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News - Half-Life 2: Valve-Boss: "EA ist kein Monster"

AW:

Cenmocay am 29.08.2007 10:57 schrieb:
EA hat nicht umsonst nen schlechten Ruf
Und wie passt dieser Einzeiler jetzt zum Newsbeitrag?

Zum Thema: ist doch klar, wenn Valve in Geschäftsbeziehung zu EA steht, dann wird Valve garantiert kein schlechtes Wort über den Partner verlieren.

Von daher geb ich Recht wenig auf diese Aussage, Piranha Bytes hat bestimmt auch damals das gleiche über JoWood gesagt.

Aber wenn Gabe ehrlich zu sich selbst ist dann wüsste er, dass EA mittlerweile nicht mehr für innovative und tolle Spiele steht, sondern eher für lauwarme Aufgüsse bestehender Spiele. Das war damals noch anders, LHX Attack Chopper anyone? :ugly:
 
AW:

Nagut, Gabe hat auch leicht reden. Valve finanziert ihre Spiele selbst und geben deshalb den Ton an, können ihre Games verschieben wie es ihnen passt und solange Dinge ausprobieren wie es ihnen Spaß macht.

Wenn ein Entwickler vom Publisher abhängig ist, dann gibt natürlich EA den Ton an, legt ein Releasedate fest, bis wann das Spiel fertig sein soll und greift natürlich auch in die Entwicklung ein, streicht zeitintensive (Mehrkosten) Features, etc. Allerdings ist das wohl nichts EA-spezifisches, das wird wohl in so gut wie jedem Publisher-Developer-Verhältnis so sein, außer eben bei den großen Entwicklern, die es sich leisten können. (Valve, id, Epic, Blizzard, etc.)
 
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HLP-Andy am 29.08.2007 11:08 schrieb:
Wenn ein Entwickler vom Publisher abhängig ist, dann gibt natürlich EA den Ton an, legt ein Releasedate fest, bis wann das Spiel fertig sein soll und greift natürlich auch in die Entwicklung ein, streicht zeitintensive (Mehrkosten) Features, etc. Allerdings ist das wohl nichts EA-spezifisches, das wird wohl in so gut wie jedem Publisher-Developer-Verhältnis so sein, außer eben bei den großen Entwicklern, die es sich leisten können. (Valve, id, Epic, Blizzard, etc.)
Und der Erfolg gibt ihnen Recht.
Ob leider und Gott sein dank sei mal dahingestellt.
Sind wir ehrlich:
Was bringen innovative Spielideen?
Psychonauts war so ein Spiel. Gute Zahelen? Nein.
Beyond Good & Evil das selbe in Grün.
Grade bei PC-Spielen zahlt sich Innovation selten bis gar nicht aus.
Da können die Herren der Redaktion noch so darauf pochen, dass man doch ein "Guitar Hero" auf dem PC rausbringen soll... verkaufen würde man das Teil eher schlecht.

Bei Konsolen sieht das ganze aber schon ein wenig anders aus.
Auch von der Seite von EA:
Für den Wii kam eben Boogie raus (Sing- und Tanzgame). Ebenfalls für Wii MySims. Dann kommt ein neues Skatespiel raus, dass von der Steuerung her wirklich anders als Tony Hawks ist.
Spore für den PC hört sich auch ganz gut an.

Dass bekannt Namen wie Sims und die Sportreihen ausgeschlachtet werden ist vielleicht nicht schön, aber wenn damit Geld verdient wird, würden wir das auch machen, nicht?
 
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McDrake am 29.08.2007 11:31 schrieb:
Was bringen innovative Spielideen?
Psychonauts war so ein Spiel. Gute Zahelen? Nein.
Beyond Good & Evil das selbe in Grün.
Grade bei PC-Spielen zahlt sich Innovation selten bis gar nicht aus.
Da können die Herren der Redaktion noch so darauf pochen, dass man doch ein "Guitar Hero" auf dem PC rausbringen soll... verkaufen würde man das Teil eher schlecht.
So ist es wohl. Deshalb gibt es größtenteils auch nur noch Mainstreamgames mit extrem leichten Einstiegen und schnell zugänglichen Inhalten.
Bei Konsolen sieht das ganze aber schon ein wenig anders aus.
Auch von der Seite von EA: Für den Wii kam eben Boogie raus (Sing- und Tanzgame). Ebenfalls für Wii MySims.
Hier wurde EA aber auch dezent dazu "gezwungen", da man anfänglich praktisch die Konsole ignoriert hat, und jetzt nachträglich noch einen Fuß in die Tür bekommen will. Mir macht es aber nix aus, solange die Titel ordentlich sind.
Dass bekannt Namen wie Sims und die Sportreihen ausgeschlachtet werden ist vielleicht nicht schön, aber wenn damit Geld verdient wird, würden wir das auch machen, nicht?
Natürlich, man muss als Firme schon DUMM wie DOOF sein, damit man eine erfolgreiche Serie einstampft oder länger aussetzt. Klar, ich fluche auch gerne über die letzten NFS-Teile, aber scheinbar gibt es eine Basis, welche diese Titel doch gerne konsumiert. Am Ende gibt der Erfolg einer Marke Recht - auf wenige wimmernde Kunden und chronische "Innovationsschreihälse" kann man da als Großkonzern liebend verzichten.

Aber ich muss sagen, dass EA eigentlich gar nicht mal so böse und schlimm ist. Die leisten sich im Regelfall deutlich weniger Fehler und Skandale, als andere Publisher. Das Lineup geht auch okay, und funktioniert im Regelfall auch ohne 20 Updates direkt ab Launch ordentlich. Die BF2 Booster-Packs standen harsch in der Kritik, doch am Ende haben die Fans dann doch Sachen bekommen, die Spaß brachten, und Kritiker wurden schließlich nicht gezwungen zu kaufen. Auch nötigt EA eher selten mit dreisten Kopierschutzsystemen oder debilen Aktivierungspraktiken. Eigentlich ein vorbildlicher Publisher - gemessen am Rest (Ubi, JoWooD, Miniklitschen).

ATM ist imho UbiSoft wirklich König der Deppen, was die sich in den letzten Wochen und Monaten so geleistet haben, ist wirklich nicht mehr nett. PC-Software wird fast gar nicht mehr optimiert oder ist buggy wie Sau (Vegas, SC4, Silent Hunter ^^), die Communities werden ignoriert, viele Multiplattform-Titel für Wii und Co waren Rotz, und insgeheim habe ich den Eindruck, dass Ubi eigentlich nur noch gemocht wird, weil sich "Ubi" einfach sympathischer anhört, als z.B. "E.A.".
Eigentlich lobe ich mir da noch am meisten Eidos. Meine letzten 3 Spiele von denen (Tomb Raider Remake, Hitman Blood Money, Tomb Raider Legend) waren brillant synchronisiert, liefen fehlerfrei, waren gut an die Hardware anpassbar, und brauchten wenn überhaupt nur kleine Updates in der Größenordnung von 15 MB. Grund genug, um bei Kane & Lynch auch wieder blind zuzuschlagen. Faktisch habe ich bei Eidos die kleinste Fehlkaufrate überhaupt.

Regards, eX!
 
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EA ist kein Monster, sondern
nur unheimlich tolpatschig
 
AW:

Zsinj am 29.08.2007 17:22 schrieb:
EA ist kein Monster, sondern
nur unheimlich tolpatschig

und unheimlich erfolgreich, was automatisch dafür sorgt das EA vielen unheimlich wird
 
AW:

Rabowke am 29.08.2007 11:07 schrieb:
Zum Thema: ist doch klar, wenn Valve in Geschäftsbeziehung zu EA steht, dann wird Valve garantiert kein schlechtes Wort über den Partner verlieren.

Von daher geb ich Recht wenig auf diese Aussage, Piranha Bytes hat bestimmt auch damals das gleiche über JoWood gesagt.

Aber wenn Gabe ehrlich zu sich selbst ist dann wüsste er, dass EA mittlerweile nicht mehr für innovative und tolle Spiele steht, sondern eher für lauwarme Aufgüsse bestehender Spiele. Das war damals noch anders, LHX Attack Chopper anyone? :ugly:

Zumindest hätte Valve wohl kaum den Vertrag verlängert wenn Ea bööööse wäre.
Ich vermute ein team wie Valve kann sich die Partner aussuchen.
 
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Boesor am 29.08.2007 17:45 schrieb:
Zsinj am 29.08.2007 17:22 schrieb:
EA ist kein Monster, sondern
nur unheimlich tolpatschig

und unheimlich erfolgreich, was automatisch dafür sorgt das EA vielen unheimlich wird

Erst recht mit ihren vielen Übernahmen und der verwahrlosung einiger Spieleserien bzw. Auslöschung großer Firmen (-namen).
 
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Blue_Ace am 29.08.2007 17:50 schrieb:
Boesor am 29.08.2007 17:45 schrieb:
Zsinj am 29.08.2007 17:22 schrieb:
EA ist kein Monster, sondern
nur unheimlich tolpatschig

und unheimlich erfolgreich, was automatisch dafür sorgt das EA vielen unheimlich wird

Erst recht mit ihren vielen Übernahmen und der verwahrlosung einiger Spieleserien bzw. Auslöschung großer Firmen (-namen).

naja, nur weil z.B. Origin oder Westwood drauf steht wird das Spiel ja nicht besser.
Bei den Spieleserien kann ich größtenteils nachvollziehen das die nicht fortgeführt wurden. Einen Nachfolger für Strike Commander kann ich mir kaum vorstellen
Allerdings hätte ich gedacht das z.B. irgendwann nochmal ne Wing Commander Folge kommt.
Da scheint man die Erfolgsaussichten bei EA wohl nicht allzu groß einzuschätzen.
 
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HLP-Andy am 29.08.2007 11:08 schrieb:
Nagut, Gabe hat auch leicht reden. Valve finanziert ihre Spiele selbst und geben deshalb den Ton an, können ihre Games verschieben wie es ihnen passt und solange Dinge ausprobieren wie es ihnen Spaß macht.
Zufällig habe ich vorgestern nochmal den PCG Artikel gelesen wie es damals zu dem HL² Termin "Eklat" kam (das mit dem Source Diebstahl ist für mich eine andere Geschichte).

Ich denke Valve/Gabe hat daraus gelernt und sie wollen möglichst Bugfreies Gameplay um jeden Preis rausbringen. Ausprobieren bis alles Fehlerfrei ist, halte ich für die bessere Aussage ;) Ansonsten ist es ihnen ja auch durch Steam möglich schnell zu reagieren. Von daher stört mich der Name EA in Verbindung mit Valve nicht =)


Feste Termine gibt es wohl nur noch wenn das Projekt auch wirklich fertig ist :D
 
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Zsinj am 29.08.2007 17:22 schrieb:
EA ist kein Monster, sondern
nur unheimlich tolpatschig

Das muss wohl so sein, bei einer Firma die selbst C&C tot kriegt.

- Ewige Wartezeiten für Mini-Patches
- Balancing wurde scheinbar von blinden Schimpansen getestet bei patch 1.05
- Keine Interaktion in den offiziellen Foren
- Ankündigungen ganz toll und es folgt nichts oder Mist .....

C&C war mein letztes EA_Spiel. Habe es bereits wieder verkauft aus oben genannten Gründen. Ab Patch 1.05 online eigentlich unspielbar. Für die 5 Minuten-Rusher ist das Balancing uninteressant, duie spammen eine starke Einheit und fertig. Ein langes SPiel ist aber einfach nur dumm bei C&C3.

C&C3 hatte ich auch nur noch gekauft, weil es eben C&C war. Mir hat schon NFS Most Wanted gereicht. Als nach 4 oder 5 Monaten plötzlich der Support (für ein neues Spiel!!!) eingestellt wurde.

NFS Carbon habe ich nur als "Sicherheitskopie" zum testen. Einmal gespielt - Der gleiche Mist wie Most Wanted nur in dunkel. - Gelöscht.
 
AW:

Ich habe nichts gegen EA, aus folgenden Gründen:

> Die Spiele erscheinen pünktlich und werden nicht mindestens 15 Mal gleich halbjährlich verschoben, sodass man frustriert News lesen muss zu seinem Lieblingsspiel und sich dann denkt "baaaah shit Verschiebung auf Herbst 2009!!"

> Die Spiele funktionieren auch als V1.0 ohne Patches völlig normal.

> Er erscheinen viele Fortsetzungen. Ich hasse das, wenn gute Spiele als Eintagsfliegen untergehen und man niemals irgendeinen direkten Nachfolger sieht (wie z.B. bei System Shock II).

> Die EA-Spiele haben PERFEKTE Singleplayerkampagnen mit Rendervideosequenzen, professionellen Sprechern usw, während man bei vielen anderen Games das Gefühl hat, bloss dämlichen Multiplayerschrott gekauft zu haben.

> EA-Spiele bereiten keine Probleme und sind zu jeder Hardware höchst kompatibel und pflegeleicht.

> Grössere bekanntere Label wie EA und Take Two geben Programmierern überhaupt eine Chance, Spiele zu verkaufen, andernfalls würden viele Spielprinzipe einfach untergehen oder gar nicht möglich gemacht werden (siehe z.B. die durchschnittlichen Stalker-Verkaufszahlen obwohls der zweitbeste Egoshooter aller Zeiten ist, siehe der Untergang von Looking Glass nachdem sie mit System Shock 2 und Deus Ex die besten Spiele der 90er Jahre gemacht hatten, und so weiter).
 
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