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News - Killerspiele: GMK distanziert sich vom Kölner Aufruf - "Andersdenkende unter Pauschalverdacht"

AW:

Shadow_Man am 12.01.2009 23:41 schrieb:
Erst mal: Gewalt gab es schon immer und wird es auch immer geben, solange es den Menschen gibt. Man kann es nur in gewissem Maße eindämmen, aber eine Welt ohne Gewalt wird immer nur eine Träumerei bleiben. [...]
Das stimmt in der Tat. Die Menschheit ist eine ignorante und zerstörerische Rasse - auch und besonders sich selbst gegenüber. Die einfachste Methode, SciFi zu erkennen: die Menschheit existiert in 400 Jahren noch.

Es gibt Tage da frage ich mich, warum sich noch kein 50km-Durchmesser Asteroid erbarmt hat und diesem Elend ein Ende gesetzt hat. Und dann fällt mir die Antwort ein: weil auch Asteroiden ihren Stolz haben.
 
AW:

Shadow_Man am 12.01.2009 23:41 schrieb:
stimme ich voll zu :top:

es hat nur keinen Sinn wenn etwas Spezielles und etwas Generelles verglichen wird.

Es gibt Probleme das zu junge Menschen zu gewaltätige Spiele spielen,
daneben noch das die Menschen bei denen Computerspiele zum Hauptbestandteil Ihres Lebens wird wohl mehr und mehr werden (was nichts mit Gewalt zu tun hat)...

das Problem ist doch da? oder :-o
der Unterschied ist das es manche als Problem sehen, und manche nicht....
In einem funktionierenden Sozialsystem (wie es ja von Gesetzeswegen hier sein sollte aber irgendwie doch nicht ist :ugly: ) ist eine volle Beteiligung am System unabdingbar...

und aus DIESER Sicht (und ich sage nicht das ich diese 100% teile)ist es nun mal ein Problem!
Da ändert auch die Tatsache nix das wir auch generell Probleme haben....
 
AW:

Ra-Tiel am 13.01.2009 00:05 schrieb:
Shadow_Man am 12.01.2009 23:41 schrieb:
Erst mal: Gewalt gab es schon immer und wird es auch immer geben, solange es den Menschen gibt. Man kann es nur in gewissem Maße eindämmen, aber eine Welt ohne Gewalt wird immer nur eine Träumerei bleiben. [...]
Das stimmt in der Tat. Die Menschheit ist eine ignorante und zerstörerische Rasse - auch und besonders sich selbst gegenüber. Die einfachste Methode, SciFi zu erkennen: die Menschheit existiert in 400 Jahren noch.

Es gibt Tage da frage ich mich, warum sich noch kein 50km-Durchmesser Asteroid erbarmt hat und diesem Elend ein Ende gesetzt hat. Und dann fällt mir die Antwort ein: weil auch Asteroiden ihren Stolz haben.

:ugly:
 
AW:

ING am 12.01.2009 17:37 schrieb:
also der zitierte text klingt für auch wie ne simple verschwörungstheorie wie man sie in allen ecken des itnernets zu allen themen findet.

"wer uns nicht glaubt ist ein nutznießer der verschwörung oder ist zu einfältig und verblendet diese verschwörung zu erkennen"

genau das kriegt man auch von verschwörungstheoretikern zu hören wenn man ihnen keine glauben schenkt :rolleyes: naja, was soll auch "gotteshochburg münchen" auch anderes kommen wenns um "killerspiele" geht ;)
Daran musste ich auch denken wo ich das gelesen habe,besonderst an die Axel Jones Filme auf www.infokrieg.tv. ;-) wobei er doch sehr ernste Fragen in den Raum stellt...
Sicher als Außenstehender der von der Materie Computerspiele keine Ahnung hat und über das Wissen verfügt was in unserer Welt seid einigen Jahrzehnten schief läuft,kommt man sehr leicht dazu den militärisch-industriell Komplex dafür verantwortlich zu machen.
Meiner Meinung sollten diese Leute ihre Energie in wesentlich bedrohlichere Sachen stecken.
Ein Beispiel:
In den USA wurden am 11.09.2001 knapp 3000 Leute durch einen so genanten Terrorakt von Islamisten getötet (ich bezweifle das sie alleine dazu fähig waren,die Fakten sprechen doch sehr stark dagegen,bsp:NORAD und WTC7).
In Reaktion dazu wurden/werden zig Milliarden US-Dollar in den Irak/Afghanistan Krieg gesteckt und in den verfassungsfeindlichen Überwachungsstaat.
Auf der anderen Seite sterben in den USA jedes Jahr 450 000 an den Folgen eines Herzinfarktes,was meint ihr wie weit die Forschung da jetzt wäre mit dem Beuge der Kriegsmaschinerie?
Na klingeltes ? :ugly:
 
AW:

sTormseeka am 13.01.2009 07:15 schrieb:
[...] Meiner Meinung sollten diese Leute ihre Energie in wesentlich bedrohlichere Sachen stecken.
Ein Beispiel: [...]
Das gilt aber nicht nur für Amerika, sondern auch für Deutschland.

Wie viele Tote gab es gleich nochmal durch Terroranschläge in den letzten 20 Jahren in Deutschland? Als Tipp: die Zahl wird sich irgendwo zwischen 0 und 0 bewegen. Zum Vergleich: jedes Jahr sterben bei uns um die 5000 Menschen im Straßenverkehr, weitere geschätzte ~36000 durch Behandlungsfehler.

Ich hab mehr Angst auf der Autobahn von einem LKW in den Boden gerammt zu werden oder bei einer (auch Routine-) Operation auf dem OP-Tisch zu sterben als von irgendwelchen Terroristen weggebombt zu werden. Und die Mathematik gibt mir auch noch Recht!
 
AW:

Ra-Tiel am 13.01.2009 07:36 schrieb:
sTormseeka am 13.01.2009 07:15 schrieb:
[...] Meiner Meinung sollten diese Leute ihre Energie in wesentlich bedrohlichere Sachen stecken.
Ein Beispiel: [...]
Das gilt aber nicht nur für Amerika, sondern auch für Deutschland.

Wie viele Tote gab es gleich nochmal durch Terroranschläge in den letzten 20 Jahren in Deutschland? Als Tipp: die Zahl wird sich irgendwo zwischen 0 und 0 bewegen. Zum Vergleich: jedes Jahr sterben bei uns um die 5000 Menschen im Straßenverkehr, weitere geschätzte ~36000 durch Behandlungsfehler.

Ich hab mehr Angst auf der Autobahn von einem LKW in den Boden gerammt zu werden oder bei einer (auch Routine-) Operation auf dem OP-Tisch zu sterben als von irgendwelchen Terroristen weggebombt zu werden. Und die Mathematik gibt mir auch noch Recht!
Tja, das Problem ist nur, gegen einen Arzt oder einen LKW Fahrer kann man ermitteln, das ist eine greifbare Person. Auch, wenn dir das im Falle eines Ablebens wenig weiterhilft, das ist mir schon klar ;)
Nur: der Terrorismus ist für die Bevölkerung etwas heimliches, es kann jeden treffen. Daher wird hier Angst geschürt, die nicht wegzubekommen ist. Leider machen viele Leute da noch mit, weil sie ja "nichts zu verbergen" haben. Und irgendwann wundern sie sich, wenn jeder mal jemanden kennt, der schonmal zu Unrecht von der Polizei abgeholt wurde... Aber gut, das ist ein anderes Thema :D
 
AW:

Ra-Tiel am 13.01.2009 12:36 schrieb:
ferrari2k am 13.01.2009 11:30 schrieb:
[...] Nur: der Terrorismus ist für die Bevölkerung etwas heimliches, es kann jeden treffen. [...]
Und was unterscheidet jetzt den Terrorismus darin von staatlicher Willkür? Angesichts solcher Zwischenfälle graut es mir vor dem BKA-Gesetz.
:ugly:
super, wie oft passiert sowas? :rolleyes:
allein die bekannten Fälle in denen Anschläge hier in Deutschland verhindert wurden dürften an der Zahl einiges mehr hermachen....von den Fällen die nicht an die Öffentlichkeit kommen mal ganz abgesehn.... ;-)
kennst du ein Land auf dieser Welt in dem ein Bürger mehr Rechte hat wie in Deutschland :confused:
 
AW:

SCUX am 13.01.2009 14:28 schrieb:
:ugly:
super, wie oft passiert sowas? :rolleyes:
Gegenfrage: wie oft darf sowas Ihrer Meinung nach passieren? Ein Mal? Zehn Mal? Hundert Mal? Pro Monat? Pro Jahr? Pro Jahrzehnt?

SCUX am 13.01.2009 14:28 schrieb:
allein die bekannten Fälle in denen Anschläge hier in Deutschland verhindert wurden dürften an der Zahl einiges mehr hermachen....von den Fällen die nicht an die Öffentlichkeit kommen mal ganz abgesehn.... ;-)
Ja, wie viele Fälle waren denn das genau nochmal in den letzten 20 Jahren, dass eine derartige Überwachungsmaschinerie eingerichtet werden muss (RFID-Pässe, Biometrie-Ausweise, VDS, BKA-Gesetz, Ausdehnung der Kameraüberwachung öffentlicher Plätze, automatisches Kennzeichenscanning, etc. etc. etc.)?

Und wie viele Unfälle mit Beteiligung - nur als Beispiel - schrottreifer polnischer LKW gab es im gleichen Zeitraum? Wenn man diese Zahlen im Angesicht der Verhältnismäßigkeit gegeneinander aufrechnet, sollte Deutschland eher nochmal in Polen einmarschieren um seine Bürger zu schützen als die Grundlagen für einen Überwachungsstaat zu legen von dem die Stasiführungsriege einen Dauerständer bekommen hätte.

SCUX am 13.01.2009 14:28 schrieb:
kennst du ein Land auf dieser Welt in dem ein Bürger mehr Rechte hat wie in Deutschland :confused:
Angesichts des im Moment rapiden Abbaus von "gesundem Menschenverstand" auf diesem Planeten: nein. Allerdings ist es in Deutschland mit den eigentlichen Werten auch nicht mehr soweit her. Jeder der sich mit den entsprechenden Punkten beschäftigt weiß genau worauf ich hinaus will.
 
AW:

Ra-Tiel am 14.01.2009 01:13 schrieb:
Gegenfrage: wie oft darf sowas Ihrer Meinung nach passieren? Ein Mal? Zehn Mal? Hundert Mal? Pro Monat? Pro Jahr? Pro Jahrzehnt?
sollte? NIEMALS!
passiert nun mal, was ist für dich ne Alternative?? es sein lassen :-o
manchmal kann man sich nicht zwischen gut und schlecht entscheiden weil zu viele Umstände und Faktoren beteiligt sind...das kleinere Übel stößt manchmal vielen auf, ist aber dennoch der richtige best mögliche Weg ;-)

Ja, wie viele Fälle waren denn das genau nochmal in den letzten 20 Jahren, dass eine derartige Überwachungsmaschinerie eingerichtet werden muss (RFID-Pässe, Biometrie-Ausweise, VDS, BKA-Gesetz, Ausdehnung der Kameraüberwachung öffentlicher Plätze, automatisches Kennzeichenscanning, etc. etc. etc.)?
wieder :rolleyes:
das Ding ist ganz einfach,
es gibt Freiheit, und es gibt gefühlte Freiheit.
Die Länder in denen es noch wahre Freiheit gibt haben einen entscheidenen Nachteil, JEDER macht das was er will. (kleines Beispiel; ne Bekannte von mir war Punk, trug TShirts mit der Aufschrift wir brauchen keine Bullenschweine oder schafft die Polizei ab... %-)
Sie wurde mal ausgeraubt--->und ging zur Polizei, Ihr Auto wurde aufgebrochen--->Sie ging zur Polizei, Ihr Hund wurde von einem anderen Hund gebissen-->Sie machte ne Anzeige usw usw)
was ich damit sagen will:
wenn man etwas nicht mehr haben möchte, sollte man überlegen was man dafür aufgeben muss

Ich stimme dir ja zu das die Überwachung nicht Überhand nehmen darf, aber wenn in einer Stadt alle 200m ne Kamera hängt und für Sicherheit sorgt, ist es die Aufregung bestimmt nicht wert ;-)

Und wie viele Unfälle mit Beteiligung - nur als Beispiel - schrottreifer polnischer LKW gab es im gleichen Zeitraum? Wenn man diese Zahlen im Angesicht der Verhältnismäßigkeit gegeneinander aufrechnet, sollte Deutschland eher nochmal in Polen einmarschieren um seine Bürger zu schützen als die Grundlagen für einen Überwachungsstaat zu legen von dem die Stasiführungsriege einen Dauerständer bekommen hätte.
oder besser noch; man sollte gesetzliche Rahmenbedingung schaffen die so etwas regeln, und als zusatz eine Einheit die so etwas kontrolliert ;-) wie gibt es schon?
aha, was sollten wir tun? die ausbauen? strenger kontrollieren?? härter durchgreifen??
das sich noch mehr darüber aufregen??? also was willst du denn nun? MEHR Kontrolle?? :-P

Allerdings ist es in Deutschland mit den eigentlichen Werten auch nicht mehr soweit her. Jeder der sich mit den entsprechenden Punkten beschäftigt weiß genau worauf ich hinaus will.
:-| die Politik ist ein Spiegelbild der Gesellschaft! Ich kann in einem Sozialstaat in dem immer weniger Bürger sozial eingestellt sind nicht erwarten das die Politik sozial ist! :-S
Ich geh davon aus das sobald die Menschen wieder nicht nur mehr an sich selbst denken, und gleichzeitig ihr Stimmrecht klug einsetzen (!nicht extrem!) wird sich die Politik neu ausrichten!
Die Behauptung das eine Partei und ohne Programm und völlig ohne Ziel in den Bundestag einziehen würde sobald sie jedem Wähler 1000€ schenkt wenn er die Partei wählt ist zwar unrealistisch, aber dennoch einen Gedanken wert :-) ;-)

------------------
sorry war jetzt etwas sehr offtopic...
 
AW:

SCUX am 14.01.2009 13:06 schrieb:
was ich damit sagen will:
wenn man etwas nicht mehr haben möchte, sollte man überlegen was man dafür aufgeben muss
und für mehr sicherheit muss man auch was aufgeben. nämlich privatsphäre. und je nachdem sogar sicherheit vor staatswillkür.
dabei stehen nutzen und aufwand in keinem verhältnis, was die terror-panikmache angeht. im gegenteil: indem wir unsere staaten zu überwachungsstaaten ausbauen, zeigen wir dem terror, dass er erfolgreich ist. denn das will er ja: angst verbreiten.
der "krieg gegen den terror" ist ein ding der unmöglichkeit und eine aufgabe, die nie zu ende sein wird. der feind ist nich tklar definiert und terror wird es immer geben, er kann überall und jederzeit entstehen. man könnte allerhöchstens den zustrom neuer "rekruten" stark vermindern, indem man dafür sorgt, dass es den menschen besser geht. dann gibt's zwar immer noch fanatische spinner, aber ohne anhang sind die weniger gefährlich.
mit überwachung ändert sich hingegen überhaupt nichts zu unserem vorteil.
 
AW:

HanFred am 14.01.2009 13:23 schrieb:
mit überwachung ändert sich hingegen überhaupt nichts zu unserem vorteil.
also keine Überwachung?
eine, nur wirklich eine einzige Bombe die am Bahnhof irgendwo hochgeht und viele Menschen tötet.....
was dann? (und den Fall hätten wir schon mind. einmal gehabt ohne Überwachung)
was würden die Leute hier im vermeindlich sicherem Deutschland dann sagen :confused:
 
AW:

SCUX am 14.01.2009 14:15 schrieb:
HanFred am 14.01.2009 13:23 schrieb:
mit überwachung ändert sich hingegen überhaupt nichts zu unserem vorteil.
also keine Überwachung?
eine, nur wirklich eine einzige Bombe die am Bahnhof irgendwo hochgeht und viele Menschen tötet.....
was dann? (und den Fall hätten wir schon mind. einmal gehabt ohne Überwachung)
was würden die Leute hier im vermeindlich sicherem Deutschland dann sagen :confused:
ich habe das vielleicht falsch in erinnerung, meine aber, die kameras hätten nichts mit der entdeckung der bombe zu tun gehabt. dafür konnte man die bilder benutzen, um die attentäter zu identifizieren.
war das nicht sogar ein blindgänger? :-o
 
AW:

HanFred am 14.01.2009 14:21 schrieb:
ich habe das vielleicht falsch in erinnerung, meine aber, die kameras hätten nichts mit der entdeckung der bombe zu tun gehabt.
aber dafür die oft zitierte "übertriebene" Überwachung :-)
dafür konnte man die bilder benutzen, um die attentäter zu identifizieren.
:top: na da hat es doch was gebracht :-D

übrigens wäre das Ergebnis der nicht zu beantwortende Frage interessant WAS würde passieren wenn wir keine oder nur sehr lasche Kontrollen hätten...
 
AW:

SCUX am 14.01.2009 15:00 schrieb:
übrigens wäre das Ergebnis der nicht zu beantwortende Frage interessant WAS würde passieren wenn wir keine oder nur sehr lasche Kontrollen hätten...
diese frage interessiert mich nicht, mich interessiert vielmehr, ob es einen effektiven nutzen gibt durch kamerawälder und internet-kontrollwahn. ich behaupte eben nein.
diese massnahmen erleichtern ohne frage die strafverfolgung, aber verhindern können sie eben kaum was.
 
AW:

HanFred am 14.01.2009 15:08 schrieb:
diese frage interessiert mich nicht, mich interessiert vielmehr, ob es einen effektiven nutzen gibt durch kamerawälder .
nun ich weis nicht in wie weit du in der Stadt unterwegs bist wenn nicht gerade Mittagszeit ist....
in Wiesbanden zB hatte man vor gut 15Jahren das Problem das man an einigen Bushaltestellen um bestimmte Uhrzeiten sich nicht aufhalten konnte ohne Probleme zu bekommen....heute hängen da Kameras, und zumindest mein Cousin der oft Abends von da fährt (meine Jugend ist ja schon vorbei :-| ) sagt das seit der Zeit der Überwachung *dürfte so kanpp 5-7Jahre her sein* es nur noch hin und wieder Probleme dort gibt...
ein Zufall? %-)
Als ich meine Arbeitsstelle vor gut 5Jahren nach Frankfurt am Main gewechselt hatte bin ich jeden Morgen gegen 9:30 an dutzenden Suchtis vorbeigelaufen, genau wie die Kinder die mit den S&U-Bahnen in die Schule sind, dürfte knapp 2,5-3Jahre her sein als sie dort Kameras montiert haben und den gesammten Bereich abzudecken....eins ist klar; das Drogenproblem oder Dealerproblem wurde SO nicht gelöst....aber es ist viel ruiger geworden, es hocken keine mehr da und drücken sich das Zeug an Ort und Stelle oder betteln die Kids wegen Geld an!!!
vieleicht auch ein Zufall, vieleicht lag es nicht an der "Überwachung".....
ist mir relativ egal, die Kameras hingen, und die Probleme wurden weniger ;-)
und wenn Leute vor dutzenden Menschen in der Nase popeln können, können die das auch vor der Kamera....

und internet-kontrollwahn
auch hier gilt: wenn die Kontrollen zurückgefahren werden, fährt die Kriminallität hoch!!!111!
allein dieser SEHR unwahrscheinliche Möglichkeit erwischt zu werden hält wohl aber_Tausende davon ab Dinge zu tun die man gesetzlich nicht darf...
jeder der was anderes behauptet sollte nicht nur sich selbst sehn sondern das Ganze...
überleg mal wie viel unrechtes passiert OBWOHL der Kontrollwahn da ist ;-)

ich persönlich könnte auf diese ganze Kontrollkacke verzichten, ich bilde mir ein zwischen Recht&Unrecht und Gut&Böse unterscheiden zu können...aber ich zahle ja auch GEZ, demnach falle ich sowieso aus dem Rahmen :ugly:
 
AW:

SCUX am 14.01.2009 14:15 schrieb:
also keine Überwachung?
Genau. Ich sterb lieber als freier Mann als als ein Gefangener in einem Überwachungsstaat zu leben. Das Risiko einem Anschlag zum Opfer zu fallen geh ich gerne ein. Ich trau mich ja auch regelmäßig zum Arzt oder auf die Autobahn.

SCUX am 14.01.2009 14:15 schrieb:
eine, nur wirklich eine einzige Bombe die am Bahnhof irgendwo hochgeht und viele Menschen tötet.....
Das müssten aber verdammt viele Bomben sein. Jeden Tag sterben in Deutschland im Durchschnitt allein durch Behandlungsfehler und den Straßenverkehr über 110 Menschen. So Sachen wie "normale" (nicht Verkehrs-) Unfälle, Krankheiten, Tabak- und Alkoholmissbrauch, etc. etc. noch gar nicht mit eingerechnet.

Die Terroristen müssten sich schon Leute von Zeitarbeitsagenturen holen, um mit dieser Quote mithalten zu können...

SCUX am 14.01.2009 14:15 schrieb:
was dann? (und den Fall hätten wir schon mind. einmal gehabt ohne Überwachung)
Überwachung kann und wird Anschläge, Überfälle und sonstige Verbrechen niemals verhindern. Sie kann - im besten Fall - einen Beitrag zur Aufklärung leisten. Das nutzt aber den Opfern dann recht wenig. Und ich glaube ja nicht, dass sich Selbstmordattentäter von Videokameras beeindrucken lassen.

Was aktive Prävention von Verbrechen betrifft, dazu bräuchte es wieder mehr Fuß-/Fahrradstreifen, mehr Polizeipräsenz. Dadurch könnte eine viel höhere Abschreckungsrate erreicht werden als es durch Kameras jemals möglich ist, da Kameras niemals aktiv eingreifen können (siehe auch den "U-Bahn-Schläger" Fall: was hätte dem Opfer wohl mehr geholfen, nochmal 5 Kameras oder 1 Polizist?). Aber Polizisten kosten viel Geld. Daher baut man lieber ein paar Tausend Stellen bei den Ordnungshütern ab und investiert das Geld in einen dubiosen Überwachungsapparat der schön kosteneffektiv (und leicht zu kontrollieren) an einer Stelle zentralisiert wird.

Und was ein noch viel schlimmeres Problem von Kameras ist: es wird nicht nur bei der optischen Überwachung bleiben. Sobald mal RFID bzw. biometrische Merkmale in den Pässen gespeichert werden müssen wird man mittels entsprechenden Biometrie-Kameras und RFID-Lesegeräten von allen Leuten in den Städten perfekte Bewegungsprofile aufstellen können. Wer wo einkauft, in welcher Apotheke sich seine Arznei holt, welches Bordell besucht, und so weiter. Dazu kommt dann noch die automatische Kennzeichenerfassung und die Überwachung aller Kommunikationsverbindungen (egal ob Telefon, Email, oder SMS).

Und das ganze alles schön zusammen mit der Polizei (mit geheimdienstähnlichen Befugnissen) alleine dem BMI unterstellt. Klingt doch lustig, oder? Aber natürlich, die Regierung würde sowas ja nie missbrauchen, nicht wahr? Die Regierung hat ja auch die Wähler schließlich noch nie belogen. Und man kann für die Integrität und Verfassungstreue eines jeden einzelnen zugriffsberechtigten Politikers und Beamten garantieren (als ob es nicht schon genug Fälle von Polizisten gibt, welche diverse Datenbanken für private Zwecke "ausgeliehen" haben).

Ich will nicht sagen, dass solche Zustände schon herrschen würden. Das tun sie bei weitem nicht, und Deutschland steht da immer noch verdammt gut im Vergleich zu anderen Staaten da. Aber die Tendenzen, in welche Richtung die Gesetze und "Vorschläge" mancher Politiker abdriften, sind wirklich erschreckend und lassen nichts Gutes erahnen.

SCUX am 14.01.2009 14:15 schrieb:
was würden die Leute hier im vermeindlich sicherem Deutschland dann sagen :confused:
Sie würden genau das sagen, was ihnen Stasi-Schäuble und die anderen Hobbydemagogen in unserer Regierung vorher mit dem Schreckgespenst des omnipräsenten Kofferatombombenraubkopiermordterroristen in die Köpfe getrichtert haben.

Wo sind denn die ganzen Terroristen die Schäuble vor ~1 Jahr so dramatisch heraufbeschworen hat? Mit Nuklearwaffen würden sie Deutschland angreifen. Jeden Tag hätte das Ministerium konkrete Gefährdungen und Warnungen vorliegen. Wo sind die denn alle? Ist unsere Polizei so unfähig, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen kann? Laut Schäuble hätten sich die Terroristen ja mittlerweile in Deutschland stapeln müssen.

Dass unsere Gefängnisse nicht überlaufen vor lauter Kamikazearabern lässt nur zwei logische Schlüsse zu:
(1) die eingesetzten Maßnahmen sind völlig und absolut ungeeignet um bei dieser Zielgruppe zu greifen
oder
(2) es gibt diese Terroristen gar nicht und Schäuble hat das gewußt und vorsätzlich die eigene Bevölkerung verarscht um seine Überwachungsgesetze durchzudrücken.

Was jetzt wahrscheinlicher ist, überlasse ich jedem selbst für sich zu ergründen...
 
AW:

Ra-Tiel am 14.01.2009 23:16 schrieb:
Genau. Ich sterb lieber als freier Mann als als ein Gefangener in einem Überwachungsstaat zu leben.
..
:ugly: warst du schon mal in einem Land in dem jeder das tun darf was er will?
ich denke nicht, sonst würdest du solch ein fantasievolles Wunschdenken hier nicht schreiben :rolleyes: (ich lgaube jeder der eigene Kinder hat weiß genau was ich meine)

Das müssten aber verdammt viele Bomben sein. Jeden Tag sterben in Deutschland im Durchschnitt allein durch Behandlungsfehler und den Straßenverkehr über 110 Menschen.
:finger: komm schon, ich meinte das im Bezug auf deinem Beispiel, das weißt du auch :-P
also gut, lass ich mich drauf ein, und stelle dir hier auch die Frage:
was tun? nicht mehr "Behandeln" weil es öfters schief läuft :confused:
kannst du mal sehn wie sicher du aufgewachsen bist um nicht mal den Unterschied zu erkennen was denn wäre wenn wirklich jeder frei ist....

Überwachung kann und wird Anschläge, Überfälle und sonstige Verbrechen niemals verhindern.
aber verMINDERN ;-)
 
AW:

SCUX am 14.01.2009 23:25 schrieb:
Überwachung kann und wird Anschläge, Überfälle und sonstige Verbrechen niemals verhindern.
aber verMINDERN ;-)

So ungern ich das tue, aber hierbei muss ich Ra-Tiel zu 100% recht geben.
Mehr Streifenpolizisten würden deutlich mehr bewirken, als Kameras das jemals werden.

Aber natürlich wird, wie immer, am falschen Ende gespart.
Stattdessen gibt man lieber denjenigen Millarden, die diese Geldsummen vor einigen Monaten verzockt haben...


:ugly:

Ja, ist polemisch, ich weiß.
 
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