AW:
Und sowas aus dem asiatischen Raum?
Hm, als ich in der Überschrift Gundam las, klang das für mich zuerst wieder nach so einer christlichen US-Redneck-Gruppierung
Aber im Ernst, was will der Mann?
Computerspiele wie auch alle anderen Spiele, Filme, Serien und Romane oder Shows dienen primär der Unterhaltung und Entspannung. Das IST bereits ihr produktiver Wert, denn Zerstreuung und Entspannung lassen uns erst über Jahrzehnte hinweg produktiv funktionieren. Diese Hobbies selbst müssen beim Konsumenten/Rezipienten dabei keinerlei produktive Tätigkeit auslösen. Deshalb ist es völlig egal, womit man seine Freizeit "verschwendet", solange es einen nur entspannt und für die nächsten echten Aufgaben im Leben erfrischt.
Der Drang einiger da immer eine "Hierarchie des guten Medienkonsums" aufzubauen ist Blödsinn. Man kann diskutieren, was davon in der Machart besser ist und Qualitativ vielleicht besser geeignet ist, aber es ist völlig legitim abweichend davon auch für schlecht befundenes zu spielen oder zu schauen, wenn es eben nur den Entspannungseffekt erzielt.
Und wenn das bei jemandem der Bagger-Simulator ist bitteschön. Dann kann ich das Programm doof finden, aber sollte zumindest dem Impuls wiederstehen diese Person dafür gering zu schätzen. Das gilt in diesen Foren auch besonders für alle Gamer, die regelmäßig WoW als Zeitverschwendung beschimpfen. Jedes Hobby ist in diesem Sinne Zeitverschwendung: ob ich nun einen WoW Charakter ausbaue oder im Keller eine Eisenbahnstrecke mit detaillgetreuen Landschaften und Städtchen zusammenleime.
Natürlich könnte man stettdessen seine Freizeit auch getrieben von Ehrgeit damit verbringen alle möglichen Fähigkeiten zu lernen wie Instrumente oder Fremdsprachen oder noch mehr arbeiten. Hab aber Zweifel, ob das auf Dauer glücklich macht. Denn:
Wer schneller lebt, ist schneller fertig.
Sorry, das driftete etwas off-topic, lag mir aber mal auf der Seele.