Ist eigentlich etwas über den Ablauf der Kampagne bekannt? Oder wird es ähnlich werden wie z.B. Boiling Point, das damals leider auf Dauer richtig öde wurde, da man sich mit Fahrzeugen durch die riesigen und zum Teil schwer passierbaren Umgebungen schlagen, oder im schlimmsten Fall gar zu Fuß ein Missionsziel erreichen musste. Da verschlung bereits der Marsch zu einem General in einer Militärbasis locker 45 Minuten. Auch nicht gerade unterhaltsam. Und ein Grund dafür, dass ich das Spiel recht schnell wieder von der Platte geschossen habe. Ein Kommpromis zwischen Weitläufigkeit und strikter Präsentation ohne hinderliche Pausen (Laufwege, Fahrwege) wäre angemessen. Vielleicht bekommt Ubi das ja hin. Wichtig sind auch die Missionen. Ich fürchte mich schon vor langweiligen Sandbox-Aufgaben der Marke „töte 4 Wächter“, „bediene das Notebook“, „störe die Sattelitenanlage“, „finde das Gegenmittel“, „gewinne das Autorennen“. Hört sich beim Briefing immer toll an, endet aber immer damit, dass man von A nach B eilt, und sich die Missionen zu stark ähneln.Bonkic am 03.06.2008 11:52 schrieb:HLP-Andy am 03.06.2008 09:26 schrieb:Die Frage ist halt, aus was die 50 Stunden bestehen. Und da Far Cry 2 ja ein offenes, ungescriptetes Spiel ist, wird es wohl meistens sehr ähnlich ablaufen. Und nicht zu vergessen, dass bei so einem offenen Spiel auch viel Zeit durch Lauf- und Fahrwege draufgeht, wo rein gar nichts passiert, außer dass man die W-Taste gedrückt hält. Und das ist für mich nicht wirklich eine Unterhaltung.
du sagst es.
wenn 3/ 4 oder mehr der spielzeit daraus bestehen (-vgl. mit irgendwelchen 08/ 15 quests in einem mmorpg-) auf anweisung von "clanchef xy, clanchef yx umzulegen", relativieren sich solche angaben ganz schnell wieder.
Ich fürchte mich schon vor langweiligen Sandbox-Aufgaben der Marke „töte 4 Wächter“, „bediene das Notebook“, „störe die Sattelitenanlage“, „finde das Gegenmittel“, „gewinne das Autorennen“. Hört sich beim Briefing immer toll an, endet aber immer damit, dass man von A nach B eilt, und sich die Missionen zu stark ähneln.


Nur gibt es z.B. bei GTA noch Figuren, die halbwegs eine Handlung tragen, und dank der urbanen Umgebung und den daraus resultierenden Missionsmöglichkeiten (Bankraub etc.), fällt dieses Problem nicht so markant auf. Bei Far Cry 2 weiß man atm ja nicht einmal, ob die Hauptfigur was taugt (ersten Infos nach soll die nix sagen), und ob das Gameplay überhaupt nachhaltig von wichtigen Figuren und Ereignissen getragen wird. Gothic 3 ist imho ebenfalls in die Hose gegangen, weil das Marschieren zu langweilig und die Aufgaben zu ungenau bzw. zu monoton waren. Hinzu kam das farblose Ensemble der Hauptfiguren.oceano am 03.06.2008 12:47 schrieb:Ich fürchte mich schon vor langweiligen Sandbox-Aufgaben der Marke „töte 4 Wächter“, „bediene das Notebook“, „störe die Sattelitenanlage“, „finde das Gegenmittel“, „gewinne das Autorennen“. Hört sich beim Briefing immer toll an, endet aber immer damit, dass man von A nach B eilt, und sich die Missionen zu stark ähneln.
das beschreibt ziemlich genau das Gameplay eines super-erfolgreichen GTA und der allermeisten Rollenspiele![]()
Allerdings. Was soll man bei einem Ego-Shooter auch sonst für Aufgaben erfüllen. Diplomatie und Handel? Ausserdem hat man bei solchen Sandbox-Aufgaben oft wenigstens die Wahl der Vorgehensweise, zumindest ansatzweise. Bei streng linearen, durchgescripteten Schlauch-Shootern spielt man nach Drehbuch. Das ist einerseits nicht gut für den Wiederspielwert, andererseits ist man zu sehr auf die Scripts angewiesen; sucken die Scripts, suckt das Spiel.oceano am 03.06.2008 12:47 schrieb:Ich fürchte mich schon vor langweiligen Sandbox-Aufgaben der Marke „töte 4 Wächter“, „bediene das Notebook“, „störe die Sattelitenanlage“, „finde das Gegenmittel“, „gewinne das Autorennen“. Hört sich beim Briefing immer toll an, endet aber immer damit, dass man von A nach B eilt, und sich die Missionen zu stark ähneln.
das beschreibt ziemlich genau das Gameplay eines super-erfolgreichen GTA und der allermeisten Rollenspiele![]()
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass der Erfolg von GTA nicht auf Story oder Charaktere zurückzuführen ist, sondern auf das extrem spassige und abwechslungsreiche Gameplay. Speziell bei SA war doch das Ghetto/Gangster-Szenario wahrscheinlich sogar vielen ein Dorn im Auge. Trotzdem hat es sich verkauft wie warme Semmeln. Und zum Thema Laufwege/Fahrwege: So schlimm wie bei Mafia oder OFP wirds schon nicht werden.eX2tremiousU am 03.06.2008 12:59 schrieb:Nur gibt es z.B. bei GTA noch Figuren, die halbwegs eine Handlung tragen