat nun wohl eher zur Verrohung beigetragen? Das virtuelle Spiel ab 12 Jahren oder das reale Bild mit tatsächlichen Verletzten?

Ich meiner Jugendzeit war ich Horrorfilmfan, Heavy Metal hör ich immernoch, die angeprangerten Shooter- und gewaltverherrlichenden Games kenne ich und nicht wenige davon hab ich gespielt. Wenn diese Theorien worauf sich Politiker und Statistiker stützen wahr wären, müsst ich ein freilaufender Psychopath und Massenmörder historischen Ausmasses sein - tatsächlich ist's über 20 Jahre seit ich mit einem Arschtritt einer anderen Person Gewalt antat.

Wir leben in einer Welt, wo Personen mit Begriffen wie *Gutmensch* negativ bewertet werden, geächtete Foltermethoden im Namen der Terrorbekämpfung legalisiert werden, usw. Egal ob im Sport, im Berufsleben, in der Wirtschaft, der Politik, überall wird unserer Jugend tagtäglich vorgeführt, dass man um etwas zu erreichen die Ellbogen ausfahren muss - am besten auf Gesichtshöhe des Kontrahenten.
Aber dann spielen alle die Entsetzten wenn auf den Schulhöfen oder im Ausgang der Jungen plötzlich Messer oder gar Schusswaffen auftauchen und die Gewalt zunimmt. Und dann brauchen's ganz schnell einen Sündenbock.
 
Solace am 04.07.2008 00:26 schrieb:
In den 80ern waren's erst die Horror- später dann die Brutalovideos welche für die Verrohung der Jugend verantwortlich waren. Danach kam der böse, böse Heavy Metal dran wo Al Gore's Gattin Tipper PMRC gründete, und eine Verbindung zwischen hartem Rock und steigenden Zahlen bei Selbstmorden und Vergewaltigungen der letzten 30 Jahre sah.
Nach den Shootergames sind's nun alle "gewalttätigen" Computer- und Videospiele welche Schuld sind.

In der Schweiz gab's kürzlich ein Fall, wo ein WoW-süchtiger 19jähriger durchdrehte weil ihm der Computer abgestellt wurde, worauf er sein Bruder und seine Mutter mit einem Dekorationsschwert verletzte.
Im 2. Bericht über diesen Fall schrieb der Blick (Bild-Zeitung der Schweiz) von, ich zitiere: *...gewalttätigen Rollenspielen wie World of Warcraft....*. Kein Wort davon, das WoW ab 12 Jahren freigegeben ist und somit keine explizite Gewaltdarstellung beinhaltet.
In derselben Ausgabe zeigten sie dieses Foto:
http://www.express.de/XP/expressbild/xl/2557421457.jpg
wo ein betrunkener Autofahrer in ein Radrennen reinfuhr auf einer doppelten A4-Seite....
Wer hat nun wohl eher zur Verrohung beigetragen? Das virtuelle Spiel ab 12 Jahren oder das reale Bild mit tatsächlichen Verletzten?

Ich meiner Jugendzeit war ich Horrorfilmfan, Heavy Metal hör ich immernoch, die angeprangerten Shooter- und gewaltverherrlichenden Games kenne ich und nicht wenige davon hab ich gespielt. Wenn diese Theorien worauf sich Politiker und Statistiker stützen wahr wären, müsst ich ein freilaufender Psychopath und Massenmörder historischen Ausmasses sein - tatsächlich ist's über 20 Jahre seit ich mit einem Arschtritt einer anderen Person Gewalt antat.

Wir leben in einer Welt, wo Personen mit Begriffen wie *Gutmensch* negativ bewertet werden, geächtete Foltermethoden im Namen der Terrorbekämpfung legalisiert werden, usw. Egal ob im Sport, im Berufsleben, in der Wirtschaft, der Politik, überall wird unserer Jugend tagtäglich vorgeführt, dass man um etwas zu erreichen die Ellbogen ausfahren muss - am besten auf Gesichtshöhe des Kontrahenten.
Aber dann spielen alle die Entsetzten wenn auf den Schulhöfen oder im Ausgang der Jungen plötzlich Messer oder gar Schusswaffen auftauchen und die Gewalt zunimmt. Und dann brauchen's ganz schnell einen Sündenbock.

Gut gebrüllt Löwe, bin ganz deiner Meinung, nur dass das leider keiner hören will.
 
Wenn ich im Egoshooter böse Buben umlege, kann es mir nicht Brutal genug sein. Wenn ich allerding wirkliche Gewallt sehe (binn inna Feuerwehr, da sieht man auch einiges) schockt mich das doch schon recht derbe.....
 
Beetlejuice666 am 04.07.2008 08:07 schrieb:
Wenn ich im Egoshooter böse Buben umlege, kann es mir nicht Brutal genug sein. Wenn ich allerding wirkliche Gewallt sehe (binn inna Feuerwehr, da sieht man auch einiges) schockt mich das doch schon recht derbe.....

Jo da gab es auch letztes Jahr so einen Vorfall bei uns. Ich bin mit dem Schulbus nach Hause gefahren, da standen wir an einer Kreuzung, die Ampel war auf rot. Auf der gegenüberliegenden Seite stand ein Sattelschlepper ( so ein Teil auf das man den Schutt von Baustellen draufschmeist und dann wegfährt ;) ) Neben diesem Schlepper stand ein Rentner mit seinem Rad, der gerade aus wollte. Die Ampel schaltet auf grün und der Schlepper wollte rechts abbiegen. Leider hatte er den Radfahrer im toten Winkel und hat ihn nicht gesehen. Der schlepper hat den Radfahrer vom Fahrrad gestoßen und wurde von 3 Rädern überollte ... sofort tot. Damals hatten das alle in dem Bus gesehen und von einem Moment auf den anderen war Totenstille. Als ich das gesehen habe hatte ich auch ein total seltsames Gefühl im Magen und seitdem pass ich an dieser Kreuzung auch besonders gut auf wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin.
 
Bonkic am 03.07.2008 16:34 schrieb:
und auch hier -wie auf pcgh.de- stelle ich wieder die frage, wie es wohl aussähe, wenn man (vgl. versuchsaufbau!) virtuelle eben nicht mehr von realer gewalt unterscheiden könnte.
Wenn die Technik soweit fortgeschritten ist das man die virtuelle nicht mehr von realer Gewalt unterscheiden kann, haben wir ganz andere Probleme als Gewaltdarstellungen in Computer- und Videogames.

Wir haben Politiker welche:
- geächtete Foltermethoden im Namen der Terrorbekämpfung zulassen
- auf Grund von Videobeweisen (ein Laster welcher in der Wüste von einem Gebäude wegfährt) belegen, dass dieses Land verbotene Bio-Kampfstoffe herstellt und man es anzugreifen habe
- in jedem Wahlkampf mit schmutzigen Details aus der Vergangenheit gegen ihre Gegner vorgehen
- Berichte über Aufstände / Naturkatastrophen schönreden, Journalisten den Zugang in die entsprechenden Gebiete verweigern um dann völlig gegenteilige Darstellungen abzugeben, wo die eigentlichen Opfer zu Tätern gemacht werden

Mal ganz abgesehen von der Frage, welchen Medien / Bildern man dann überhaupt noch irgendwie trauen kann, wäre das Missbrauchspotential einer solchen Technik in der realen politischen als auch wirtschaftlichen Welt um ein vielfaches grösser, als es die Auswirkungen von virtuell dargestellter Gewalt auf den Menschen selbst je sein könnte.
 
Solace am 04.07.2008 19:08 schrieb:
Bonkic am 03.07.2008 16:34 schrieb:
und auch hier -wie auf pcgh.de- stelle ich wieder die frage, wie es wohl aussähe, wenn man (vgl. versuchsaufbau!) virtuelle eben nicht mehr von realer gewalt unterscheiden könnte.
Wenn die Technik soweit fortgeschritten ist das man die virtuelle nicht mehr von realer Gewalt unterscheiden kann, haben wir ganz andere Probleme als Gewaltdarstellungen in Computer- und Videogames.

Wir haben Politiker welche:
- geächtete Foltermethoden im Namen der Terrorbekämpfung zulassen
- auf Grund von Videobeweisen (ein Laster welcher in der Wüste von einem Gebäude wegfährt) belegen, dass dieses Land verbotene Bio-Kampfstoffe herstellt und man es anzugreifen habe
- in jedem Wahlkampf mit schmutzigen Details aus der Vergangenheit gegen ihre Gegner vorgehen
- Berichte über Aufstände / Naturkatastrophen schönreden, Journalisten den Zugang in die entsprechenden Gebiete verweigern um dann völlig gegenteilige Darstellungen abzugeben, wo die eigentlichen Opfer zu Tätern gemacht werden

Mal ganz abgesehen von der Frage, welchen Medien / Bildern man dann überhaupt noch irgendwie trauen kann, wäre das Missbrauchspotential einer solchen Technik in der realen politischen als auch wirtschaftlichen Welt um ein vielfaches grösser, als es die Auswirkungen von virtuell dargestellter Gewalt auf den Menschen selbst je sein könnte.


Wäre das mit Fotomontage nicht jetzt schon möglich und trotzdem macht es keiner ? ;)
 
DeVan90 am 04.07.2008 20:18 schrieb:
Wäre das mit Fotomontage nicht jetzt schon möglich und trotzdem macht es keiner ? ;)
Forrest Gump - mehr brauch ich dazu nicht zu sagen.
Ja es ist nur ein Film. Ja es war witzig und ist's immernoch. Aber davon auszugehen das bei weiteren Schritten der Technologie diese nicht auch missbraucht wird ist... naiv.
 
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