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News - Eidos: Eidos-Chef: "Unsere Qualität unterschreitet akzeptable Standards!"

AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

"Außerdem wird die Belegschaft bei SCi um rund 200 auf nur noch 800 Mitarbeiter verringert."

*lol*
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

Es gibt Entwickler, die packens auch mit 30 Leuten :-P
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

Boesor am 01.03.2008 01:15 schrieb:
Denn für die Videospieleindustrie kann ich das irgendwie nicht ganz einordnen.
Denn auch da gilt nach wie vor, wer gute Produkte herstellt (gut = dem Markt gefallen sie) macht mehr Gewinn, was im Prinzip nichts schlechtes ist.
Natürlich ist es nicht verwerflich Gewinn zu machen. Das ist auch nicht das Kernproblem. Das Kernproblem ist, dass dieses Gewinnmachen einen Preis hat. Das was du als "gute Produkte" bezeichnest, sind i.d.R. anspruchslose Mainstream-Spiele. Kommerzieller Erfolg auf Kosten der Kreativität. Auf Nummer Sicher gehen. Das Risiko minimieren. Wenn ich von einem vielversprechenden Spiel spreche, dann mein ich ein interessantes Konzept, ein innovatives Prinzip, ein ungewöhnliches Setting. Wenn der CEO von einem vielversprechenden Spiel spricht, dann meint er einen kommerziellen Shure-Shot. Und wenn die Aktionäre den Hals nicht voll genug bekommen können, dann müssen halt mal 14 Titel eingestampft werden, die der CEO als nicht vielversprechend erachtet. Wenn das der Trend ist, dann sind halt Leute wie Peter Molyneux und Will Wright bald arbeitslos.

[url=http://www.eurogamer.de/article.php?article_id=93694 schrieb:
Eurogamer[/url]]"Um SCI wieder auf den richtigen Weg zu führen, müssen wir schnell und effektiv handeln. Wir müssen den erstklassigen Leuten erlauben, sich auf starke, profitable Titel zu konzentrieren, die den Gewinn erzielen, den unsere Aktieninhaber verdienen", erklärt CEO Phil Rogers.
Das ist die traurige Wahrheit.

Fezzo am 01.03.2008 02:10 schrieb:
Es gibt Entwickler, die packens auch mit 30 Leuten :-P
Packen WAS mit 30 Leuten?

SSA
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

SoSchautsAus am 01.03.2008 03:01 schrieb:
Natürlich ist es nicht verwerflich Gewinn zu machen. Das ist auch nicht das Kernproblem. Das Kernproblem ist, dass dieses Gewinnmachen einen Preis hat. Das was du als "gute Produkte" bezeichnest, sind i.d.R. anspruchslose Mainstream-Spiele.
Ich schrieb ja auch direkt die Definition von gut dahinter, wobei ich mich mitunter frage ob sich Gut und Mainstream in einem Satz für viele prinzipiell ausschließt.

Kommerzieller Erfolg auf Kosten der Kreativität. Auf Nummer Sicher gehen. Das Risiko minimieren. Wenn ich von einem vielversprechenden Spiel spreche, dann mein ich ein interessantes Konzept, ein innovatives Prinzip, ein ungewöhnliches Setting.

das Problem ist aber nunmal, dass die Spiele heutzutage ein riesen Budget verschlingen und dementsprechend auf relevante Abverkäufe angewiesen sind. Es ist ja nicht so, dass es keine Spiele mit den von dir genannten Eigenschaften gab oder gibt. No one lives forever z.B. ist ein gutes Beispiel, interessantes Setting, gute Wertungen, nur dummerweise wollte es niemand haben. Was hat Monolith danach gemacht? F.E.A.R., was dem Mainstream schon sehr viel näher kommt."Früher" konnte sich ein Nischenprodukt eben sehr viel einfacher refinanzieren, heute geht das nicht mehr so schnell.

Wenn der CEO von einem vielversprechenden Spiel spricht, dann meint er einen kommerziellen Shure-Shot. Und wenn die Aktionäre den Hals nicht voll genug bekommen können, dann müssen halt mal 14 Titel eingestampft werden, die der CEO als nicht vielversprechend erachtet.

Klar, nur ist das natürlich ein Extrembeispiel, das prinzip funktioniert auch bei kleineren Firmen schon nicht mehr so gut wie früher, siehe Blue Byte (die sich zum Glück durch Ubisoft retten konnten) Oder Jowood (ok, deren probleme könnten auch noch woanders gelegen haben.
Was ich sagen will, wenn du als kleinere Firma heutzutage nur ein Spiel komplett am Markt vorbei entwickelst bist du weg vom Fenster.

Wenn das der Trend ist, dann sind halt Leute wie Peter Molyneux und Will Wright bald arbeitslos.

Will Wright und Molyneux haben natürlich das Glück, dass sie einen Namen haben und daher nicht verschwinden werden.


Meiner Ansicht nach werden die PCSpiele in letzter Konsequenz immer noch durch den markt bestimmt.
Das mag zwar traurig sein, aber es ist der Preis für den technischen Fortschritt.
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

Boesor am 01.03.2008 03:23 schrieb:
Meiner Ansicht nach werden die PCSpiele in letzter Konsequenz immer noch durch den markt bestimmt.
Das mag zwar traurig sein, aber es ist der Preis für den technischen Fortschritt.

fragt sich nur, ob der markt durch sein verhalten den technischen fortschritt (ich denke da grad an die viel zitierten innovationen) nicht eher ausbremst oder gar verhindert.
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

Schön. Hoffentlich gehts weiter so. Durch Statistiken wird interne (Spiele-)Qualität bemessen und danach dann gehandelt.

Wie wäre es mit noch mehr Menschliche Künheit, ab sofort die Arbeitleistung eines Menschen am Urin eines Kleinkindes "vorauszusagen"? Dann gibts doch schon ab "3 Jahren" Harzt-IV-Empfänger (oder Ähnliches)...
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

Gasoline am 01.03.2008 03:34 schrieb:
Boesor am 01.03.2008 03:23 schrieb:
Meiner Ansicht nach werden die PCSpiele in letzter Konsequenz immer noch durch den markt bestimmt.
Das mag zwar traurig sein, aber es ist der Preis für den technischen Fortschritt.

fragt sich nur, ob der markt durch sein verhalten den technischen fortschritt (ich denke da grad an die viel zitierten innovationen) nicht eher ausbremst oder gar verhindert.

Das musst du mir näher erklären.
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

Boesor am 01.03.2008 03:23 schrieb:
SoSchautsAus am 01.03.2008 03:01 schrieb:
Natürlich ist es nicht verwerflich Gewinn zu machen. Das ist auch nicht das Kernproblem. Das Kernproblem ist, dass dieses Gewinnmachen einen Preis hat. Das was du als "gute Produkte" bezeichnest, sind i.d.R. anspruchslose Mainstream-Spiele.
Ich schrieb ja auch direkt die Definition von gut dahinter, wobei ich mich mitunter frage ob sich Gut und Mainstream in einem Satz für viele prinzipiell ausschließt.
Deshalb hab ich oben auch i.d.R. dazugeschrieben. ;)

Es ist ja nicht so, dass es keine Spiele mit den von dir genannten Eigenschaften gab oder gibt. No one lives forever z.B. ist ein gutes Beispiel, interessantes Setting, gute Wertungen, nur dummerweise wollte es niemand haben. Was hat Monolith danach gemacht? F.E.A.R., was dem Mainstream schon sehr viel näher kommt."Früher" konnte sich ein Nischenprodukt eben sehr viel einfacher refinanzieren, heute geht das nicht mehr so schnell.
Also, was tun? Einfach aufgeben? Sich dem Kommerz er- und hingeben? Innovative Spiele werden es immer schwer haben, selbst wenn ein grosser Publisher dahinter steht. Da kommt man nicht drum herum ein Risiko einzugehen, und genau das will man bei Eidos bzw SCi nicht mehr tun. Also, wer soll in Zukunft in die Bresche springen? Die kleinen Publisher, die ein noch viel grösseres, möglicherweise existenzbedrohendes Risiko eingehen?

Will Wright und Molyneux haben natürlich das Glück, dass sie einen Namen haben und daher nicht verschwinden werden.
Und woher haben sie diesen Namen? Sie haben ihn sich erkämpft, sind Risiken eingegangen, sind in die Bresche gesprungen. Klar, das ist eine romantische, nicht mehr zeitgemässe Vorstellung, aber bevor ich Kommerz schön rede, so wie du, rede ich lieber Romanitk schön.

Boesor am 01.03.2008 13:47 schrieb:
Gasoline am 01.03.2008 03:34 schrieb:
Boesor am 01.03.2008 03:23 schrieb:
Meiner Ansicht nach werden die PCSpiele in letzter Konsequenz immer noch durch den markt bestimmt.
Das mag zwar traurig sein, aber es ist der Preis für den technischen Fortschritt.

fragt sich nur, ob der markt durch sein verhalten den technischen fortschritt (ich denke da grad an die viel zitierten innovationen) nicht eher ausbremst oder gar verhindert.

Das musst du mir näher erklären.
Das hab ich doch oben schon erklärt! 14 "nicht vielversprechende Projekte" eingestampft, remember? :o

SSA
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

SoSchautsAus am 01.03.2008 14:12 schrieb:
Boesor am 01.03.2008 13:47 schrieb:
Gasoline am 01.03.2008 03:34 schrieb:
Boesor am 01.03.2008 03:23 schrieb:
Meiner Ansicht nach werden die PCSpiele in letzter Konsequenz immer noch durch den markt bestimmt.
Das mag zwar traurig sein, aber es ist der Preis für den technischen Fortschritt.

fragt sich nur, ob der markt durch sein verhalten den technischen fortschritt (ich denke da grad an die viel zitierten innovationen) nicht eher ausbremst oder gar verhindert.

Das musst du mir näher erklären.
Das hab ich doch oben schon erklärt! 14 "nicht vielversprechende Projekte" eingestampft, remember? :o

SSA

nicht ganz, aber fast ;)

soll heißen, wenn die masse lieber den mainstream-einheitsbrei konsumiert, werden weniger studios mit der entwicklung von titeln beauftragt werden, die mehr oder weniger signifikante neuerungen beinhalten.
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

SoSchautsAus am 01.03.2008 14:12 schrieb:
Klar, das ist eine romantische, nicht mehr zeitgemässe Vorstellung, aber bevor ich Kommerz schön rede, so wie du, rede ich lieber Romanitk schön.

Tut mir leid, aber da bin ich nunmal realist, das hat mit schönreden nichts zu tun.
Aber wir können gerne in eine traumwelt abtauchen, da bin ich auch für zu haben, aber wir beide wissen, das es anders läuft.

Edith: niochmal zu Wright und Molyneux, ja, sie haben sich den namen erkämpft indem sie "ein risiko" eingegangen sind.
Was ich ja auch nur klarstellen will, damals war solch ein risiko sehr viel einfacher einzugehen als heute.
Mit wievielen leuten hat Wright Sim City entwickelt, mit wievielen müsste er es heute entwickeln?
 
AW: News - Eidos: Eidos-Chef:

ganz grob gesagt
die zeit wird es zeigen
uns allen
und auch einem ceo von eidos

und bis das passiert, beobachte ich weiter den markt und kaufe nur das was mich intersiert, zu dem preis den ich mir leisten kann ,algemein sind das 30€ pro spiel, preise die nach 2 monate nach dem erscheinen des spiels ja immer wieder zu sehen bekommt, und die zeit kann ich auch noch warten, und wenn dann keiner mehr über das spiel berichtet, keinen neuen mod's erscheinen, war es wohl eh nur ein hype

aber auch von der einstellung weiche ich ab und zu ab. sin of a solar empire hab ich mir zum vollpreis bestellt gehabt.(mist schon wieder ein kleines unabhängiges studio unterstützt :D )

und diese einsicht wird auch anderen käufern früher oder später kommen.
und wenn der markt noch mehr causal wird, werden es auch die lieben technik vernarrten kleinen käufer merken das irgendwie irgendwo, die abwechslung fehlt
 
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