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News - "Killerspiele": ARD Magazin "Kontraste" verschickt Mails an Kritiker und enttäuschte Zuschauer

AW: News -

[mmhhh
Also nach dem Artikel bin ich dann wohl doppelt gefärdet, ich spiele diese sogenannten "Killerspie" und ich war ein paar Jahre beim Bund.
Habe da sogar mit allen Üblichen Waffen geschossen.

Aber bin ich deswegen gefärdet ?
Ich glaube nicht.

Auserdem wenn es denn so sein sollte, das solche Spiele hier in Deutschland verboten werden, dann Frage ich mich was als nächstes kommt.
Muss ich dann demnächst bei der Stadtverwaltung nachfragen ob ich mal aufs Klo gehen darf? :confused:
oder
Darf ich dann noch mit meiner Frau Schlafen ohne die Erlaubniss Ihrer Eltern.? :-D usw
 
AW: News -

Das gilt natürlich insbesondere für jene, die ohne valide Argumente vorzubringen, uns schlechte Recherche, unseriöse Berichterstattung, geistige Armut, Verschleuderung von Gebühren etc vorwerfen. Exemplarisches Zitat: "Ihr seid so welche Spacken. Dümmer gehts nicht" "Ihr seid doch alles spasten ihr hundesöhne. Fickt euch." (Fehler aus dem Original übernommen)

Öhm, mal so ne Frage: Ist das ein Phänomen, welches nur bei Computerspielern vorkommt?

Soweit ich weiß, eben nicht. Außerdem gibts auch genug Leute, die so über Politiker reden - Achtung, Politik verbieten! Macht Amokläufer >.<

PS: Ganz Firefox-Konform isses immer noch nicht *g*
 
AW: News -

oceano am 03.01.2007 21:46 schrieb:
Glaubst du etwa die würden sofort zu absoluten Musterschülern mutieren sobald man ihnen nur die bösen Spiele wegnimmt? Das nenn ich mal naiv... :rolleyes:


das hab ich nichtmal andeutungsweise gesagt ..also leg mir keien worte in den mund ;-)
 
AW: News -

Leute, ihr regt Euch auf, dass die Journalisten in der Mail Äpfel mit Birnen vergleichen und vergleicht selbst immer die Spiele mit Filmen. Ich kann Euch wirklich nur empfehlen mediengewalt.de mal anzusurfen (Unterpunkt Linksammlung -> Computerspiele -> Forschung). Das sind keineswegs alles Fake-Studien, wie ihr es gerne hättet! Die beziehen sogar das soziale Umfeld sehr explizit mit ein. Dass die Spiele aber ein aktives Teilnehmen ermöglichen (im Gegensatz zum FILM!) sollte man auch ohne STudie erkennen. Man lässt sich nämlich von einem Computerspiel nicht nur berieseln, das macht doch eben das neue am Gaming aus. Der so genannte Flow, d.h. die Wahrnehmung der im Computerspiel gesteuerten Handlungen als eigenes Handeln unter Ausblendung der Außerspielwelt, und die so genannte Frustration, d.h. die Anreize durch Scheitern an Schwierigkeitsgrad von Rätsel und Aufgaben, es erneut zu versuchen, sind definitiv Größen, auf die sich die Wirkungsforscher einigen können. Natürlich folgt daraus keine konkrete Korrelation zwischen Spielen und sozialpsychotischem Verhalten. Wenn aber das Überwinden von Frustrationsreizen im Spiel eben in gewissen Spielen auch durch eine Bilderflut an Gewaltszenen erreicht wird, dann ist das zumindest bedenklich.

Und, auch wenn ich mich da wiederhole, es ging in dem Beitrag um KINDER UND JUGENDLICHE. Nicht um gefestigte Erwachsene, die die nötige Distanz haben. Es immer der Schule oder den Eltern vorzuwerfen, ist mir ebenfalls zu einfach. Nicht jedes Kind hat Eltern, die die nötige Computerspiele-Kompetenz mitbringen, eben weil sie (wieder im Gegensatz zum Film) selbst wenig Kontakt damit hatten und sie die Medien selbst nicht nutzen. Ich kann mir vorstelllen, dass es viele Eltern gibt, die zwar darauf achten, dass das Kind Abends keine Horrorfilme schaut, aber beim PC-Spiel wenig Ahnung hat.

Noch zwei Anmerkungen:
1. Ist es Zufall, dass das Militär in den USA möglichst realistische Computer-Simulationen einsetzt um Tötungshemmungen abzubauen ?

2. ISt es Zufall, dass die Amok-Läufer von Littleton bis Emsdetten eben mit ultra-brutalen Spielen ihre Zeit verbrachten UND teilweise ihre Taten damit im voraus durchspielten ?

Natürlich sind sie da eine Ausnahme, und auch ein Total-Verbot der Spiele wird solche Geschehnisse weder rückgängig machen noch verhindern können. Aber erstens wurde der Bericht nur an diesem, gerade aktuellen Kontext aufgehängt und bezog sich (, zweitens, ) auf die Angemessenheit von Gewalt in Spielen, an die Kinder ja anscheinend schon dran kommen.
 
AW: News -

Rampensau24 am 04.01.2007 14:35 schrieb:
Leute, ihr regt Euch auf, dass die Journalisten in der Mail Äpfel mit Birnen vergleichen und vergleicht selbst immer die Spiele mit Filmen. Ich kann Euch wirklich nur empfehlen mediengewalt.de mal anzusurfen (Unterpunkt Linksammlung -> Computerspiele -> Forschung). Das sind keineswegs alles Fake-Studien, wie ihr es gerne hättet! Die beziehen sogar das soziale Umfeld sehr explizit mit ein. Dass die Spiele aber ein aktives Teilnehmen ermöglichen (im Gegensatz zum FILM!) sollte man auch ohne STudie erkennen. Man lässt sich nämlich von einem Computerspiel nicht nur berieseln, das macht doch eben das neue am Gaming aus. Der so genannte Flow, d.h. die Wahrnehmung der im Computerspiel gesteuerten Handlungen als eigenes Handeln unter Ausblendung der Außerspielwelt, und die so genannte Frustration, d.h. die Anreize durch Scheitern an Schwierigkeitsgrad von Rätsel und Aufgaben, es erneut zu versuchen, sind definitiv Größen, auf die sich die Wirkungsforscher einigen können. Natürlich folgt daraus keine konkrete Korrelation zwischen Spielen und sozialpsychotischem Verhalten. Wenn aber das Überwinden von Frustrationsreizen im Spiel eben in gewissen Spielen auch durch eine Bilderflut an Gewaltszenen erreicht wird, dann ist das zumindest bedenklich.

Und, auch wenn ich mich da wiederhole, es ging in dem Beitrag um KINDER UND JUGENDLICHE. Nicht um gefestigte Erwachsene, die die nötige Distanz haben. Es immer der Schule oder den Eltern vorzuwerfen, ist mir ebenfalls zu einfach. Nicht jedes Kind hat Eltern, die die nötige Computerspiele-Kompetenz mitbringen, eben weil sie (wieder im Gegensatz zum Film) selbst wenig Kontakt damit hatten und sie die Medien selbst nicht nutzen. Ich kann mir vorstelllen, dass es viele Eltern gibt, die zwar darauf achten, dass das Kind Abends keine Horrorfilme schaut, aber beim PC-Spiel wenig Ahnung hat.

Noch zwei Anmerkungen:
1. Ist es Zufall, dass das Militär in den USA möglichst realistische Computer-Simulationen einsetzt um Tötungshemmungen abzubauen ?

2. ISt es Zufall, dass die Amok-Läufer von Littleton bis Emsdetten eben mit ultra-brutalen Spielen ihre Zeit verbrachten UND teilweise ihre Taten damit im voraus durchspielten ?

Natürlich sind sie da eine Ausnahme, und auch ein Total-Verbot der Spiele wird solche Geschehnisse weder rückgängig machen noch verhindern können. Aber erstens wurde der Bericht nur an diesem, gerade aktuellen Kontext aufgehängt und bezog sich (, zweitens, ) auf die Angemessenheit von Gewalt in Spielen, an die Kinder ja anscheinend schon dran kommen.

Zu dem Vergleich Film - Spiel habe ich eine Interessante These bei einer Diskussion auf GIGA gesehen, dort ging es um "Killerspiele". Ein USK-Prüfer führte an, das ein Vergleich von Film - Spiel eigentlich nicht möglich ist, aber aus anderen Gründen wie Sie sie aufgeführt haben, und zwar sieht man als Nichtspieler nur die Bilder die durchaus äußerst brutal sein können, wobei im Deutschen Fernsehen größtenteils unzensierte Bilder entsprechender Spiele gezeigt werden, diese in Deutschland jedoch gar nicht erhältlich sind, jedoch nimmt man als Spieler solche Bilder anders war man sieht vor allen Dingen die Arbeit die geschafft wurde um an diese Stelle erst zu kommen.

Und das mit der US Armee ist ja auch klar, was würde es den kosten jedesmal neue Tiere, die Munition usw., meiner Meinung nach ist das vor allen Dingen ein Kostenfaktor. Und klar das diese äußerst realistisch sein müssen, auf Hasen schießen entspricht normalerweise keinem Kriegsszenario, außerdem werden diese mit einem ganz anderen Ziel "gespielt".

Ich würde prinzipiell eher sagen das solche Menschen eher lieber zu solch einem Spiel greifen als das diese Spiele die Menschen zu so etwas machen.

Und ne ganz abstrakte Idee ist vielleicht auch das es mehr solcher Fälle geben könnte wenn solche Spiele nicht existieren würden, denn hier kann man eventuelles Potenzial etwas mindern.

Zu der Mail von Kontrast sag ich mal nichts ich glaube die ist selbsterklärend.

mindscraper
 
AW: News -

Rampensau24 am 04.01.2007 14:35 schrieb:
[...] Und, auch wenn ich mich da wiederhole, es ging in dem Beitrag um KINDER UND JUGENDLICHE. Nicht um gefestigte Erwachsene, die die nötige Distanz haben.
Warum richtet sich das Verbot dann gegen Erwachsene? Die aktuellen Jugendschutzmaßnahmen sind völlig ausreichend, wenn sie denn konsequent angewendet werden würden.

Rampensau24 am 04.01.2007 14:35 schrieb:
[...] Es immer der Schule oder den Eltern vorzuwerfen, ist mir ebenfalls zu einfach.
Allerdings sind genau dies die springenden Punkte.

Die Schulen sollen auf der einen Seite immer mehr an Erziehungs-/Betreuungsarbeit leisten mit immer weniger Mitteln. Geordnete Lehrpläne für Medienkompetenz oder den Umgang mit Medien gibt es nicht, und oft sind die Schulen auch nur bemittleidenswert schlecht ausgestattet (30 3 Jahre alte Computer für über 1000 Schüler wie an meiner alten Schule zum Beispiel).

Die Eltern auf der anderen Seite sind immer mehr überfordert. Immer höhere Lebenshaltungskosten und Abgaben erfordern immer längere Arbeitszeiten, was sich natürlich schlecht auf ihre elterlichen Pflichten auswirkt, da sie kaum noch Zeit/Lust haben sich um ihre Kinder zu kümmern, und daher jede Möglichkeit (lies: Computer) nutzen um mal ihre Ruhe zu haben.

Rampensau24 am 04.01.2007 14:35 schrieb:
[...] Nicht jedes Kind hat Eltern, die die nötige Computerspiele-Kompetenz mitbringen, eben weil sie (wieder im Gegensatz zum Film) selbst wenig Kontakt damit hatten und sie die Medien selbst nicht nutzen. Ich kann mir vorstelllen, dass es viele Eltern gibt, die zwar darauf achten, dass das Kind Abends keine Horrorfilme schaut, aber beim PC-Spiel wenig Ahnung hat.
Dann muss hier eben gegengesteuert werden. Genau deswegen wurde ja auch ein staatlicher Führerschein eingeführt und nicht die Autos verboten. :rolleyes:

Dann müssen eben die Eltern Medienkurse besuchen, sich kundig machen über die neuen Technologien und wie man sie mit Kindern am vernünftigsten einsetzt. Für jeden (Entschuldigung für die Ausdrucksweise, ist aber so) Scheiß gibt es Vorschriften und verbindliche Maßnahmen, aber in dem Zusammenhang gar nichts? Lächerlich.

Rampensau24 am 04.01.2007 14:35 schrieb:
Noch zwei Anmerkungen:
1. Ist es Zufall, dass das Militär in den USA möglichst realistische Computer-Simulationen einsetzt um Tötungshemmungen abzubauen ?
Gegenfrage: Warum haben die USA ihre Bootcamps noch nicht abgeschafft in denen den Rekruten jeglicher Wille gebrochen wird? Wenn Computerspiele ausreichen würden um das zu tun was du behauptest, würden die Leute nicht über Hindernistracks gehetzt oder stundenlangem Waffendrill unterzogen sondern einfach bloß 14h am Tag gezwungen CS zu spielen.

Rampensau24 am 04.01.2007 14:35 schrieb:
2. ISt es Zufall, dass die Amok-Läufer von Littleton bis Emsdetten eben mit ultra-brutalen Spielen ihre Zeit verbrachten UND teilweise ihre Taten damit im voraus durchspielten ?
Trugschluß. Sie hatten keine Probleme weil sie solche Spiele gespielt haben, sondern haben solche Spiele gespielt weil sie Probleme hatten. Du vertauscht Ursache und Wirkung, wie auch die ARD. Ganz schlechtes Kino. ;)

Rampensau24 am 04.01.2007 14:35 schrieb:
Natürlich sind sie da eine Ausnahme, und auch ein Total-Verbot der Spiele wird solche Geschehnisse weder rückgängig machen noch verhindern können. Aber erstens wurde der Bericht nur an diesem, gerade aktuellen Kontext aufgehängt und bezog sich (, zweitens, ) auf die Angemessenheit von Gewalt in Spielen, an die Kinder ja anscheinend schon dran kommen.
Und was nutzt ein nationales Verbot wenn sich die Welt einen feuchten Dreck drum schert? Der Vergleich von Beckstein mit Kinderpornographie und dass das Verbot da ja auch was genützt hätte lässt völlig aussen vor dass Kinderpornographie international geächtet ist und in jedem Land unter Strafe steht um eben die Kinder vor solchen Perverslingen zu schützen. Dies trifft auf Computerspiele aber überhaupt nicht zu... oder hast du schonmal in Q4 ein Pixel misshandelt? :ugly:
 
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http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_5083247.html
Lest das mal selbst ,danach verspürt ihr sicherlich auch den drang zu töten... :ugly: jouarnalistische Meisterleistung...oh man...ganz weit unten im Keller...unterstes Nivou...ist echt heftig.Sowas hätte ich nich erwartet,deswegen wollte ich mich jetzt mal schlau machen was dort überhaupt gesagt wurde.aber das is ja schlimmer als meine Erwartungen.
 
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Rampensau24 am 04.01.2007 14:35 schrieb:
Das sind keineswegs alles Fake-Studien, wie ihr es gerne hättet! Die beziehen sogar das soziale Umfeld sehr explizit mit ein.

Natürlich gibt es diese Studien, genauso wie es mindestens gleich viele Studien gibt, die exakt das Gegenteil als Ergebnis bekommen.
Abgesehen davon hab ich von den Studien mit dem Ergebnis "Spiele machen doof/brutal" noch keine gesehen, die überhaupt einen wissenschaftlichen Ansatz hat. Nicht objektiv "gibt es eine Wirkung durch Spielen, wenn ja welche?" sondern "wir wollen zeigen, dass spielen die und die Wirkung hat".

Allein schon die Studie mit Ergebnis "Spiele machen doof - die Schulnoten wären umso schlechter desto mehr gespielt wird" ist mehr als lächerlich.
Wenn das Kind ausreichend lernt werden auch nicht die Noten schlechter. Würde das Kind statt zu spielen den ganzen Tag Romane lesen oder Joggen sehen die Noten nicht im geringsten besser aus.

Dass die Spiele aber ein aktives Teilnehmen ermöglichen (im Gegensatz zum FILM!) sollte man auch ohne STudie erkennen. Man lässt sich nämlich von einem Computerspiel nicht nur berieseln, das macht doch eben das neue am Gaming aus. [...] Wenn aber das Überwinden von Frustrationsreizen im Spiel eben in gewissen Spielen auch durch eine Bilderflut an Gewaltszenen erreicht wird, dann ist das zumindest bedenklich.

Auch wenn das für dich Äpfel und Birnen sind, selbst Vertreter des Filmverbandes haben sich bei Diskussion beteiligt, dass sie damals exakt die gleichen Anschuldigungen erdulden mussten (siehe verlinkter Film Papa, Mama, Zombie), Jugendliche würden durch die Filme verroht/gewalttätig usw.

Allerdings stimmt der Unterschied zum Film, die aktive Rolle des Spielers.
Wie du selbst aber sagst, auf "gefestigte" Menschen (ich sage extra nicht Erwachsene) hat das keinen Einfluss oder den Verlust der Realität zur Folge.

Ich erinnere nur daran, dass zur Veröffentlichung von "Leiden des jungen Werthers" ein BUCH bestimmte Menschen zum Selbstmord verleitete. (übrigens gab es dann auch schon eine Diskussion, das Buch sei eine Aufruf zum Suizid) - es gibt immer leichter beeinflussbare Menschen (die meist auch noch die Intention der Medien missverstehen).


Und, auch wenn ich mich da wiederhole, es ging in dem Beitrag um KINDER UND JUGENDLICHE. Nicht um gefestigte Erwachsene, die die nötige Distanz haben. Ich kann mir vorstelllen, dass es viele Eltern gibt, die zwar darauf achten, dass das Kind Abends keine Horrorfilme schaut, aber beim PC-Spiel wenig Ahnung hat.

Das einzige was dies vielleicht verhindern würde, wäre eine Verbannung jeglicher 18er Titel aus Deutschland. Und selbst dann wären sie Online zu besorgen - durch die hohe Nachfrage vielleicht sogar einfacher. Und wo soll man dann aufhören? Ein Shooter ab 16 ist trotzdem nicht für 7jährige geeignet, kann aber dann auch von den Eltern ausgehändigt werden.
Genau wie damals bei Filmen müssen Eltern einfach die letzte Instanz sein, Punkt. Staat/Handel muss/kann nur dafür sorgen, dass das Kind die Spiele nicht selber nach Hause bringt.

apropos Deutschland... Hat irgend ein Journalist überhaupt mal in das europäische Umfeld geschaut? Wie es da mit der Jugendfreigabe von Spielen und Amokläufen ist?


1. Ist es Zufall, dass das Militär in den USA möglichst realistische Computer-Simulationen einsetzt um Tötungshemmungen abzubauen ?
Wenn die meinen das würde gehen.. Und ist der Sinn der Simulationen nicht die Reaktion zu üben, also wenn diese Situation eintritt nicht lange zu zögern? Oder Gegenfrage, warum laufen die Soldaten jetzt nicht überall Amok? (und für Kriegsverbrechen brauchte man auch nie Simulationen...)

2. ISt es Zufall, dass die Amok-Läufer von Littleton bis Emsdetten eben mit ultra-brutalen Spielen ihre Zeit verbrachten UND teilweise ihre Taten damit im voraus durchspielten ?
Wann haben die denn ein Schulmassaker-spiel gespielt?
Abgesehen davon ja, ist gewissermaßen Zufall, oder besser gesagt der Schlag Leute ist eben auch von solchen Medien fasziniert. Da stimmt aber vorher schon etwas nicht. Kein Amoklauf wurde aus dem Grund verübt etwas nachspielen zu wollen, sondern weil man diese Menschen eben töten/verletzten wollte (aufgrund von mobbing usw.).

Abgesehen davon gab es auch schon vor Film und Spiel Amokläufe..
Und meines Wissens benötigt man zur Ausführung solcher immer Waffen :-o
 
AW: News -

unredliche Argumentation dieser gez-subventionierten Damen & Herren:

man schildert ausschließlich Extrembeispiele, ohne sie als solche zu kennzeichnen und erzeugt damit den Eindruck, es gäbe fast ausschließlich Abschlacht-Simulationen.

Dann kommen sie mit statistischem Zusammenhang, den niemand leugnet.

Gibts noch ne Steigerung? Ja:

Im Rechtfertigungstext wird am Raucherbeispiel gezeigt, daß man mit Extrembeispielen nicht weiterkommt, da sie den statistischen Zusammenhang verzerren!!!

Gibts noch ne Steigerung? Schon wieder:

Sie wiederholen die Demagogen-Masche und zitieren ausschließlich extreme Emails von empörten PC-Spielern.

Objektiver Journalismus adé.
 
AW: News -

schmitty am 04.01.2007 15:17 schrieb:
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_5083247.html
Lest das mal selbst ,danach verspürt ihr sicherlich auch den drang zu töten... :ugly: jouarnalistische Meisterleistung...oh man...ganz weit unten im Keller...unterstes Nivou...ist echt heftig.Sowas hätte ich nich erwartet,deswegen wollte ich mich jetzt mal schlau machen was dort überhaupt gesagt wurde.aber das is ja schlimmer als meine Erwartungen.

Das ist einfach nur GEIL:

Prof. Manfred Spitzer, Psychiater und Gehirnforscher
„Aus meiner Sicht wird es höchste Zeit, dass wir uns heute ganz drastisch gegen diese Dinge wehren, denn ein paar Leute verdienen sehr viel Geld damit, dass es der gesamten Gesellschaft in 20 Jahren schlechter geht, weil die Leute intellektuell nicht mehr so weit sind und weil sie insgesamt gewaltbereiter sind. Und das dürfen wir nicht zulassen.“


Ich weiss auch wer Schuld daran ist: DAS FERNSEHEN!!!

Jawoll - schau sich einer nur mal das Programm an. "Talkshows" in denen ein Assi ohne Zähne nach dem anderen auftritt, und eine verbale Art an sich hat, die meine 3-jährige Tochter schon ablegte.

Pseudo-Gerichtssendungen bei denen am Ende immer die Gerechtigkeit sieht. Jeder der schonmal eine Gerichtsverhandlung hatte, bekommt angesichts dessen was er da zu sehen bekommt eine Stinkwut.

25 Musikantenstadl in einer Woche! Kein Wunder das die älteren Menschen bei soviel "Heile Welt Schlagermukke" die Wirklichkeit auf der Straße nicht mehr mitbekommen und erschrocken sind, dass die Jugendlichen Frauen als "Spalte" oder "***" bezeichnen.

Den "Rest" liefert die BILD - SO züchtet man Amokläufer!

Leider kann man das heute ja nicht mehr so einfach ins Rampenlicht stellen. Mich würde durchaus interessieren, ob diese "Opfer dieser Gewaltverherrlichenden Spiele" nicht täglich "Barbara Salesch" oder "Hinter Gittern" gesehen haben, und sich nur deswegen selbst erschossen, weil sie die Szenen die da gezeigt werden nicht selbst erleben wollten! ;-)

Wer weiss das schon?
 
AW: News -

@ Transmaster

neben diesem inhaltlichen Fernseh-Abort gibts noch den formalen Blitzmüll, das Überhandnehmen von einer Art Werbung, daß sich einem die Pupillen verflüssigen und die Augenmuskulatur reißt. Und dazu eine Art von Einheitswerbestimme, so eine Mischung aus Rülpsen und Wiehern, quasi pädophil.

Das Zerstückeln des Filmmaterials in lauter Blitzbildchen ist die hinterfotzigste Art der Verblödung, weil vorbegrifflich. Diese Fernsehblitzgewitter machen einen doch unfassbar aggressiv. Dagegen ist Doom-Gemetzel reinster Kaiserwalzer.
 
AW: News -

ich kann dazu nur soviel sagen:
schade das die Ard-Redaktion nur ihre Subjektive Argumentation zum besten gibt, anstatt wirklich objektiv an die ganze Sache heranzugehen. Also eher blinder Aktionismus anstatt wirkliche solide Pressearbeit, und solche Leute muss ich mit meinen GEZ Gebühren unterstützen :hop:
 
AW: News -

Da, wo die Nachrichtensendungen Verbrechen nicht bis zum Ende zeigen und ihren Zuschauern das Schlimmste ersparen - wie bei dieser Enthauptung einer Geisel im Irak - da beginnen die Computerspiele erst.
öhm ja
das sag ich auch immer wieder wenn ich das Horoorspiel "Urmels Großer Flug" spiele ey... da fliegen die köppe nur so
aber bei CS ey!!! da mach ich koppweitschießen, weil man in JEDEM Computerspiel (vor allem in deutschland) köopfeabhacken kann.
aber ich bin ja mittlerweile so "verroht", ich seh das ja schon gar nich mehr.

armes deutschland :)


kaum ein paar zeilen weiter unten heißt es:

Diese Spiele führen nicht nur zu größerer Verrohung und Brutalität. In einer groß angelegten Studie mit 23.000 Schülern wurde deutlich: Diese Spiele machen sogar dumm.

mann muss ich dumm sein, das ich mir diesen artikel da durchgelesen habe :ugly:
ein glück hab ich noch nich so viel Urmels Großer FLug gespielt, sonst könnt ich schon gar nicht mehr lesen ... :confused:


Um mal wieder was gutes für mein Gehirn zu tun, guck ich mir doch heute Abend mal Saw II an.
Wahrscheinlich habe ich deswegen das Lesen nicht verlehrnt


was für ein glück ... :-X
 
AW: News -

Trancemaster am 04.01.2007 16:01 schrieb:
Das ist einfach nur GEIL:

Prof. Manfred Spitzer, Psychiater und Gehirnforscher
„Aus meiner Sicht wird es höchste Zeit, dass wir uns heute ganz drastisch gegen diese Dinge wehren, denn ein paar Leute verdienen sehr viel Geld damit, dass es der gesamten Gesellschaft in 20 Jahren schlechter geht, weil die Leute intellektuell nicht mehr so weit sind und weil sie insgesamt gewaltbereiter sind. Und das dürfen wir nicht zulassen.“


Ich weiss auch wer Schuld daran ist: DAS FERNSEHEN!!!

Von dem Psychiater hab ich in all meinen Lehrbüchern (und ja, da steht viel schlaues drin) auf dem weg zum psychiatriepfleger nie gehört... und nie, wirklich nie so einen blödsinn von anderen psychiatern (und das waren schlauere...) gelesen. abgesehen davon sind alle statistiken über raube, morde etc. rückläufig. irgendwie widerspricht sich das ein bisserl. (quelle spiegel 50/06).
 
AW: News -

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie man dazu eine Studie machen will...
Option 1:
Man sperrt die Testpersonen jahrelang in einen dunklen Raum und lässt sie zocken
oder:
Option 2:
Man lässt sie zocken und lässt sie in der Freizeit in Ruhe.
Meiner Meinung nach wird in der Regel Option 2 angewandt...
Aber wie soll man dann "messen" können, ob es wirklich die Spiele waren die Gewalttätig und dumm gemacht haben?
Die Testpersonen waren einer Unzahl anderer Faktoren ausgesetzt....
Und ausserdem:
Wenn Spiele aggressiv und dumm machen, was wird dann aus den 23000 Testpersonen? Werden die hingerichtet weil sie eine Gefahr für die Gesellschaft sind? :rolleyes:
Wenn es wirklich so gefählich ist, hätte man nicht xtausend Leute zum testen benutzt....
Man testet eine Krankheit ja auch nicht an Tausenden Menschen und sagt dann: Ja sie ist ansteckend und tödlich :rolleyes:
 
LOL das muss man gesehen haben!

ARD schrieb:
All die empörten Spieler von Killerspielen, die sich selbst in Ihren E-mails Friedlichkeit und Intelligenz attestierten dürfen sich also als statistische Ausreißer betrachten.

Ich überlege gerade was die ARD schreibt. Das heißt also: Statistik fürn Arsch sofern zu untersuchendes Objekt behauptet, einer gehöre gar nicht dazu?

Wow, ARD ... was für ne Fehlleistung! Nach euerer verkorsten Aussage hin würde ja jeder, der behauptet:
"All diejenigen, normal auf die Welt gekommenen, die sich selbst als vom Storch gebracht bezeichnen, dürfen sich also als statistische Ausreißer betrachten."
Dann würde derjenige damit beweisen, daß der Storch wirklich die Kinder bringt, indem er es einfach behauptet. Ist doch so, das habt ihr doch gerade gesagt, ARD?!
Sagt mal gehts noch???
 
Beschämend

Es ist schon echt beschämend wie die verdeckte Steuer (GEZ) zur politischen Meinungsbildung benutzt wird. Meines Erachtens sollten öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten aufdecken, berichten oder interviewen, sich jedoch nicht mit fadenscheinigen Statistiken oder eigens gebildeten Meinungen beteiligen. Ich fordere wirklich, das unsinnige System abzuschaffen. Wir brauchen keine Rundfunkanstalten mehr. Die informelle Grundversorgung ist und bleibt trotzdem gesichtert. Und der Bürger kann seine Quelle sogar frei wählen und wird nicht mit ungerechtfertigten Abgaben behelligt. Schönen Tag noch!
 
AW: News -

Worüber ich mich ja schepp lachen könnte ist:

Ich habe vor kurzem einen Bericht gesehen wo Neurologen die Behauptung untersucht haben, dass Spiele aggressiv machen (dazu haben sie u.A. auch EKG's verwendet) und sie kamen zu folgendem Schluss:

Ja, bei actionreichen Spielen, ist es oft so, dass man aggressiv reagiert, allerdings nur bis man das Spiel ausschaltet denn dann sinkt eben diese Aggressivität wieder binnen weniger Minuten (2 oder 3, waren's glaub ich).

Kurz und knapp:

Actionspiele haben also nur für die Dauer des Spielens eine Wirkung, aber keine langzeitige Auswirkung, sprich beeinflußt auch nicht das soziale Verhalten.

Darüber hört, sieht und liest man aber natürlich nichts in den Medien! :rolleyes:
RonnyAtHome am 05.01.2007 11:13 schrieb:
Meines Erachtens sollten öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten aufdecken, berichten oder interviewen [..]
Wieso sollten sie das tun? Sie profitieren doch davon wenn sie den Politikern nach dem Mund reden? Außerdem schau Dir doch mal an wer momentan Chefintendant beim ARD ist bzw. welcher Partei diese Person angehört - die hat doch gar kein Interesse an objektiver Berichterstattung! ;)
 
AW: Beschämend

RonnyAtHome am 05.01.2007 11:13 schrieb:
Es ist schon echt beschämend wie die verdeckte Steuer (GEZ) zur politischen Meinungsbildung benutzt wird. Meines Erachtens sollten öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten aufdecken, berichten oder interviewen, sich jedoch nicht mit fadenscheinigen Statistiken oder eigens gebildeten Meinungen beteiligen. Ich fordere wirklich, das unsinnige System abzuschaffen. Wir brauchen keine Rundfunkanstalten mehr. Die informelle Grundversorgung ist und bleibt trotzdem gesichtert. Und der Bürger kann seine Quelle sogar frei wählen und wird nicht mit ungerechtfertigten Abgaben behelligt. Schönen Tag noch!


Ich halte übrigens Leute, die hier so empört tun, als würden ihre Gebühren zum Fenster rausgeschmissen, und sie gleichzeotig auch tatsächlich zahlen für statistische Ausreißer...

Im übrigen bekommen auch die Privaten einen Teil der GEZ-Gebühren, das erzählen die nur nicht so gerne.

Und jetzt frag ich Euch ganz ehrlich: Glaubt ihr wirklich, dass ein eventueller Bericht über eine Studie, die Computerspiele für harmlos erklärt auf den Provaten überhaupt eine winzige Chance hätte? Glaubt ihr wirklich es gibt noch vernünftige Reportagen und Politmagazine, wenn die Rundfunkanstalten abgeschafft werden ?
Man hat auf Monitor schon GEZ-kritische Berichte gesehen, und auch die anderen Politmagazine haben recht wenig Probleme damit Politikern aller Couleur ans Bein zu pinkeln.
ARD, ZDF, arte, KiKa, 3sat, die Dritten, Phoenix....Alles abschaffen und nur noch Bertelsmann TV oder wahlweise ProSiebenSat1 Media AG ? Das kann doch nicht Euer Ernst sein... Die interpretieren doch die Grundversorgung als 50 Prozent Werbung, 50 Prozent Unterhaltung. Harald Schmidt hat das nicht umsonst Unterschichten-Fernsehen genannt. Sagt mir nur bitte rechtzeitig Bescheid, damit ich auswandern kann, okay.
 
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