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News - Halo 3: Amerikanische Kirche "rekrutiert" junge Menschen mit Halo 3

AW:

Medith am 15.10.2007 17:14 schrieb:
ob es jetzt "wahr" oder "unwahr" ist sei dahingestellt vor allem da das keiner beweisen kann.
Da muss ich dir widersprechen, denn heute kann man sehr viele Dinge beweisen, wie z.B. dass das Universum nich in 7 Tagen erschaffen wurde oder ähnliche Dinge.
Du kannst natürlich die halbe Bibel widerlegen, aber die Existenz bzw Nichtexistenz Gottes kannst du nicht beweisen.
 
AW:

Problematisch ist in Amerika generell die "Funktionsweise" der dort ansässigen Kirchen, Gemeinden, Glaubensgruppen und sonstigen Fraktionen. Die katholische Kirche liefert für diese "Gläubigen" (oftmals nationalistisch angehauchten) nur die grobe Vorlage (Jesus, Maria, Satan, heilige Dreifaltigkeit, Kommunion, interpretierbare Bibelstellen), doch die Ausübung des Glaubens hat dann in diesen Kreisen kaum noch etwas mit der katholischen Vorgabe der Glaubensauslebung gemeinsam. Zumal auch in Amerika die Religion einen recht markanten Einfluss auf Gesellschaft und Politik hat. Bush ist z.B. Anhänger einer Glaubensgemeinschaft, die fast schon fanatische Züge annimmt, und sich auch offen dazu bekennt, "gläubige Kinder für den heiligen Krieg ("Soldaten Gottes")" zu rekrutieren. Die Haltung zur Homosexualität und Abtreibung ist da auch kein Geheimnis. Die Themen sind zwar schon bei der echten Kirche ein Problem, doch dort nimmt es fast schon extreme Züge an - besonders wenn bereits von klein auf Kinder so gedrillt werden, dass Schwule und abtreibende Mütter irgendwie unwürdige Kreaturen sind. Bislang hat die echte Kirche sich von so einer Gehirnwäsche glücklicherweise nicht begeistern lassen. Unternimmt aber auch kaum etwas, um diese Subkulturen zu eliminieren - irgendwo sind aber auch die Hände gebunden, weil viele dieser Glaubensgruppen sogar staatlich gefördert und von der konservativen Politik akzeptiert sind.

Ich frage mich daher bei dieser News, ob es wirklich die katholische Kirche ist, die solche Events veranstaltet, oder doch nur so eine Subkultur die mehr oder weniger toleriert in den USA wüten darf...

Regards, eX!
 
AW:

Silencium16 am 15.10.2007 17:15 schrieb:
Sorry aber die Kirche ist nicht mehr zeitgemäss und gehört abgeschafft,
Was eine nette Umschreibung ist für "Heutzutage sind wir alle durch Fressen/Saufen/Sex und Medien einfach zu verwöhnt um an Gott zu glauben. Naja ich muss mich nachher nicht rechtfertigen :rolleyes:

Nee aber weil die Kirche sich selbst im Mittelpunkt sieht und es ihr schon immer Primär um Macht ging und darum sich slebst zu bereichern (auch wenn sie es von den armen "legal" nehmen).

Ich rede von der Kirche, nicht von dem Glauben, um das klarzustellen.

Meine Meinung hat Bon Jovi mal schön ausgedrückt:

If I don't believe in Jesus, how can I believe the Pope
If I don't believe in heroin, how can I believe in dope
If there's nothing but survival, how can I believe in sin
In a world that gives us nothing we need something to believe in
 
AW:

Vordack am 15.10.2007 14:53 schrieb:
Ich hab dem "Cheffe" nur gesagt wie ich es sehe im Bezug auf Halo 3. Ich habe in keinster Weise gesagt daß jeder 12 jährige vollen Zugriff auf alle perversitäten des Lebens haben soll.
Fragt sich halt nur, wo hier der Bezug zu Halo gegeben ist. Der prozentuale Anteil der 14jährigen, die vom Halo-spielen negativ beeinflusst werden, dürfte eher gering sein. Trotzdem bleibt die Frage, was das alle mit der eigentlichen Intention der Aktion zu tun hat, nämlich mit Kindern und Jugendlichen über Gut und Böse zu sprechen. Im Hinblick darauf ist Halo doch nichts weiter als ein ganz billiger Köder. Ist Halo wirklich nötig, um über dieses Thema zu sprechen? Definitiv nicht. Aber Halo ist nötig, damit die Leute überhaupt antanzen. Deshalb halte ich das für sehr bedenkliche Bauernfängerei. Gib dem Affen Zucker und er frisst dir aus der Hand. Mich würde mal der Aufschrei da drüben interessieren, wenn eine kommunistische Partei oder eine islamische Glaubensgemeinschaften mit solchen Methoden rekrutieren würde.

SSA
 
AW:

DeVan90 am 15.10.2007 20:58 schrieb:
Es ist denk ich mal generell für seine eigene Psyche nicht gesund Menschen beim sterben zuzuschauen oder selbst zu töten und das gilt vorallem für Kinder. Aber die Zocker wissen natürlich viel mehr als Psychologen, schon klar ;-) Ich halte jedenfalls Abstand von der Kirche.

Schicken wir Kinder den in den Krieg?

ES IST EIN SPIEL!!! Kinder sehen im Fernsehen schon viel früher Gewalt, in jedem Trickfilm und in jedem Nachmittagskrimi ist Gewalt un Tod zu sehen.

Ich habe mit 12 auch nen Computer besessen, und rate mal was? Ich wußte das ich einen Computer hatte :) Den ich mußte ihn einschalten bevor er funktionierte und ich musste das Spiel laden bevor als The Late Ninja leute killen konnte oder so oder als der Agent in Mission Impossible feinde killen mußte.

Es war NUR ein Spiel, NUR Zeitvertreib (auch mit 12).

Und ja, es kommt mir so vor als ob viele Psychologen, genau wie Politiker den Bezug zur Realität verloren haben da sie die Computerspiele nie so kennengelernt haben wie wir "Zocker" und nicht mit ihnen aufgewachsen sind wie wir "Zocker". Sie können es nicht nachvollziehen wie es war als 12-Jähriger Wolfenstein oder so zu spielen. Sie sehen nur daß es böse sein könnte, vergessen aber die ganze Gewalt mit der 12-Jährige ohne Computerspiele konfrontiert werden. Ganz nebenbei sind Games auch ein Super Aggressionsventil.

Aber ich habe nicht studiert, ich bin nur ein kleiner dummer Zocker der keine Ahnung von nichts hat, ist ja sowieso egal was ich sage denn irgendein 50 Jähriger Psychologe der mit Barbies aufewachsen ist meint zu wissen wie Computerspiele sich auf Kinder auswirken.

Schade.
 
AW:

Vordack am 16.10.2007 12:12 schrieb:
Aber ich habe nicht studiert, ich bin nur ein kleiner dummer Zocker der keine Ahnung von nichts hat, ist ja sowieso egal was ich sage denn irgendein 50 Jähriger Psychologe der mit Barbies aufewachsen ist meint zu wissen wie Computerspiele sich auf Kinder auswirken.

Schade.
Psychologen erstellen Thesen nicht anhand ihrer Erfahrungen, sondern anhand der gesammelten Erfahrungen der nachteilig beeinflussten Spieler. Die besitzen eben nur das nötige Hindergrundwissen über die menschliche Psyche, um das Gesichtete entsprechend analysieren zu können. Deshalb unterscheiden sich auch so viele Studien zum Thema "Killerspiele und Folgen" drastisch, da schlicht die untersuchte Klientel immer ein Ergebnis stark verändern kann.

Und ja. Die Spieler haben in 90% der Fälle schlicht nicht den Ansatz einer Ahnung, wenn es um Spiele & psychologische Folgen geht. Ironischerweise sind dann diese Kommentare der Marke "ich bin normal verdammt, die dummen Idioten haben mir nichts zu sagen!" Bestätigung für die psychologischen Thesen, dass Videospiele mit brutalen Inhalten bei Personen mit labilen privatem Umfeld Aggressionen und den Abbau von Hemmschwellen hervorrufen können.

Diese ganzen Beispiele der Marke „Zeichentrickserien sind auch brutal! Und die Nachrichten auch!“ taugen ebenfalls nicht, um das Thema entsprechend zu erfassen. Nachrichten verherrlichen nicht die Gewalt, sind nicht interaktiv, erlauben einen erweiterten - informativen - Blickwinkel auf Ereignisse der Geschichte. Spiele tun dies nicht, nicht einmal im Ansatz. Zeichentrickserien werden geprüft und entsprechend für das Nachmittagsprogramm freigegeben, wenn der Inhalt den adäquat ist. South-Park ist auch „nur“ eine Zeichentrickserie, trotzdem läuft die erst nach 22:00 Uhr. Hier wird doch wohl niemand Zeichentrickgewalt aus Tom & Jerry oder Schwammkopf mit interaktiver Inszenierungsgewalt aus GTA, Quake oder Bioshock gleichsetzen wollen, oder?

Regards, eX!
 
AW:

eX2tremiousU am 16.10.2007 12:28 schrieb:
Und ja. Die Spieler haben in 90% der Fälle schlicht nicht den Ansatz einer Ahnung, wenn es um Spiele & psychologische Folgen geht. Ironischerweise sind dann diese Kommentare der Marke "ich bin normal verdammt, die dummen Idioten haben mir nichts zu sagen!" Bestätigung für die psychologischen Thesen,

Tut mir leid, ich kenne mich nicht mit Psychologie aus, außer das ich selber mal ein halbes jahr zum Psychologen gegangen bin und am Ende gemerkt habe daß ich mir selber besser helfen kann.

Das menschliche Gerhirn ist sehr unbekannt und Psychogen glauben zu wissen wie wir denken und warum wir so handeln wie wir tun. Sie haben bestimmt Recht mit einem gewissen Anteil der Menschen, dennoch können sie bestenfalls "besser Raten".

dass Videospiele mit brutalen Inhalten bei Personen mit labilen privatem Umfeld Aggressionen und den Abbau von Hemmschwellen hervorrufen können.

Da stimme ich Dir 100% zu, solange das labil in Fett gesetzt wird^^

Die Lösung ist aber nicht den Auslöser zu verbieten da sich so eine Person noch 1000 andere Auslöser raussuchen könnte um ein Erfurt Teil 2 zu veranstalten, die Lösung ist gegen die Ursache anzugehen, nur traut sich das niemand da das mit wirklichem aufwand verbunden ist.

Außerdem wird das labile Umfeld durch die Kriche ersetzt wo die Kinder danach über ihre Erfahrungen sprechen um sie zu verarebeiten. Ein normales Kind ein einem normalen labilen Umfeld hat dies eher nicht.

Liebe Grüße,
 
AW:

Vordack am 16.10.2007 12:12 schrieb:
DeVan90 am 15.10.2007 20:58 schrieb:
Es ist denk ich mal generell für seine eigene Psyche nicht gesund Menschen beim sterben zuzuschauen oder selbst zu töten und das gilt vorallem für Kinder. Aber die Zocker wissen natürlich viel mehr als Psychologen, schon klar ;-) Ich halte jedenfalls Abstand von der Kirche.

Schicken wir Kinder den in den Krieg?

ES IST EIN SPIEL!!! Kinder sehen im Fernsehen schon viel früher Gewalt, in jedem Trickfilm und in jedem Nachmittagskrimi ist Gewalt un Tod zu sehen.

Ich habe mit 12 auch nen Computer besessen, und rate mal was? Ich wußte das ich einen Computer hatte :) Den ich mußte ihn einschalten bevor er funktionierte und ich musste das Spiel laden bevor als The Late Ninja leute killen konnte oder so oder als der Agent in Mission Impossible feinde killen mußte.

Es war NUR ein Spiel, NUR Zeitvertreib (auch mit 12).

Und ja, es kommt mir so vor als ob viele Psychologen, genau wie Politiker den Bezug zur Realität verloren haben da sie die Computerspiele nie so kennengelernt haben wie wir "Zocker" und nicht mit ihnen aufgewachsen sind wie wir "Zocker". Sie können es nicht nachvollziehen wie es war als 12-Jähriger Wolfenstein oder so zu spielen. Sie sehen nur daß es böse sein könnte, vergessen aber die ganze Gewalt mit der 12-Jährige ohne Computerspiele konfrontiert werden. Ganz nebenbei sind Games auch ein Super Aggressionsventil.

Aber ich habe nicht studiert, ich bin nur ein kleiner dummer Zocker der keine Ahnung von nichts hat, ist ja sowieso egal was ich sage denn irgendein 50 Jähriger Psychologe der mit Barbies aufewachsen ist meint zu wissen wie Computerspiele sich auf Kinder auswirken.

Schade.

Politiker haben vielleicht keine Ahnung von Psychologie, einige vll schon, aber sie lassen sich sicherlich diesbezüglich beraten und entscheiden nicht einfach blind dieses und jenes muss verboten werden, weil es einmal einen Zwischenfall gab. Meiner Meinung nach müssen zwar auch mehrere Faktoren erfüllt sein um einen Schüler zum Amokläufer zu machen, dafür reichen Videospiele allein nicht. NIchts desto trotz sollte man Kinder nicht unnötig mit Gewalt konfrontieren.
 
AW:

DeVan90 am 16.10.2007 22:50 schrieb:
[Politiker haben vielleicht keine Ahnung von Psychologie, einige vll schon, aber sie lassen sich sicherlich diesbezüglich beraten und entscheiden nicht einfach blind dieses und jenes muss verboten werden, weil es einmal einen Zwischenfall gab. Meiner Meinung nach müssen zwar auch mehrere Faktoren erfüllt sein um einen Schüler zum Amokläufer zu machen, dafür reichen Videospiele allein nicht. NIchts desto trotz sollte man Kinder nicht unnötig mit Gewalt konfrontieren.

Es ist aber keine Gewalt wenn man auf Pixel die ausshehen wie Menschen schiesst. Gewalt passiert auf der Strasse, ihn Schulen, bei den Eltern.

Genau das ist der Punkt. Okay, echt "krasse" Spiele wie Manhunt, da könnte ich niemandem vorwerfen sowas zu "indizieren", auch wenn ich anderer Meinung bin da es auch "nur" ein Spiel ist und 99,9% zwischen Spiel und RL unterscheiden können. Und dieses 0,01% rastet so oder so aus, egal ob Pokemon indiziert wird oder nicht.

In Erfurt spielt jemand Countrstrike im Real Life
In den USA spielt jemand den Killer aus Scream

Wo ist da der Unterschied?

Die Politiker und Psychologen kennen Filme aus ihrer Jugend als was tolles neues, sie kennen Computerspiele nicht.
 
AW:

Vordack am 17.10.2007 09:03 schrieb:
DeVan90 am 16.10.2007 22:50 schrieb:
[Politiker haben vielleicht keine Ahnung von Psychologie, einige vll schon, aber sie lassen sich sicherlich diesbezüglich beraten und entscheiden nicht einfach blind dieses und jenes muss verboten werden, weil es einmal einen Zwischenfall gab. Meiner Meinung nach müssen zwar auch mehrere Faktoren erfüllt sein um einen Schüler zum Amokläufer zu machen, dafür reichen Videospiele allein nicht. NIchts desto trotz sollte man Kinder nicht unnötig mit Gewalt konfrontieren.

Es ist aber keine Gewalt wenn man auf Pixel die ausshehen wie Menschen schiesst. Gewalt passiert auf der Strasse, ihn Schulen, bei den Eltern.

.... und in der Psyche spielt sich Gewalt doch genauso ab^^
 
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