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News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

jaja immer schön an den PC-Spielen rummotzen des is sowas von :-$ . Und kaum ist das Attentat vorbei kommen wieder die s**** Politiker und blubbern iwas von dem sie keine Ahnung haben, reden von Killerspielen und wissen gar nicht was das ist, haben noch nie eines gespielt und noch nie erlebt dass es (auch in CS) auch um Teamwork geht nicht um einfach nur rumballern und schnetzeln. Alle Killerspiele verbieten? Was ist dann z.b. mit Battlefield2? Killerspiel? Es fließt nichtmal Blut und Teamwork ist immens wichtig.

Zeit für ne Revolution würd ich sagen :ugly:

mfg e-C/Lan * Marine
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

Die Politiker wollen doch nur von ihren eigenen Fehler ablenken, wie kommt der Junge denn unbemerkt an Waffen, wenn er am nächsten Tag wegen unerlaubten Waffenbesitz vor Gericht muss. Ich finde die Politiker sollten erst mal nachdenken bevor sie so einen scheiß sagen!!!!!!

MFG Michel
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

SYSTEM am 21.11.2006 15:28 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Diese aufkeimende Diskussion über den Verbot von "Killerspielen" find ich einfach nur lächerlich. Alles jetzt auf solche Spiele zu schieben ist nur ein trauriger Versuch, von den wirklichen Problemen abzulenken. "Der 18-Jährige hatte offensichtlich bereits vor Jahren in einschlägigen Internetforen Gewaltakte angekündigt. Er galt bei Mitschülern und Lehrern als Waffennarr, der sich unter anderem für Kriegsspiele im Wald und für gewaltverherrlichende Computerspiele interessierte. Im Internet posierte er mit Gewehren und einer Maschinenpistole. Außerdem soll er über das Internet Waffen, Munition, Sprengstoffbestandteile und Zündschnüre gekauft haben." (Zitat aus Web.de). Viel mehr stellt sich doch die Frage, wie das soziale Umfeld darauf Einfluss nimmt und wie überhaupt ein Jugendlicher an so viel Waffen und Munition herankommt. Das er stark mit Gewalt verbunden ist, war ja bekannt, wie der obige Artikel zeigt, aber Schuld sind jetzt nur die "Killerspiele". Wenn das wahr wäre, gäb es in Deutschland über drei Millionen potenzielle Amokläufer. Wenn man dann noch "Killermusik", "Killeralkohol", "Killerrap", "Killerdrogen",etc. dazunimmt, müsste man ja Angst haben, von jedem zweiten, dem man begegnet, erschossen zu werden. Für die Fehler im System sollen nun die Computerspiele herhalten. Einfach nur lächerlich.
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

yeah hab echt schon drauf gewartet, dass diese diskussion wieder entfacht wird. ich freu mich schon auf die genialen beitraege von zdf und co. die faz schrieb damals ueber cs man wuerde fuers toeten von geiseln punkte bekommen ... lol.
fuer mich einfach nur lachhaft. uebers toeten in spielen regt sich jeder auszenstehende furz auf - ueber mord im tatort nicht.
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

Es ist wirklich traurig, dass sich die Politik abermals in einer "Scheindebatte" verliert, und fälschlicherweise Egoshooter (Killerspiele) für das unfassbare handeln des Schülers verantwortlich macht.

Millionen Menschen bzw Jugendliche spielen "Killerspiele", schauen Action- und Horrorfilme und können trotzdem Realität von Spiel klar unterscheiden. Diesen Millionen und Abermillionen werden jetzt die beiden durchgeknallten Jugendlichen (von beiden Amokläufen) entgegengestellt!!! Spiele will man verbieten aber keine Filme (ich denke zB an Hostel)!? Wo ist da der Sinn!?

Meiner Meinung nach sollte man die Probleme in unserer Gesellschaft suchen, aber nicht auf den Festplatten von irgendwelchen Kids!!!
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

[/quote]

...Die Tätigkeit der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bewerten die Gutachter äußerst kritisch, weil die Spielehersteller nicht verpflichtet seien, ihre Produkte von der USK auf ihre Alterstauglichkeit hin überprüfen zu lassen. «Ohne eine Kennzeichnungspflicht ist jedoch die Kontrolle äußerst erschwert, welche Spiele überhaupt vermarktet werden», schreiben die Bundestagsjuristen in ihrer Expertise. «Die Kontrolle durch die USK ist daher, zumindest in der derzeitigen gesetzlichen Ausgestaltung, nicht geeignet, den Gesetzeszweck gleichwertig zu fördern.»

Quelle: www.netzeitung.de [/quote] Kann es sein, dass die H...ontrolle der USK ist daher sehr wohl gegeben!
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

laca am 22.11.2006 10:58 schrieb:
Es ist wirklich traurig, dass sich die Politik abermals in einer "Scheindebatte" verliert, und fälschlicherweise Egoshooter (Killerspiele) für das unfassbare handeln des Schülers verantwortlich macht.

Millionen Menschen bzw Jugendliche spielen "Killerspiele", schauen Action- und Horrorfilme und können trotzdem Realität von Spiel klar unterscheiden. Diesen Millionen und Abermillionen werden jetzt die beiden durchgeknallten Jugendlichen (von beiden Amokläufen) entgegengestellt!!! Spiele will man verbieten aber keine Filme (ich denke zB an Hostel)!? Wo ist da der Sinn!?

Meiner Meinung nach sollte man die Probleme in unserer Gesellschaft suchen, aber nicht auf den Festplatten von irgendwelchen Kids!!!

BRAVO! Dieser Meinung bin ich auch. Jetzt sind's wieder die Killerspiele und nicht die zunehmende Perspektivlosigkeit und Tristess unserer Gesellschaft. Wenn's danach geht, würde ich eher die volkstümlichen Sendungen mit Florian Silbereisen dafür verantwortlich machen. Das ist echter Horror! Ich spiele hin und wieder (gerne!) sog. Killerspiele. Aber zersäge ich deshalb morgen meine Familie? Wohl kaum. Da könnte ich eher den TV zersägen wenn solche sinnlosen Debatten im Programm sind.

PS.: Mache ich lieber nicht. Dann könnte ich nicht mehr mein Gears of War spielen - das ultimative Killerspiel...
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

Kann es sein, dass die Herren Bundestagsjuristen gar nicht wissen, wovon Sie reden?

Soweit ich weiß, wird jedes Spiel, welches nicht von der USK geprüft wurde in Deutschland als "nicht unter 18" angeboten werden darf, laut aktuellem Jugendschutzgesetz. Selbst "Bob der Baumeister" wäre hiermit erst für Erwachsene erhältlich.

Die Kontrolle der USK ist daher sehr wohl gegeben!


Das sind Experten die haben per se von Tuten und Blasen keine Ahnung.
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

Also wir sollten doch eimal die Betrachtung Verbot oder nicht beiseiteschieben. Die Diskussion hat mich sauer gemacht. Das Thema wird jedesmal von den Politikern aus der Schublade geholt um vorzugaukeln, sie würden etwas tun.

Der Kern des Problems wird dabei gepflegt zur Seite geschoben. Spiele machen Menschen nicht zu Killern - Sie bedienen nur das, was bereits vorhanden ist.

Um dem Problem beizukommen, müssen wir wieder Werte vermitteln. Das geschieht in den Schulen und in den Familien. Was derzeit in diesen Bereichen passiert, ist erschreckend.

Damit schere ich allerdings nicht alle über einen Kamm. Wir reden von einer Minderheit, die aber wie so oft das Klischee bildet - leider immer unterstützt durch Quotengeile Medien :-( Die berichten nämlich sofort, dass der Täter diese und jene Spiele gespielt hat. Dass sie selbst mit Ihren Berichterstattungen, Nachrichten, Spielfilmen und Magazinen viel subtiler und in größerem Maße die Bedürfnisse gewaltbereiter Menschen befriedigen, wird nicht erwähnt ;-(

Nun aber zurück zum Kern des Problems. In unserer Gesellschaft wieder einen Wertekatalog zu installieren ist ein großes Unterfangen - viel zu langwierig, kostspielig und unbequem für die Politiker....da wird lieber auf die Computerspiele eingehackt.

Verbote bringen nichts, dass wissen wir aus der Geschichte zur Genüge. Schade nur, dass wir (bzw. die derzeitigen Entscheider in der Politik) Erfahrungsresistent sind. Wir müssen wieder Werte vermitteln, sonst werden Amokläufer irgendwann zum normalen Alltagsbild.
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

Ja klar, die Killerspiele sind schuld! Und wenn man die verbietet, dann können die Herren Politiker sagen, dass sie ja schließlich etwas unternommen haben gegen solche Vorfälle, denn die breite Masse wird diesen Köder mit den Killerspielen schon schlucken und ist dann zufrieden.
Es heißt ja auch schon "Killerspiel" - ein schönes Wort, was da erfunden wurde - und sowas gehört verboten. Ein schöner Sündenbock, der da gefunden wurde! Alle sind glücklich und es ist wieder still.

Solange wir unsere Spiele im Ausland bestellen können, bleibt doch alles wie es ist, oder? ;-)
Und ob meine virtuellen Opfer jetzt deutsch oder englisch schreien, wenn ich sie treffe ist doch auch :wurst: ;-)
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

SYSTEM am 21.11.2006 15:28 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Es passt, so kurz vor Weihnachten. "Alle Jahre wieder." Alle Jahre wieder werden Freunde von Ego-Shootern zu potentiellen Massenmördern. Oder wenigstens in der Schule zu Klassen-Hooligans. Der Umkehrschluss ist, wir fassen uns an die Hand und werden Brüder (Freude schöner Götterfunken von Beethoven). Tatsache ist doch, dass wir bei Ego Shootern (fast alle) Spass am Spiel, an der Taktik haben und bei Schlachten, wo wir mit einer Computer generierten Gruppe zusammenarbeiten, Verantwortung für imaginäre Mitstreiter übernehmen. Wer hat nicht von uns einen alten Spielstand geladen, weil ein Computersoldat Verletzungen davongetragen hat oder gar getötet wurde?
Das Problem liegt doch ganz woanders. Wer so, wie der Todesschütze drauf ist, lässt sich seine Rechtfertigung selbst durch tägliche Nachrichten beziehen. Erstaunlicherweise wurde auch nichts von seinem sozialen Umfeld bekannt. Haben die Eltern nichts gewußt oder wissen wollen?
Ich möchte weiterhin Ego-Shooter spielen. Denn mir ist der Unterschied von Computer und Real durchaus bewußt. So bewußt wie den meisten anderen Spielern.
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

http://www.tagesschau.de/video/0,1315,OID6117926_RESreal120_PLYinternal_NAV_BAB,00.html

Die Recherchen werden immer doller... Gleich am anfang von diesem Video wird behauptet, dass CounterStrike von EA Games entwichkelt wurde...
Der Rest ist eigentlich nur das übliche Politikergeschwätz von wegen Killerspiele müssen verboten werden und das von den anderen, nicht so wählergeilen Politikern, die sagen, dass das nicht sooo viel bringt...

Und noch ne Frage: Wann und wo kommt die nächste Frontal 21 Folge? Da bin ich schon gespannt drauf :ugly:
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

DerBoom am 22.11.2006 12:20 schrieb:
http://www.tagesschau.de/video/0,1315,OID6117926_RESreal120_PLYinternal_NAV_BAB,00.html

Die Recherchen werden immer doller... Gleich am anfang von diesem Video wird behauptet, dass CounterStrike von EA Games entwichkelt wurde...
EA ist der Publisher von CS - CSS. Und da Valve sicherlich keine unbedeutenden deutschen Fernsehpropagandateams der Tagesschau so kurzfristig empfangen kann oder will, muss halt die nächste deutschsprachige Instanz aufgesucht werden, die auch Auskunft über Produkte geben kann. Und dies ist eben EA Deutschland.

Regards, eX!
 
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Reflexhafte Äußerungen und Forderungen von Politikern etc. nach Verboten von Killerspielen; man versucht damit letztlich nur die Hilf- und Ratlosigkeit irgendwie zu kaschieren, durch unausgegorenen Aktionismus.

Aber selbst als überzeugter Gamer muß man eingestehen, ob nicht manche Spiele doch erst ab 18. zugelassen werden sollten und dies auch regide umgesetzt wird. In Spielen wo es primär um das Töten von Menschen ( und hierbei immer sadistischere Spielarten einfließen ) geht und dies vom Spiel belohnt wird, und das bei immer realistischerer Grafik, kann man nicht einfach ausblenden, ob da nicht doch langsam eine Schwelle erreicht wird wo man dies nicht mehr so einfach bagatellisieren kann.

Das solche Spiele bei manch einem labilen Menschen, einem ohnehin schon "angeknacksten" Typen noch das berühmte "I-Tüpfelchen" sein können, läßt sich nicht ganz ausschließen. Jedoch sie primär als Auslöser von amoklaufenden Typen zu sehen oder als Verursacher einer nicht zu leugnenden Verrohung anzusehen, halte ich für absurd.

Denn wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, die Ursachen sind doch ganz andere. Das ist wie bei einem Wasserfleck an der Decke: der Ursprung ist nie da wo der Fleck ist.

Wenn der Täter sich selbst also als Opfer der Konsumgesellschaft bezeichnet hat, so ist da sicherlich etwas dran. Und er meinte damit wahrscheinlich mehr, als man bei oberflächlicher Betrachtung vermutet. Es ist die zunehmende Radikal- und Polarisierung unserer Gesellschaft. Alles läuft nur noch auf die Besten, die Kompetentesten, die Schönsten und Bestangepassten hinaus. In der Wirtschaft, im Beruf und eben auch in der Schule. Und wer hier nicht mithalten kann, fällt immer mehr durch den Rost. Hinzu kommt eine zunehmende Kaltschnäuzig- und Gleichgültigkeit von Verantwortlichen, die damit selbst den bequemeren Weg gehen und ihre teilweise erschreckende Ahnungslosigkeit ( viele wollen es auch gar nicht besser wissen ) übertünchen wollen. So kommt allmählich eine gefährliche Eigendynamik in Gang. Jeder hat schließlich heute für sein ( nicht immer zweifelsfreies ) Handeln eine Rechtfertigung parat und das Schlimme ist, dass sie sich oftmals sehr plausibel anhört. Jeder ist ja schließlich heute ein Getriebener des Systems.

Wenn ein Ackermann die Entlassung von tausenden von Mitarbeitern ankündigt ( trotz üppiger Gewinne ), ist dass aus seiner Sichtweise nicht mal schwer nachvollziehbar. Und wenn ein Mensch nach etlichen von Mißerfolgen in seinem Leben meint, er müßte es mit einem Paukenschlag beenden, so kann er nach seiner Logik eben auch behaupten "richtig" gehandelt zu haben. Und so rechtfertigt sich eben auch der Außenseiter. Allen Fällen, auch wenn man hier erstmal keinen Zusammenhang sehen will, wohnt dieselbe verquere und gefährliche Logik inne: Ich bin letztlich nur ein Opfer des Systems.

Wohlbemerkt - um hier nicht mißverstanden zu werden -, es ist keine Rechtfertigung. Aber es herrscht nunmal das Kausalitätsprinzip: Jede Wirkung geht ihre Ursache voraus. Und da wir es immer öfter mit Gewalt in schlimmsten Auswüchsen zu tun haben wird es notwendig, endlich auch mal das System kritisch zu hinterfragen. Das aber ist mühevoll, unbequem und könnte womöglich zu Resultaten führen, die gewisse Schichten in unserer Gesellschaft nicht wollen. Weil es eben auch an unsere liebgewordenen Eckpfeiler unseres Staatsverständnisses geht.

So wie man eben in Kauf nimmt, dass immer mehr Menschen ins Abseits geraten, ausgegrenzt und marginalisiert werden und ihnen mit frecher Chupze einseitig den "Schwarzen Peter" zuschiebt, solange wird man eben mit den negativen Erscheinungsfolgen leben müssen.

Es haben genügend Gesellschaftsforscher vor eben jener Entwicklung gewarnt, aber unbequemes wird in den Wind geschlagen. Immer frei nach dem Motto: Was nicht sein darf, kann nicht sein.

Die Reaktionen von Politikern jetzt, empfinde ich vor diesem ganzen Hintergrund als widerliche Heuchelei. Scheinbar ist das nämlich alles noch nicht schlimm genug, sonst würden sie langsam mal aufwachen und sich von ihren liebgewonnenen Lebenslügen verabschieden.

Aber was passiert? Alles schreit nach einem Verbot von Killerspielen.

Es ist eben zu einfach, zu bequem.
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

DerBoom am 22.11.2006 12:20 schrieb:
http://www.tagesschau.de/video/0,1315,OID6117926_RESreal120_PLYinternal_NAV_BAB,00.html

Die Recherchen werden immer doller... Gleich am anfang von diesem Video wird behauptet, dass CounterStrike von EA Games entwichkelt wurde...
Der Rest ist eigentlich nur das übliche Politikergeschwätz von wegen Killerspiele müssen verboten werden und das von den anderen, nicht so wählergeilen Politikern, die sagen, dass das nicht sooo viel bringt...

Und noch ne Frage: Wann und wo kommt die nächste Frontal 21 Folge? Da bin ich schon gespannt drauf :ugly:

Frontal21 läuft immer Dienstag um 21.00. Nächste Sendung also am 28.11.06 21:00 Uhr ...

greetz, tschense
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

Zuerst möchte ich natürlich mein tiefstes Mitgefühl an die Opfer und die angehörigen aussprechen die diesem Terror des Amokläufers ausgesetzt waren. Ich denke nur die wenigsten von uns können erfassen was in diesen Menschen momentan vorsich geht.

Ich bin jedoch der Ansicht das es mal Zeit wird das der Politik klar werden muss, dass es nichts nützt die Schuld für soziales versagen des Umfeldes als auch der Überlastung der Schulpsychologen auf so genannte KILLERSPIELE zu schieben. Sätze wie: "Der Amokläufer hat regelmäßig Counter-Strike gespielt." Sind genau so aussagefähig wie der Amokläufer hat Handball gespielt. Es ist ja wohl mehr als nur nachgewiesen das es inzwischen ein ähnliches wenn nicht sogar genau so großes Sportliches Interesse an dieser Art von Freizeitbeschäftigung gibt wie beispielsweise Handball!

Jedes Jahr sterben Tausende Menschen in Deutschland an den Folgen des Rauchens und das macht nicht annähernd einen solchen Wirbel!

Ich will hier nichts beschönigen doch ist der Ausdruck Killerspiele absoluter Schwachsinn. Spiele wie Counter-Strike haben Weltweit Millionen Anhänger. Soll das etwa heißen das wir Millionen potentielle Amokläufer unter uns haben?!
Das Wort Killerspiel ist genau wie das Wort Kampfhund ist es ein Pitbull der zubeißt ist es ein Kampfhund. Klinkt jedoch ein abgerichteter Schäferhund aus ist es nur ein Ausbildungsfehler. Feiern die Deutschen E.Sportler Erfolge ist es ein Neuer aufstrebender Sportszweig der jedem Menschen die Möglichkeit gibt erfolgreich zu sein. Läuft jemand Amok ist das selbe Spiel das die Deutschen Teams sogar in einige Abendnews brachte ein Killerspiel.
Es gibt definitiv Spiele dessen Ziel es ist auf möglichst brutale Art zu Töten. Dennoch ist ein Spiel wo es Ziel ist seinen gegenüber mit einer Waffe zu Treffen nicht Zwangläufig ein Killerspiel. Paintball ist ein REALES Spiel bei dem man zu sportlichen Vergleich mit Farbkugeln aufeinander Schiesst! Danach schreit komischer weise kein Hahn obwohl es Realer ist als jedes Computerspiel und somit ja wohl auf bedeutet Gewallt verherrlichender!
Wenn man am PC aufeinander Schiesst ist es nicht mal anreichend schlimm. Auch der feine Herr Stoiber hat in seiner Jugend Cowboy & Indiana gespielt. Die Zeiten ändern sich halt und wenn da der ein oder andere nicht mehr mit kommt soll er es nicht verbieten lassen sondern sich zurückziehen und Leute das übernehmen lassen die sich mit der Materie auskennen.

Die Medien und Politik suchen im Augenblick nur einen Schuldigen für IHR versagen und starten jetzt eine Hexenjagt. Die ganzen alten und nicht Objektiven Politiker wie z.B. Edmund Stoiber begreifen einfach nicht das der Typ durch das spielen zum Psychopathden wurde, sondern das der Psychopath dieses Spiel in einem Falschen Blickwinkel sah. Was sich auch aufs Fernsehen (Actionfilme) übertragen lässt. Gibt es die bald auch nicht mehr?!

Wenn sich eine Lobby bilden würde in der klargemacht wird wieviele Menschen alleine in Deutschland Shooter spielen würde die Politik keinen Ton mehr von sich geben weil den Politikern vor Augengeführt wird, dass es mehr als nur 10.000 sind sondern Millionen. Dann denken die Politiker mal darüber nach wieviele Wähler es eigentlich sind den sie hier was vormachen wollen!

Darum bitte ich alle die das hier lesen endlich Farbe zu bekennen und zu zeigen Wieviele wir sind.
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

Phant am 22.11.2006 15:25 schrieb:
Paintball ist ein REALES Spiel bei dem man zu sportlichen Vergleich mit Farbkugeln aufeinander Schiesst! Danach schreit komischer weise kein Hahn obwohl es Realer ist als jedes Computerspiel und somit ja wohl auf bedeutet Gewallt verherrlichender!

Nö, das steht auch auf der "Abschussliste" der Politiker. Die geplante "Killerspiel" Definition (ich find jetzt leider den Link nicht) soll auch Spiele wie Paintball und Laserdrome umfassen.

Gruss,
Bremse
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

Die deutsche Politik ist doch der größte Schwachsinn überhaupt!
 
AW: News - Emsdetten: Die Rückkehr der Killerspiele?

Der Junge hatte mit seiner Kritik an der Konsumgesellschaft absolut recht. In einer Gesellschaft in der materialistisches mehr zählt als Menschlichkeit, brauchen wir uns gar nicht wundern das soetwas passiert. Heute ist doch nur noch "in" wer den neuesten PC, das neueste Handy oder die neuesten Klamotten hat. Wer das nicht hat bzw. sich das nicht leisten kann, der wird doch von den anderen ausgelacht oder gemobbt. Anstatt Menschlichkeit die totale Oberflächlichkeit. In dieser Hinsicht verblödet ein Großteil der Menschheit doch immer mehr und da brauchen wir uns auch nicht wundern, wenn irgendwelche Leute dann irgendwann mal total ausrasten.
 
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