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News - Internet: Valve zum Thema Raubkopien: "Piraten sind bislang nicht erreichte Kunden."

AW:

Rabowke am 21.01.2009 14:06 schrieb:
... damit hätten wir wieder ein waschechtes DRM System & das gleiche Problem, was bei der Veröffentlich von Steam aufgetreten ist: was machen wenn der Server / Anbieter 'in die Knie geht' bzw. Insolvenz anmeldet?

Einen Patch rausbringen, der die Notwendigkeit der Internetverbindung aufhebt?

So einfach ist das.
 
AW:

TheChicky am 21.01.2009 13:56 schrieb:
Über kurz oder lang wird wohl auch der Singleplayer nur mit aktiver Internetverbindung zwecks Echtheitsüberprüfung kommen...

und das wird wieder gecrackt, damit gewinnt man keinen einzigen Kunden

Edna bricht aus gab es für 30€ und der hersteller kam garnicht mehr nach auszuliefern, die haben weit über kalkulation abgesetzt

um ehrlich zu sein, ein Crysis ist schon aufgrund der kürze auch nicht mehr wert als 30€ genauso wie nen Mirrors Edge..

ein programmierer der nicht bezahlt wird wird auch keinen patch mehr schreiben, man könnte die spiele freigeben, und damit cracks legal werden lassen

was ist eigentlich in euren augen mit Abandonware, sprich spiele die es seit 20 jahren nicht mehr gibt, wo aber die hersteller auf ihren rechten hocken, soll man die downloader auch gleich mitbestrafen?
 
AW:

TheChicky am 21.01.2009 14:22 schrieb:
Rabowke am 21.01.2009 14:06 schrieb:
... damit hätten wir wieder ein waschechtes DRM System & das gleiche Problem, was bei der Veröffentlich von Steam aufgetreten ist: was machen wenn der Server / Anbieter 'in die Knie geht' bzw. Insolvenz anmeldet?

Einen Patch rausbringen, der die Notwendigkeit der Internetverbindung aufhebt?

So einfach ist das.

Nur werden verdammt viele Pessimisten und Schwarzseher Stein und Bein schwören, dass genau dieser Patch niemals rauskommen würde.
 
AW:

Huskyboy am 21.01.2009 14:32 schrieb:
TheChicky am 21.01.2009 13:56 schrieb:
Über kurz oder lang wird wohl auch der Singleplayer nur mit aktiver Internetverbindung zwecks Echtheitsüberprüfung kommen...

und das wird wieder gecrackt, damit gewinnt man keinen einzigen Kunden

Edna bricht aus gab es für 30€ und der hersteller kam garnicht mehr nach auszuliefern, die haben weit über kalkulation abgesetzt

um ehrlich zu sein, ein Crysis ist schon aufgrund der kürze auch nicht mehr wert als 30€ genauso wie nen Mirrors Edge..

Vergleich mal die Produktionskosten von Crysis mit edna bricht aus.
bei der Logik hätten wir nur noch derartige "Billigproduktionen".
Bei Adventures, die nicht gerade von technik leben mag das funktionieren, bei Shootern und vielen anderen Spielen kaum.
 
AW:

Huskyboy am 21.01.2009 14:32 schrieb:
ein programmierer der nicht bezahlt wird wird auch keinen patch mehr schreiben, man könnte die spiele freigeben, und damit cracks legal werden lassen
Der Programmier hält aber nicht die Rechte an der Verwertung. Du mischt immer Dinge die überhaupt nichts miteinander zutun haben. :rolleyes:

was ist eigentlich in euren augen mit Abandonware, sprich spiele die es seit 20 jahren nicht mehr gibt, wo aber die hersteller auf ihren rechten hocken, soll man die downloader auch gleich mitbestrafen?
Recht ist Recht. Punkt. Was man persönlich verstehen kann steht auf der eine Seite, aber das Recht ist nunmal nicht beugsam. Ergo, ja. Sollte man.
 
AW:

Boesor am 21.01.2009 14:33 schrieb:
TheChicky am 21.01.2009 14:22 schrieb:
Rabowke am 21.01.2009 14:06 schrieb:
... damit hätten wir wieder ein waschechtes DRM System & das gleiche Problem, was bei der Veröffentlich von Steam aufgetreten ist: was machen wenn der Server / Anbieter 'in die Knie geht' bzw. Insolvenz anmeldet?

Einen Patch rausbringen, der die Notwendigkeit der Internetverbindung aufhebt?

So einfach ist das.

Nur werden verdammt viele Pessimisten und Schwarzseher Stein und Bein schwören, dass genau dieser Patch niemals rauskommen würde.
Man muss kein Pessimist sein um so zu denken, Realist tut es auch. Mal ehrlich, warum sollte ein Entwickler der Insolvenz anmeldet soetwas machen und noch Zeit / Geld in soetwas stecken? Was passiert wenn der Entwickler die Rechte zur Vermarktung dem Publisher übertragen hat?

Der Entwickler 'darf' nichts machen, geht pleite. Fünf Jahre später streckt der Publisher die Hufe & hat weder das technische Know-How noch den Willen für ein fünf jahre altes Spiel einen "Crack" zu veröffentlichen.

;-)
 
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Huskyboy am 21.01.2009 14:32 schrieb:
TheChicky am 21.01.2009 13:56 schrieb:
Über kurz oder lang wird wohl auch der Singleplayer nur mit aktiver Internetverbindung zwecks Echtheitsüberprüfung kommen...

und das wird wieder gecrackt, damit gewinnt man keinen einzigen Kunden

Das kann sein, aber wenn mans geschickt macht, wird es einige Wochen dauern, bis da ein halbwegs funktionierender Crack existiert. Diese Wochen reichen aus, um jede Menge Leute die nicht so lang warten wollen, in die Kaufhäuser zu bringen.

Du wirst sehn, bei Diablo3 wird der Single und Multiplayer quasi identisch sein und nur übers B.net laufen. Raubkopierer haben bei sowas keine Chance mehr.
 
AW:

TheChicky am 21.01.2009 15:01 schrieb:
Raubkopierer haben bei sowas keine Chance mehr.
So euphorisch wäre ich nicht, es gibt immerhin "gecrackte" Server für WoW, d.h. es wird nicht lange dauern und es gibt ein 'eigenes' b.net. ;-)
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 12:49 schrieb:
Hat auch niemand bestritten das der Gesamtumsatz dieser Branche nicht gestiegen wär. Ganz im Gegenteil. Allerdings sollte man sich die Verteilung der Umsätze für 2008 bitte mal genau anschauen. Die gesamte Branche hatte einen massiven Einbruch was den PC (!) Bereich betrifft, wohingegen Konsolen ( inkl. Handhelds ) einen massiven Zuwachs verzeichnen konnten.
Einspruch!
Der Retail-Umsatz von PC-Spielen ist gesunken, der Gesamtumsatz (inklusive Online-Vertrieb wie Steam, Microtransaktionen oder Abos, z.B. World of Warcraft) ist auch beim PC gestiegen. Nur verschiebt sich der eben mehr und mehr von Retail zu Online, deshalb gab es jetzt auch in den USA ein Minus von 14% - aber eben nur im Einzelhandel.
 
AW:

Boesor am 21.01.2009 14:36 schrieb:
Huskyboy am 21.01.2009 14:32 schrieb:
TheChicky am 21.01.2009 13:56 schrieb:
Über kurz oder lang wird wohl auch der Singleplayer nur mit aktiver Internetverbindung zwecks Echtheitsüberprüfung kommen...

und das wird wieder gecrackt, damit gewinnt man keinen einzigen Kunden

Edna bricht aus gab es für 30€ und der hersteller kam garnicht mehr nach auszuliefern, die haben weit über kalkulation abgesetzt

um ehrlich zu sein, ein Crysis ist schon aufgrund der kürze auch nicht mehr wert als 30€ genauso wie nen Mirrors Edge..

Vergleich mal die Produktionskosten von Crysis mit edna bricht aus.
bei der Logik hätten wir nur noch derartige "Billigproduktionen".
Bei Adventures, die nicht gerade von technik leben mag das funktionieren, bei Shootern und vielen anderen Spielen kaum.

Crysis ist auch ein titel der international verkauft wird und eine viel breitere Zielgruppe hat als ein ComicAdventure auf dem Technischen stand von 1999, davon ausgehend sind die verkaufszahlen von EBA verdammt hoch
 
AW:

Huskyboy am 21.01.2009 16:26 schrieb:
Boesor am 21.01.2009 14:36 schrieb:
Vergleich mal die Produktionskosten von Crysis mit edna bricht aus.
bei der Logik hätten wir nur noch derartige "Billigproduktionen".
Bei Adventures, die nicht gerade von technik leben mag das funktionieren, bei Shootern und vielen anderen Spielen kaum.

Crysis ist auch ein titel der international verkauft wird und eine viel breitere Zielgruppe hat als ein ComicAdventure auf dem Technischen stand von 1999, davon ausgehend sind die verkaufszahlen von EBA verdammt hoch

Und inwiefern war das jetzt ne Antwort auf meinen Einwand?
 
AW:

Also, mein Gedanke war hier: Valve muss sich nicht wirklich Gedanken machen, denn, wer ein Spiel richtig online spielen will, wie eben Left4Dead, CSS, DoD, TF2,.., der kauft sich die Spiele. Vor allem bekommt man dann auch wirklich Qualität und nicht irgendein halbfertiges Produkt!
 
AW:

Valve hat auch zahlreiche SP-Spiele, vor gut einem Jahr Episode Two und Portal und mit Episode Three und Portal 2 sind momentan ausschließlich Singleplayer-Spiele in Entwicklung. (Von denen die angekündigt sind, man weiß ja nie, woran Valve noch so arbeitet...) Also kann sich Valve nicht nur auf den "Kopierschutz" den Online-Spiele mit sich bringen verlassen.
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 14:52 schrieb:
Boesor am 21.01.2009 14:33 schrieb:
TheChicky am 21.01.2009 14:22 schrieb:
Rabowke am 21.01.2009 14:06 schrieb:
... damit hätten wir wieder ein waschechtes DRM System & das gleiche Problem, was bei der Veröffentlich von Steam aufgetreten ist: was machen wenn der Server / Anbieter 'in die Knie geht' bzw. Insolvenz anmeldet?

Einen Patch rausbringen, der die Notwendigkeit der Internetverbindung aufhebt?

So einfach ist das.

Nur werden verdammt viele Pessimisten und Schwarzseher Stein und Bein schwören, dass genau dieser Patch niemals rauskommen würde.
Man muss kein Pessimist sein um so zu denken, Realist tut es auch. Mal ehrlich, warum sollte ein Entwickler der Insolvenz anmeldet soetwas machen und noch Zeit / Geld in soetwas stecken? Was passiert wenn der Entwickler die Rechte zur Vermarktung dem Publisher übertragen hat?

Der Entwickler 'darf' nichts machen, geht pleite. Fünf Jahre später streckt der Publisher die Hufe & hat weder das technische Know-How noch den Willen für ein fünf jahre altes Spiel einen "Crack" zu veröffentlichen.

;-)
Vielleicht hat der Entwickler/Publisher schon längst eine Backup-Lösung für den Fall, dass die Server in sagen wir 3 Jahren für manche ältere DRM-Spiele (z. B. BioShock) abgeschaltet werden? *spekulier*

Also mal im Ernst: So leicht wie Hackern bzw. Crackern es fällt, DRM zu umgehen, kann ich mir einfach nicht vorstellen, das es so schwierig sein wird, jene Onlineaktivierung per Patch zu deaktivieren, beispielsweise indem man ein Programm im Hintergrund laufen lässt was den Securom-Server emuliert oder Vergleichbares.

Wenn alle Dämme brechen, sprich Entwickler nebst Publisher gehen Pleite, muss die Firma Securom eben solche Patches anbieten, sind sie doch der Urheber des Kopierschutzes und demnach Ansprechpartner Nummer 1.
 
AW: News - Internet: Valve zum Thema Raubkopien:

System am 19.01.2009 09:51 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Da kommt mir wieder mal in den Sinn, das ich glatt vergessen habe wie lange ich schon auf die 3.Staffel von Battlestar Galactica D warte... 1 Jahr... 1,5 vielleicht sogar 2? Mittlerweile läuft aufm FOX die 4. Staffel, ohne das ich jemals die Chance gehabt hätte, die 3. zu kaufen! Die haben doch alle einen an der Waffel ... ^^
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 15:06 schrieb:
TheChicky am 21.01.2009 15:01 schrieb:
Raubkopierer haben bei sowas keine Chance mehr.
So euphorisch wäre ich nicht, es gibt immerhin "gecrackte" Server für WoW, d.h. es wird nicht lange dauern und es gibt ein 'eigenes' b.net. ;-)

Naja, die paar 100 Leute, die da wirklich spielen und alle gewaltigen Nachteile, die das bringt, akzeptieren, machen das Kraut nicht wirklich fett ;-)

Nicht umsonst ist Diablo 2 noch immer in den Verkaufscharts!
 
AW: News - Internet: Valve zum Thema Raubkopien:

Es wird ja immer behauptet man müsse einfach einen Online-Part machen und schon verkauft sich das. Dabei stimmt das im Grunde gar nicht. Gerade der Online-Bereich ist hart umkämpft und viele Spieler haben mittlerweile ihr Spiel gefunden, dass sie auch teilweise über Jahre hinweg spielen. Man braucht ja nur nüchtern betrachten, von welchen Spielen sich in den letzten Monaten eins im Onlinebereich durchgesetzt hat? Das waren nur extrem wenige. Bei den meisten Spielen würde ich sagen, wurde der Online-Part von vielen erst gar nicht angerührt. Das zeigt sich auch bei diversen Spielstatistiken, da werden doch meist online Spiele gezockt die schon mehrere Jahre auf dem Buckel haben. Also stimmt das so ganz nicht. Und ein The Witcher hat sich ja auch großartig verkauft, obwohl es nur einen Einzelspielerpart bot. Es muss eben einfach gut sein, egal ob SP oder MP, das ist das Wichtigste.
Nur auf Online zu setzen, wäre daher auch nicht das Richtige.

Und noch was zu dem Spieleausleihen. Das hat leider auch einen großen Nachteil. Ich möchte nicht wissen, wie viele Spieler sich ein Spiel aus der Videothek ausleihen, einen Keks draufhauen, das Spiel am nächsten Tag zurück bringen und einfach weiterspielen. Werden sicher nicht wenige sein. Leider.
 
AW:

nikiburstr8x am 21.01.2009 18:39 schrieb:
Wenn alle Dämme brechen, sprich Entwickler nebst Publisher gehen Pleite, muss die Firma Securom eben solche Patches anbieten, sind sie doch der Urheber des Kopierschutzes und demnach Ansprechpartner Nummer 1.

SecuROM muss garnichts..
 
AW:

nikiburstr8x am 21.01.2009 18:39 schrieb:
Vielleicht hat der Entwickler/Publisher schon längst eine Backup-Lösung für den Fall, dass die Server in sagen wir 3 Jahren für manche ältere DRM-Spiele (z. B. BioShock) abgeschaltet werden? *spekulier*
Bei BioShock wurde soweit ich weiß nur die Limitierung der Aktivierung entfernt, Online aktivieren muss man es wohl nach wie vor.

D.h. wenn es irgendwann mal keine SecuROM Authentifizierungsserver mehr geben sollte, dann hat man weiterhin ein Problem.

Also mal im Ernst: So leicht wie Hackern bzw. Crackern es fällt, DRM zu umgehen, kann ich mir einfach nicht vorstellen, das es so schwierig sein wird, jene Onlineaktivierung per Patch zu deaktivieren, beispielsweise indem man ein Programm im Hintergrund laufen lässt was den Securom-Server emuliert oder Vergleichbares.
Das hat auch niemand bezweifelt das es schwierig ist oder gar unmöglich, ganz im Gegenteil. Allerdings hab ich weiter oben die Gründe aufgeführt die gg. so ein Vorgehen des Herstellers bzw. Publishers sprechen könnten.

SecuROM Server halt ich wiederum für technisch verdammt schwierig, aber ich lass mich mit der Zeit gerne eines besseren belehren. ;-)

Wenn alle Dämme brechen, sprich Entwickler nebst Publisher gehen Pleite, muss die Firma Securom eben solche Patches anbieten, sind sie doch der Urheber des Kopierschutzes und demnach Ansprechpartner Nummer 1.
Leider ist dies nicht der Fall. SecuROM darf überhaupt keinen Kopierschutz entfernen weil sie dann die Rechte des Rechteinhabers verletzten würden und, schlussendlich, einen "Crack" veröffentlichen würden.

Dein Ansprechpartner bleibt der Händler bzw. der Publisher ( der Händler wird dich eh weiterleiten ). D.h. man muss einfach auf den "good-will" des Publisher / Herstellers hoffen und im schlimmsten Fall passiert: garnichts.
 
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Huskyboy am 21.01.2009 23:15 schrieb:
nikiburstr8x am 21.01.2009 18:39 schrieb:
Wenn alle Dämme brechen, sprich Entwickler nebst Publisher gehen Pleite, muss die Firma Securom eben solche Patches anbieten, sind sie doch der Urheber des Kopierschutzes und demnach Ansprechpartner Nummer 1.
SecuROM muss garnichts..
SecuROM darf garnichts. ;-)
 
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