AW: News - Killerspiele: CDU:
Wer Einfluss auf Politiker und die aktuelle Politik nehmen will, um insbesondere zu verhindern, dass die ältere Generation der Politiker an den jüngsten Generationen der Gesellschaft vorbei entscheidet, sollte vielleicht in Erwägung ziehen, aktiv in die Politik einzusteigen. Das birgt mehr Potenzial, als einen vorgedruckten Brief an den Landtagsabgeordneten des eigenen Wahlkreises zu schicken, und damit zu drohen, jemand anderen zu wählen. Außerdem zeigen kürzlich veröffentlichte Statistiken, dass erschreckend wenig junge Menschen den Weg in die Politik finden. Politik ist nicht zwingend etwas, das man hauptberuflich machen muss. Vor allem auf kommunaler Ebene geschieht Politik ehrenamtlich und bewirkt mehr, als man gemeinhin mitbekommt. Wenn in Nachrichtenbeiträgen von der Basis einer Partei gesprochen wird, handelt es sich in erster Linie um eben jene kommunal tätigen Politiker. Und wer patreibasisbezogene Nachrichten genauer verfolgt, kann ziemlich genau nachvollziehen, wie eine Parteibasis Einfluss auf ihre Spitzenpolitiker nimmt. Wenn ihr also einem Herrn Herrmann so richtig auf die Füße treten wollt, tretet in eine Partei ein, die zu euch passt, und gebt ihm über den parteilichen Weg mit, was ihr von solchen Aussagen haltet. Die vergangenen "Killerspiele"- Debatten haben wohl offensichtlich gezeigt, dass die Meinungen junger Wähler Herrn Herrmann peripher tangieren. Denn die zitierte Aussage ist Populismus in Reinform, der nur darauf abzielt, die Stimmen Verunsicherter zu fangen. Wer sich so äußert, und dabei von vergangenen Stellungnahmen wahlberechtigter Computerspieler weiß, zeigt unverhohlen, dass es ihm auf die Stimmen jener Wählerschicht nicht ankommt. Damit hebt sich Hr. Herrmann über die Wahlberechtigten. Und dieser Form der Politik ist nur auf politischer Ebene beizukommen. Hr. Jarzombek zeigt offen, wie dieser Prozess zu funktionieren hat!