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News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

AW: News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

DarkForce11 am 21.07.2009 12:09 schrieb:
Das ganze hört sich für mich mehr so an wie ihr bezahlt/vertraut uns jetzt und bekommt das Spiel später.
Der Entwickler lässt sich seine Arbeit bezahlen bevor er gearbeitet hat.
So als ob man etwas kauft was man sich nicht leisten kann und dafür nen Kredit aufnimmt.
Ist irgendwie die selbe Mentalität die schon zu unserer Wirtschaftskrise geführt hat.


nur so funktioniert wirtschaft überhaupt.
kredite (etc.) sind doch per se nichts anrüchiges
gäbe es solche modelle nicht, könnten diejenigen mit ideen aber ohne kapital niemals ihre vorstellungen umsetzen.
 
AW: News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

Prinzipiell finde ich die Idee ja nicht schlecht, aber gibts das nicht schon unter dem Begriff "Börse" bzw. "Kapitalmarkt"? Auch Videospielfirmen können da hingehen, Aktien und Anleihen ausgeben und Klein- und Großanleger kaufen die - müssen nicht mal Videospieler sein. ;)

Und wenn wir schon von Summen wie 20-30 Mio. reden, dann sollten die Zulassungsvorschriften für AGs ja keine allzu große Hürde mehr sein.

Rabowke am 21.07.2009 11:45 schrieb:
Das einzige Problem ist halt, dass man damit keine "Innovationen" fördert, sondern eben weil man nicht spekulieren will, die fortführung bestehender Marken.
Dafür gibts auch schon eine Lösung an den Märkten, nennt sich "Zinssatz". Wer mehr Risiko eingeht bekommt die bessere Rendite. Somit werden sich für (fast) alle Projekte Investoren finden, je nach Risikoneigung und Renditeerwartungen.
 
AW: News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

Der Wegbereiter der Kundengängelung will noch mehr Geld? Ohne mich.
 
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Bonkic am 21.07.2009 12:16 schrieb:
DarkForce11 am 21.07.2009 12:09 schrieb:
Das ganze hört sich für mich mehr so an wie ihr bezahlt/vertraut uns jetzt und bekommt das Spiel später.
Der Entwickler lässt sich seine Arbeit bezahlen bevor er gearbeitet hat.
So als ob man etwas kauft was man sich nicht leisten kann und dafür nen Kredit aufnimmt.
Ist irgendwie die selbe Mentalität die schon zu unserer Wirtschaftskrise geführt hat.


nur so funktioniert wirtschaft überhaupt.
kredite (etc.) sind doch per se nicht anrüchiges
gäbe es solche modelle nicht, könnten diejenigen mit ideen aber ohne kapital niemals ihre vorstellungen umsetzen.

hm ja
die Sache mit den Krediten ist bei der Bevölkerung die natürlich keine Ahnung hat so ne Sache
da gilt man als Pleitefirma, nur weil man einen Kredit braucht, um eben die neue Maschine zu kaufen, wobei der Kredit dann locker über den Umsatz finanziert wird

man muss schon sagen, das die Idee eben erst nur eine Idee ist, wie das laufen soll und ob das auch funktioniert ist wieder was anderes, aber die jetzt nur so abzulehnen ist wirklich murks und total falsch
Miesmachen kann man das so erst wirklich, wenn das System flopt, aber jetzt ist das nur eine Innovationsbremse
 
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Tschanny am 21.07.2009 12:44 schrieb:
Prinzipiell finde ich die Idee ja nicht schlecht, aber gibts das nicht schon unter dem Begriff "Börse" bzw. "Kapitalmarkt"? Auch Videospielfirmen können da hingehen, Aktien und Anleihen ausgeben und Klein- und Großanleger kaufen die - müssen nicht mal Videospieler sein. ;)
Kapier auch nicht so recht was da dran neu sein soll, außer das er eben gezielt die Kunden zu (hoffentlich profitierenden) Finanziers machen will und nicht einfach jedermann.
 
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crackajack am 21.07.2009 12:57 schrieb:
Tschanny am 21.07.2009 12:44 schrieb:
Prinzipiell finde ich die Idee ja nicht schlecht, aber gibts das nicht schon unter dem Begriff "Börse" bzw. "Kapitalmarkt"? Auch Videospielfirmen können da hingehen, Aktien und Anleihen ausgeben und Klein- und Großanleger kaufen die - müssen nicht mal Videospieler sein. ;)
Kapier auch nicht so recht was da dran neu sein soll, außer das er eben gezielt die Kunden zu (hoffentlich profitierenden) Finanziers machen will und nicht einfach jedermann.


Naja du bekommst eben Rendit + das fertige Spiel...

hört sich ja alles ganz nett an, aber das ist doch eines dieser Konstrukte des Finanzmarkts um das Risiko zu streuen. Sollte das Studio, der Publisher oder alleine das Projekt den Bach runter gehen, verliert der Anleger (Spieler) sein Geld, das Studio seine Anleger etc. Zwar würde der Leistungs- und Qualitätsdruck steigen, aber man würde auch eine Menge Risiken eingehen...

mfG
 
AW: News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

Bonkic am 21.07.2009 12:16 schrieb:
DarkForce11 am 21.07.2009 12:09 schrieb:
Das ganze hört sich für mich mehr so an wie ihr bezahlt/vertraut uns jetzt und bekommt das Spiel später.
Der Entwickler lässt sich seine Arbeit bezahlen bevor er gearbeitet hat.
So als ob man etwas kauft was man sich nicht leisten kann und dafür nen Kredit aufnimmt.
Ist irgendwie die selbe Mentalität die schon zu unserer Wirtschaftskrise geführt hat.


nur so funktioniert wirtschaft überhaupt.
kredite (etc.) sind doch per se nicht anrüchiges
gäbe es solche modelle nicht, könnten diejenigen mit ideen aber ohne kapital niemals ihre vorstellungen umsetzen.
Ich hätte ja an und für sich nichts gegen eine Investition von etwas, an das ich glaube und umgesetzt sehen möchte. Es gibt da nur zweierlei Probleme:

1. Es soll also jeder zukünftige Spieler / Interessierte in das Projekt Geld stecken? Schön, dann sind "wir" aber nicht mehr mehr einfache Käufer, sondern quasi Investoren. Wir hätten also das Recht, mehr über das Projekt , die Finanzierung, die Entwicklung und Entscheidungen zu erfahren - bzw. müssten wir dieses einfordern. Wir sind ja keine Aktionäre, die irgendwann das Geld zurück bekommen (sollten), was sie angelegt haben, sondern Leute, die etwas "kaufen" was noch nicht das ist, um es auch definitiv umgesetzt zu bekommen. Hierbei stellt man sich natürlich ebenso die Frage, wann oder wie sehr eine Produktion vertrauersenwürdig ist. Ich stecke ja nicht einfach irgendwo Geld hinein, um mir nachher ein "wir sind Pleite", "die Qualität war ungenügend" oder ähnliches anzuhören. ;-)

2. Wann, wie oft soll denn bezahlt werden? Wenn ich etwas finanziere / kaufe will ich dieses nach der Vollendung (von der gewährleistet sein muss, dass sie dieser Bezeichnung auch gerecht wird) auch haben - ohne nochmals dafür zahlen zu müssen. :rolleyes:

Also wenn sie das alles ordentlich (fair, unkompliziert, vertraglich einwandfrei, sicher) umsetzen, könnte eich mir für gewisse (kleine, innovativere) Projekte so ein Konzept vorstellen. :-)
 
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Grundsätzlich ist an der Idee nichts verkehrt, es muss nur eine richtige Umsetzung da sein.

Eine Umsetzugn bei der ich mich beteiligen würde, wäre z.B.:

Man nehme an, der Spieleentwickler gibt eine Vielzahl an Optionen: Verstärke Konzentration auf eine gute Übersetzung, eine Herabsetzung der Minimalsystemanforderungen, eine Ausweitugn der Geschichte, mehr Nebenquests, einfachere Steuerung oä. Ich denke ich wäre durchaus bereit 2 Euro einfach dafür zu spenden, dass ein Augemerk darauf gerichtet wird. Natürlich kann man das eignetlich von einem guten Spiel erwarten, trotzdem lässt es sich meistens nochmal verbessern. Es wird soviel darüber gejammert dass Spiele ev total verbuggt sind, die Steuerung offensichtlich kein einziges Mal getestet wurde etc.

Es bleibt ja dann nicht bei einer einzigen Spende, jeder der ernsthaft an dem Spiel interessiert ist kann so, das was ihm am wichtigsten durch eine kleine Spende betonen. Vielleicht fängt es bereits bei 50cent oder so an. Ob man dann bei m Minimalbetrag bleibt oder ihn weit überschießt bleibt dann jedem selbst überlassen. Gleichzeitig bekommen die Hersteller eine Rückmeldung darüber welche Features von den Kunden als besonders wichtig angesehen wird. Man kann ev auch so weit gehen, die Spenden die am Anfang getätigt wurden mit Gutschriften zu verbinden.

Beispiel: Ich konnte NWN nie spielen (Standardproblem schwarzer Bildschirm) ich bin auch nicht bereit alte Grafikkartenrtreiber zu installieren. Würde die Firma jetzt anbieten das ganze per Patch zu fixieren würd ich sicher n Euro springen lassen. (Zugegebne ich bin nicht auf dem neusten Stand... gibts schon einen Patch?)
 
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Ich finde die Idee gut. :top:
Die Sache hat aber möglicherweise einen Haken. Wenn ich mich entscheide in die Entwicklung eines Spiel's einer kleinen Softwareschmiede zu investieren und das damit großen Erfolg erzielt,
was passiert nach einer möglichen Übernahme mit meiner Rendite?
Ein weiteres Problem ist die Vermittlung des Konzeptes. Die Spielefirma kann ja schlecht vorher schon die ganzen innovativen Ideen usw. für das Spiel veröffentlichen.
Aber trotzdem ist dieser Vorschlag meiner Meinung nach wirklich interessant.
 
AW:

HLP-Andy am 21.07.2009 11:46 schrieb:
wOJ am 21.07.2009 11:37 schrieb:
Hört sich so an als ob der gute Gabe zu tief ins Glas geschaut hat. Spieler sind Konsumenten und keine Spekulanten.
Ja keine innovativen Ideen, keine neuen Konzepte, alles muss so bleiben wie es immer war. Wie die Geschichte gezeigt hat, hat sich ja immer das durchgesetzt, dass sich nicht anpasste und keine Veränderung durchlebte, gell?

Ich halte es vor allem bei Nischenprodukten für eine interessante Option. So könnten Spiele aus so einem Bereich auch mal an größere Budgets gelangen, die ein Publisher bei einem derartigen risikoreichen Projekt niemals freigeben würde. Und ein aufwendiger produziertes Spiel könnte es dann schaffen, auch andere Spieler anzusprechen, die keine Hardcore-Fans eiens solchen Genres, Spielelements, etc. sind.

Hier übrigens noch weitere Infos aus dem Interview: http://www.hlportal.de/?site=news&do=shownews&news_id=7038]
Wie soll denn ein Entwickler eines Nischenprodukts dadurch an mehr Geld kommen? Wieviele würden denn das Geld an einen Publisher geben, der "Edna bricht aus" oder "World of Goo" als Konzept vorlegt?

Außerdem stelle ich mir die Frage, wie es durch diese Idee möglich sein soll, dass "Spieler"investoren gefunden werden, aber die Ideen und Konzepte nicht so veröffentlicht werden, dass andere Entwickler und Publisher auf die Idee kommen, die Idee zu kopieren.
 
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der vorschlag ist etwas ungenau. wenn er von 10-30 mio dollar redet, dann bräuchte man schon eine menge anleger. interessant wäre ja auch ein modell, bei welchem man als spieler das spiel vorab kauft, also nicht mehr als 50 euro anlegt. da müssten es dann aber hunderttausende von spielefans sein, die da mitwirken, etwas utopisch für meinen geschmack. summen wie 1000 euro in ein spiel zu investieren, das vielleicht mal so wird, wie man es gern hätte ist vom spielefanfaktor eher abwegig, dann geht es eher um die spekulation. fraglich ist dann auch, inwiefern man spielinhalte mitbestimmen soll. geht es um eine direkte mitentscheidung, oder nur darum einem bestimmten entwickler quasi aus vertrauen das geld in die hand zu drücken..was dann ja keine mitbestimmung mehr ist.

aber an einer ordentlichen UFO-Xcom weiterführung würde ich mich schon beteiligen (mit 50 euro)
;-)
 
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ichmusssagen am 21.07.2009 13:29 schrieb:
interessant wäre ja auch ein modell, bei welchem man als spieler das spiel vorab kauft, also nicht mehr als 50 euro anlegt.
diese idee ist nicht neu, das modell wurde mal als idee für die finanzierung von musikalben vorgestellt. vor jahren. da ich aber nie mehr etwas davon gehört habe, weiss ich nicht, was ich davon halten soll.
 
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ichmusssagen am 21.07.2009 13:29 schrieb:
der vorschlag ist etwas ungenau. wenn er von 10-30 mio dollar redet, dann bräuchte man schon eine menge anleger. interessant wäre ja auch ein modell, bei welchem man als spieler das spiel vorab kauft, also nicht mehr als 50 euro anlegt. da müssten es dann aber hunderttausende von spielefans sein, die da mitwirken, etwas utopisch für meinen geschmack. summen wie 1000 euro in ein spiel zu investieren, das vielleicht mal so wird, wie man es gern hätte ist vom spielefanfaktor eher abwegig, dann geht es eher um die spekulation. fraglich ist dann auch, inwiefern man spielinhalte mitbestimmen soll. geht es um eine direkte mitentscheidung, oder nur darum einem bestimmten entwickler quasi aus vertrauen das geld in die hand zu drücken..was dann ja keine mitbestimmung mehr ist.

aber an einer ordentlichen UFO-Xcom weiterführung würde ich mich schon beteiligen (mit 50 euro)
;-)

Ich denke es geht nicht darum, dass die Spieler vollständig die Spielentwicklungskosten übernehmen sondern einfach nur einen Teil beisteuern. Ich weiß nicht ob das jetzt damit zusammen hängt, dass die Banken weniger gerne Kredite geben oder man eine besondere Kudnenbindung wünscht: wer sich bereits mit Geld einbringt, der wird das Spiel dann auch kaufen, bzw hat es unter Umständen mit seinem Beitrag bereits gekauft. Wenn sich viele Spieler beteiligen, gibt es einem Unternehmen natürlich auch Rückhalt auf den Finanzmärkten, da damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass bereits im Vorfeld abzusehen ist ob die Entwicklung ein Flop wird oder nicht. Die Unternehmen können dannzur Bank gehen udn sagen 200 000 haben sich bereits beteiligt, wir brauchen einen weiteren Kredit oä.
Die Probleme die ich dabei sehe ist, dass wenn die Beteiligung nicht groß genug ist, das Spiele eingestellt werden und dann andere Gründe vorgeschoben werden, (nur 5000 Spenden/Beiträge oä? - Das Spiel wird wohl nichts...) Dann werden tatsächlich Spieler verarscht, was besodners kritisch ist wenn die Geldbeträge höher sind. Auch ist es vielleicht für neue Entwickler und kleine Firmen schwerer so an Gelder zu kommen, da sie sich noch keinen Namen gemacht haben oder nicht genug Kunden begeistern können, da ihnen die Namhaften Spieltitel fehlen. Ich dneke die bereitschaft für was zu spenden was man bereits kennt, also ein Spieletitel der dann eine Zahl dahinter bekomtm doer schon hat dürfte größer sein als für ein Spiel etwa zu geben das XY heißt und von dem der Entwickler noch überhaupt keine genauen Daten/Infos rausbringen kann.

Ansonsten: Wer die Kosten eines Spieles heute zahlt obwohl er es erst später bkeommt macht ein Verlustgeschäft: Geld ist jetzt mehr wert als später.
 
AW:

NinjaWursti am 21.07.2009 12:09 schrieb:
Ich versteh nicht ganz wie sie daran noch verdienen könnten. Denn die Spieler die es kaufen wollen investieren, bekommen mehr zurück und auch noch das Spiel? Angenommen alle Spieler die das Spiel kaufen wollen investieren auch, was dann?
Ernsthaft? Du glaubst 100% der Käufer wären auch bereit davor schon Geld hinein zu stecken? Es wären viel mehr um die 1% oder weniger.


Achzo am 21.07.2009 12:09 schrieb:
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass gerade Valve irgendein Problem bei einer Finanzierung haben sollte.
Ich denke Gabe Newell interessiert sich eher dafür, weil man das ganze mit Steam verbinden könnte und nicht deshalb, weil er das Konzept für neue Valve-Spiele umsetzen möchte.


DarkForce11 am 21.07.2009 12:09 schrieb:
Das ganze hört sich für mich mehr so an wie ihr bezahlt/vertraut uns jetzt und bekommt das Spiel später.
Das liegt aber ausschließlich daran, dass du das Konzept nicht verstanden hast.


MisterSmith am 21.07.2009 13:15 schrieb:
Ich finde die Idee gut. :top:
Die Sache hat aber möglicherweise einen Haken. Wenn ich mich entscheide in die Entwicklung eines Spiel's einer kleinen Softwareschmiede zu investieren und das damit großen Erfolg erzielt,
was passiert nach einer möglichen Übernahme mit meiner Rendite?
Du investierst ja nicht in die Firma selbst, sondern in ein einzelnes Produkt. Je nach Erfolg dieses Produkts kriegst du dann nichts bis sagen wir das doppelte des eingesetzten Betrags zurück. Ob die Entwickler dann anschließend übernommen werden kann dir dann ja egal sein.


DocX am 21.07.2009 13:19 schrieb:
Wie soll denn ein Entwickler eines Nischenprodukts dadurch an mehr Geld kommen? Wieviele würden denn das Geld an einen Publisher geben, der "Edna bricht aus" oder "World of Goo" als Konzept vorlegt?
Fans die durch die Konzepte angesprochen werden. Genau darum geht es ja, es soll der Spieler in ein Produkt investieren, weil er es haben möchte. Dass soll ja keine Börse werden wo sich Spekulanten rumtreiben, sondern Leute die von einem Konzept wirklich angetan sind und so ein Spiel unbedingt haben möchten. Und dafür eben auch bereit sind schon im Voraus 30 oder 50 Euro reinzustecken.


Außerdem stelle ich mir die Frage, wie es durch diese Idee möglich sein soll, dass "Spieler"investoren gefunden werden, aber die Ideen und Konzepte nicht so veröffentlicht werden, dass andere Entwickler und Publisher auf die Idee kommen, die Idee zu kopieren.
Das dürfte weniger ein Problem sein, weil wenn Publisher die Konzepte für profitabel befinden würden, dann hätte das Studio ja bereits im Vorfeld kein Problem gehabt, einen Geldgeber zu finden. Es geht ja eben um Ideen die nicht den Massenmarkt ansprechen, für die man kein Geld von Banken oder Publishern kriegt, da zu risikoreich. In so etwas investiert dann eben jemand, dem das finanzielle Risiko eben nur zweitrangig ist und dem es in erster Linie darum geht so ein Spiel zu wollen. Und darum gehts bei der ganzen Idee.
 
AW:

HLP-Andy am 21.07.2009 13:41 schrieb:
DocX am 21.07.2009 13:19 schrieb:
Wie soll denn ein Entwickler eines Nischenprodukts dadurch an mehr Geld kommen? Wieviele würden denn das Geld an einen Publisher geben, der "Edna bricht aus" oder "World of Goo" als Konzept vorlegt?
Fans die durch die Konzepte angesprochen werden. Genau darum geht es ja, es soll der Spieler in ein Produkt investieren, weil er es haben möchte. Dass soll ja keine Börse werden wo sich Spekulanten rumtreiben, sondern Leute die von einem Konzept wirklich angetan sind und so ein Spiel unbedingt haben möchten. Und dafür eben auch bereit sind schon im Voraus 30 oder 50 Euro reinzustecken.

Ich weiß ja nicht, aber für mich ist so eine Investition ein Risiko (Nicht als Spekulant, aber als Geldgeber, dem das Spiel nicht gefallen könnte) und darum würde ich für so etwas kein Geld ausgeben.

- Ich weiß nicht, ob das Spiel fertig gestellt wird und in welchem Zustand
- Ich weiß nicht, ob mir das Spiel danach gefällt und sollte es keinen Gewinn einfahren, habe ich unnötig Geld ausgegeben.

HLP-Andy am 21.07.2009 13:41 schrieb:
DocX am 21.07.2009 13:19 schrieb:
Außerdem stelle ich mir die Frage, wie es durch diese Idee möglich sein soll, dass "Spieler"investoren gefunden werden, aber die Ideen und Konzepte nicht so veröffentlicht werden, dass andere Entwickler und Publisher auf die Idee kommen, die Idee zu kopieren.
Das dürfte weniger ein Problem sein, weil wenn Publisher die Konzepte für profitabel befinden würden, dann hätte das Studio ja bereits im Vorfeld kein Problem gehabt, einen Geldgeber zu finden. Es geht ja eben um Ideen die nicht den Massenmarkt ansprechen, für die man kein Geld von Banken oder Publishern kriegt, da zu risikoreich. In so etwas investiert dann eben jemand, dem das finanzielle Risiko eben nur zweitrangig ist und dem es in erster Linie darum geht so ein Spiel zu wollen. Und darum gehts bei der ganzen Idee.

Da gebe ich dir zum größten Teil recht, nur verhindert es eben auch nicht, dass einzlne Teile des Konzepts kopiert und in einer anderen Form eingebracht werden.
 
AW:

Also ich weiß ja nicht wie das läuft aber könnte es nicht sein das der entwickler sagt ihr gebt mir jetzt 10 € und dafür kriegt ihr das spiel um 20 € billiger ?

ich meine im endeffeckt rechnet es sich doch dann für den Entwickler wenn das spiel insgesammt 40 € kostet kriegt er 20 € dabei raus

mit ner Plattform wie steam könnte man so spiele die einen interressieren
1. leicht und bequem finanzieren/unterstüzen
2. sich einen guten Bonus für den Release sichern

probleme sehe ich eigentlich nur dann wenn das spiel nicht fertig/grotten schlecht wird, aber das ist dann wohl risiko

oder hab ich da irgendwas ned ganz verstanden :confused:
 
AW:

HLP-Andy am 21.07.2009 13:41 schrieb:
Du investierst ja nicht in die Firma selbst, sondern in ein einzelnes Produkt. Je nach Erfolg dieses Produkts kriegst du dann nichts bis sagen wir das doppelte des eingesetzten Betrags zurück. Ob die Entwickler dann anschließend übernommen werden kann dir dann ja egal sein.
Selbst wenn die Rendite so ausbezahlt würde, wie du es beschrieben hast, müsste die Bewertung des Erfolg's bzw. Misserfolg's des Verkaufs von dem Spiel über einen festgelegten Zeitkorridor erfolgen.
Und was wenn dieser bei einer Übernahme noch nicht abgelaufen ist?
 
AW:

Boesor am 21.07.2009 11:54 schrieb:
German_Ripper am 21.07.2009 11:50 schrieb:
Is der noch ganz Dicht? Wenn ich vorab in ein Projekt investiere will ich auch alles von dem Projekt wissen und Einfluss darauf nehmen können.

Er will ja kaum, dass du alles zahlst, sondern das tausende von "uns" ein bisschen beisteuern.

Und bekomme ich dann zu einem gewissen Anteil meine Investition wieder heraus plus dem Zinssatz den ich auf der Bank für das Geld bekommen hätte inkl. einer Mage mich überhaupt mit meinem Eigenkapital an seinem Projekt beteiligt zu haben? Oder muss mir dann zusätzlich das Spiel noch kaufen um Herrn Newells Firmenwert zu erhöhen?

Ne ne, der gesunde Menschenverstand sagt mir hier schon, Finger von solchen spekulativen Kapitalinvestitionen lassen deren Grundgedanke darin besteht, dem Projekttreiber die Gesamtfreiheit zu überlassen und insbesondere über ein unbestimmtes Kapital zu verfügen. Das alles ohne ein Gremium oder Projektlenkungsausschuss der lenken oder walten soll. Wer das unterstützt ist selber schuld...
 
AW:

HLP-Andy am 21.07.2009 13:41 schrieb:
Das dürfte weniger ein Problem sein, weil wenn Publisher die Konzepte für profitabel befinden würden, dann hätte das Studio ja bereits im Vorfeld kein Problem gehabt, einen Geldgeber zu finden. Es geht ja eben um Ideen die nicht den Massenmarkt ansprechen, für die man kein Geld von Banken oder Publishern kriegt, da zu risikoreich. In so etwas investiert dann eben jemand, dem das finanzielle Risiko eben nur zweitrangig ist und dem es in erster Linie darum geht so ein Spiel zu wollen. Und darum gehts bei der ganzen Idee.

Ich seh auch eher eine Gefährdung für die Nieschenprodukte. Im Moment sitzt den Banken das Geld ziemlich eng, Kredite werden nur noch nach härteren Prüfungen udn mit vielen Sicherheiten vergeben und der Eigenkapitalanteil sollte höher sein. Der Eigenkapitalanteil kann aber eben durch die Beigaben der Spielern gesteigert werden, wird aber nur bei großen Firmen klappen, denen man vertraut wenn sie sagen sie bringen ein Spiel raus, dass es a) anständig umgesetzt wird und b) überhaupt raus kommt. Also doch eher recht gut gesicherte Massenprodukte.
 
AW:

CRIM50N am 21.07.2009 14:04 schrieb:
probleme sehe ich eigentlich nur dann wenn das spiel nicht fertig/grotten schlecht wird, aber das ist dann wohl risiko

oder hab ich da irgendwas ned ganz verstanden :confused:

Ja ganz genau. Er will das du das Risiko übernimmst und nicht ein Publisher der bei bei geringen Abverkaufszahlen mit Millionenstrafen droht. :-D
 
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