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News - EA: Finanzielle Krise bei EA: Dead Space und Mirror"s Edge verschoben?

Hoppla? Hab ich nicht mit gerechnet. Gut, sie haben echt viel in der Pipeline, vllt haben sie sich überschätzt. Allerdings sehe ich bei Finanznot keinen Sinn in der Verschiebung von Titeln. Längere Entwicklungszeit = mehr Kosten, schnellere Veröffentlichung = schneller flüssiges Geld. DIe Qualität darf natürlich trotzdem nicht zu kurz kommen.
 
AW:

Heise.de schreibt dazu:
Electronic Arts kommt nicht aus den roten Zahlen

Der weltgrößte Computerspiele-Produzent und -Publisher Electronic Arts (EA) steckt trotz steigender Umsätze weiter in den roten Zahlen. Immerhin konnte EA den Verlust im ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahrs um fast 30 Prozent auf 95 Millionen Dollar verringern, dieser war aber immer noch höher als eigentlich erwartet. Der Umsatz verdoppelte sich dagegen von 395 auf 804 Millionen Dollar.


John Riccitiello, Chef von EA, der in einem Interview mit der Tageszeitung San Jose Mercury News erklärte, mit der Konzentration auf Playstation 3 sowie Xbox 360 und der Vernachlässigung von Nintendos Wii habe man aufs falsche Pferd gesetzt, sieht in dem Ergebnis aber bereits erste Erfolge des Restrukturierungsprogramms: Die Innovationen und die Qualität im EA-Programm stiegen, die EA-Spiele seien einfacher zugänglich und böten mehr Spaß als früher. Zudem habe EA mehr Titel im Programm als jemals zuvor in der Unternehmensgeschichte. Unter anderem mit dem Titel Spore, der laut der EA-Bilanzmitteilung nun am 7. September veröffentlicht werden soll, will EA in den kommenden Quartalen das Geschäft weiter ankurbeln.

EA bemüht sich derzeit in einem zähen Ringen um die Übernahme des kleineren US-Rivalen Take-Two, der mit GTA4 vor Kurzem einen Verkaufshit gelandet hat. Vor einer Woche hatte der Branchenführer sein Angebot über zwei Milliarden Dollar zum fünften Mal verlängert. Die Unternehmensspitze von Take-Two lehnt die Offerte weiterhin ab.

( http://www.heise.de/newsticker/Electronic-Arts-kommt-nicht-aus-den-roten-Zahlen--/meldung/113529 )

MfG Jimini
 
AW:

Jacro am 30.07.2008 10:43 schrieb:
Hoppla? Hab ich nicht mit gerechnet. Gut, sie haben echt viel in der Pipeline, vllt haben sie sich überschätzt. Allerdings sehe ich bei Finanznot keinen Sinn in der Verschiebung von Titeln. Längere Entwicklungszeit = mehr Kosten, schnellere Veröffentlichung = schneller flüssiges Geld. DIe Qualität darf natürlich trotzdem nicht zu kurz kommen.
Nicht ganz. Wenn du einen Titel veröffentlichst der noch nicht so ganz fertig ist und die Leute dein Spiel deshalb nicht kaufen, steht am Ende eine dicke rote Zahl in der Bilanz. Da lohnt es sich durchaus noch ein wenig Zeit und Geld zu investieren, um danach ein ausgereiftes Spiel präsentieren zu können.

Das ist ein Fehler, der EA in der Vergangenheit leider (zu) häufig begangen hat. Bestes Beispiel, dass es besser ist, viel Zeit in ein Spiel zu investieren, ist wohl Blizzard. Fährerweise muss man jedoch auch sagen, dass sich viele, vor allem kleinere Entwicklerstudios, auch einfach nicht leisten können, jahrelang an einem Spiel zu schleifen.
 
AW:

Zu allem Überfluss gehen die Analysten davon aus, dass sich beide Franchises nicht gut verkaufen werden. Konkrete Gründe dafür nannte das Finanzunternehmen nicht.
Heißt das, sie sagen, das die Spiele sich nicht gut verkaufen, sagen aber nicht, warum das so is? Oh man... diese Anal-ysten eh.


Genauso wie Galileo: Gänge überspringen beim Autofahren spart keinen Sprit. Zusätzlich schadet es dem Motor.

WARUM? :-S
 
AW:

laplasch am 30.07.2008 10:55 schrieb:
Und schuld am dem Desaster sind bestimmt die Raubkopierer :)

Wohl kaum wenn die ihren Umsatz von 395 auf 804 Millionen steigern konnten, kommen die Probleme wohl ehr von internen Fehspekulationen und Investitioen. Ihre Spiele verkaufen sich nach wie vor wie geschnitten Brot auch wenn einige hinter den Erwartungen blieben, unabhängig vom sinnlosen Bashing in dieversen unbedeutenden Foren :-P

Eine Verschiebung nach hinten macht Sinn, wenn man auf eine spezielle Quartalsbilanz zielt, z.B. Q1 2009. Für den Kurs sieht es sicher besser als wenn man den Umsatz konzentriert in einem Quartat deutlich steigern kann und somit wenn auch nur kurzfristig wieder schwarze Zahlen schreibt.
 
AW: News - EA: Finanzielle Krise bei EA: Dead Space und Mirror

Seit wann verschiebt man Spiele, wenn man Geld in die Kasse spülen will?
JoWood lebt doch nur mehr weil sie Gothic3 frühzeitig rausgeschossen haben?

Zu allem Überfluss gehen die Analysten davon aus, dass sich beide Franchises nicht gut verkaufen würden.
häh?
Nur weil es wirklich neue Marken sind und das bei EA nicht gerade üblich ist?

Namuraz am 30.07.2008 10:57 schrieb:
Genauso wie Galileo: Gänge überspringen beim Autofahren spart keinen Sprit. Zusätzlich schadet es dem Motor.
hmmm... schadet eher dem Getriebe, da die Synchronringe die unterschiedlichen Drehzahlen der Gänge aus- und angleichen müssen und bei zwei Gängen nunmal ärgere Unterschiede sind.
 
AW: News - EA: Finanzielle Krise bei EA: Dead Space und Mirror

So ganz versteh ich es nicht Dead Space und Mirrors Edge solle zurückgehalten werden und Warhammer will man mal eben schnell unfertig auf den Markt schmeißen?
 
AW: News - EA: Finanzielle Krise bei EA: Dead Space und Mirror

lenymo schrieb:
So ganz versteh ich es nicht Dead Space und Mirrors Edge solle zurückgehalten werden und Warhammer will man mal eben schnell unfertig auf den Markt schmeißen?


Sorry, hab deinen Kommentar ausversehen gelöscht :/
crackedit: wiederhergestellt^^
SSAedit: Quote gefixt ^^

Warhammer Online kostet zusätzlich monatliche Gebühren. Selbst wenn es sich schlecht verkaufen sollte, würden die (wenn auch wenigen) Gebühren noch etwas Geld in die Kassen spülen.
 
AW: News - EA: Finanzielle Krise bei EA: Dead Space und Mirror

ThomasWilke am 30.07.2008 12:44 schrieb:
Warhammer Online kostet zusätzlich monatliche Gebühren. Selbst wenn es sich schlecht verkaufen sollte, würden die (wenn auch wenigen) Gebühren noch etwas Geld in die Kassen spülen.
Serverwartung und Softwarepflege (Update, Neuerungen, etc.) sind aber auch nicht kostenlos.
 
AW: News - EA: Finanzielle Krise bei EA: Dead Space und Mirror

Nali_WarCow am 30.07.2008 13:08 schrieb:
ThomasWilke am 30.07.2008 12:44 schrieb:
Warhammer Online kostet zusätzlich monatliche Gebühren. Selbst wenn es sich schlecht verkaufen sollte, würden die (wenn auch wenigen) Gebühren noch etwas Geld in die Kassen spülen.
Serverwartung und Softwarepflege (Update, Neuerungen, etc.) sind aber auch nicht kostenlos.

klaro, aber der ein oder andere Euro wird davon garantiert zurückgelegt.
 
AW: News - EA: Finanzielle Krise bei EA: Dead Space und Mirror

crackajack am 30.07.2008 11:27 schrieb:
[...]

Namuraz am 30.07.2008 10:57 schrieb:
Genauso wie Galileo: Gänge überspringen beim Autofahren spart keinen Sprit. Zusätzlich schadet es dem Motor.
hmmm... schadet eher dem Getriebe, da die Synchronringe die unterschiedlichen Drehzahlen der Gänge aus- und angleichen müssen und bei zwei Gängen nunmal ärgere Unterschiede sind.
Ja meinte Getriebe.

Naja, normal passt man mit dem Gas auch die Drehzahl an den nächsten Gang an. Bzw. müssen die Synchroringe doch beim normalen runterschalten noch mehr Arbeit leisten als beim Schalten vom 2ten in 5ten (dort bräuchte man nämlich gar kein Gas, da die Drehzahl stimmt).

Aber das is offtopic ;)


Ich hoffe mal das Mirror's Edge trotzdem pünktlich kommt, freue mich schon riesig auf den Titel, besonders weil Freerunning halt einfach mal geil geil is.
 
AW: News - EA: Finanzielle Krise bei EA: Dead Space und Mirror

Ne ähnliche Meldung gabs doch schonmal zum thema Spore.
Alles in allem etwas halbgar, wie bereits angemerkt, ne Behauptung aufstellen ohne Argumentation dahinter ist schwer ernst zunehmen.
Wie es allgemein um EA´s Finanzen steht ist natürlich als Außenstehender schwer zu beurteilen, aber ein Verlust in der Bilanz sagt noch lange nichts über die wahre Lage eines Unternehmens aus.
 
AW: News - EA: Finanzielle Krise bei EA: Dead Space und Mirror

ThomasWilke am 30.07.2008 16:01 schrieb:
klaro, aber der ein oder andere Euro wird davon garantiert zurückgelegt.
Hmm... laut dieser Theorie müsste jedes MMORPG erfolgreich sein und Gewinn abwerfen.
Wenn die Damen und Herren, die die Infrastruktur für Warhammer zu viele Server eingekauft haben und nach ein paar Monaten ein einige Realms zusammengezogen werden wegen zu wenig Spielern, dann haben sie auf einmal mehr Kosten als Einkommen.

Ich hoffs wirklich nicht.
Nur sind sehr viele Spieler vorsichtiger geworden und kaufen sich nicht mehr blind ein Onlinerollenspiel.
 
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