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News - FEAR: "Fantastisch", sagt John Carpenter

@Crackajack: Verstehe ich das richtig: nur weil Morrowind die Story mit viel Text präsentierte (eine volle Vertonung der Dialoge wäre damals nicht möglich gewesen) hatte es deiner Meinung nach keine Hintergrundgeschichte? Demnach hätte kein Buch der Welt eine Handlung, die Autoren werden sich freuen. Sorry aber dein Kommentar zu MW war einfach schwachsinnig.
 
mein_kleiner_Tod am 11.10.2005 14:13 schrieb:
@Crackajack: Verstehe ich das richtig: nur weil Morrowind die Story mit viel Text präsentierte (eine volle Vertonung der Dialoge wäre damals nicht möglich gewesen) hatte es deiner Meinung nach keine Hintergrundgeschichte? Demnach hätte kein Buch der Welt eine Handlung, die Autoren werden sich freuen. Sorry aber dein Kommentar zu MW war einfach schwachsinnig.
oh mann, dass war ja zu erwarten. :rolleyes:

Gegenfrage.
Wieviele Menschen lesen Bücher am Computer?
Es war einfach zu viel belangloser Text.
Selbst mit Vertonung wäre, dass so ziemlich das erste Spiel gewesen, wo ich sowas weggeklickt hätte.

und ich meinte eher nicht gut erzählt. (wenn man wirklich alles lesen würde und dann auch noch den großen Zusammenhang sehen würde, ist sie sicher nicht schlecht), aber das wäre zu mühsam.
 
Solidus_Dave am 11.10.2005 12:28 schrieb:
tommyh am 11.10.2005 12:01 schrieb:
ich weiss nicht ich seh das nicht so es gibt ein storyzeitband der vor dem ersten teil anfängt und einige zeit nach dem 2 teil endet wenn man sich das mal durchgelesen hat (hab den link zu diesem "zeitband" leider nicht mehr) versteht man die story in hl2 erst so richtig und versteht die zusammenhänge....mag sein das es ohne irgendeine vorkenntnis schwer erkennbar ist aber sonst finde ich die story klasse

Ich hab die das Ding auch gelesen und trotzdem ist praktisch keine Story in HL² vorhanden. Die Tabelle stellt keine Zusammenfassung dar, sondern es kommt mehr Story wirklich nicht vor (btw: zu einer guten Story gehört nicht nur eine nette Alien-Verschwörungstheorie sondern auch gute Charaktere usw.). Und das finde ich etwas erbärmlich. Und mit Vorgängern/Fan-geschichten beschäftigen ist ja schön und gut, aber trotzdem kann man eine gute Story in ein Spiel einbinden.

Von den Ego-Shootern ist die Story zugegebenermaßen dennoch eine der besseren (DeusEx etc. lassen wir da mal raus ;-) ). Aber das heißt nicht das sie gut war oder man das als Vorbild für weitere Shooter nehmen sollte.



keine frage wenn man das spiel alleine betracht ohne jegliche kenntnis rund ums hl universum ist die story nicht verständlich und somit auch nicht motivierend wenn man aber das zeitband gelesen hat (was zugegeben vermutlich gerade mal 1-2% der hl2 spieler getan haben) ist die story interessant und bindet einen ans spiel.....aber egal habt schon recht grundsätzlich muss ein story auch ohne irgend einen zusätzlichen lesestoff auskommen kein frage....
 
selbst wenn es stimmen sollte durch gute grafik und sound hat man kein langzeitspaß .


dazu ist es zu eintönig
 
Aus seiner Sicht seien die Qualität von Grafik und Sound in derartigen Titeln sogar noch wichtiger als eine ausgefeilte Hintergrundgeschichte, weil der Spieler dadurch die virtuelle Welt und ihre Horrorsequenzen intensiver erlebe.

Genau DAS ist das Problem, es wird ja nur noch auf den Sound und die Grafik geachtet. Das ist doch mittlerweile bei fast allen Spielen so. Nun gut, der Sound kann wirklich sehr zur Atmosphäre beitragen, aber die Grafik ist doch völlig wurscht. Wenn man ein Spiel mit toller Story, Atmosphäre bekommt und das fesselnd ist, dann kann die Grafik von mir aus auch von 1999 sein. Ich wünsche mir sowieso endlich mal wieder Spiele wie Deus Ex, Undying oder Outcast....Spiele mit toller Handlung, spielerischer Freiheit und toller Atmosphäre. FEAR z.B. haut mich nicht gerade vom Hocker, es hat zwar eine ganz ordentliche Atmosphäre, aber es scheint doch mit der Zeit das gleiche Problem wie Doom3 zu haben, es wird wohl wieder einfach zu eintönig werden. Auch ist es wieder mal ein Spiel das null spielerische Freiheit hat, bei dem man wieder nur Level auf Level wie auf Schienen rumläuft.
Ich freue mich da lieber auf Armed Assault, dem OFP Ableger. 100 Km² frei begehbare Welt, tolle Atmosphäre und bestimmt wieder einem super "mittendrin" Gefühl. DAS sind für mich Spiele die gelobt und denen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Mfg Shadow_Man
 
SYSTEM am 11.10.2005 09:32 schrieb:
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Naja, Herr Carpenter scheint bei den letzten Filmen die er "verbrochen" hat auch immer primär auf die Maxime "Bilder und Sound" gesetzt zu haben. Inhaltlich waren seine letzten Werke nämlich alle samt grottig bis schrottig. Er soll lieber mal bei seinen seltsamen Filmen bleiben und nicht solche Kommentare im Bezug auf Spiele ablassen, es gibt schon genug Trash-Programme auf dem Markt die nicht mehr bieten als gute Grafik. Von daher "m0wl".

Regards, eX!
 
eX2tremiousU am 11.10.2005 15:59 schrieb:
Naja, Herr Carpenter scheint bei den letzten Filmen die er "verbrochen" hat auch immer primär auf die Maxime "Bilder und Sound" gesetzt zu haben. Inhaltlich waren seine letzten Werke nämlich alle samt grottig bis schrottig. Er soll lieber mal bei seinen seltsamen Filmen bleiben und nicht solche Kommentare im Bezug auf Spiele ablassen, es gibt schon genug Trash-Programme auf dem Markt die nicht mehr bieten als gute Grafik. Von daher "m0wl".

Regards, eX!

Das trifft genau das (vom letzten "..." abgesehen), was ich auch schreibe wollte, als ich den Artikel gelesen habe.

Aber wie dem auch sei, ich freu mich auf F.E.A.R.
 
Shadow_Man am 11.10.2005 15:31 schrieb:
Genau DAS ist das Problem, es wird ja nur noch auf den Sound und die Grafik geachtet. Das ist doch mittlerweile bei fast allen Spielen so. Nun gut, der Sound kann wirklich sehr zur Atmosphäre beitragen, aber die Grafik ist doch völlig wurscht. Wenn man ein Spiel mit toller Story, Atmosphäre bekommt und das fesselnd ist, dann kann die Grafik von mir aus auch von 1999 sein.

ALso bitte! :-$
Dann spiel doch die Spiele von Nintendo wenn die die Grafik wurst ist.
:-P Mir ist die Grafik nicht wurst, ganz im Gegenteil. Sogar sehr wichtig. Das heisst aber nicht das die anderen Aspekte weniger wichtig sind. Ich verstehe es nicht warum einigen die Grafik wurst sein kann. Das ist der Fortschritt. Nur weil sich die Designer momentan mehr darauf konzentrieren heisst es nicht das es nicht besser wird.. Oder gabs eine Handlung beim Duke Nukem 3D.
Aber das Spiel kann so eine gute Atmosphäre und Hintergrundgeschichte haben, wenn die Grafik schiesse ist (von 1999) dann würde ich bestimmt kein Geld dafür ausgeben.

Das die Spieldesigner keine begabten Storyschreiber sind wissen wir. Aber was mich auch noch stört ist die Spielzeit. Die mesiten Shooter bieten 10 Stunden Spielspaß. 50 € für 10 Stunden, scheint etwas zu wenig zu sein im Vergleich zu früher. DAran sollten sie auch arbeiten.

Als Referenz würde ich FAR CRY vorschlagen, So sollte ein Shooter sein. Grafik, Story, Spielzeit und Freiheit. Das alles spricht dafür.
 
Chemenu am 11.10.2005 14:06 schrieb:
DH2000 am 11.10.2005 13:15 schrieb:
Na ganz toll! Alle welt wartzet darauf das John Carpenter sagt: "GENIALES SPIEL." Und was sagt er:"Geniale Grafik, spiel inhalt eher unwichtig." Und das von einer person wie ihm. Er sollte sich echt was schämen!
Ich hoffe das die Story mindestens so gut is wie die grafik, sonst würde es bloß ein weitrer schöner Schooter werden. MEHR NICHT!

Also ich finde die Story von F.E.A.R. für einen Ego-Shooter schon eher überdurchschnittlich gut.
Jedenfalls dass was man halt im Vorfeld so davon gelesen und gesehen hat, lässt auf eine spannend erzählte Geschichte hoffen.
Im Vergleich zur Konkurenz (HL², FarCry....usw.) finde ich die Story jedenfalls innovativ.
Vielleicht ist sie nicht neu, aber immerhin ist es mal was anderes als auf böse Aliens oder Mutanten zu ballern... :rolleyes:

[u]Und das John Carpenter, der Guru der Horrorfilme, von der Atmosphäre des Spiels beeindruckt ist, lässt mich noch mehr auf ein fantastisches Spiel hoffen.[/u]
Warum sollte er sich für seine Aussagen schämen?

Es wundert mich zwar auch etwas dass er eigentlich nur über die Technik gesprochen hat, aber wirklich negativ kann ich das nun auch wieder nicht deuten...

Ich freu mich jedenfalls auf ein super Game das mich hoffentlich bis zum Ende motiviert...anders als DOOM³ und HL² wo ich irgendwo in der Mitte einfach keinen Bock mehr hatte weiterzuspielen....

cu

SRY, nix gegen dich. Aba wo hast du gelesen das John Carpenter was positives über die Story sagt? Das einzige was ich von ihm in dem bericht gelesen hab ist, dass er sagt, dass die Technik(Grafik usw.) gut ist und DAS DIE STORY NEBEN SÄCHLICH WÄRE!!
Also ich bin immer noch der meihnung das er sich diesen Berich hätte sparen können(schäm dich JOHN^^), denn das hätte ICH euch auch sagen können.
Oder was wollt ihr von jemanden hören der HORRORROMANE schreibt? Bestimmt nich wie schön das Wetter is, ODER?!?!? :hop:
 
DH2000 am 13.10.2005 20:14 schrieb:
Chemenu am 11.10.2005 14:06 schrieb:
Und das John Carpenter, der Guru der Horrorfilme, von der Atmosphäre des Spiels beeindruckt ist, lässt mich noch mehr auf ein fantastisches Spiel hoffen.
Warum sollte er sich für seine Aussagen schämen?

Es wundert mich zwar auch etwas dass er eigentlich nur über die Technik gesprochen hat, aber wirklich negativ kann ich das nun auch wieder nicht deuten...

SRY, nix gegen dich. Aba wo hast du gelesen das John Carpenter was positives über die Story sagt? Das einzige was ich von ihm in dem bericht gelesen hab ist, dass er sagt, dass die Technik(Grafik usw.) gut ist und DAS DIE STORY NEBEN SÄCHLICH WÄRE!!

G0t Unterschied? :ugly:
Ich hab nicht gesagt dass er die Story gelobt hat, sondern die Atmosphäre!

Mir alles wurst, ich freu mich auf das Spiel!
 
crackajack am 11.10.2005 14:21 schrieb:
mein_kleiner_Tod am 11.10.2005 14:13 schrieb:
@Crackajack: Verstehe ich das richtig: nur weil Morrowind die Story mit viel Text präsentierte (eine volle Vertonung der Dialoge wäre damals nicht möglich gewesen) hatte es deiner Meinung nach keine Hintergrundgeschichte? Demnach hätte kein Buch der Welt eine Handlung, die Autoren werden sich freuen. Sorry aber dein Kommentar zu MW war einfach schwachsinnig.
oh mann, dass war ja zu erwarten. :rolleyes:

Gegenfrage.
Wieviele Menschen lesen Bücher am Computer?
Es war einfach zu viel belangloser Text.
Selbst mit Vertonung wäre, dass so ziemlich das erste Spiel gewesen, wo ich sowas weggeklickt hätte.

und ich meinte eher nicht gut erzählt. (wenn man wirklich alles lesen würde und dann auch noch den großen Zusammenhang sehen würde, ist sie sicher nicht schlecht), aber das wäre zu mühsam.

Rollenspiele haben manchmal das Problem, auch belanglose Texte zu präsentieren ;-) dient auch zur Schaffung einer lebendigen Welt, oder unterhälst du dich nur über die wichtigsten Dinge? :ugly:
Leider war die Story in Morrowind nicht alzu spannend...
Aber z.B ein Fallout ( Gänsehaut beim aussprechen des Titels hab )
hat seine Story auch über "belanglose" Text-Dialoge erzählt und konnte damit auch eine geniale Atmosphäre schaffen.
Bei anderen Rollenspielen ist es auch nicht viel anders...
 
IgorM am 12.10.2005 08:07 schrieb:
Als Referenz würde ich FAR CRY vorschlagen, So sollte ein Shooter sein. Grafik, Story, Spielzeit und Freiheit. Das alles spricht dafür.
Far Cry und Story??? :confused:
Wo war die denn versteckt? Also Far Cry ist für mich ein tolles Spiel und ist IMO immer noch Referenz in Sachen Außenlevel, spielerische Freiheit etc., aber Story? Die war ja sowas von dünne und schlecht/aufgesetzt, dass es fast schon peinlich war.
 
Absolut geil !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

FEAR ist bereits auf Lager bei meinem Lieblingsversender und wurde auch
schon rausgeschickt.

Lamentiert ihr man am Wochenende noch etwas über John Carpenter, ich bin am zocken dann!!! Yes !!!
 
OSYRES am 11.10.2005 14:39 schrieb:
selbst wenn es stimmen sollte durch gute grafik und sound hat man kein langzeitspaß .


dazu ist es zu eintönig
Naja den brauchst du bei F.E.A.R. ja auch nicht, wenn's tatsächlich in 8 - 10 Stunden durchgespielt sein soll. :-D
 
Ist schon mal jemandem aufgefallen, daß die Ga*es*ar in ihrem Test die Hardwareanforderungen irgendwie völlig versaut hat?

http://www.gamestar.de/magazin/tests/action/28409/tbIDB_10073210.html

Ein grüner Punkt bei ner X600, das soll wohl'n Scherz sein. Bei wirklich maximalen Details in 1024*768 ohne AA/AF reicht weder eine X600 noch R9800 noch ne 6600GT. Ohne die Details runterzuschrauben bringen die Karten kaum nen gelben Punkt (spielbare Framerate) zu stande, geschweige denn grün.
 
Meine persöhnliche Meinung ist, dass es bei einem Spiel weder auf die Grafik, noch auf die Story ankommt. Ich wage sogar zu behaupten, dass jeder, der behauptet, ihm sei die Story einzig und allein am wichtigsten unwissentlich lügt. Denn bei fast allen Spielen ist das Zusammenspiel zwischen den Elementen am wichtigsten. Ich nenne das die "Spiel-Atmosphäre". Bei einem Spiel wie Jagged Alliance oder Starcraft ist die Grafik absolut egal, da die Atmosphäre vorrangig durch taktische Tiefe und Sound (bzw. Sprachausgabe) erreicht wird.
Bei Half-Life2 ist das wieder ganz anders.
Sein wir doch mal ehrlich:
HL2 hat keine echte Story.
Was jedoch einen großen Teil der Atmosphäre aus macht, ist dass man eine ganze menge Story hinein interpretieren (!!!) kann, wodurch dann z.B. auch diese Zeitleiste entsteht.

Es ist prinzipiell wie bei einem Buch: Wenn der Autor schlecht schreibt, kann die Story noch so gut sein, man schläft trotzdem ein.
Anders herum, kann ein guter Autor selbst eine absolut einfallslose Story noch in ein spannendes Buch verwandeln (welches auch keinesfalls dumm oder innovationslos sein muss).

Allerdings muss ich sagen, dass der liebe Herr Carpenter wirklich Mist labert. Wer Filme wie "Ghost's of Mars" macht, in denen ausgereifte Visuelle effekte quasi nicht vorhanden sind, sollte auf gar keinen Fall die Meinung vertreten, dass gute Special-Effekts alles sind. (Nach der Demo zu urteilen) basiert die Atmosphäre von FEAR ohnehin in erster Linie auf dem Wechsel zwischen "Realität" und "Albtraum"...
 
LordTerror270 am 15.10.2005 00:58 schrieb:
Meine persöhnliche Meinung ist, dass es bei einem Spiel weder auf die Grafik, noch auf die Story ankommt. Ich wage sogar zu behaupten, dass jeder, der behauptet, ihm sei die Story einzig und allein am wichtigsten unwissentlich lügt. Denn bei fast allen Spielen ist das Zusammenspiel zwischen den Elementen am wichtigsten. Ich nenne das die "Spiel-Atmosphäre". Bei einem Spiel wie Jagged Alliance oder Starcraft ist die Grafik absolut egal, da die Atmosphäre vorrangig durch taktische Tiefe und Sound (bzw. Sprachausgabe) erreicht wird.
Bei Half-Life2 ist das wieder ganz anders.
Sein wir doch mal ehrlich:
HL2 hat keine echte Story.
Was jedoch einen großen Teil der Atmosphäre aus macht, ist dass man eine ganze menge Story hinein interpretieren (!!!) kann, wodurch dann z.B. auch diese Zeitleiste entsteht.

Es ist prinzipiell wie bei einem Buch: Wenn der Autor schlecht schreibt, kann die Story noch so gut sein, man schläft trotzdem ein.
Anders herum, kann ein guter Autor selbst eine absolut einfallslose Story noch in ein spannendes Buch verwandeln (welches auch keinesfalls dumm oder innovationslos sein muss).

Allerdings muss ich sagen, dass der liebe Herr Carpenter wirklich Mist labert. Wer Filme wie "Ghost's of Mars" macht, in denen ausgereifte Visuelle effekte quasi nicht vorhanden sind, sollte auf gar keinen Fall die Meinung vertreten, dass gute Special-Effekts alles sind. (Nach der Demo zu urteilen) basiert die Atmosphäre von FEAR ohnehin in erster Linie auf dem Wechsel zwischen "Realität" und "Albtraum"...

Seh ich genauso. Ich persönlich verstehe es daher auch nicht, warum auf Half-Life 2 derart rumgehackt wird. Ich muss ehrlich sagen, daß ich es persönlich keinen Meter bereue, das Spiel damals für 39 € gekauft zu haben. Denn wie Du schon sagst ist bei HL2 die Präsentation genial, auch wenn man nichts von der Story erfährt. Ich habe mir letztes Jahr FarCry und HL2 gekauft und war von beiden Titeln begeistert. FarCry wegen seiner genialen und einzigartigen frei begebahren Aussenleveln und HL2 wegen der toll eingefangenen Atmossphäre eines totalitären Staates, den man so richtig aufmischt. Ich fand allerdings auch, daß 96% zuviel waren (sind offziel "nur" noch 94%).
Aber HL2 war abwechslungsreich, da kann man mir erzählen was will. Ich fand das klasse, daß man wieder in der Stadt war, dann mal buggy fahren, bei der bootsfahrt werden bomben auf einen abgeschmissen, um dann doch wieder in ravenholm zombies zu knipsen...das fand ich ganz lustig und sehr kurzweilig.
FarCry braucht sich da auch nicht verstecken. Denn auch FarCry war letzten März einzigartig und ein herausragendes Spiel. Allerdings wegen der Grafik, die - wie bereits richtig erwähnt immer! mit der Zeit veraltet -, des genialen Levelaufbaus und der KI der Gegner. Story zwar vorhanden, aber absolut nebensächlich und nur ein Gerüst für die Action. Und da kann HL2 eventuell ! noch punkten. Denn uns stehen noch Aftermath und ein dritter Teil bevor (wehe Gabe uns steht ein Matrix 2 und 3 ins Haus!!! Dann brennts!!! :-$ ;-) )

Ich will damit nur sagen, daß Satements wie "Grafik-Ist-Alles" (gruß an john carpenter) aber auch "Grafik-ist-absolut-unwichtig-aber-Story-ist-alles" Blödsinn sind. Es ist wichtig eine Geschiche interessant zu verpacken und darzustellen. Für mich sind da Dinge wie Handlungstiefgang, Selbstironie, Ideenreichtum, Präsentation und Abwechlsung gefragt. Das perfekte Spiel würde das alles beinhalten...das gibt es aber (noch) nicht. Und genau eine enge Orientierung an diesen Punkten heben gute Spiele/Filme vom Mainstream ab und macht sie auch über den momentanen technischen Stand heraus zu Dauerbrennern, egal ob Film oder Spiel (Deus Ex, Half-Life 1, AVP 1&2 sind da gute Beispiele).

Allerdings geht es darum, welche Zielgruppe damit befriedigt werden soll. Wenn ich mir beispielsweise "Triple X" angucke und nur kopfschüttelnd vorm Fernseher sitze, könnte ich bei "Stirb Langsam" in Extase geraten, weil ich kein Bock auf Mainstream-Macho-Action habe - die zu Arnies Zeiten funktionierte...aber auf keinen Fall mit Vin Diesel- und eher Wert auf gut durchdachte, ideenreiche, wenn im Endeffekt auch völlig konstruierte, Handlung habe. Bsp: Bei Doom fand ich auch nur die Zwischengegner und das Höllenlevel richtig gut. Bei FarCry und HL2 stimmte aber das Gesamtpaket, auch wenn beide Spiele absolut unabstreitbare Macken/Längen hatten.

Ingesamt find ich John Carpenters Satement einfach zu schwachsinng. Gerade er, der früher mit subtilen Stilelementen umzugehen vermochte (siehe Halloween, The Fog, Die Klapperschlange), hat in letzter Zeit mehr Wert auf Effekthascheirei (splatter) gelegt (siehe Vampire, Ghosts of mars). Und daher find ich das Statement recht arm.

F.E.A.R wird ein guter Shooter, davon bin ich überzeugt. Story(elemente) und Optik sind hier meines Erachtens sehr gut kombiniert und harmonieren. Die Bilder und Test lassen mich auf ein Spiel hoffen, daß eher an Filme wie Shining und The Ring erinnert und somit ein wenig Tiefgang hat. Und das kombiniert mit Action...also ich bin da sehr zuversichtlich. Ich vertraue in diesem Fall auch auf die Games, die uns das so ähnlich auch ankündigt.

Mit freundlichen Grüßen,
Max
 
Aus seiner Sicht seien die Qualität von Grafik und Sound in derartigen Titeln sogar noch wichtiger als eine ausgefeilte Hintergrundgeschichte



das reicht mir eigentlich. dieser satz sagt eigentlich schon alles :oink:
 
Leddernilpferd am 15.10.2005 13:11 schrieb:
Aus seiner Sicht seien die Qualität von Grafik und Sound in derartigen Titeln sogar noch wichtiger als eine ausgefeilte Hintergrundgeschichte



das reicht mir eigentlich. dieser satz sagt eigentlich schon alles :oink:


ps: die demo hat mir schon überhaupt nciht gefallen. am schlechtesten waren ja wohl die waffen-darstellung und animation. null shooterfeeling.



pps: neiiiiiiin!!! "antworten" mit "bearbeiten" verwechselt :ugly:
 
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