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News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

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News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,690516
 
Hört sich so an als ob der gute Gabe zu tief ins Glas geschaut hat. Spieler sind Konsumenten und keine Spekulanten.
 
AW:

Die Idee wäre ja nicht schlecht, wenngleich nicht unbedingt für den typischen Computerspieler.

Das ganze scheitert aber meiner Ansicht nach daran, dass der Weg zwischen einer guten idee und einem Topprodukt ziemlich dornenreich und unsicher ist.
Und selbst wenn es ein Topprodukt wird bedeutet das noch lange nicht, dass es auch entsprechend verkauft wird.

Mir wäre das alles in allem viel zu unsicher, um da Geld reinzustecken.
 
AW:

Wie gut das Mr. Newell an dieser Stelle so ausführlich auf die Rendite eingeht...

Als nächstes kommt der Vorschlag, gegen Bezahlung nur noch die Idee zum Spiel zu liefern und die Spieler das Teil selbst entwickeln zu lassen... selbstredent gibts dafür dann am Ende auch für jeden ne Vollversion...
Lachhaft ist das!Obgleich die Entwicklungskosten von Spielen dramatisch gestiegen sind, so streichen die Entwickler doch mittlerweile auch die entsprechenden Gewinne ein um 10 bis 30 Millionen vorzulegen. Gerade Unternehmen wie Valve...
Und - sorry - wer 30 Millionen in ein Scheißspiel investiert, ist selbst schuld wenn es floppt! Das haben nicht die Spieler auszubaden!
 
AW: News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

dann investiert mal, bis sich herausstellt das ihr in eine "3D Realms" Firma investiert habt. :ugly:
 
AW:

HanFred am 21.07.2009 11:40 schrieb:
Boesor am 21.07.2009 11:39 schrieb:
Mir wäre das alles in allem viel zu unsicher, um da Geld reinzustecken.
mir auch. viel zu spekulativ.
Nicht unbedingt, der x. Aufguss von bekannten Spieleserien verkaufen sich immer (noch) wie geschnitten Brot.

Das einzige Problem ist halt, dass man damit keine "Innovationen" fördert, sondern eben weil man nicht spekulieren will, die fortführung bestehender Marken.

So ein "Fond" wird sicherlich nicht in ein Brütal Legend investieren sondern eher in ein Guitar Hero XYZ und Call of Duty XYZ.
 
AW:

wOJ am 21.07.2009 11:37 schrieb:
Hört sich so an als ob der gute Gabe zu tief ins Glas geschaut hat. Spieler sind Konsumenten und keine Spekulanten.
Ja keine innovativen Ideen, keine neuen Konzepte, alles muss so bleiben wie es immer war. Wie die Geschichte gezeigt hat, hat sich ja immer das durchgesetzt, dass sich nicht anpasste und keine Veränderung durchlebte, gell?

Ich halte es vor allem bei Nischenprodukten für eine interessante Option. So könnten Spiele aus so einem Bereich auch mal an größere Budgets gelangen, die ein Publisher bei einem derartigen risikoreichen Projekt niemals freigeben würde. Und ein aufwendiger produziertes Spiel könnte es dann schaffen, auch andere Spieler anzusprechen, die keine Hardcore-Fans eiens solchen Genres, Spielelements, etc. sind.

Hier übrigens noch weitere Infos aus dem Interview: http://www.hlportal.de/?site=news&do=shownews&news_id=7038


Rabowke am 21.07.2009 11:45 schrieb:
Das einzige Problem ist halt, dass man damit keine "Innovationen" fördert, sondern eben weil man nicht spekulieren will, die fortführung bestehender Marken.
Ja aber für die käme das ja nicht in Frage, weil die ja ohnehin das Geld von den Publishern kriegen, weil die ja wissen, dass sie damit wieder ordentlich Gewinn machen. Es geht ja um die Spiele die für Publisher zu risikoreich sind und deshalb nicht finanziert werden.
 
AW:

Is der noch ganz Dicht? Wenn ich vorab in ein Projekt investiere will ich auch alles von dem Projekt wissen und Einfluss darauf nehmen können. Also bleibt die Abhängigkeit und dabei ist es egal ob zu großen Publisher mit Namen EA oder dem kleinen Publisher namens privater Finanziee... Newell kann doch sein privates Vermögen für seine zukünftigen Projekte opfern. Dann trägt er allein das Risiko für seine Ideen. Das finde ich super :D
 
AW:

Rabowke am 21.07.2009 11:45 schrieb:
Nicht unbedingt, der x. Aufguss von bekannten Spieleserien verkaufen sich immer (noch) wie geschnitten Brot.

Das einzige Problem ist halt, dass man damit keine "Innovationen" fördert, sondern eben weil man nicht spekulieren will, die fortführung bestehender Marken.

So ein "Fond" wird sicherlich nicht in ein Brütal Legend investieren sondern eher in ein Guitar Hero XYZ und Call of Duty XYZ.

logisch, aber so wie ich das sehe hat der gute Gabe gerade solche Spiele nicht gemeint.
 
AW:

German_Ripper am 21.07.2009 11:50 schrieb:
Is der noch ganz Dicht? Wenn ich vorab in ein Projekt investiere will ich auch alles von dem Projekt wissen und Einfluss darauf nehmen können.

naja, wenn man sich mal anschaut, wie das mit Kleinanlegern an der Börse aussieht ist zumindest dieser Aspekt sicherlich unrealistisch.

Er will ja kaum, dass du alles zahlst, sondern das tausende von "uns" ein bisschen beisteuern.
 
AW: News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

System am 21.07.2009 11:36 schrieb:
Ich denke, dass es weitaus besser wäre, wenn nun die Spieler selbst, die Finanzierung übernehmen könnten. Sie könnten beispielsweise sagen: "Hey, ich mag eure Idee. Ich werde mithelfen, das Projekt zu finanzieren und zu einem späteren Zeitpunkt die fällige Rendite einstreichen, aber auch das fertige Spiel bekommen.
Ja genau und gleichzeitig Computerspiele als Dienstleistung betrachten, sodass kein Erfolg (fertiges Endprodukt) geschuldet wird. Das hätte er wohl gerne.
 
AW:

HLP-Andy am 21.07.2009 11:46 schrieb:
Ja keine innovativen Ideen, keine neuen Konzepte, alles muss so bleiben wie es immer war. (...)
Ich halte es vor allem bei Nischenprodukten für eine interessante Option.


da muss ich dem andy doch mal -teilweise zumindest- recht geben: immer und überall wird über mangelnde innovation oder die x-te fortsetzung gejammert. jetzt kommt mal einer mit einer (halbwegs) neuen idee und schon wird er gleich wieder für übergeschnappt gehalten.

wie das allerdings in der praxis funktionieren soll, das frage ich mich auch.
sind spieler wirklich bereit den entwicklern geld vorzustrecken?
was ist, wenn der entwickler pleite geht?
vertraglich absichern kann man solche fälle wohl eher schlecht, da das ganze ziemlich unbürokratisch ablaufen müsste, um überhaupt interessant zu sein.

übrigens:
bei tales of mi haben wir ja beinahe schon den präzendzfall.
ich zahle jetzt das gesamte spiel - bekomme das ferige produkt aber häppchenweise erst in der zukunft.
 
AW: News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

Vom Grundgedanken sicher eine nette Idee...aber es wird an einer möglichen Umsetzung scheitern, die beide Seiten zufriedenstellt.
 
AW:

German_Ripper am 21.07.2009 11:50 schrieb:
Is der noch ganz Dicht? Wenn ich vorab in ein Projekt investiere will ich auch alles von dem Projekt wissen und Einfluss darauf nehmen können.
Wenn du dir eine Google-Aktie kaufst, weißt du dann auch alles was dort vorgeht und kannst Einfluss darauf nehmen?


Newell kann doch sein privates Vermögen für seine zukünftigen Projekte opfern. Dann trägt er allein das Risiko für seine Ideen. Das finde ich super :D
Das tut er seit 1996 als mit der Entwicklung von Half-Life 1 begonnen wurde. Nur andere Entwickler haben nicht das Glück, dass sie von einem Multimillionär gegründet werden, der die Entwicklungskosten einfach aus der eigenen Tasche zahlen kann, wie es bei Valve der Fall war. Die sind auf Publisher angewiesen und wenn denen das Konzept nicht passt, da zu risikoreich, dann kann das Spiel nicht entwickelt werden. Und hier könnte das von Newell angedachte Konzept eine Alternative sein. Weil es gibt sicher viele Leute, die nicht nur Mainstream-Einheitsbrei wollen und wenn die Geld in ein Nischenprodukt investieren, dann kriegen sie bei Erfolg nicht nur mehr Geld zurück als sie davor eingezahlt haben, sondern auch noch ein Game dass ihnen zusagt und ohne ihr Zutun nie produziert geworden wäre.


Bonkic am 21.07.2009 11:58 schrieb:
wie das allerdings in der praxis funktionieren soll, das frage ich mich auch.
sind spieler wirklich bereit den entwicklern geld vorzustrecken?
was ist, wenn der entwickler pleite geht?
vertraglich absichern kann man solche fälle wohl eher schlecht, da das ganze ziemlich unbürokratisch ablaufen müsste, um überhaupt interessant zu sein.
Was ist wenn die Firma pleite geht, von der du Aktien hast? Natürlich gibts ein Risiko, aus diesem Grund wollen ja Publisher oft solche Spiele nicht finanzieren, weil ihnen das Risiko eben zu groß ist. Aber ein Fan denkt eben nicht nur wirtschaftlich, sondern ihm geht es vor allem um das Spiel. Und um so ein Spiel zu kriegen, geht er möglicherweise (ich weiß es ja auch nicht, muss sich dann im Praxistest zeigen) ein gewisses Risiko ein. Denn schlimmstenfalls sind halt 30 Euro weg. Und bestenfalls kriegt er 50 Euro zurück und ein Spiel auf das er sich freut und dass er sonst nie gekriegt hätte.


übrigens:
bei tales of mi haben wir ja beinahe schon den präzendzfall.
ich zahle jetzt das gesamte spiel - bekomme das ferige produkt aber häppchenweise erst in der zukunft.
Das ist überhaupt nicht mit der Idee vergleichbar.
 
AW:

Es gibt bereits einige Spiele die Teilweise von den Spielern mitfinanziert wurden. z.B. bei Mount and Blade konnte man das Spiel als Beta bereits kaufen, wodurch die Fertigstellung mitfinanziert wurde. Gedankt wurde es dem Spieler dadurch, dass er weniger gezahlt hat als jemand der erst nach Release zugeschlagen hat.
Bei AoC konnte man einfach Funcom-Aktien kaufen um die Firma zu unterstützen. Wenn man richig kalkuliert hätte konnte man da auch richtig Gewinn machen. Wer Ende 2007 Aktien gekauft hat konnte sie ein halbes Jahr später kurz vor Release mit über 100% Gewinn verkaufen....
 
AW:

Ich versteh nicht ganz wie sie daran noch verdienen könnten. Denn die Spieler die es kaufen wollen investieren, bekommen mehr zurück und auch noch das Spiel? Angenommen alle Spieler die das Spiel kaufen wollen investieren auch, was dann?
 
AW:

Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass gerade Valve irgendein Problem bei einer Finanzierung haben sollte.
Was die mit der ganzen HL - Serie und jetzt vor allem Steam abräumen muss wirklich sehr ordentlich sein.
 
AW: News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

Das ganze hört sich für mich mehr so an wie ihr bezahlt/vertraut uns jetzt und bekommt das Spiel später.
Der Entwickler lässt sich seine Arbeit bezahlen bevor er gearbeitet hat.
So als ob man etwas kauft was man sich nicht leisten kann und dafür nen Kredit aufnimmt.
Ist irgendwie die selbe Mentalität die schon zu unserer Wirtschaftskriese geführt hat.
 
AW: News - Half-Life 2: Spieler als Investoren? Gabe Newell denkt über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Computerspiele nach

wenn es wirklich nur eine art der finazierung ist und ich einfach zinsen auf meine kohle gesichert bekommen ist es ne gute idee (also im endeffect dann nix anders wie ein sparbuch nur das ich hald nicht vorzeitig zu meiner kohle komme) ... aber wenn da irgendwie der kauf des spiels integrierd ist dann is das einfach nur dämlich.
 
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