AW: News -
Wie schon in den Kommentaren zur Sendung damals meine ich immer noch, dass wir selbstverständlich Spiele wie "Der Pate", wo man Unschuldige auf wirklich perverse Art exekutieren kann, nicht brauchen - auch wenn das Töten lediglich eine Option darstellt und dem Spielziel nicht förderlich ist.
Trotzdem ist es natürlich absolut hanebüchen, "Killerspielen" die Schuld an der Gewaltbereitschaft von Jugendlichen zu geben.
Genauso könnte man sagen:
Weil seit 1996 konstant mehr als 50% (2003: 55,3
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der ermittelten Täter ausländischer Herkunft sind, würde man alle Probleme beseitigen indem man einfach alle Ausländer rausschmeißt.
Ist nicht meine Meinung, nur ein Beispiel wie einfach man es sich machen kann.
Gewalttätige Computerspiele machen brutal und dumm, und zwar um so mehr, um so jünger der Spieler ist, um so gewalttätiger die Spiele sind, um so länger die Spielzeit pro Tag ist.
Also ...
... dass "Killerspiele" brutal und dumm machen ist ja schonmal an Lächerlichkeit kaum zu überbieten, denn wenn dem Tatsächlich so wäre, dann hätten wir hier wohl eine Million Irre rumlaufen.
... dass diese Spiele die Entwicklung von Minderjährigen nicht gerade fördern dürfte wohl auch jedem klar sein, vor allem weil besonders junge Kinder noch keine Notwendigkeit sehen, z.B. von sich aus etwas für die Schule zu tun. Aber diese Spiele haben ja auch nicht umsonst das blaue oder das rote USK-Siegel.
... dass mit zunehmender Brutalität eines Spiels die Intelligenz des Spielers sinkt, dass würde ich gerne irgendwo bewiesen haben, und zwar nicht mit einem Link auf eine 400 Seiten-Studie, sondern mit einem Auszug der diesen Zusammenhang klipp und klar erörtert.
... dass man nicht schlauer davon wird wenn man den ganzen Tag vor Doom 3 hockt ist wohl glaube ich auch jedem klar, obwohl ich stark bezweifle dass es einen Unterschied macht, ob man den ganzen Tag vor "Doom 3" oder vor "Spongebob Schwammkopf - Die Kreatur aus der krossen Krabbe" hockt.